Mit ‘Wein’ getaggte Beiträge

Vom Prinzip her verliefen unsere Weihnachtstage recht nett und entspannt – bis auf … Nun ja, ein paar kleine Pleiten, ein bisschen Pech und die eine oder andere Panne gaben sich dennoch die Hand.

Dsc06787Es begann damit, dass ich am Nachmittag des Tages vor Heiligabend unser Nadelbäumchen aus dem Garten hinüber an seinen Platz in unser Wohnzimmer stellen wollte. Voller Tatendrang schaute ich vom Wohnzimmerfenster aus hinaus auf das Bäumchen. Etwas Hilfe würde ich für die Umsetzung wohl brauchen. Herr Silberdistel musste her. Ich atmete eben tief ein, um meinen Gatten lautstark herbeirufen zu können, als mir bei einem erneuten Blick auf den Baum abrupt der Atem stockte. Mein Gott, wo, wo endete nur die Spitze des ehemals kleinen Bäumchens? Ich schaute irritiert hinaus in den Garten, dann hoch zum Wintergartendach, das nur unwesentlich niedriger ist als unsere Wohnzimmerdecke. Das Bäumchen aber ragte etliche Zentimeter über das gläserne Dach des Wintergartens hinaus. Wie konnte mir das bisher entgangen sein? Oder lag hier eine der berühmten optischen Täuschungen vor? Ich schaute noch einmal und noch einmal, einmal aus diesem, dann wieder aus jenem Winkel. Das Ergebnis blieb unverändert. Schließlich ging ich hinaus, blickte langsam und ein bisschen furchtsam am Baum empor. Mein Gott, er endete ja überhaupt nicht. War er nicht fast doppelt so groß wie ich selbst? Warum nur war mir das nicht bereits aufgefallen, als ich ihm seine neue Lichterkette umhängte? Ich muss irgendwie betriebsblind gewesen sein. Mir würde wohl nichts anderes übrig bleiben, als vor der geplanten Umsetzung zunächst seine exakte Höhe festzustellen.

Einigermaßen irritiert über die Steine, die mir so unerwartet in den Weg gerollt waren, eilte ich zurück ins Haus und wenig später mit einem Zollstock bewaffnet wieder in den Garten. Zuletzt hatte der Baum Weihnachten 2015 festlich geschmückt in unserem Wohnzimmer gestanden. Mein Gott, wie schnell die Kleinen doch groß werden! Dass Kinder das können, habe ich bereits mehrmals erfahren. Aber dass mir auch mein kleines Bäumchen, das ich einst samt Topf locker unter einen Arm geklemmt nach Hause getragen hatte, das antun würde, fand ich nahezu unbegreiflich.
Wenig später sprach mein Zollstock Bände. Unser eben noch so kleines Weihnachtsbäumchen war um 20 cm zu groß für unser Wohnzimmer. Was nun? Ob Herr Silberdistel Lust hatte …? Nein, er hatte keine Lust, wie meine bescheidene Nachfrage ergab. Und ich? Ich hatte auch keine Lust, mich jetzt noch nach Weihnachtsbaumsuche auf den Weg zu machen, d.h. … Moment mal … Und schon stand ich erneut draußen im Garten und schaute auf ein winziges spirreliges Etwas. Nun ja, es war ein wenig dürftig benadelt, aber immerhin benadelt. Es war fast noch ein Baby. Zwischenzeitlich, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, hatte ich es sogar recht stiefmütterlich behandelt. Es hatte zu lange in einem äußerst winzigen Topf ausharren müssen und so sah es halt wegen des zu langen Ausharrens in seinen zu kleinen Schuhen besonders mickrig aus. Aber immerhin war es ein Nadelbäumchen. Ob ich mein stiefmütterliches Verhalten wieder gutmachen könnte – mit einem ganz speziellen Vorschlag? Oder würde es sich, immer noch beleidigt, empört von mir abwenden? Egal, ich fragte es einfach. Ich fragte, ob es Lust hätte, sich schick weihnachtlich herausputzen zu lassen und uns Silberdistels als Weihnachtsbäumchen zu dienen? Welche Frage? Natürlich, und wie es Lust hatte. Es plusterte sich vor lauter Stolz richtig auf wie eine kleine Henne und sah gleich gar nicht mehr so mickrig aus.

Und so kam es, dass ein stolzes kleines Babynadelbäumchen uns vor einer Beinahe-Weihnachtsbaumpanne errettete. Es ist übrigens ein echtes Rhöner Nadelgehölz – aus dem Samen eines aus dem Urlaub mitgebrachten Fichtenzapfens gezogen – von mir selbst. Das Bäumchen trug mir nicht länger mein stiefmütterliches Verhalten nach. Es gab einfach alles und rettete mit seinem kleinen bescheidenen, aber dennoch wunderfeinen Glanz unser Weihnachtsfest.Dsc06854

„So ein Mist aber auch! Wie konnte das nur so schiefgehen? Irgendwie muss es doch wohl zu schaffen sein, den Silberdistels die Weihnachtstage zu verderben!“, dachte sich die Panne beim Anblick des winzigen Ersatzweihnachtsbaumes und holte sich flugs bei Kollegin Pleite Rat. Die Pleite grinste auch sogleich listig und flötete der Panne ins Ohr, sie hätte bereits Vorsorge getroffen. Es würde schon noch einiges schiefgehen. Sie, die Panne, könne sich ganz darauf verlassen.
So kam es, dass uns zwar ein niedliches und bezauberndes Bäumchen aus der Baumpatsche half, aber ein Teil der Geschenke, die unter dem Weihnachtsbäumchen liegen sollten, reisten nicht an. Drei von ihnen hatten sich auf dem Weg zu uns von Frau Pleite irgendwie aufhalten lassen. Der heilige Abend war rechtzeitig da, sogar stilgerecht mit Bäumchen, nur diese drei Schlendriane waren nicht zur Stelle. Aber Not kann bekanntlich nicht nur einmal erfinderisch machen. Und so bastelte ich eilig einige Gutscheine zusammen und legte diese mit viel Liebe unter unser Bäumchen. Wie war die Pleite da sauer, als sie das sah! Aber sie versprach der Panne, noch eins drauflegen zu können. Eine Pleite würde so schnell nicht aufgeben.

Die Panne murmelte sich etwas in ihren nicht vorhandenen Bart, war sie doch recht unzufrieden mit der Arbeit der Pleite, und rief sicherheitshalber lieber noch das Pech zu Hilfe. Viel hilft vielleicht am Ende doch viel, sagte sich die Panne.

Das Pech zierte sich natürlich nicht lange und gesellte sich auch sogleich, noch am Abend des 1. Weihnachttages, an meine Seite. Ich stand gerade mit Rührschüssel und Handrührgerät bewaffnet in der Küche und werkelte an einem Brötchenteig für das Frühstück am nächsten Morgen herum. Das Pech blickte mir neugierig über die Schulter und bemerkte, dass umgehendes Handeln angesagt war. Der Teig schien fast fertig zu sein. Und knacks … hatte das Pech unverzüglich zugeschlagen. Ein Knethaken war mit einem trockenen Knackgeräusch durchgebrochen – einfach so, ohne Vorwarnung. Mit offenem Munde starrte ich auf den zweigeteilten Knethaken. Alles hätte ich erwartet, dass das Getriebe seinen Geist aufgibt oder die Knethaken sich unerlaubt aus ihrer Halterung entfernen, aber nicht, dass ein Knethaken einfach abschert. Mittlerweile durch unvorhergesehene Ereignisse bereits ein wenig abgehärtet, klaubte ich den Knethakenrest aus der Schüssel, begutachtete kurz den Brötchenteig, befand ihn einfach für gut, auch wenn er noch ein paar Knetgänge hätte gebrauchen können, bedeckte die Schüssel mit einer Folie und stellte mein Werk zum Gehen zur Seite. Ich würde mir nicht von einem Knethaken die Laune verderben lassen. Das Pech schaute mich fassungslos an und später ebenso fassungslos auf die trotz Sabotage perfekt gelungenen Frühstücksbrötchen.

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Die Pleite jedoch sprach zu den Damen Panne und Pech: „Wartet es nur ab, wir kriegen sie noch!“

Und so zog langsam der zweite Weihnachtstag ins Land. Wir Silberdistels hatten noch ein gemeinsames Mittagsessen mit unserem Sohn geplant und anschließend einen Weihnachtsbesuch bei meinem Mütterchen.
Huch, ich musste ja schnell noch die Geschenke einpacken, denn ohne Geschenke kein Weihnachtsbesuch. Aber das würde ich alles noch locker gebacken kriegen. Ich suchte eilig Weihnachtspapier und Geschenkband zusammen und schon war alles eingepackt. Doch dann … da war doch noch was? Ich schaute auf meine zwei Päckchen und dabei beschlich mich ein ungutes Gefühl. Es sah irgendwie aus, als würde noch etwas fehlen. Richtig! Es fehlte der Küchenkalender, den wir schon seit vielen Jahren fast traditionsgemäß an meine Mutter verschenken. Sie wartet regelrecht auf dieses Geschenk, in das sie alle wichtigen Termine eintragen kann und das sogar noch nette Rezepte parat hat. So eilte ich in mein Zimmer, um mit einem Griff besagten Kalender zur Hand zu nehmen. Aber, aber … wo war er nur? Lag er nicht eben noch deutlich sichtbar auf meinem Schreibtisch? Ich wühlte hier, ich wühlte da – nichts. Lag er vielleicht bei den anderen Kalendern unten auf dem einen Bücherregal? Nein, dort war er auch nicht. Vielleicht im Schrank im Schlafzimmer? Weder dort, noch sonst wo war dieser blöde Kalender.
Mein Blutdruck eilte in ungeahnte Höhen. Herr Silberdistel getraute sich schon gar nicht mehr, mich anzusprechen, musste er, nach meinen Rumpelstilzchentänzen zu urteilen, doch befürchten, ich könne mich ebenso wie dieses Männeken vor lauter Ärger über meine eigene Dummheit mitten hindurchreißen und anschließend in Luft auflösen. Wie käme er dann zu seinem Mittagessen?

Der Verzweiflung bereits recht nahe, fiel mein Blick rein zufällig auf die Uhr. Mein Gott, hatte ich die ganze Zeit etwa mit der Sucherei verplempert? Unser Mittagsgast würde gleich aufschlagen und ich hatte noch nichts vorbereitet. Egal wo sich der Kalender versteckte, ich musste mich jetzt schnellstens um das Mittagessen kümmern.

Köcheln kann mitunter recht entspannend sein. Ich merkte bald, dass zumindest mein Blutdruck das so sah und sich erlöst auf den Normalwert zurückfallen ließ. Sogar mein zuvor noch rauchender Kopf hatte sich abgekühlt und schlug mir vor, doch einfach einen anderen Kalender mitzunehmen. Ich hatte glücklicherweise den Geschenken von Apotheke & Co. nicht widerstehen können und somit reichlich Auswahl.
Andererseits waren es noch ein paar Tage bis zum Jahresende. Vielleicht würde der Vermisste doch noch rechtzeitig wieder auftauchen. Ich war sicher, er lag irgendwo ganz offensichtlich und unübersehbar herum.

Auch wenn ich ein weiteres Mal den drei Unglücksdamen die Stirn geboten hatte, ein bisschen hatte die Pleite mich an diesem Tag doch am Haken gehabt. Aber immerhin hatten mir die Damen nicht auch noch in die Suppe gespuckt. Diese Chance hatten die drei verpasst. Das Essen, Reh-Medaillons mit Schupfnudeln und Buttergemüse und anschließendem Eis, war durchaus gelungen. Und der Rest des Tages verlief so übel auch nicht. Mein Mütterchen sah die Kalendersache recht entspannt und freute sich auch über das Ersatzstück. Wahrscheinlich zweifelten Pleite, Pech und Panne am Ende selbst ein wenig an ihrer Kunst und vor lauter Ratlosigkeit ließen sie mich den Rest des Tages in Ruhe, sodass ich ihn ganz entspannt mit meiner Familie genießen konnte.

Ich ahnte allerdings nicht, dass die drei gehässigen Unglücksdamen so schnell dann doch nicht aufgeben würden. Sie hockten nämlich immer noch in unserem Haus zusammen und schmiedeten Pläne. Das Pech führte dabei den Vorsitz und sprach selbstsicher und gehässig aus: „Einen, einen hab ich aber doch noch!“

Auch wenn es nicht mehr ins Weihnachtsgeschehen reinhaute, das war dem Pech herzlich egal, wichtig war, dass es überhaupt noch einmal reinhaute.
So klopfte mir das Pech dann schnell noch am nächsten Morgen auf die Finger, just in dem Moment, als ich am Abwaschbecken stand und Herrn Silberdistels Lieblingsallroundglas abzuwaschen gedachte. Das Pech schlug einmal kurz und knackig auf meine Finger und schon sauste das Glas aus meiner Hand und schlug mit einem Klirrlaut hart im Abwaschbecken auf. Zart besaitet wie es war, zerbrach es in viele kleine Einzelteile. Eines davon biss mir sogar noch heftig in den Finger. Ich hörte das Pech schallend laut hinter mir lachen, wusste es doch, dass Herr Silberdistel unlängst voller Stolz auf dieses Glas gewiesen hatte, eines der letzten in unserem Bestand, das noch, wie es vor Urzeiten einmal üblich war, einen Eichstrich trug. Entsprechend betrübt war mein Herr Silberdistel natürlich, als ich ihm mein Pech beichtete.

Irgendjemand muss am Ende aber doch Mitleid mit mir gehabt haben. Vielleicht hatte das Glück auch inzwischen seinen Weihnachtsschlaf beendet und bemerkt, wie mir dieses gehässige Dreiergespann das Leben schwergemacht hatte. Vielleicht fühlte es sich gemüßigt, einen kleinen Ausgleich zu schaffen.

Jedenfalls saß ich an jenem Morgen nach Weihnachten an meinem PC und grübelte noch einmal über den verschwundenen Küchenkalender nach. Ich hatte ihn damals zusammen mit einigen anderen Büchern in einer Online-Buchhandlung bestellt. Was waren das noch für Bücher? Hatte ich eventuell alles zusammen weggelegt? Wenig später hatte ich über mein Konto bei der Buchhandlung erfahren, dass es sich um einen Roman und ein Brotbackbuch gehandelt hatte. Ob der Kalender bei dem Backbuch …? Ich hatte den Satz noch nicht richtig zu Ende gedacht, als rechts von mir eine kleine Ecke von so etwas wie geriffeltem Packpapier aufblitzte.

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Es schaute keck unter zwei Rechnungen hervor, die ich dort zum späteren Abheften abgelegt hatte. Neugierig zupfte ich an der braunen Ecke und was kam zum Vorschein? Richtig, der gesuchte Kalender.

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Ende gut – und FAST alles gut 😉 – fast,
denn die drei bummelnden Geschenke sind noch immer nicht eingetrudelt.

Apropos Ende – auch das alte Jahr nähert sich seinem Ende. So will ich doch jetzt gleich noch die Gelegenheit nutzen und allen, die bis zum Ende meiner Weihnachtsgeschichte durchgehalten haben, einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.

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Wir Silberdistels werden es uns bei einem Glas Wein oder/und Sekt gemütlich machen. Unser Keks steht uns da in nichts nach. Auch er liebt die Gemütlichkeit und den Wein. Nein, nein, weder er noch wir sind Trinker, d.h. wir dann irgendwie schon eher als er. Er hat eine ganz andere Liebe zum Wein entwickelt – eine die mehr mit dem Drumherum um den Wein zu tun hat. Es ist Liebe zum Weinkarton. Die ist allerdings recht intensiv, wie man sehen kann. Na, und den kleinen Ball mag er mindestens ebenso wie die tolle Weinkiste.

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Wenn’s am Silvesterabend um Mitternacht überall knallt und kracht, wird dieses vergnügliche Spiel vielleicht ein abruptes Ende finden. Aber wir Silberdistels sind ja da und halten bei Bedarf unseren pelzigen Mitbewohnern die Pfoten. Euch halte ich nicht die Pfoten, aber ich drücke die Daumen, dass das kommende Jahr ein überaus Gutes für Euch wird.

Kommt also gut dort drüben an in 2018 und geht bitte möglichst sämtlichen Pleiten, Pechs und Pannen aus dem Weg. Ich halte uns allen die Daumen, dass wir diesem fiesen Dreigestirn 2018 gar nicht erst begegnen. Auch um Krankheiten und all die anderen Miesmacher dieser Erde machen wir alle einen großen Bogen, versprochen? Also, habt ein gutes, ein gesundes, aber auch ein abwechslungsreiches und spannendes  2018!

Und ich freue mich auf ein Wiederlesen in 2018! Also, bis bald!

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01-Elster - die Welt im Nebel

So begann der November hier bei uns – die Welt war in Nebel getaucht

Eigentlich ist der November ja ein Monat, der gewöhnlich nass, grau und kalt daherkommt. Oft hängen des Morgens Nebelschwaden  über dem Land und es will überhaupt nicht so richtig hell werden.

01-Sonne im Nebel

Die Sonne kämpfte und kämpfte, der Nebel jedoch hielt sich zäh

An einigen wenigen Tagen hat der November uns in diesem Jahr bereits gezeigt, dass er eigentlich ein Monat ist, der nur über einen recht eintönig bestückten Malkasten verfügt. Grau sieht’s aus im Novembermalkasten. Die Sonne kommt gegen dieses eklige und zähe Grau, in das der Maler die Landschaft gekleidet hat, oft überhaupt nicht an, auch wenn sie noch so kämpft, um ein wenig Licht und Farbe in den Tag zu bringen.

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Doch dann verwandelte sich das griesgrämige Gesicht in ein sonniges Abendlächeln … Und auch heute hat der November die Sonne zu einem Stelldichein gebeten

In diesem Jahr jedoch ist alles ein wenig anders. Dem November scheint auch einmal nach Farbe zumute zu sein. Ob ihm sein ewiges graues und griesgrämiges Gesicht langweilig geworden ist? Mir scheint es fast so. Wenn ich mich in meinem Garten umschaue, sehe ich erstaunlich viel Farbe – und das im November. Etliche Bäume und Sträucher sind noch gut belaubt und bringen mit ihren bunten Herbstblättern und ihrem hübschen Fruchtbehang den Garten zum Leuchten, aber auch etliche Blumen tragen ihren Teil zum diesjährigen so überaus freundlichen Gesicht des Novembers bei. Grund genug für mich, noch einmal mit meiner Kamera diese zauberhafte Farbenpracht einzufangen. Sicher, einiges blüht naturgemäß um diese Zeit, aber anderes blüht wesentlich eher als sonst und wiederum noch anderes hat sich in diesem Jahr zu einer zweiten Blüte aufgemacht – wie beispielsweise die Weigelie, wohl, um auch einmal dem November begegnen zu dürfen. Er ist doch eigentlich ein ganz netter – bunt und lustig – fast wie ein Sommermonat. Findet Ihr nicht auch?

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… sind nun wohl so langsam überall angebrochen – goldene Zeiten in der Natur. Hier an der Küste hatte sich der Maler Herbst noch eine ganze Weile mit seiner Malkunst zurückgehalten, aber nun hat er auch hier den Farbkasten ausgepackt und damit begonnen, herbstlich-bunte Farbkleckse zu verteilen.

35-Bunte Farbkleckse

Seine goldenen und roten Farbtöne beginnen auch meinen Garten zu verzaubern. Mit den letzten Blüten im Jahr ergibt das fast einen so berauschenden Farbenzauber wie im Frühjahr, obwohl … im Frühjahr erscheint alles frisch und jung und saftig, alles erwacht zu neuem Leben. Jetzt weht mit den Herbstfarben eher ein wenig Abschiedsstimmung durch den Garten, aber auch Ruhe und Gemütlichkeit halten Einzug. Irgendwie freue ich mich jedes Jahr neu auf diese Zeit, die einhergeht mit Kerzenschimmer, dem warmen Ofen, gemütlichen Stunden vor dem Fernseher, der sonst im Sommer bei uns fast gar nicht zum Einsatz kommt. Im Sommer spielt sich unser Leben draußen ab, da genießen wir die lauen Abende im Garten, erfreuen uns an den herrlichen Sommerdüften, dem Gesang der Vögel, dem Summen der Insekten. Aber im Herbst und Winter gehören Kerzenschimmer, ein guter Film, ein gutes Buch mehr als im Sommer, ein heißer Tee oder auch einmal ein Gläschen Glühwein zu einem gemütlichen Abend.

28-Kater in der Hängematte

Sogar die Katzen haben sich schon wieder mit ihren Winterschlafplätzen angefreundet. Der Kater liegt gern in der flauschigen Hängematte im Bad …

29-Katze Hängematte

… und unsere Katzendame hat die Hängematte hoch oben auf dem Kratzbaum wiederentdeckt. Bald findet das Leben wieder vorwiegend drinnen statt.

31-Kater

Aber bis es ganz so weit ist, werden wir dem Maler Herbst noch fleißig bei der Arbeit zuschauen.

33-Katze

Schöner als er kann kaum jemand malen und darum sollte man seine hübschen Kunstwerke auf keinen Fall versäumen. In meinem Garten hat er bereits eine kleine Kostprobe seiner Kunst hinterlassen und sicher wird er hier und da noch ein wenig mehr Farbe auftragen. Schauen wir mal, was seiner Fantasie noch alles entspringen mag. Auf jeden Fall war der Anfang schon recht beindruckend, wie ich finde …

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So ist es – die Welt ist wieder in Ordnung – für Katz und Mensch. Der Urlaub der Silberdistels ist vorbei. Koffer und Taschen sind, um allen Missverständnissen aus dem Wege zu gehen, längst wieder in den Tiefen der Schränke verschwunden. Kater und Katze haben dem Personal den Herbstausflug in die Welt der Berge inzwischen verziehen, die Besitzansprüche der Pelzträger auf ihr kleines Gartenrevier sind erneuert und die Grenzen des Besitzes sind mehrmals gründlich abgeschritten. Wer da aus Katzenkreisen zwischenzeitlich vielleicht schon auf dumme Gedanken kam und meinte, sein eigenes Reich um das der Silberdistels erweitern zu können, wurde eines Besseren belehrt. Sie sind nämlich wieder da – die silberdisteligen Pelzträger.

… und? Zeit und Lust, mit den Katzen eine kleine Revierinspektion zu machen? Bei der Gelegenheit gibt es allerlei Herbstliches zu entdecken. Am schönsten war’s am Morgen – der rote Himmel, die Gänse hoch oben im Rot und die Amsel im Licht der aufgehenden Sonne … Die Silberdistel betrachtete begeistert das Farbenspiel, dem Kater lief beim Anblick eher das Wasser im Maul zusammen. Es wird also jeder sein Vergnügen bei diesem kleinen Rundgang haben – egal, ob er auf zwei oder vier Beinen mit dabei ist.

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Abschied von den Eseln

Veröffentlicht: 11. September 2011 in Reisen, Unterhaltendes, Urlaub
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So verschwanden gestern Abend die Berge im Nebel

Samstag, 10. September: Gar nicht urlaubsgemäß geht heute um 6.30 Uhr der Radiowecker an. Normalerweise gehört ein Wecker für mich nicht zum Urlaubsgepäck. Da wir aber eine weite Rückreise vor uns haben, ist es wohl doch besser, wenn wir nicht zu spät aufstehen, damit wir uns einigermaßen zeitig in Richtung Heimat auf den Weg machen können. Gepackt habe ich ja bereits gestern, sodass wir uns in Ruhe dem Frühstück widmen können, dann mache ich noch ein wenig Ordnung in der Ferienwohnung, während mein Gatte unser Gepäck im Auto verstaut, und schon sind wir startbereit.

Spinnenetz

Wir verabschieden uns von unserer Vermieterin und los geht’s dem Norden entgegen, d. h. halt, stopp! Ich entdecke in einem Blumenbeet noch ein wunderhübsches Spinnennetz. Ich nehme es mit als Erinnerung an die Pfalz. Ob das Foto etwas geworden ist? So, nun aber ins Auto! Unser Navigationsgerät behauptet, dass wir um 16.33 Uhr zuhause sein werden. Mein Gatte bezeichnet diese Zeitangabe als „Grimms Märchen“. Wenn ich an die Hinfahrt in unseren Urlaub denke, bin ich geneigt, das zu glauben. Aber Märchen haben ja oft ein wundersames Ende.

Mein Gatte betankt unser Gefährt in Klingenmünster an der Tankstelle, während ich mit zwei kleinen Kanistern beladen zu einem Obst- und Weinhändler gehe, der etwas unterhalb der Tankstelle gerade dabei ist, seine Zelte aufzuschlagen. Ich frage, ob ich auch schon vorfristig etwas neuen Wein bekommen könnte. „Aber selbstverständlich“, lautet die Antwort, „wir freuen uns doch über jeden Kunden, egal, wann er kommt.“

Esel in Klingenmünster

Die Esel, die ich nach unserem Ausflug vor einigen Tagen hier am Ortsrand von Klingenmünster fotografiert hatte, stehen genau hinter dem Obst-, Gemüse- und Weinstand und lauschen scheinbar unserem Gespräch. Ich frage, ob die Esel zu ihnen gehören. „Nein, die gehören unserem Nachbarn. Manchmal bekommen sie von uns ein paar Äpfel oder Gemüse. Darum kommen sie immer gleich her, wenn wir hier den Stand aufbauen.“ Ich erzähle, dass wir vor ein paar Tagen die Eschbacher Esel angeschaut hätten und ganz begeistert waren, als wir dann hier die echten Esel entdeckt hätten. Da erfahre ich, dass die Eschbacher früher ihre Waren mit Eselskarren ausgefahren hätten und man sie deshalb immer als Esel bezeichnet hätte. Die Eschbacher nahmen das jedoch mit Humor. Als Eschbach sein 750 jähriges Jubiläum feierte, gehörte der Esel natürlich mit zur Ortsgeschichte. So nahm die Geschichte mit den Eschbacher Eselsfiguren seinen Lauf – und ein Esel wurde immer schöner als der andere, denn ursprünglich kamen die Esel in reinem und edlen Weiß nach Eschbach. Im Laufe der Zeit bekam jeder Esel sein ganz persönliches Gewand und seine ganz eigene Geschichte.

Ich nehme meine beiden Kanister und bekomme noch den Hinweis, daran zu denken, die Deckel öfter zu lüften, damit sich die Kanister mit dem frischen Wein nicht zu kleinen Bomben entwickeln. Ich lache und sage: „Ja, wir wollten ihn eigentlich trinken und nicht vorher schon versprühen“, verbschiede mich und komme gerade rechtzeitig. Mein Gatte hat das Auto bereits betankt. Wir winken der Pfalz und den Eseln noch einmal zu und fahren davon.

Mainhattan huscht vorbei

… und wie es mit Märchen manchmal so ist, unsere Navigationsdame (unsere Märchenerzählerin – mein Gatte nennt sie die „maulende Myrte“) hat fast recht behalten mit ihrer Zeitvorhersage.

… und wie ein Schatten erscheint es noch einmal ganz kurz

Einschließlich Tankpause und Fahrerwechsel erreichen wir glücklich gegen 17.00 Uhr heimatlichen Boden, müssen schnell die Katzen in den Garten lassen, dann dürfen wir uns selbst in selbigen setzen und noch einen Kaffee trinken, bevor wir uns fast übergangslos dem Abendessen widmen.

Die Esel von Eschbach

Veröffentlicht: 8. September 2011 in Natur, Reisen, Sonderbares, Unterhaltendes, Urlaub
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Mittwoch, 7. September: In der Nacht haben uns Sturm und ein Regengebiet erreicht. Heute früh war es nicht einmal möglich, draußen auf dem Balkon zu frühstücken, weil immer wieder heftige Windböen das unangenehme Nass auch unter unser Vordach trieben. So blieb uns nichts anderes übrig, als uns an den Küchentisch zu setzen und dort das Frühstück einzunehmen. Der Regen blieb fast bis gegen Mittag bei uns und verschwand nur zögerlich, für uns Zeit genug, wieder einmal zum Buch zu greifen bzw. den Laptop aufzuklappen.

Gegen 15.00 Uhr sieht es draußen langsam etwas freundlicher aus, sodass wir beschließen, nach Eschbach zu fahren, ein paar Flaschen Wein als Wintervorrat zu kaufen und noch einen Rundgang durch diesen wunderhübschen Weinort zu machen. Unser Winzer, bei dem wir schon seit Jahren unseren Wein kaufen, ist auch da und begrüßt uns freudig. Wir plaudern ein wenig miteinander, müssen natürlich noch  seinen Wein verkosten und dürfen dann unseren Weinvorrat ins Auto laden.

In Eschbach gibt es eine interessante Besonderheit. Vor vielen Häusern steht ein lebensgroßer Esel, bunt bemalt. Das ist auf eine alte Tradition zurückzuführen, die diesem Ort das besondere Etwas verleiht. Wo man geht und steht, erblickt man einen Esel, immer wieder anders gestaltet. Wer hier in Eschbach kein lebensgroßes Grautier sein Eigen nennt, hat wenigstens ein kleines Abbild davon in seinem Fenster zu stehen.

Eselchen in einem Fenster in Eschbach

Eschbach ist über und über vom Weinbau geprägt. In den schmalen und z. T. recht engen Gassen wächst überall Wein – die Häuser entlang, über Torbögen, in den Gärten und rund um Eschbach herum ohnehin. Dazu die vielen bunten Esel – das gibt dem Ort etwas Einzigartiges. Man könnte stundenlang durch die Gassen laufen und sich wahrscheinlich nie satt sehen an all der Pracht. Die Mehrzahl der Häuser besteht aus Fachwerk. Das passt natürlich mit all dem vielen Weinlaub wunderbar zusammen.

Eschbach ist nicht groß, man hat innerhalb kürzester Zeit den Ort kreuz und quer durchlaufen. Würde man das mehrmals wiederholen, würde man wahrscheinlich trotzdem immer noch etwas Neues entdecken. Irgendwann kehren wir dann doch zu unserem Auto zurück und fahren mit vielen Bildern in Kopf und Kamera und etlichen Flaschen Wein wieder in unser Urlaubsquartier. Der Wein wird uns einen Winter lang an Eschbach erinnern. Wer hier einmal in der Nähe ist, sollte sich Eschbach unbedingt anschauen, der Ort ist einfach unbeschreiblich hübsch. Wenn man an ihm vorbeifährt, versäumt man einfach was.

Das i-Tüpfelchen zu den Eschbacher Eseln entdeckten wir am Ortseingang von Klingenmünster auf einer Weide am Straßenrand – drei lebende Esel. Das passte gut zu diesem Ausflug und war ein krönender Abschluss.

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Panorama von der Madenburg aus gesehen

Donnerstag, 1. September: Laut Wetterbericht soll es nachmittags gewittern. So nehmen wir uns auch heute sicherheitshalber eine nicht so lange Tour vor. … und wir könnten mal wieder Flammkuchen essen. So schnüre ich das Ränzlein und los geht’s – erst einmal ein Stück mit dem Auto nach Waldhambach. Gegenüber der Ortseinfahrt ist ein kleiner Parkplatz, dem wir unser Auto für eine Weile anvertrauen können.

Brunnen am Ortseingang von Waldhambach

Ein kleiner Brunnen direkt an der Straße, die wir überqueren müssen, lädt zum Zwischenstopp für einige Fotos ein. Auf unserem weiteren Weg durch den kleinen Ort sehen wir wunderhübsche kleine Häuschen, die dem Ort sein nettes Aussehen verleihen. Wir haben das Ortsende erreicht. Von nun an schlängelt sich unser Wanderweg durch den Wald. Unterwegs entdecke ich noch einen weiteren hübschen kleinen Brunnen, an dem man sich im Notfall mit Trinkwasser versorgen könnte. Unsere Getränke möchten wir aber dann doch lieber auf der Madenburg zu uns nehmen, dem Zielpunkt unseres heutigen Wandertages. Wir müssen noch ein Stückchen bergauf durch den Wald. Nach ca. einer Stunde haben wir die Madenburg erreicht. Sie ist bewirtschaftet, sodass wir hier zu unserem Mittagessen und natürlich auch zu unseren Getränken kommen. An der Burgmauer lädt uns ein schöner Sonnenplatz ein sich niederzulassen. Von hier aus kann man weit in die Gegend unterhalb der Madenburg blicken, man schaut auf so bekannte Weinorte wie Eschbach und Göcklingen und auf eine Gegend, die nur aus Weinstöcken zu bestehen scheint.

Wein über Wein

Mein Gatte hat sich, während ich wieder einmal nichts anderes als das Fotografieren im Sinn habe, um unser Mittagessen gekümmert, denn hier draußen ist Selbstbedienung. Ich würde also verhungern, wenn ich nur fotografiere. Aber mein Gatte ist auch um mein Wohl besorgt und trägt einen wohlduftenden Flammkuchen zu uns an den Tisch. Unsere Mägen haben auch bereits signalisiert, dass sie nicht böse wären, wenn es endlich eine Kleinigkeit zu essen gäbe. So machen wir uns über den appetitlichen Flammkuchen her.

Wie bestellt, taucht plötzlich auf der Mauer eine Eidechse auf. Wir haben auch sogleich wieder die Fotoapparate schussbereit. Diese Madenburger Eidechse ist allerdings ein wenig misstrauisch und lässt uns nicht so dicht heran, wie wir das gern hätten, um gute Bilder zu machen. Wir werden später sehen, was daraus geworden ist. So schnell wie er gekommen ist, verschwindet der kleine Drachen wieder und sonnt sich an einer geschützten Stelle, die für Fotografen nur schlecht zu erreichen ist. Er hat auf jeden Fall seinen guten Willen gezeigt. Wir tun es der Eidechse nach und genießen die spätsommerlichen Sonnenstrahlen und lassen unsere Blicke über die Gegend mit dem unendlich vielen Wein schweifen.

Blick vom Burgturm auf das Gelände der Burg darunter

Als wir genug Sonne getankt haben und schon trunken vom Anblick des Weins sind, machen wir noch einen kleinen Rundgang auf der Burg und klettern schließlich auch noch auf einen der Burgtürme.

Greifvogel über der Madenburg

Von hier oben ist die Aussicht noch phantastischer als praktisch eine Etage tiefer. Wir schauen eine Weile einigen Greifvögeln zu, die in der luftigen Höhe miteinander zu spielen scheinen. Wir mögen uns gar nicht von diesem herrlichen Ausblick hier oben trennen. Man glaubt, in die unendliche Ferne sehen zu können. Was soll’s, schließlich trennen wir uns doch und treten langsam den Rückmarsch durch den Wald in Richtung Waldhambach an. Wir biegen gleich hinter dem Burgtor in den Weg auf der linken Seite ein, gekommen waren wir von rechts. Wir wollen auf dem Rückweg eine neue Gegend erkunden, wer weiß, was es dort noch alles zu entdecken gibt.

In Waldhambach angekommen, locken links und rechts der Straße noch einige schöne Fotomotive, denen ich natürlich nicht widerstehen kann. Mein Gatte ist mir schon wieder weit voraus. Ab und zu bleibt er geduldig stehen und wartet, bis ich wieder bei ihm bin. Ist er nicht lieb? Ich bin ganz stolz auf ihn.

Sonnenblume in einem Garten in Waldhambach

Irgendwann sind wir doch tatsächlich wieder am Auto. Weit und breit sieht der Himmel immer noch blau und strahlend aus wie bereits am Vormittag. Von einem Gewitter ist nichts zu entdecken. So haben wir wohl sogar noch Zeit, den Rest des Nachmittags in Ruhe auf dem Balkon unserer Ferienwohnung zu verbringen, wozu haben wir uns schließlich mit Literatur eingedeckt. Ich habe außer meinem E-Book-Reader sogar noch ein richtiges Buch mitgenommen. Bisher bin ich damit kaum vorangekommen, weil wir dauernd unterwegs waren. Aber lieber so als Dauerregen. So gern ich lese, nur lesen und nichts anderes ist auch irgendwie nicht so ganz die rechte Vorstellung von Urlaub.

Als wir auf der Rückfahrt durch Silz kommen, sagt mein Gatte: “Ich fahre noch beim Bäcker vorbei, ja?“ Er fährt aber nicht vorbei, er biegt auf Bäckers Parkplatz ein, stellt den Motor aus, steigt aus dem Auto und geht zielstrebig auf die Bäckerei zu. Da sieht man mal wieder, wie widersprüchlich die deutsche Sprache sein kann. Vorbei heißt also nicht unbedingt vorbei. Ich bin aber nicht böse, dass wir nicht vorbei gefahren sind, denn der Kuchen dort ist Spitzenklasse und schließlich gehört zum Kaffee auch ein ordentliches Stück Kuchen, obwohl wir uns das heute wahrscheinlich eher nicht leisten können, das mit dem Kuchen, wo wir gar nicht so viel gelaufen sind. Aber ich schiebe diese blöden Gedanken über Kalorien, die sich da in mein Hirn zu drängen suchen, schnell beiseite.  Ich will KUCHEN!

Ein Männlein steht im Walde ...

Noch eine Bemerkung zur Wettervorhersage. Liebe Wetterfrösche! Nichts, aber auch gar nichts stimmte. Weder hat es nachmittags noch in der darauf folgenden Nacht gewittert. Wir konnten noch bis in die Nacht hinein unbeschadet auf dem Balkon sitzen und uns von den furchtbaren Urlaubsstrapazen erholen 😉 und unser Buch lesen, bis es dunkel wurde. Danke, dass Ihr so schief lagt mit Eurer Vorhersage, sonst hätte ich mein Buch noch nicht  einmal begonnen.

 

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