Mit ‘Weihnachtsplätzchen’ getaggte Beiträge

… und wir Silberdistels verabschieden uns nun in eine kleine Weihnachtspause. Es gibt noch ein wenig vorzubereiten, aber die meiste Arbeit ist getan.

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Die Geschenke sind derweil alle verpackt – unser vierbeiniger Keks ging mir dabei ja fleißig zur Hand.

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Mit Plätzchen sind wir auch gut versorgt. Ich habe gerade noch einmal Nachschub, Mokkakekse, aus dem Ofen geholt.  Nur die Weihnachtstorte wartet nun noch auf die Zauberkunst der Hausfrau.

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Alles in allem können wir uns also schon fast entspannt zurücklehnen und uns auf die gemeinsamen Tage mit der Familie unterm Weihnachtsbaum freuen.

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Was mögen unsere vierbeinigen Mitbewohner dieses Mal wohl zu unserem Weihnachtsbaum sagen? Eigentlich sollten sie ihn gut kennen, steht er doch sonst in einem Topf in unserem Garten.

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Der Platz unter dem Baum ist nämlich einer der Lieblingssitzplätze unserer Vierbeiner dort draußen – etwas erhöht und mit guter Rundumsicht. Die Deckung von oben ist sicher auch ganz nach ihrem Geschmack.

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Ich bin äußerst gespannt, wie speziell unsere beiden Jungspunde auf die Umsetzung ihres Garten-Stammsitzplatzes in unser Wohnzimmer reagieren werden. Im vergangenen Jahr waren wir Silberdistels zum Weihnachtsfest nicht daheim. So blieb der Baum draußen, wenn auch geschmückt mit Lichterkette.

Ob sich unsere beiden jungen Plüschlöwen noch an ihr erstes Weihnachten hier bei uns erinnern? Die kleinen Diebe stahlen immer mal wieder eines der winzigen Holzspielzeuge, die am Baum hingen. Wie konnten wir sie auch so provozieren und ihnen solch zappeliges und klimperndes Spielzeug vor die neugierigen Pelznasen hängen?

Schau’n wir also mal, wie unsere Katzenweihnacht in diesem Jahr abläuft, denn Spielen steht noch immer hoch im Kurs bei ihnen, wie die folgenden Bilder von unserer tobenden Torty beweisen dürften. Sie war so schnell unterwegs, dass die Kamera bei dem noch dazu sehr diffusen Licht gar nicht hinterher kam.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Lassen wir uns also überraschen.

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In diesem Sinne Euch allen einen schönen vierten Advent und natürlich einen fröhlichen und spannenden Heiligabend. Lass Euch schön beschenken und genießt es, wenn Eure eigenen Geschenk Freude bereiten.

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Vor allem aber wünschen wir Euch wundervolle gemütliche Stunden mit Euren Lieben daheim oder wo immer Ihr die Weihnachtstage verbringen werdet.

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Habt viel Spaß miteinander und genießt die Gemeinsamkeit.

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Macht’s gut und bis bald. Wir lesen uns wieder – spätestens Anfang nächsten Jahres – bei Euch oder vielleicht auch hier bei uns – wenn Ihr mögt.

… nein, dann ist weniger die Nacht zum Tag geworden, dann sind wir nur dem Weihnachtsfest schon wieder etwas näher gerückt. Und so handelt es sich, zumindest bei mir hier, gar nicht um Sterne am Himmelszelt, sondern um süßes Knabberzeugs.

Gerade hatte ich doch rein zufällig das Rezept für diese herrlich mundenden Mokkakekse entdeckt, als mir kurz darauf ein anderes keksiges Rezept, dieses Mal allerdings nicht in den Schoß, sondern in die Hände fiel. Im „Strohhalm“, einer hiesigen Straßenzeitung, sprangen mir bei der Lektüre selbiger Zeitung „Zimtsterne“ fast in den Mund. Jedenfalls hatte ich bei ihrem Anblick sogleich einen vorzüglichen Geschmack auf der Zunge.

Wow, welch leckere Zutaten! Keine Frage, diese Kekse mussten natürlich auch noch ausprobiert werden. Mein Herr Silberdistel, ein ganz großer Marzipanliebhaber, war auch sofort von der Idee und dem Rezept begeistert. Die Sterne konnten einfach nur gut schmecken.

Beim nächsten Einkauf wanderten also die noch fehlenden Zutaten in meinen Einkaufswagen und dann ging es fast übergangslos ans Testbacken. Aber zunächst:

Zu den Zutaten für den Teig:

50 g Mehl
200 g Marzipanrohmasse
200 g Zucker
100 g gemahlene Mandeln
2 Eiweiß
1 Teelöffel Zimt
1 Prise Salz

Für die Verzierung:

1 Eiweiß
125 g Puderzucker

Zubereitung:

Erstaunlicherweise klappte dieses mal alles ohne unangenehme Zwischenfälle. Weder musste ich im Supermarkt lange Suchaktionen nach irgendwelchen Zutaten starten, noch hatte ich am Ende doch noch etwas Wichtiges für das ganz besondere Geschmackserlebnis vergessen oder trotz sorgfältiger Vorbereitung nicht zur Hand. Wir können uns also entspannen, eine Schüssel aus dem Schrank nehmen und die bereitgestellten Zutaten wie …

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… das Mehl, die Marzipanrohmasse, den Zucker, die gemahlenen Mandeln, die beiden Eiweiße, den Zimt und die Prise Salz hineingeben. Anschließend alles gut mischen und ordentlich verkneten. Derweil könnte eigentlich auch schon der Backofen vorgeheizt werden.

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Dann zaubern wir ein Backblech hervor, belegen es mit Backpapier oder Backfolie und dann widmen wir uns noch einmal dem Teig.

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Der wird jetzt nämlich auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt. Ich würde empfehlen, ihn nicht zu dünn auszurollen, da die Sterne ansonsten recht fest werden. Das zumindest habe ich aus meiner ersten Zimtsternbackrunde gelernt. Meine Sternchen waren etwas zu dünn.

Aber weiter im Text: Mit einer Ausstechform – in unserem Falle natürlich eine Sternform – nun aus dem ausgerollten Teig Sterne ausstechen und auf das Backblech setzen.

Wer möchte, kann die Sterne noch etwas hübscher und kalorienhaltiger machen. Dazu das Eiweiß zu Eischnee schlagen, den Puderzucker unterheben und cremig verrühren. Mit dieser kleinen Kalorienbombe werden die Sterne bestrichen und dann können sie ab in den Ofen. Sie sollten bei etwa 150 Grad ca. 15 Minuten backen.

Das Ergebnis ist auch ohne den Zuckerguss überaus lecker. Allerdings sind die Plätzchen nicht so mürbe wie die Mokkakekse, sie sind mehr von der knusprig knackigen Sorte.

Aber wer noch fest und herzhaft zubeißen kann, dem sollten sie überaus munden. Wir Silberdistels jedenfalls sind von den Sternen begeistert, auch wenn wir auf gemeinsamen Beschluss die Puderzuckerglasur fortgelassen haben. Irgendwo muss man schließlich Kalorien sparen, wenn man nicht nach Weihnachten nur noch rollend vor die Tür kommen will 😉

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Zimtsterne

So, dann also viel Spaß beim Nachbacken und lasst Euch die Sterne schmecken. Obwohl sie recht knackig sind, werden auch sie öfter einmal unseren Kaffeenachmittag mit ihrem vortrefflichen Geschmack bereichern.

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Elisen-Lebkuchen

Übrigens habe ich auch in diesem Jahr wieder Elisen-Lebkuchen gebacken. Wer noch Lust drauf hat – sie sind ganz fix gemacht. Das Rezept dafür ist hier zu finden. Auch sie gab es dieses Mal bei uns ohne den kalorienhaltigen Zuckerguss. Sie schmecken dennoch spitzenmäßig und dürfen bei uns kein Weihnachten fehlen.

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Also dann, auf zum Endspurt. Gleich pocht der Mann im roten Mantel an die Tür. Habt Ihr schon alles verpackt? Ich habe zumindest schon mal angefangen. Dabei hatte ich tatkräftige Hilfe.

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Der vierbeinige Keks in unserem Hause hat sich wieder einmal darin versucht, besonders schöne Locken ins Geschenkband zu zaubern. Am Ende war er auch sehr mit seinem Werk zufrieden. Aber Geschenke schick zu verpacken, das ist eine überaus anstrengende Arbeit.

DSC06675So sank mein Helfer dann irgendwann auch ganz ermattet nieder. Dabei sind wir noch lange nicht fertig mit unserer Verpackerei. Naja, ein paar Tage haben wir ja noch. Ich hoffe, mein pelziger Helfer steht mir noch einmal zur Seite. Oder ob er nun gleich bis Heiligabend durchschläft?

Während ich in diversen Büchern und Zeitschriften so vor mich hinblätterte, fiel mir plötzlich ein kleines Heftchen in den Schoß. Im ersten Moment dachte ich noch: Interessiert mich nicht die Bohne! Schließlich war ich gerade nicht auf Bohnen aus. Ich suchte vielmehr nach einem neuen Rezept für Weihnachtsplätzchen. Mir war danach, wieder einmal etwas Neues auszuprobieren. Weihnachten ist doch das Fest der Freude und der Überraschungen. Warum nicht sich selbst und die Familie mit einer neuen Plätzchensorte überraschen? Aber irgendwie gaben meine Backbücher nicht so recht das her, was mir vorschwebte. Die Rezepte schienen mir alle mehr oder weniger ähnlich zu sein.

Dann fiel mein Blick doch noch einmal auf dieses kleine A6-Heftchen, das ich nach seinem vorwitzigen Sprung auf meinen Schoß neben mich auf die Couch gelegt hatte. Naja, durchblättern konnte ich es ja mal.

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Aus irgendeinen Grunde musste ich es wohl als des Aufhebens wert eingestuft haben. Ich nahm es erneut zur Hand und  … ach, schau an, die „kleinen Espressokuchen“ sehen gar nicht einmal so übel aus. Aber Muffins und Konsorten  standen gerade nicht auf meinem Programm. Merken sollte ich sie mir dennoch gut. Sie könnten durchaus irgendwie ins weihnachtliche Schlemmerprogramm passen. Ich blätterte weiter und nach „Karamellsoße mit Espresso“ und „Kaffee-Pannakotta“ blieb mein Blick auf der nächsten Seite hängen. „Mokkakekse“ stand dort zu lesen. Die Dinger sahen gar nicht so unappetitlich aus. Ich überflog das Rezept und … mir lief das Wasser im Munde zusammen. Und außer den schokoladigen Mokkabohnen hatte ich sogar alles im Hause. Na, Mokkabohnen würden sich ja wohl noch besorgen lassen. Und schon standen sie auf meiner Einkaufsliste.

Wie sich anderen Tags herausstellte, war die Sache mit den Mokkabohnen doch nicht so einfach. Ich war einst ein richtiger Fan dieser kleinen Schokoladenteilchen. Irgendwann hatte ich sie dann aus den Augen verloren. Warum eigentlich? Waren sie still und heimlich aus dem Angebot verschwunden? Und wie es dann so ist – aus den Augen, aus dem Sinn?
Ich suchte im größten vorhandenen Supermarkt gefühlt Hunderte von Regalreihen ab. Was ich dort alles für herrliche Dickmacher entdeckte, die mir noch dazu nachschrien: „Nimm mich mit, nimm mich mit!“ Nix da, ich blieb standhaft. Ich wollte nur diese verdammten Mokkabohnen. Wo waren die nur abgeblieben? Konnten auch gewisse Schokoladenteilchen unmodern werden?
Entnervt verließ ich die Abteilung mit all dem Süßen und widmete mich zunächst den sonstigen noch fehlenden Backzutaten auf meinem Schummelzettel. Endlich hatte ich alles beisammen. Nur die Mokkabohnen fehlten noch. Während ich grübelnd vor mich hinstarrte, fiel mein Blick auf all das Dekozeugs für Kuchen, Torten und Gebäck. Und da … da standen sie zwischen Schokoperlen, den buntesten aller Streuseln und all dem anderen schokoladigen und bunten Kram, mit dem man die schönsten aller Geburtstags-, Hochzeits- oder sonstigen Torten würde gestalten können. Wie froh leuchteten meine Augen, sie endlich, endlich gefunden zu haben. Begeistert griff ich mir ein Päckchen der langersehnten Mokkabohnen und machte mich mit meinem Einkauf auf zur Kasse.

Aber wie es so ist, wenn man sich im Glückstaumel befindet, trifft einen oft hinterher die kalte Ernüchterung. Genau, Liebe macht blind bzw. verhindert, dass das Gehirn richtig arbeitet. Diesen Effekt spürte ich allerdings erst etwas später, nämlich an dem Tag, als ich mich anschickte, die „Mokkakekse“ aus diesem kleinen Heftchen nachzubacken. Aber beginnen wir erst einmal mit den

Zutaten für ca. 50 Mokkakekese:

1 gehäufter Teelöffel löslicher Kaffee
250 g Butter
75 g Mokkabohnen (diese schokoladigen Teilchen)
150 g Zucker
1 Prise Salz
2 Esslöffel Sahne
350 g Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver

Außerdem:
etwa 50 Mokkabohnen zum Garnieren

Zubereitung:

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Nachdem ich alles dekorativ vor mir aufgebaut hatte, kümmerte ich mich zunächst um den löslichen Kaffee.

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Er sollte mit einem Esslöffel kochenden Wassers aufgelöst und dann zum Abkühlen zur Seite gestellt werden.
Anschließend widmete ich mich der Butter, gab sie in einen Topf und ließ sie vorsichtig auf kleiner Flamme bräunen. Das dauerte gut 10 Minuten. Ich denke, das Bräunen ist wichtig für den späteren Geschmack der Kekse. Also, nicht einfach nur die Butter flüssig machen. Wir brauchen sie gebräunt – gewissermaßen als natürlichen Geschmacksverstärker.

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Nach dem Bräunungsvorgang die Butter wieder fest werden lassen. Ich habe sie hinaus in unseren derzeit angenehm kühlen Wintergarten gestellt. Das brachte recht schnell den gewünschten Erfolg.

Jetzt kam der spannende Moment. Die 75 g Mokkabohnen sollten gehackt oder grob gemahlen werden. Moment mal … 75 g? Äh, ja, aber in der Packung sind doch nur 75 g. Was, was nehme ich dann nachher noch für die Dekoration?

Und schon sind wir wieder bei der Blindheit. Vor lauter Begeisterung, die Mokkobohnen endlich gefunden zu haben, habe ich nicht darauf geachtet, dass 75 g in den Teig gehörten und weitere mindestens 50 Stück von den Bohnen noch für die Dekoration gebraucht würden. Wieder einmal dumm gelaufen! Mal vergesse ich die Eier, dann habe ich zu viel Teig und nun, nun habe ich nicht genug Mokkabohnen.

Okay, ich hätte jetzt schnell noch einmal loseilen können in den Supermarkt meines Vertrauens, zumal der Teig nach dem allgemeinen Verkneten eh eine Stunde im Kühlschrank ruhen sollte. Aber dazu hatte ich irgendwie so gar keine Lust. Tja, und wie ich noch aus früheren Zeiten weiß, Not macht erfinderisch.
Ich inspizierte, bevor ich mich  noch einmal voreilig ins vorweihnachtliche Gewühle stürzte, unsere Schokoladenvorräte. Mokkabohniges war schon mal nicht darunter. Das hätte mich auch ungeheuer überrascht.

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Aber viele kleine tobleronige Riegelchen sprangen mir förmlich entgegen. Gut, sie würden den Geschmack der Kekse sicher in eine etwas andere Richtung bringen, aber sicher nicht unbedingt in eine nachteilige. Kurzerhand zerschredderte ich die leckeren Schokoteilchen, gab alle anderen Zutaten hinzu und knetete alles gut durch.

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Fertig! Also, ab damit in den Kühlschrank! Der Teig sollte nun etwa eine Stunde in Ruhe seinem kalten Schicksal überlassen werden.

Uups, wie doch die Zeit vergeht. Die Stunde ist wie im Sauseschritt vergangen. Holen wir den Teig aus dem Kühlschrank. Schnell noch den Backofen ein wenig vorheizen – 180 Grad Umluft sollten genügen.  Nun formen wir aus dem Teig jeweils etwa walnussgroße Kugeln. Die Kugeln setzen wir mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier oder Backfolie belegtes Blech und als kleines i-Tüpfelchen drücken wir ihnen je eine der schokoladigen Mokkabohnen aufs Haupt.

So, nun ab mit ihnen in den Ofen. Sie sollten etwa 10 bis 12 Minuten backen.

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Na, sieht das Ergebnis nicht vielversprechend aus? Und was soll ich sagen? Herr Silberdistel und ich mussten, wir MUSSTEN einfach, ob wir wollten oder nicht, wir MUSSTEN sogleich kosten.

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Der Duft der Mokkakekse war einfach unwiderstehlich. Der Duft? Nein, nicht nur der Duft! Sie sind überhaupt unwiderstehlich. Sie … sie machen süchtig! Ich musste die Dose gaaaanz weit wegschließen, damit zu Weihnachten noch welche übrig sind. Nein, nein, das halten wir nicht aus. Ich muss einfach nochmal und nochmal welche backen. Wir sind nach nur einem Keks unheilbar süchtig nach ihnen geworden. Also, wenn Ihr mit einer solchen Sucht leben könnt und wollt, dann dürft Ihr sie nachbacken. Falls nicht, dann lasst es lieber sein, denn einmal probiert, seid Ihr unhaltbar an diese Kekse verloren. Und mein Tipp: Macht sie unbedingt mit diesen Riegelchen, diesen Toblerdingsen. Ich glaube, die toppen als „geheime“ INNERE Zutat jede Mokkabohne. Aber obenauf ist die Mokkabohne selbstverständlich unverzichtbar, wenn nicht gar Pflicht.

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Uups, vor lauter Mokkakekssucht hätte ich fast vergessen,

Euch einen wunderschönen keksigen dritten Advent zu wünschen.

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Ach, und glaubt mir, nur mit diesen Mokkakeksen ist Advent Advent und Weihnachten erst Weihnachten. Also, schnell noch backen – es ist ja noch ein wenig Zeit 😉

Ich hatte noch gar nicht richtig angefangen, da hatte ich bereits interessierte Zuschauer.

Ich hatte gerade mal die ersten Zutaten zusammengeschüttet

Ich hatte gerade mal die ersten Zutaten zusammengeschüttet, da hatte ich schon Zuschauer

Bisher hatte ich angenommen, unsere beiden neuen pelzigen Mitbewohner würden sich in erster Linie für die Arbeit am PC interessieren. Aber weit gefehlt.

Schauen hier interessierte Bäcker in den Ofen?

Schauen hier interessierte Bäcker in den Ofen?

Eigentlich hätte ich es mir denken können, hatten sie doch unlängst bereits den Backofen ausgiebig inspiziert. Schon da hätte sich mir der Verdacht aufdrängen sollen, dass wir in unserem Heim nicht nur PC-Spezialisten beherbergen, sondern dass wir uns zwei kleine Allroundinteressierte ins Haus geholt haben. Dass sie gern lesen, ist mir natürlich nicht verborgen geblieben. Wir sahen gerade Keks und Torty interessiert in dem hauptstädtischen Anzeiger lesen, der unlängst mit Frau Tonaris „Stille-Örtchen-Päckchen“ bei uns eintrudelte.

Nicht selten schaute plötzlich, wie von Zauberhand hervorgezogen, ein Kochbuch keck in den RaumNicht selten wunderte ich mich über hervorgezogene Bücher in meinem Kochbuchregal

Aber auch sonst gab es in unserem Hause schon öfter kleine Hinweise darauf, dass wir allseits interessierte Mitbewohner haben. Geschriebenes und Gedrucktes sind eh nicht vor ihnen sicher. Immer wieder stecken sie ihre Nasen in unser reichhaltiges Buchangebot. Nicht selten schaute plötzlich, wie von Zauberhand hervorgezogen, eines meiner Kochbücher keck in den Raum. Eigentlich hätte mir schon längst auffallen sollen, dass gerade Kochbücher immer wieder besonderes Interesse weckten. Was sag ich hier? Kochbücher? Meistens waren es die Backbücher, die so vorwitzig, wie hier mein Lieblingsbackbuch, aus dem Regal schauten.

ist Keks hier auf der Suche nach einem Keksrezept?

ist Keks hier auf der Suche nach einem Keksrezept?

Und in diesem Falle erwischte ich den Backbuchliebhaber doch fast noch auf frischer Tat. War er etwa ein backinteressierter Kater, ein verkappter Bäcker gar? Aber wer weiß, vielleicht war sein Tun auch nur ein Hinweis darauf, dass ich endlich einmal mit der Weihnachtsbäckerei beginnen sollte. Eventuell gelüstete es den kleinen Keks ganz einfach nach einem Keks – einem Lieblingsnusskeks, wie ich ihn unlängst auf dem Blog von Frau Spätlese entdeckt hatte. Okay, als Katzenversteherin hatte ich die Aufgabe begriffen und so machte ich mich frisch ans Werk. Das Rezept der Lieblingsnusskekse von Frau Spätlese wollte endlich ausprobiert werden.

Etwas verunsichert schüttete ich weitere Zutaten in mein Rührschüsselchen

Etwas verunsichert schüttete ich weitere Zutaten in mein RührschüsselchenAber

Aber ein wenig wenig verunsichert werkelte ich schon mit den angegebenen Zutaten herum, wurde mir dabei doch von Katzenaugen äußerst penibel auf die Finger geschaut.

Ich werden streng bei meinen Backvorbereitungen beobachtet

Ich werden streng bei meinen Backvorbereitungen beobachtet

Ob Frau Spätlese den beiden vielleicht sogar den Auftrag erteilt hatte, genau zu beobachten, wie ich die Lieblingsnusskekse verhunzen würde? Bei solch scharfem Blick soll man am Ende auch noch die Ruhe bewahren.

Endlich war der Teig fertig

Endlich war der Teig fertig

Mit zittrigen Fingern arbeitete ich mich weiter im Teig voran. Endlich war die Masse fertig. Nun wartete sie darauf, zu Lieblingsnusskeksen geformt auf dem Blech platziert zu werden.

Geschafft - und nun ab in den Ofen

Geschafft – und nun ab in den Ofen

Zu dumm, da hatte ich doch glatt vergessen, Belegkirschen einzukaufen. Die sollten lt. Frau Spätleses Rezept die Kekse noch ein wenig dekorativer und vielleicht sogar noch ein wenig leckerer machen.

Uups, die Kekse sehen nach dem Backen gut aus, aber die Physalis ...

Uups, die Kekse sehen nach dem Backen gut aus, aber die Physalis …

Was soll’s. Ich hatte getrocknete Physalis da. Die sollten es ebenso tun, auch wenn sie nicht in so weihnachtlichem Rot erstrahlten, wie es die Kirschen sicher getan hätten. Doch was war das? Entgeistert blickte ich in den Backofen. Meine getrockneten Physalis-Kirschen hatten sich während des Backvorganges mächtig aufgeblasen und waren dabei vor lauter Anstrengung ganz schwarz geworden. Seltsam! Wie konnte das passieren? War das etwa der Kater mit seinem scharfen Blick gewesen? Hatte er die Physalis verhext? Hatte ich nicht irgendwo gelesen, dass Katzen mitunter hexen können? Aber er wird doch wohl nicht … Also, ich glaube, vielleicht sollte man doch nicht ganz so viel lesen. Da kommt man nur auf dumme Gedanken und beschuldigt unschuldige Kätzchen der Hexerei. Naja, immerhin sahen die Kekse an sich gut aus.

Neuer Versuch - mit Papaya als Dekoersatzkirsche

Neuer Versuch – mit Papaya als Deko-Ersatzkirsche

Nur keine Panik, mahnte ich mich zur Ruhe. Der Teig gab noch genug Material für mehrere Bleche her und außerdem hatte ich neben anderen getrockneten und kandierten Früchten noch getrocknete Papaya eingekauft. Ob die die Belegkirschen irgendwie ersetzen könnten? Also, neuer Versuch!

Das sah doch schon wesentlich netter aus als Versuch Nr. 1 mit den Schwarzkirschen

Das sah doch schon wesentlich netter aus als Versuch Nr. 1 mit den Schwarzkirschen

Mein Herr Silberdistel musste bei Versuch Nr. 2 als Testesser herhalten und er befand die Papaya-Variante doch tatsächlich als recht lecker. Nun doch ein wenig getröstet machte ich mich weiter ans Werk.

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Aber auch ohne fruchtige Deko schmecken die Lieblingsnusskekse äußerst lecker

Letztendlich gab es noch einen Testlauf ohne jegliche kirschige oder sonstige Dekoration auf den kleinen Nussteilchen. Wenn man also gerade keine Belegkirschen im Hause hat, geht’s auch ganz ohne und auch so schmecken die Lieblingsnusskekse á la Frau Spätlese total gut.

Trotz kleiner Kohlen auf den Lieblingsnusskeksen war der 3. Advent gerettet

Trotz kleiner Kohlen auf den Lieblingsnusskeksen war der 3. Advent bei uns äußerst gemütlich

Die kleinen hinterlistigen zum Verkohlen neigenden Physalis taten unserer Gemütlichkeit am 3. Advent jedoch keinen Abbruch. Ich wette, diese physalischen Früchtchen hatten sich bereits vor dem Backvorgang hämisch in ihr kleines Physalis-Fäustchen gelacht, weil sie ganz genau wussten, wie schwarz und ungenießbar sie aus der ganzen Sache hervorgehen und damit die Bäckerin ein wenig ärgern würden. Aber da hatten sie nicht mit uns Silberdistels gerechnet. Wir schlugen den hinterlistigen schwarzen Teilen für ihre Bösartigkeit ein Schnippchen und aßen die Kekse einfach ohne sie. Da schauten sie plötzlich ganz dumm aus ihrer schwarzen Wäsche. Übrigens, die Variante mit Papaya gefiel uns am Ende am besten, sodass die restlichen Bleche nur noch Papaya-Lieblingsnusskekse produzieren durften.

Und die nächste Runde Kekse erfreute uns dann umso mehr

Und die nächste Runde Kekse erfreute uns dann umso mehr – lecker mit Papaya-Deko

So, wer jetzt vielleicht noch an dem Rezept der Lieblingsnusskekse interessiert ist, der darf das gerne bei Frau Spätlese nachlesen. Welche Fehler man vermeiden sollte, das weiß allerdings die Silberdistel besser als Frau Spätlese 😉

Somit also allen mutigen Nachbackern guten Appetit!

Aber, unter uns, es lohnt sich, diese kleine Köstlichkeit einmal auszuprobieren – sehr lecker. Da fällt mir ein, wo sind eigentlich plötzlich die Katzen abgeblieben? Ach nee, da liegen sie ja, tief schlummernd. Kein Wunder, dass es auf einmal doch noch gut lief mit der Backerei. Kaum schauen sie mir nicht mehr auf die Finger, schon gelingen sogar die Lieblingsnusskekse bestens. Hätte ich sie bloß gleich auf ihre Schlafplätze verwiesen. Das nächste Mal bin ich klüger. Ob da vielleicht doch irgendetwas mit Hexerei … ?

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01Wer da meinte, meine Backstube wäre nun nach den Dominosteinen vor Weihnachten schon geschlossen, der irrt jedoch gewaltig. 02In meiner kleinen hübschen weihnachtlichen App verbarg sich noch ein anderes nettes Rezept. Ich hatte es schon irgendwo angedeutet – Elisenlebkuchen sollten in meiner hauseigenen Bäckerei noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest das Licht des silberdisteligen Heims erblicken. Die Geburt, es war erwartungsgemäß eine Mehrlingsgeburt, ist gut und zügig verlaufen. Komplikationen gab es nicht. Alle unsere Kindlein sind gesund dem Backofen entsprungen, und wie süß die kleinen Elisen sind. Herr Silberdistel und ich, die glücklichen Eltern, sind ganz hin und weg ob dieser hübschen kleinen Lebküchlein. Da sieht man mal wieder, dass auch Kinder, die man in etwas höherem Lebensalter noch fabriziert, durchaus perfekt gelingen können. Herr Silberdistel ist ganz besonders vernarrt in diese kleinen Teilchen. Manchmal muss ich sie schon vor ihm wegsperren, sonst wird er mir noch zu übermütig. Aber ich will der Reihe nach berichten.

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Bevor es zur Geburt kommen kann, stehen natürlich andere anstrengende Tätigkeiten auf dem Plan. Schließlich soll nichts schiefgehen. Zunächst sollte man sich um eine kleine aber feine Babyausstattung kümmern.

Folgendes sollte auf der Einkaufsliste stehen:
3 Eier
225 g Puderzucker
1 Teelöffel Zimt
1/4 Teelöffel Nelkenpulver
1/4 Teelöffel Muskat (gemahlen)
1 Esslöffel geriebene Zitronenschale
100 g Mandeln <besser 200 g> (gemahlen)
100 g Haselnüsse (gemahlen)
75 g Zitronat
75 g Orangeat
Backoblaten
6 Teelöffel Zitronensaft

So, die Ausstattung für die kleinen Elisen wäre beisammen. Herr Silberdistel war übrigens begeistert bei der Auswahl dabei. Nun aber beginnt der schweißtreibende Teil, nämlich der der Fertigung der kleinen Kuchen. Aber gewöhnlich geht so etwas ja immer schneller als man zunächst glaubt.

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Wie gesagt, es ist eigentlich ganz einfach. Die Eier, 150 g Puderzucker, Zimt, Nelkenpulver und Muskat werden miteinander verheiratet, d. h., wir sollten daraus eine cremige Masse schlagen.

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Wenn das soweit gelungen ist, müssen noch Zitronenschale, Mandeln, Haselnüsse Zitronat, Orangeat und 3 Teelöffel Zitronensaft untergehoben werden. Die 3 Teelöffel Zitronensaft sind meine eigene Abwandlung des Rezeptes. Es geht sicher auch ohne.

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Nun brauchen die Kleinen nur noch ein hübsches Kopfkissen in Form einer Backoblate pro Elisenkind. Ich habe die einzelnen Oblaten in die Hand genommen und die Teigmasse mit einem Teelöffel auf die Oblaten gestrichen.

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Anschließend  konnten unsere kleinen Schöpfungen ab in den Ofen. Wenn wir uns ordentliche, hübsche und süße Kinder Elisenlebkuchen backen wollen, dann sollten sie bei etwa 150° C etwa 30 Minuten lang im Backofen verweilen.
Übrigens habe ich festgestellt, dass der Lehm der Teig, aus dem ich unsere Kindlein Elisen formen wollte, hätte ich nach dem Rezept aus meiner hübschen kleinen App gehandelt, recht dünnflüssig daherkam. Ich habe deshalb nicht nur 100 g gemahlene Mandeln sondern 200 g verwendet. Allerdings hatte ich im Vergleich zum ursprünglichen Rezept dem Teig ja noch 3 Teelöffel Zitronensaft hinzugefügt. Also, selber schauen, der Teig sollte nicht zu dünn sein, dann würde er beim Backen wahrscheinlich von den Oblaten herunterlaufen und das wollen wir ja eigentlich nicht.

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So, inzwischen sind die 30 Minuten, die unsere kleinen Elisen brauchten, um hübsch und knackig zu werden, vorüber. Wir können sie nun aus dem Backofen befreien.

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Da sie noch ein wenig erhitzt sind von dem ganzen Geburtsvorgang, sollten wir ihnen ein wenig Zeit zum Abkühlen gönnen.

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Anschließend können wir ihren zarten Körper mit einer Emulsion aus 75 g Puderzucker und 3 Teelöffeln Zitronensaft bestreichen. Jetzt sehen die Kleinen nicht nur besonders süß aus, jetzt sind sie es auch. Wenn unsere Elisen dann irgendwann hinter den Ohren trocken sind, können sie gern vernascht werden. Schließlich sind sie dazu da. Wir Silberdistels konnten natürlich nicht bis Weihnachten warten. Wenn ich mich recht erinnere, dann waren es ursprünglich einmal 43 kleine Elisenlebkuchen. Aber wir müssen ohnehin eine zweite Runde ansetzen, wenn wir auch noch welche von diesen herrlichen Leckereien auf unseren Weihnachtstellern finden wollen.

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All denen, die sich selbst noch ein paar kleine Elisen backen wollen, wünschen wir Silberdistels viel Spaß dabei, gutes Gelingen und natürlich auch guten Appetit!

Natürlich konnte ich mich nicht beherrschen, auch noch richtige Dominosteine zu backen. Ich habe da eine kleine aber feine App für Weihnachtsplätzchen und verschiedene weihnachtliche Kuchen und Torten. Als ich das Rezept für Dominosteine sah, konnte ich nicht widerstehen. Ich musste es unbedingt ausprobieren. Inzwischen haben wir die kleinen Köstlichkeiten bereits so fleißig getestet, dass zu befürchten ist, dass ich noch einmal für Nachschub sorgen muss. Das Rezept ist eigentlich recht simpel, aber vielleicht ist gerade das das große Geheimnis dafür, dass sie so außerordentlich lecker schmecken. Wenn also jemand Lust und Zeit hat, vor Weihnachten noch ein paar Dominosteine für den Weihnachtsteller zu zaubern, dann los. So geht’s:

Zutaten für die Dominosteine:
125 g Butter
150 g brauner Zucker
Mark einer Vanilleschote
2 Eier
70 g Mehl
60 g Kakao
1/2 Teelöffel Backpulver
100 g gemahlene Haselnüsse

Zutaten für die Füllung:
100 g Marzipanrohmasse
40 g Puderzucker
1 EL Himbeergeist oder ein andere beliebige Sorte (ich hatte nur Kirschgeist zur Verfügung)
1 EL Amaretto (bei mir taten es Rum und einige wenige Tropfen Bittermandelaroma)
160 g Himbeerkonfitüre oder eine beliebige andere Sorte (ich verwendete schwarze Johannisbeerkonfitüre)

Zutaten für die Glasur:
100-200 g Halbbitter-Kuvertüre (wahrscheinlich dürften 100 g reichen – in meinem Rezept waren 400 g angegeben, ich hatte zum Schluss noch etwa die Hälfte der ursprünglichen Menge übrig)
400 g dunkle Kuchenglasur

Zubereitung:
Die weiche Butter schaumig schlagen, den braunen Zucker und das Mark der Vanilleschote hinzufügen, nacheinander die Eier zugeben und wieder alles gut verrühren. Nun Mehl, Kakao und Backpulver dazu geben, wiederum gut verrühren und schließlich die gemahlenen Haselnüsse unter die Masse heben.


Ein Backblech mit Backpapier auslegen, das etwa eine Größe von 40 x 22 cm hat. Den Teig auf das Backpapier streichen und dieses an der langen Seite, die keine Begrenzung durch das Kuchenblech hat, etwas hochklappen, damit der Teig nicht nach vorn weglaufen kann. Wer ein Backblech besitzt, das in der Größe verstellbar ist, hat gute Karten, denn er muss so keine komplizierten Papierränder basteln. Er stellt das Blech einfach auf 20 cm Tiefe ein.


Gebacken wird der Teig nun etwa 17 bis 20 Minuten bei 175°C. Nach dem Backen den fertigen Teig einschließlich Backpapier auf ein Kuchengitter ziehen und auskühlen lassen.
Während die Kuchenplatte auskühlt, können wir uns mit der Füllung beschäftigen. Marzipan, Puderzucker, Himbeer- oder Kirschgeist und Amaretto oder Rum werden gut miteinander verknetet. Bei Verwendung von Rum bitte noch 3 bis 5 Tropfen Bittermandelaroma hinzugeben.
Wenn nun unser Kuchenteig ausgekühlt ist, wird er vom Backpapier befreit und die Platte wird in zwei gleichgroße Teile geteilt, so dass 2 Quadrate von 20 x 20 cm entstehen. Jetzt wird die Marzipanmasse zwischen z. B. Frischhaltefolie ausgerollt. Sie sollte am Ende auch etwa 20 x 20 cm groß sein.

Die eine Teigplatte wird nun mit der Hälfte der Konfitüre bestrichen.

Darauf platzieren wir die ausgerollte Marzipanmasse, natürlich entfernen wir vorher die Frischhaltefolie. Sie sollte lediglich verhindern, dass die klebrige Masse an der Kuchenrolle hängenbleibt. Wie man sieht, habe ich die Marzipanplatte beim Ausrollen nicht exakt auf 20 x 20 cm rollen können. So habe ich beim Belegen ganz schön doll ein wenig stückeln müssen. Schlechter schmeckt es am Ende trotzdem nicht.

Nun geben wir noch einmal eine Schicht Konfitüre auf das Marzipan.

Zum guten Schluss kommt die zweite Teigplatte auf die Marzipan-Konfitüren-Schicht.

Nun kann der Kuchen auf eine Platte oder wieder auf das Backblech gelegt werden, darauf platzieren wir ein Schneidbrett und beschweren dieses mit irgendwelchen Gewichten.

Das Ganze sollte nun mindesten 4 Stunden kaltgestellt werden. Ich habe es die ganze Nacht in Ruhe vor sich hinkühlen lassen.

Nach dieser Ruhephase wird die Kuchenplatte mit einem angefeuchteten Messer in Würfel geschnitten. Bei mir waren es 7 x 7 Würfel. Wer das jetzt nicht ausrechnen kann, dem verrate ich schnell, dass er am Ende der Schneidprozedur 49 kleine Würfel vor sich liegen haben wird.

Nun ist es endlich an der Zeit, sich um die Glasur zu kümmern. Kuvertüre und Kuchenglasur werden in einem Wasserbad erhitzt und miteinander vermischt.

Wenn alles geschmolzen ist, die Kuchenwürfel nacheinander in die Glasur tauchen und anschließend z. B. auf Alufolie zum Auskühlen ablegen. Von der Folie lassen sich die einzelnen Dominosteine später recht leicht ablösen.

… und hier kann nun das Endprodukt bewundert werden. An der Formschönheit muss ich sicher noch basteln, aber am Geschmack gibt es absolut nichts zu bekritteln. 😉

Achtung! Angeblich soll ein einziger Dominostein 155 kcal in sich tragen!!! Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie bitte Ihren Gatten, Hausfreund oder Lebensabschnittsgefährten. Er sollte Ihnen sagen können, ob er Sie nach dem Verzehr mehrerer Dominosteine mit der zweifellos neuen Figur immer noch mag oder ob Sie auf dieses Highlight der Weihnachtsbackkunst leider verzichten müssen.

Den ganz Wackeren, die sich zu Weihnachten die Kalorien nicht vorzählen lassen, wünsche ich überaus guten Appetit!