Mit ‘Weihnachten’ getaggte Beiträge

… und so tritt hier im Blog wieder einmal etwas Ruhe ein. Ob wir Silberdistels das mit der Ruhe auch sonst hinbekommen, das wird sich zeigen.

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Bei diesen Geschenken hier oben war allerdings nicht ich der Verpackungskünstler

Alle Geschenke sind zumindest beisammen und mit viel Liebe und auch ein wenig im Schweiße meines Angesichts verpackt worden. Warum mir dabei der Schweiß auf der Stirn stand? Nun, weil man neuerdings gaaaaanz, ganz vorsichtig verpacken muss, als würde man Seidenpapier dafür verwenden, so dünn ist das Geschenkpapier mittlerweile geworden. Eine kleine Unvorsichtigkeit und schon kann man seine Verpackungskunst erneut unter Beweis stellen. Ich habe den Verdacht, dass die Geschenkpapierhersteller derweil aus einer Rolle, wie es sie noch von vor ein paar Jahren gab – haltbar und reißfest – inzwischen drei Rollen zaubern. In meiner bibliothekarischen Ausbildung habe ich vor vielen Jahren einmal dabei zuschauen dürfen, wie man Papier spaltet. Verwendet wurde diese Technik damals bei der Restauration von Büchern. Ich habe den Verdacht, dass man es heute für die Spaltung von Geschenkpapier verwendet. Auch wenn jetzt aus einer ehemaligen Rolle drei gespalten werden, der Preis hat sich dummerweise keineswegs durch 3 dividiert. Naja, verständlich, Papierspaltung ist bestimmt nicht so ganz preiswert und andererseits hat man jetzt ganz wunderbar zartes und hauchdünnes Papier, das auf dem Geschenk so gar nicht aufträgt. Hat doch auch irgendwie was, oder?

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Lieblingsnusskekse nach Art der Frau Spätlese

Aber nicht nur die Geschenke sind verpackt, auch alles, was in meiner Backstube entstanden ist, wartet nun darauf, dass es auf die Weihnachtsteller springen darf, um alsbald verschlungen verkostet zu werden. Da sind nicht nur Elisenlebkuchen oder Schwarzweißgebäck vom Blech gesprungen, auch diese leckeren  Nusskekse nach Art der Frau Spätlese drängelten sich aufs Backblech und anschließend in die Vorratsdose. Okay, okay, manchmal sprang auch eins daneben, so wie in den Mund von Bäckerin und Vorkoster Herrn Silberdistel.

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An dem Rezept habe ich allerdings wieder einmal ein wenig herumgeschlimmbessert. Statt der 50 g Pistazienkerne, die ich gerade nicht zur Hand hatte, habe ich gemahlene Haselnüsse verwendet und an Stelle von 100 g Walnüssen, die ich erst hätte knacken müssen, wozu ich zu faul war, habe ich noch einmal gehackte Mandeln hinzugefügt und mein Früchtemix bestand zur Hälfte aus einem Soft-Früchte-Mix und zur anderen Hälfte aus getrockneten Mangofrüchten (siehe Abb.).
Die Kekse sind übrigens überaus leckerig geworden. Dieses Rezept von Frau Spätlese regt mich sicher noch öfter zum freudigen Experimentieren an. Es gibt ja sooo viele Früchte und Nüsse, die irgendwann auch noch einmal eine Zutat zu diesen Keksen sein wollen. Aber man muss ja nicht gleich alles auf einmal probieren. Kommt Zeit, kommen neue Kekse. Danke also, liebe Frau Spätlese, ich kann es nicht oft genug sagen, für das tolle Grundrezept!

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Ja, und dann waren da noch meine Lieblingsdominosteine. Ich hoffe, ich kann davon noch einige für die Weihnachtsteller retten. Wir mussten auch hier schon fleißig probieren. Ja, wir MUSSTEN, sie haben nämlich enorm magische Anziehungskräfte, diese Dominosteine. Und wenn sie ihr Opfer erst einmal angezogen haben, dann wollen sie fast automatisch in den Mund wandern. Wehren ist zwecklos.

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Inzwischen aber ist der Backofen gut ausgekühlt, die pelzigen Jungspunde mussten meine Behauptung natürlich testen, und ich musste ihm, also dem Backofen, versprechen, dass er nun erst einmal Pause hat. Das Versprechen konnte ich leichten Herzens abgeben, denn um den Kuchen für die Feiertage kümmert sich eine andere Bäckerin. Wir Silberdistels haben lediglich mit der Verkostung zu tun – übrigens ein ungemein toller und überaus befriedigender Job. Man sollte in solch einem Job natürlich voll und ganz bei der Sache sein. Neberher geht da gar nichts mehr. Da sollte nicht einmal mehr ein winziges Bücherstaubkörnchen ruhelos herumhüpfen. Und so macht der „Bücherstaub“ jetzt seine wohlverdiente Weihnachtspause. Er legt sich sanft und leise, wie es nur Bücherstaub kann, dort nieder, wo er hingehört, auf seine Bücher, denn wo sonst könnte er besser ruhen? So betrachtet haben wir doch eigentlich eine gute Grundlage für gemütliche und ruhige Weihnachtstage geschaffen.
Aber irgendwann nach Weihnachten wird einer von uns Silberdistels die bücherstaubigen Körnchen sicher wieder aufwirbeln und sie neue Geschichten in den Staub schreiben lassen. Bis dahin macht’s gut, habt wundervolle, fröhliche und hoffentlich auch friedvolle Weihnachtstage.

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Lasst Euch schön beschenken und verschenkt auch selbst ein wenig – und wenn’s nur solche Kleinigkeiten wie ein bisschen Freude, ein kleines Lächeln, eine liebe Umarmung und dazu ein schönes Buch sind. Bis denne! Wir lesen uns!

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Na, ist das nicht das richtige Licht für eine perfekte Adventsstimmung? So und nicht anders hätten wir es gern, oder? Nur leider wird es heute zum 4. Advent damit wohl eher nichts werden. Und weil ich das bereits befürchtet habe, habe ich unseren schönen Sonnenuntergang jetzt vom Freitag noch schnell eingefangen, schließlich brauchte ich für den heutigen Adventsbeitrag etwas Stimmungsvolles.

Wie? Stimmungsvolles Licht ist gut, aber was ist mit den Keksen? Ja, natürlich, was dachtet Ihr denn? Natürlich habe ich in der letzten Woche Kekse gebacken und wir Silberdistels haben sogar schon fleißig gekostet, denn schließlich musste ich mich davon überzeugen, dass alles gut gelungen ist. Naja, nicht nur ich musste mich von meiner Backkunst überzeugen, mein Herr Silberdistel möchte ebenfalls immer gern überzeugt werden und das geht natürlich nur durch Verkostung.

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Diese leckeren Elisenlebkuchen z. B. haben die Verkostung mit Bravour bestanden. Sie sind aber nicht nur überaus köstlich, sie sind auch unwahrscheinlich schnell gemacht. Das Rezept habe ich vor fast genau drei Jahren hier schon einmal veröffentlicht. Wer also rasch noch welche backen will – nur zu!

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„Hm, was soll das denn? Ich dachte, bei dem heutigen Adventsbeitrag geht es um mich und nicht um irgendwelche anderen Kekse?“

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„Duften tut es ja irgendwie gut, das, was die Silberdistel da außer mir noch als Keks bezeichnet. Meinst Du, Torty, wir bekommen auch etwas davon ab? Ob das so etwas ist, wie es unsere Leckerchen sind?“

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„Wir können ja nachher mal gucken, ob wir welche probieren dürfen, Keks. Bestimmt trinken unsere Silberdistels bald Kaffee und dazu haben sie doch diese Keksdingse immer gegessen.“

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„Ja, Torty, wenn der Stern da oben leuchtet, dann ist immer Kaffeezeit.“

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„Aber noch leuchtet der Stern nicht, da können wir noch weiter Vögel angucken, Torty.“

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„Torty, guck mal, bei der Meise ist es schon Nachmittagsessenszeit.“

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„Ob unsere Silberdistels nicht auch langsam ihren Kaffee trinken und diese so lecker duftenden Kekse essen wollen? Vielleicht ist die Lampe vom Stern kaputt und dann verpassen sie am Ende noch das Nachmittagsessen.“

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„Ich geh‘ jetzt mal gucken, Torty.“

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Und kaum war unser Keks drinnen, fing auch der Stern an zu leuchten …

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… und wir Silberdistels durften es uns endlich bei Kaffee, Elisenlebkuchen und Keksen gemütlich machen.

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Nur unser pelziger Keks war etwas enttäuscht, weil diese Art von Leckerchen, wie wir Silberdistels sie gleich verspeisen würden, so gar nicht für einen Katzenmagen geeignet ist. Aber er bekam statt dessen die kleinen Katzenkekse und seine beiden Mitbewohnerinnen kamen natürlich auch nicht zu kurz. Und so waren am Ende alle zufrieden.

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Und so wünschen wir fünf Silberdistels auch Euch einen gemütlichen 4. Advent, an dem alle mit sich und ihrer kleinen Welt rundum zufrieden sind. Die große Welt blenden wir heute einmal aus, denn mit der kann man wohl nie rundum und ganz zufrieden sein. Schade eigentlich, aber wohl ein Traum, der immer nur ein Traum bleiben wird.

 

Wie die Zeit doch rennt, als hätte sie einen neuen Schnell-Laufrekord zu brechen. Oder erscheint es nur mir so, weil mich am letzten Novemberwochenende der 1. Advent mit seinem Erscheinen so völlig überrumpelt hatte? Naja, irgendwie gehört der Advent doch auch mehr in den Dezember, oder? Kein Wunder also, dass ich so überrascht war, weil er sich dieses Jahr bereits im November ins vorweihnachtliche Rampenlicht gesetzt hat. Vielleicht befinde ich mich deshalb gedanklich und irgendwie auch gefühlsmäßig immer noch eine Woche zurück.

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Aber egal, angekommen sind wir Silberdistels inzwischen schon im Advent, denn an Gemütlichkeit fehlt es hier durchaus nicht, auch nicht am vorweihnachtlichen Kerzenschimmer oder dem würzigen Duft nach Weihrauch, den das eine oder andere Kerlchen aus der großen bei uns Silberdistels wohnenden Räuchermännchenfamilie verbreitet.

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Jetzt zur Adventszeit sind sie alle wieder aus ihren geheimen Schrankverstecken hervorgekrochen und schmücken nun mit ihrem lustigen Aussehen unser Haus.

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An der Plätzchenbackerei hapert es allerdings noch. Die ist erst für die kommende Woche eingeplant. Vorerst sollten zur Kaffeezeit vielleicht auch die leckeren kleinen Angebermuffins unsere Gaumen bestens verwöhnen können. Ich finde, sie passen ausgezeichnet in die Vorweihnachtszeit und schnell gemacht sind sie allemal.
Die bisher noch fehlenden Plätzchen sind aber ein unbedingtes Muss, gehören sie doch alljährlich als eine der leckersten Kalorienbömbchen auf unsere Weihnachtsteller. Und als bekennende Plätzchen- bzw. Keksliebhaber ginge Weihnachten für uns ohne Kekse gar nicht und ohne Dominosteine erst recht nicht.

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Dominosteine werde ich, wie bereits die Jahre zuvor, auch dieses Mal wieder selbst zusammenzaubern. Seitdem ich mich vor drei Jahren in der Kunst ihrer Herstellung versucht habe, gehören auch sie nur noch als selbstgemachtes süßes Backwerk auf unsere Weihnachtsteller. Speziell ich bin nämlich nicht nur bekennender Keksliebhaber, ich liebe auch Dominosteine über alles. Und gerade Dominosteine sind ein weites Feld – ein Feld zwischen abgrundtief schlecht und dem vollendeten Geschmackserlebnis.
Richtig gut schmecken nur die vom Lieblingsbäcker oder eben die selbstgemachten. Und wenn jetzt dem einen oder anderen das Wasser im Munde zusammengelaufen sein sollte und er sich liebend gern auch einmal selbst in der Dominosteinbackkunst üben möchte, dem kann ich gern mein Rezept empfehlen. Ansonsten gibt es sicher auch noch 101 andere Rezepte, die man ausprobieren könnte, aber dieses, dieses ist mein Lieblingsrezept und für mich schmecken gerade diese Dominosteine unübertroffen gut.

Nun denn, genug übers Backen geredet! Frisch ans Werk, sonst wird es am Ende vor den Festtagen gar nichts mehr mit der vollen Keksdose und mit dem Teller voller Berge von Dominosteinen. Dabei muss doch alles auch noch vor Weihnachten verkostet werden.

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Aber zum heutigen Adventssonntag beißen wir keksvertretungs- und dominovertretungsweise noch einmal in die Angebermuffins. Ihr könnt sicher sein, sie sind die perfekten Keksstellvertreter.

Und

in diesem Sinne wünschen wir Silberdistels Euch allen einen fröhlichen, kuscheligen und genussvollen 3. Advent.

… und wir Silberdistels sind doch tatsächlich derweil auch im Advent angekommen.

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Kekse habe ich zwar noch nicht gebacken, aber gemütliche Nachmittage bei Kaffee und Kerzenschein gehörten dennoch in unsere Adventswoche und irgendwie gehörte trotz null Backaktivität auch immer ein Keks dazu. Was wäre ein Advent ohne Keks? Wohl dem also, der immer einen Keks im Hause hat – auch ohne aufwendige Backkunst.
Mein Keks ist allerdings von etwas anderer Natur als der gewöhnliche Weihnachtskeks, mein Keks ist etwas pelzig wie guter Rotwein auf der Zunge, andererseits auch recht fusselig und daher würde ich eher davon abraten, diesen Keks wie Rotwein zu behandeln und gar zu verkosten. Unter Umständen könnte das Pelzige schnell in Kratziges umschlagen und wer will das schon?
Mein Keks leistet mir übrigens überall Gesellschaft. So auch, als ich mich jetzt in der Woche mit den restlichen Gartenarbeiten beschäftigte, von denen mich das bis dahin vorwiegend unangenehme nasse und nebelgraue Wetter abgehalten hatte. Plötzlich und unerwartet gab es nun noch einmal eine Schönwettergelegenheit, um endlich die restlichen Gartenarbeiten abschließen zu können.
Mein kleines Moorbeet schrie förmlich nach Winterfestmachung. Die pflanzlichen Fleischfresser waren zum Glück schon vor unserer kleinen Schneekatastrophe hier in meinem Teil des Nordens in den Wintergarten umgezogen, denn nicht alle sind frosthart und es hätte mir in der Seele wehgetan, wenn sie Schaden genommen hätten.

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Und genau bei dieser Winterfestmachung warf sich mir besagter Keks förmlich vor die Füße – pelzig, im dezenten grauen Tigerlook.
Er bot sich mir als Gartenhelfer an und er hatte auch gleich eine durchreißende Idee, als ich davon sprach, das Wasser aus dem Pflanzenfresserbottich schöpfen zu wollen, damit es nicht bei Frost zu Eis gefriert und evtl. dadurch am Ende den Bottich zerstört. Der geniale Keks meinte, er würde das Wasser ganz einfach austrinken und schon wäre mir und dem Moorbottich geholfen.

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So trank er und trank und trank, aber dann stürzte er plötzlich eilig davon und begann kurz darauf, im Freiluftkatzenklo zu scharren.
Er wollte es zwar später nicht zugeben, aber ich denke, er hatte sich mit seinem kühnen Vorhaben dieser Art von Bottichentleerung wohl doch ein wenig übernommen, denn dass aus ihm das viele Wasser auch wieder raus musste, das hatte er wohl nicht bedacht.
Da mein Keks nun erst einmal anderweitig beschäftigt war, musste ich die weiteren Arbeiten am Moorbottich allein ausführen. Ich vermutete, dass mir das mit dem Austrinken des Bottichs wohl auch nicht ganz problemlos gelingen würde und so schöpfte ich das Wasser schließlich lieber mit einem Topf per Hand aus.

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Die beiden vierbeinigen Damen beschäftigten sich, während sich der pelzige Keks im Freiluftkatzenklo amüsierte und ich schwer schöpfend bis zur Erschöpfung arbeitete, mit einer anderen Art von Gartenarbeit. Sie befassten sich schon mal mit der Vogelzählung – gewissenmaßen als Vorübung für die nächste „Stunde der Wintervögel“.

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Über diese Blaumeise gab es allerdings Meinungsverschiedenheiten unter den pelzigen Damen und zwar darüber, wer sie in seiner Zählliste erfassen dürfe.

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Unsere Torty behauptete, die Blaumeise dort an der Hängetasse zuerst entdeckt zu haben. Unsere graue Eminenz war da ganz anderer Ansicht, denn sie hätte die Meise bereits viel früher gesehen. Sie hätte die Blaumeise bereits entdeckt, als diese noch im Roten Hartriegel saß und sich einbildete, sie wäre dort für Katzenaugen unsichtbar.

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Torty müsse sich also für ihre Vogelzählung eine neue Meise suchen.
Wie der Streit ausging, ist mir leider irgendwie entgangen, denn ich ärgerte mich derweil mit meinem Moorbottich herum, den ich nach dem Ausschöpfen mit einer Folie gegen Regen und Schnee abzudecken gedachte.
Als ich nach Herrn Silberdistel rief und um Hilfe beim Festbinden der Abdeckung bat, tauchte der zwischenzeitlich verschollen gewesene Keks plötzlich wieder auf und ging mir mit seiner erneuten Hilfsbereitschaft auf selbigen.

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Er setzte sich nämlich kurzentschlossen mitten auf die Folie und erklärte mit, wir könnten das allein, wir bräuchten den Herrn Silberdistel nicht. Wenig überzeugt von dieser Variante, machte ich mich an die Arbeit. Wenn doch Keks nur hätte stillsitzen können. Aber das gelang ihm irgendwie nicht. Wahrscheinlich drückten die im Bottich verbliebenen Steine zu schmerzhaft auf seinen zarten Katerpopo. Nebenher pfötelte er mir auch noch ständig zwischen den Fingern und am Bindfaden herum, weil er angeblich besser wusste als ich, wie man einen Bindfaden bändigt.
Schließlich musste ich doch Herrn Silberdistel um seine freundliche Mithilfe ersuchen. Keks zog da allerdings beleidigt davon. Er jedenfalls hätte alles im Griff gehabt, nur ich wäre zu ungeschickt gewesen. Aber wenn ich seine Hilfe nicht wollte …
Nun ja, dass mein keksiger Helfer alles im Griff gehabt hatte, das muss ich schon zugeben, aber … aber … Naja, lassen wir das lieber.

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Irgendwann jedenfalls war der Bottich endlich verpackt und damit Keks bei seinen nächsten Sitzversuchen darauf nicht wieder blaue Flecken am pelzigen Hinterteil  bekommt,  wurde er noch mit einer Drahtgeflechtabdeckung versehen – also der Bottich, nicht der Keks. Torty, hier gerade als pelzige Gutachterin tätig, fand unser Gesamtkunstwerk sehr gelungen.

Ach und neben der Arbeit am Moorbottich habe ich es sogar noch geschafft, den Garten vom größten Teil des Laubes zu befreien. Das war eine Arbeit, die erneut das Interesse des keksigen Gartenhelfers weckte, und so war er schnell wieder zur Hilfe bereit. Und während ich harkte und mein Helfer die Blätter, die sich heimlich davonmachen wollten, geschickt wieder einfing, legten wir unseren Bindfadenstreit ganz unauffällig bei.
Sogar unseren Geräteschuppen haben wir noch in schöner Eintracht aufgeräumt. Obwohl wir auch hier mitunter etwas unterschiedliche Ordnungsvorstellungen hatten. Aber man darf nicht immer alles so verbissen sehen. Schließlich ist gleich Weihnachten – das Fest von Friede, Freude, Keks und Gänsebraten. So durfte dann auch Keks ab und zu gern wieder etwas nach unten werfen stellen, dem ich gerade oben einen Platz zugeteilt hatte. Und so haben wir schließlich alles geschafft – irgendwie. Weihnachten darf also kommen.

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In diesem Sinne wünschen wir zwei- und vierbeinigen Silberdistels Euch allen einen schönen und besinnlichen 2. Advent und passt beim Verzehr der Kekse auf – nicht die falschen in den Mund nehmen 😉

… wünschen Euch und Euren Lieben die drei vier- und die zwei zweibeinigen Silberdistels.

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Macht es Euch schön gemütlich und genießt die Weihnachtstage. Viel Freude im Kreise Eurer Familien, Eurer Freude und aller anderen, die Euch lieb und teuer sind.

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Vielleicht gehören dazu auch bei Euch liebe tierische Freunde. Auch sie wollen zum Weihnachtsfest nicht vergessen werden. Ganz sicher kann man ihnen und auch sich selbst mit einer Extra-Spielstunde oder einer besonders schönen Gassirunde eine wundervolle weihnachtliche Freude bereiten.

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Natürlich freuen auch sie sich über ein besonders schmackhaftes Leckerli oder gar ein neues Spielzeug – so wie wir es über einen lieben leckeren Keks und ein ganz besonders liebevoll ausgesuchtes Weihnachtsgeschenk tun. Und sonst … sonst gönnt Euch endlich ein bisschen Ruhe – nach all den stressigen Weihnachtsvorbereitungen.

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Schaut es Euren pelzigen Freunden ab, die sind Meister im Meditieren und Entspannen.

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Und in einem solch ruhigen Moment werden wir auch den pelzigen Mitbewohner wieder bei uns haben, der so viele Weihnachten gemeinsam mit uns verlebt hat. Er wird zwar nicht persönlich dabei sein können, aber in unseren Herzen wird er da sein und sicher schaut er ganz interessiert von hoch oben auf die beiden kleinen Pelzwesen herab, die im Oktober mit  winzig kleinen Füßen in seine doch recht großen Fußstapfen getreten sind.

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Ich bin sicher, er hätte die beiden Frechdachse gemocht und er wird sich darüber freuen, wenn sie das eine oder andere kleine Holzspielzeug von unserem Tannenbäumchen pflücken werden, so wie er es an seinem ersten Weihnachten voller Begeisterung tat. Wie es der Zufall wollte … die beiden kleinen Nachfolger sind auf den Tag genauso alt wie unser Bärchen damals, als er freudig mit dem Baumschmuck spielte – ein seltsamer, aber irgendwie auch schöner Zufall. Sie sind wie er an einem 4. Juli geboren.05Bei uns Silberdistels steht das Weihnachtsfest wieder ganz im Zeichen der Familie. Wir bekommen lieben Besuch und so freuen wir uns ganz besonders auch auf das gemütliche Beisammensein. Es wird viel zu erzählen und hoffentlich auch viel zu lachen geben.

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 In diesem Sinne:

Fröhliche Weihnachten

 

… geht es auf Weihnachten zu und wenn nicht wieder die Post streikt, die Autobahnen wegen Staus verstopft, die Gleise und Oberleitungen der Bahn vereist sind oder gar am Ende noch sämtliche anderen postähnlichen Dienste streiken, dann sollten wohl auch alle für meine Lieben gedachten Weihnachtsgeschenke noch rechtzeitig hier eintrudeln, damit sie am Heiligabend liebevoll von ihrem neuen Besitzer ans Herz gedrückt werden können.

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Zum letzten Weihnachtsfest hat das trotz pünktlicher Bestellung nicht so recht geklappt. Da konnte ich doch tatsächlich das letzte Geschenkpaket erst Anfang Januar überreichen. Ärgerlich war’s vor allem für mich, denn so hatte ich mir das nicht vorgestellt. Bildete ich mir doch bis dahin ein, verlässlich zu sein. Obwohl … das hatte ja doch mehr mit der Unzuverlässigkeit anderer zu tun. Ärgerlich ist es aber am Ende trotzdem für denjenigen, der einem anderen eine Freude machen wollte und den Freudenspender dann doch nicht termingemäß überreichen konnte. Die Beschenkte sah das allerdings nicht so verbissen und hat sich auch im Januar noch sehr gefreut, konnte sie doch so den kleinen Nachgaben viel mehr Aufmerksamkeit widmen als es zu Weihnachten möglich gewesen wäre. Da hätte das kleine Nachgereichte die Aufmerksamkeit mit vielen anderen Geschenken teilen müssen. Wer weiß, wie es bei dem Wettrennen um das schönste aller Geschenke weggekommen wäre? Aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend.

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Warten wir es also ab und genießen erst einmal in aller Ruhe den 3. Advent. Macht auch Ihr es Euch schön, knabbert Kekse und schlabbert einen leckeren Cappuccino dazu. Schließlich muss man ja irgendwie auf die vom Körper für diese Jahreszeit angedachte Kalorienmenge kommen 😉

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* In diesem Sinne Euch allen einen schönen 3. Advent *

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* wünschen die fünf Silberdistels *

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Irgendwie komme ich mir in diesem Jahr so überfallen vor – von der Adventszeit. War nicht gerade mal Herbstanfang? Und jetzt soll schon gleich Weihnachten sein?

01Naja, jedenfalls scheine nicht nur ich mich überrascht zu fühlen. Unsere Katzendame staunt ebenfalls, wenn auch vielleicht über anderes als ich. Sie hingegen wundert sich immer noch darüber, dass sie zwei neue pelzige Mitbewohner hat und denkt wahrscheinlich noch so gar nicht über die bevorstehende Weihnachtszeit nach. Aber wenn sie darüber nachdenken sollte, ob in einem solchen Gedankengang wohl die Frage auftauchen würde, ob man die beiden Katzenjungspunde nicht  einfach wieder umtauschen könnte – beim Weihnachtsmann zum Beispiel? Mitunter denke ich nämlich, sie hätte es gern ein bisschen ruhiger. Nur unser Bärchen kann uns leider nicht einmal der Weihnachtsmann zurückbringen. Das ist bitter, aber eine unumstößliche Tatsache. Immerhin ist die derzeitige Chefin unserer Mini-Pelzträger schon wieder etwas ruhiger und ausgeglichener geworden und manchmal putzt sie sogar unsere Torty mit ein, zwei schnellen Strichen. Sie scheint sich also mit der neuen Situation ganz, ganz langsam zu arrangieren. Ob sie ab und zu noch an ihren langjährigen pelzigen Begleiter denkt? Wie gern würde ich das doch manchmal wissen. Ich jedenfalls muss noch oft an ihn denken, auch wenn die beiden quirligen, frechen, aber dennoch liebenswerten, Schädlinge im Katzenpelz mich immer wieder auf andere Gedanken und sogar zum herzhaften Lachen bringen.

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Der freche Bluebär, den wohl auch unsere gestandene Katzendame viel lieber als Keks bezeichnen würde, wird eher seltener mit solchen liebevollen Putzstrichen bedacht, er bekommt durchaus noch öfter einmal ihre erzieherische Pfote zu spüren, wenn auch nicht mehr ganz so hart wie zu Anfang, als er noch als kleines Übel durchs Haus sprang. Er ist aber auch ein ganzes Ende vorwitziger und wesentlich unbekümmerter als seine Schwester Torty, obwohl auch die es faustdick hinter den Ohren hat. Aber unser  männlicher Wildfang steckt solche kleinen Nasenstüber durchaus recht gut weg. So werden wir dieses Weihnachten also in einer neuen pelzigen Besetzung erleben. Wir machen uns auf allerlei Aufregendes gefasst – besonders, wenn da erst unser Weihnachtsbaum steht.

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Obwohl der Advent für mich gefühlt mehr als plötzlich vor unserer Haustür stand, habe ich es doch tatsächlich noch rechtzeitig geschafft, das Haus ein wenig weihnachtlich zu dekorieren.

04Unsere Torty staunte nicht schlecht, was da plötzlich alles so herumstand. Was war denn das da für ein interessantes flackerndes Spielzeug auf dem Tisch?

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Und beim ersten Adventslichtlein heute werden wir wohl aufpassen müssen, dass wir nicht am Ende zwei kleine entschnurrhaarte Katzenjungspunde haben. Auf jeden Fall funktioniert das Tischverbot in unserer Gegenwart bereits ganz gut. Ich bin gespannt, wie es dann im Ernstfall aussieht, wenn das erste brennende Lichtlein bei uns Silberdistels die Adventszeit einläutet.

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Wir werden es uns auf jeden Fall gemütlich machen bei Kerzenlicht, Kaffee und Kuchen und die Katzen natürlich dabei gut im Auge behalten – nicht nur wegen der vorweihnachtlichen Leckereien. Vielleicht kommt ja doch noch die bisher vermisste Adventsstimmung auf.

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Aber unsere derzeit noch fehlende weihnachtliche Vorfreude kann mich natürlich nicht davon abhalten, Euch allen einen wunderschönen 1. Advent zu wünschen. Macht es Euch schön und genießt diesen Sonntag ganz einfach – vielleicht ja sogar im Kreise solcher Menschen, die Euch ganz besonders lieb sind.

Oder Ihr macht es wie wir. Wir Silberdistels werden an diesem Sonntag nur unsere lieben pelzigen Mitbewohner um uns haben. Es wird mit ihnen sicher nicht ganz so ruhig werden wie zur Adventszeit in den Jahren zuvor. Da gibt es schon einen Unterschied, ob man mit zwei abgeklärten erwachsenen Katzen die Advents- und Weihnachtszeit verlebt oder ob zwei vor Energie und Tatendrang nur so sprühende Kätzchen durchs Haus und die Adventswochen sausen.

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Aber eigentlich sollten mich diese Augen Lügen strafen, oder? Der kleine Keks schaut doch aus, als könne er so gar kein Wässerchen trüben.