Mit ‘Wasser’ getaggte Beiträge

Ende Februar hatte es mich schon einmal ans Wasser gezogen, dieses Mal aber nicht an die Ostsee, sondern an die Warnow, einen Fluss, der dennoch an die Ostsee denken lässt,  denn ein Stückchen weiter abwärts, von meinem Standort aus gesehen, fließt er in die Ostsee. Es war ein schöner, aber recht kühler Nachmittag, als ich einen kurzen Spaziergang am Ufer der Unterwarnow unternahm.
Ich stand an einem der Gehlsdorfer Yachthäfen und schaute aufs Wasser. Der Sportboothafen vor mir lag wie immer um diese Jahreszeit noch recht ruhig da. Regen Bootsbetrieb wird es hier erst wieder etwas später im Jahr geben. Jetzt herrschte rundum angenehme Ruhe. Nur das Flüstern des Windes im Schilf und das leise Plätschern der Wellen waren zu hören und ab und zu der Schrei einer Möwe.
Die Sonne stand schräg hinter mir. Sie verzauberte das Wasser in eine silbern glänzende und lebhaft glitzernde Fläche. Ich bewunderte das interessante Spiel zwischen Licht und Schatten und versuchte mich in etlichen Gegenlichtaufnahmen. Es war spannend, die Warnow in diesem besonderen Licht einzufangen. Ob ich die Stimmung genau so würde mitnehmen können, wie sie sich mir gerade präsentierte?
Als ich später am PC die Bilder betrachtete, war ich durchaus zufrieden mit dem, was ich während meines kleinen Fotoausflugs eingefangen hatte. Aber seht selbst!

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Das haben wir am 2. August letzten Jahres erfahren, als wir mit unserer Enkeltochter den Vogelpark Marlow erkundeten. Dort gibt es eine gar nicht mal so kleine Storchenkolonie. Und die Störche waren auch die ersten Vögel, die uns bereits begrüßten, als wir noch nicht einmal die Eintrittskarten für den Marlower Vogelpark gelöst hatten.

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Sie drehten hoch über dem Vogelparkgelände ihre Runden und stimmten uns so auf genau die Lebewesen ein, die wir an diesem Tag besuchen wollten und die Weißstörche waren auch die ersten Vögel, die wir im Park bewundert haben, weil sie ihr Hauptdomizil gleich in der Nähe des Eingangs zum Vogelpark haben. Man stolpert also fast über sie 😉
Neben den vielen Vertretern aus der bunten Vogelwelt kann man in Marlow aber auch Affen, Präriehunde, Alpakas, Kängurus, verschiedene Haustierrassen und mehr bewundern und Menschen, jede Menge Menschen. Für Abwechslung ist also gesorgt – sogar in fast jeder Hinsicht. Es wird nicht nur fürs  Auge gesorgt, auch der Magen wird nicht leer ausgehen und für die kleinen Besucher gibt es noch ein wenig mehr Action, als nur Vögel zu begucken.

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So manches Kinderherz wird sicher bereits höher schlagen, wenn es nur aus der Ferne das tolle Piratenschiff sieht. Unsere Enkelin war dann auch für eine ganze Weile in diesen wundersamen Abenteuerspielplatz abgetaucht. Aber auch sonst gibt es viele fantastische Spielplätze im Marlower Vogelpark. Da kommt kein Kind zu kurz und ich vermute, auch so mancher Erwachsene nicht.
Und wer an kalten Tagen am Ende ganz furchtbar durchgefroren sein sollte, der kann sich im kleinen, aber feinen Tropenhaus wieder aufwärmen und nebenher tropische Pflanzen, Vögel, Fische und Schildkröten anschauen.
Also, nichts wie rein in den Vogelpark Marlow  und damit hinein in meinen zweiten Beitrag gegen das hässliche Wintergrau da draußen.

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… und wir Silberdistels sind doch tatsächlich derweil auch im Advent angekommen.

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Kekse habe ich zwar noch nicht gebacken, aber gemütliche Nachmittage bei Kaffee und Kerzenschein gehörten dennoch in unsere Adventswoche und irgendwie gehörte trotz null Backaktivität auch immer ein Keks dazu. Was wäre ein Advent ohne Keks? Wohl dem also, der immer einen Keks im Hause hat – auch ohne aufwendige Backkunst.
Mein Keks ist allerdings von etwas anderer Natur als der gewöhnliche Weihnachtskeks, mein Keks ist etwas pelzig wie guter Rotwein auf der Zunge, andererseits auch recht fusselig und daher würde ich eher davon abraten, diesen Keks wie Rotwein zu behandeln und gar zu verkosten. Unter Umständen könnte das Pelzige schnell in Kratziges umschlagen und wer will das schon?
Mein Keks leistet mir übrigens überall Gesellschaft. So auch, als ich mich jetzt in der Woche mit den restlichen Gartenarbeiten beschäftigte, von denen mich das bis dahin vorwiegend unangenehme nasse und nebelgraue Wetter abgehalten hatte. Plötzlich und unerwartet gab es nun noch einmal eine Schönwettergelegenheit, um endlich die restlichen Gartenarbeiten abschließen zu können.
Mein kleines Moorbeet schrie förmlich nach Winterfestmachung. Die pflanzlichen Fleischfresser waren zum Glück schon vor unserer kleinen Schneekatastrophe hier in meinem Teil des Nordens in den Wintergarten umgezogen, denn nicht alle sind frosthart und es hätte mir in der Seele wehgetan, wenn sie Schaden genommen hätten.

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Und genau bei dieser Winterfestmachung warf sich mir besagter Keks förmlich vor die Füße – pelzig, im dezenten grauen Tigerlook.
Er bot sich mir als Gartenhelfer an und er hatte auch gleich eine durchreißende Idee, als ich davon sprach, das Wasser aus dem Pflanzenfresserbottich schöpfen zu wollen, damit es nicht bei Frost zu Eis gefriert und evtl. dadurch am Ende den Bottich zerstört. Der geniale Keks meinte, er würde das Wasser ganz einfach austrinken und schon wäre mir und dem Moorbottich geholfen.

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So trank er und trank und trank, aber dann stürzte er plötzlich eilig davon und begann kurz darauf, im Freiluftkatzenklo zu scharren.
Er wollte es zwar später nicht zugeben, aber ich denke, er hatte sich mit seinem kühnen Vorhaben dieser Art von Bottichentleerung wohl doch ein wenig übernommen, denn dass aus ihm das viele Wasser auch wieder raus musste, das hatte er wohl nicht bedacht.
Da mein Keks nun erst einmal anderweitig beschäftigt war, musste ich die weiteren Arbeiten am Moorbottich allein ausführen. Ich vermutete, dass mir das mit dem Austrinken des Bottichs wohl auch nicht ganz problemlos gelingen würde und so schöpfte ich das Wasser schließlich lieber mit einem Topf per Hand aus.

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Die beiden vierbeinigen Damen beschäftigten sich, während sich der pelzige Keks im Freiluftkatzenklo amüsierte und ich schwer schöpfend bis zur Erschöpfung arbeitete, mit einer anderen Art von Gartenarbeit. Sie befassten sich schon mal mit der Vogelzählung – gewissenmaßen als Vorübung für die nächste „Stunde der Wintervögel“.

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Über diese Blaumeise gab es allerdings Meinungsverschiedenheiten unter den pelzigen Damen und zwar darüber, wer sie in seiner Zählliste erfassen dürfe.

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Unsere Torty behauptete, die Blaumeise dort an der Hängetasse zuerst entdeckt zu haben. Unsere graue Eminenz war da ganz anderer Ansicht, denn sie hätte die Meise bereits viel früher gesehen. Sie hätte die Blaumeise bereits entdeckt, als diese noch im Roten Hartriegel saß und sich einbildete, sie wäre dort für Katzenaugen unsichtbar.

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Torty müsse sich also für ihre Vogelzählung eine neue Meise suchen.
Wie der Streit ausging, ist mir leider irgendwie entgangen, denn ich ärgerte mich derweil mit meinem Moorbottich herum, den ich nach dem Ausschöpfen mit einer Folie gegen Regen und Schnee abzudecken gedachte.
Als ich nach Herrn Silberdistel rief und um Hilfe beim Festbinden der Abdeckung bat, tauchte der zwischenzeitlich verschollen gewesene Keks plötzlich wieder auf und ging mir mit seiner erneuten Hilfsbereitschaft auf selbigen.

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Er setzte sich nämlich kurzentschlossen mitten auf die Folie und erklärte mit, wir könnten das allein, wir bräuchten den Herrn Silberdistel nicht. Wenig überzeugt von dieser Variante, machte ich mich an die Arbeit. Wenn doch Keks nur hätte stillsitzen können. Aber das gelang ihm irgendwie nicht. Wahrscheinlich drückten die im Bottich verbliebenen Steine zu schmerzhaft auf seinen zarten Katerpopo. Nebenher pfötelte er mir auch noch ständig zwischen den Fingern und am Bindfaden herum, weil er angeblich besser wusste als ich, wie man einen Bindfaden bändigt.
Schließlich musste ich doch Herrn Silberdistel um seine freundliche Mithilfe ersuchen. Keks zog da allerdings beleidigt davon. Er jedenfalls hätte alles im Griff gehabt, nur ich wäre zu ungeschickt gewesen. Aber wenn ich seine Hilfe nicht wollte …
Nun ja, dass mein keksiger Helfer alles im Griff gehabt hatte, das muss ich schon zugeben, aber … aber … Naja, lassen wir das lieber.

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Irgendwann jedenfalls war der Bottich endlich verpackt und damit Keks bei seinen nächsten Sitzversuchen darauf nicht wieder blaue Flecken am pelzigen Hinterteil  bekommt,  wurde er noch mit einer Drahtgeflechtabdeckung versehen – also der Bottich, nicht der Keks. Torty, hier gerade als pelzige Gutachterin tätig, fand unser Gesamtkunstwerk sehr gelungen.

Ach und neben der Arbeit am Moorbottich habe ich es sogar noch geschafft, den Garten vom größten Teil des Laubes zu befreien. Das war eine Arbeit, die erneut das Interesse des keksigen Gartenhelfers weckte, und so war er schnell wieder zur Hilfe bereit. Und während ich harkte und mein Helfer die Blätter, die sich heimlich davonmachen wollten, geschickt wieder einfing, legten wir unseren Bindfadenstreit ganz unauffällig bei.
Sogar unseren Geräteschuppen haben wir noch in schöner Eintracht aufgeräumt. Obwohl wir auch hier mitunter etwas unterschiedliche Ordnungsvorstellungen hatten. Aber man darf nicht immer alles so verbissen sehen. Schließlich ist gleich Weihnachten – das Fest von Friede, Freude, Keks und Gänsebraten. So durfte dann auch Keks ab und zu gern wieder etwas nach unten werfen stellen, dem ich gerade oben einen Platz zugeteilt hatte. Und so haben wir schließlich alles geschafft – irgendwie. Weihnachten darf also kommen.

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In diesem Sinne wünschen wir zwei- und vierbeinigen Silberdistels Euch allen einen schönen und besinnlichen 2. Advent und passt beim Verzehr der Kekse auf – nicht die falschen in den Mund nehmen 😉

Der Oktober lässt sich in diesem Jahr wirklich sehr bitten, was den goldenen Herbst betrifft. Wahrscheinlich denkt er, der September hätte in der Hinsicht bereits fleißig für ihn vorgearbeitet. Warum sollte er sich da noch großartig ein Bein ausreißen?  Wir Silberdistels neigen fast dazu, dem Burschen seine Lustlosigkeit nachzusehen, zumal wir das große Glück hatten, nicht nur einen Teil dieser so herrlichen Septembertage, sondern auch den eigentlichen Herbstbeginn beim Wandern in der Rhön zu erleben. Ich berichtete hier bereits in einigen meiner Beiträge zuvor.

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Eine Panoramaaufnahme – von der Wasserkuppe aus aufgenommen

Auch für den ersten Herbsttag war zumindest für die Rhön wieder bestes Wetter versprochen. Einfach perfekt, nicht nur für den eigentlichen Herbstbeginn, auch für unseren Urlaub konnten wir uns nichts Besseres wünschen. Die Fernsicht schien wieder bestens zu sein. Auch wenn später ab und zu ein paar beeindruckend dunkle Wolkenberge am Himmel zu sehen waren, blieb es bei dem fantastischen Spätsommerwetter. Unsere Entscheidung, uns noch einmal auf zur Wasserkuppe zu machen, dieses Mal vom Guckaisee aus, erwies sich als gut und richtig.

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Hier haben wir den Guckaisee (mittig im Bild) bereits weit hinter uns gelassen

Wir schnürten also auch an diesem Tag unser Wanderränzlein und bemühten zunächst erst einmal, wie schon öfter in diesem Urlaub, unser Auto, denn übertreiben wollten wir es mit dem Wandern ja nun auch nicht.
Vom Parkplatz am nahen Guckaisee aus sattelten wir Silberdistels dann aber doch auf unsere je zwei Füße um.
Der Wanderweg führte uns zunächst rechts am Guckaisee vorbei. Für Badegäste war der See wohl schon zu kalt. Es waren nämlich weit und breit keine zu sehen. Wir hatten das schon ganz anders erlebt. Kurz hinter dem See krabbelt der Weg dann langsam, aber stetig in die Höhe. Da er aber einen großen,  fast s-förmigen, Bogen beschreibt, hält sich die körperliche Anstrengung durchaus in Grenzen.

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Immer wieder legen wir eine kleine Pause ein – für solche wundervolle Fernblicke wie diesen

Immer wieder laden herrliche Ausblicke zum Verweilen ein. Man pausiert also fast schon automatisch, um den Blick in die Ferne …

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Hier ein Blick hinauf zum nahen Pferdskopf

… oder auch hinauf zum nahen Pferdskopf schweifen zu lassen. Oft haben wir über diesem Berg schon Gleitschirme schweben sehen. An diesem Tag war über ihm nur blauer Himmel mit einigen wenigen Wolken zu sehen.

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Ist der Anstieg auf dem s-förmiger Weg geschafft, geht es ein ganzes Ende ohne nennenswerte Kletterpartien weiter. Erst kurz vor der Wasserkuppe mit dem großen „Fußball“ auf ihrem Gipfel geht es wieder steil den Berg hinauf. Wir sparten uns diesen letzten schweren Teil allerdings noch ein wenig auf, denn unser Interesse galt an diesem Tag zunächst einmal dem Fliegerdenkmal auf der Wasserkuppe und das befindet sich etwas unterhalb des berühmten „Fußballs“.

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Das Denkmal, eine Arbeit von August Gaul, wurde 1923 in Erinnerung an die im 1. Weltkrieg gefallenen Piloten errichtet. Es ist nicht, oft wird das nämlich fälschlich behauptet, ein Denkmal für alle beim Fliegen tödlich verunglückten Piloten. Heute ist das Fliegerdenkmal mit seinem imposanten Basaltsteinsockel und der bronzenen Adler-Skulptur nicht mehr von der Wasserkuppe wegzudenken. Es gilt inzwischen neben dem Radom, dem großen „Fußball“, als Wahrzeichen des Berges.
Wie man an den vielen, einem ständig vor der Kamera herumlaufenden, Menschen sehen kann, war und ist der stolze Adler auf seinem Steinwall nicht nur bei uns Silberdistels ein beliebtes Fotomotiv. Die großen Basaltbrocken rund um das Denkmal reizen noch dazu, und das nicht nur Kinder, die eine oder andere Kletterrunde darauf einzulegen. Na, und ein Foto, so direkt und fast hautnah unter dem Adler stehend, macht doch so einiges her. Als endlich auch wir Silberdistels unsere Fotos im Kasten hatten, meisterten wir noch das letzte steile Stück des Anstiegs und so standen wir dann, ein bisschen schnaufend, unterhalb des großen Balles am höchsten Punkt der Wasserkuppe und schauten in die nun fast unter uns liegende Rhön.

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Der Blick ganz oben von der Wasserkuppe aus ist durchaus beeindruckend

Von ganz oben war die Aussicht auf die Berge in der Ferne natürlich noch viel spektakulärer. Wie unendlich weit man schauen konnte. Auch wenn wir dieses Mal nicht über den Wolken schwebten wie im vergangenen Jahr, kamen mir beim Anblick der unendlichen Ferne wieder  die Zeilen „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ aus dem Song von Reinhard Mey in den Sinn.

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Dabei fiel mein Blick auf eine Gruppe am Hang sitzender und stehender Modellflugzeugfans. Ob ihnen auch jedes Mal, wenn sie ihre Modellsegelflugzeuge in den Himmel schicken, dieses Lied in den Ohren klingt?  Aber wenn schon nicht ihnen, dann doch sicher denen, die hoch über uns gerade in den beiden Fliegern saßen. Wie aufregend es dort oben ist, weiß auch ich seit unserem Rhönrundflug im vergangenen Jahr und wie berauschend es ist, den Wolken so nah zu sein.

Aber genug geschwärmt. Wieder mit den Gedanken und beiden Füßen auf der Erde, schlenderten wir weiter in Richtung Rhöner Bauerladen. Oben auf der Wasserkuppe gibt es nämlich einen Ableger des Lädchens am Freilandmuseum in Fladungen. Dort hineinzuschauen war uns schon fast Verpflichtung, auch auf die Gefahr hin, nicht mit leeren Händen wieder rauszukommen. Na, und so war es dann auch, 2 Keramiktassen von unserem Lieblingstöpfer, 4 leckere Rhöner Würste und ein Minigläschen mit Rhöner Fichtenspitzensenf wanderten schließlich wieder mit uns bergab.

Hinunter zum Guckaisee, an dem ja unser Auto auf uns wartete, wählten wir zur Abwechslung mal einen anderen Wanderweg als den, der uns hoch zur Wasserkuppe geführt hatte. Im letzten Jahr hatten wir einen für uns neuen Weg entdeckt.

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Der Pferdskopf – ein beliebter Berg bei den Gleitschirmfliegern

Er führt zunächst wie auch unser Hinweg am Pferdskopf vorbei und ganz kurz dahinter rechter Hand  recht steil hinab über eine Sommerweide bis hin zum Guckaisee. Der Pferdskopf ist übrigens bei den Gleitschirmfliegern sehr beliebt als Startposition hinauf in die luftigen Höhen der Rhön. Seine Hänge scheinen dafür geradezu gemacht.

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Vor dem Betreten von Hunden würde ich natürlich auch warnen. Das könnte unter Umständen gefährlich enden

Unterwegs zum Guckaisee gab es natürlich noch allerlei zu sehen und wenn’s nur das Schild am Einlass zur Sommerweide war, das einer gewissen Komik nicht entbehrte. Wer getraut sich schon, Hunde zu betreten? Na, jedenfalls wird man hier gewarnt, falls man doch so überaus todesmutig sein sollte.

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Aber auch sonst litt meine Kamera durchaus nicht an Futtermangel. Nicht nur Herbstzeitlose erfreuten unser Auge. Die Natur rundum hatte viel Schönes zu bieten. Und dass wir wirklich auf einer Weide waren, das blieb uns ebenfalls nicht verborgen, schauten wir doch immer wieder einmal in hübsche Kuhaugen.

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Der Guckaisee hat auch im Herbst seine Badegäste

Und da lag er schon vor uns, der Guckaisee. Menschliche Badegäste gab es noch immer nicht, aber Zweibeiner waren dennoch im See unterwegs – gefiederte Zweibeiner, die schnatternd miteinander plauderten und beim Wettpaddeln winzige Wellen auf das ansonsten spiegelglatte Wasser zauberten.

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Wir haben einen stillen Beobachter

Vom See bis zu unserem Auto war es dann nicht mehr weit. Wieder am Ferienhaus genossen wir auf der Terrasse noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Ob wir da bereits heimlich beobachtet wurden? Es schien mir fast so, denn kaum waren wir wieder drinnen im Haus, nahm ich vor dem Fenster eine Bewegung wahr. Ein hübsches graues Kätzchen schaute vorsichtig und aus angemessener Entfernung zu unserem Fenster hinein. Was ging da wohl in dem kleinen Köpfchen vor? Egal, ich hatte den Blick auch so verstanden und legte später ein paar Wurststückchen auf die Terrasse. Am anderen Morgen war alles fein säuberlich weggeputzt. Von da an hatten wir einen pelzigen Mitesser. Aber es kam noch ganz anders, als wir dachten. Doch das ist eine andere Geschichte.

Unserem Keks entgeht so leicht nichts. Die Annahme der Katzenforscher, dass Katzen zwischen 16 und 20 Stunden täglich schlafen, ist meiner Meinung nach ein Irrglaube oder ganz einfach Wunschdenken, Wunschdenken von genervtem Katzenpersonal, das der Katze nie etwas recht machen kann und das sich deshalb sehnlichst wünscht, die Katze würde endlich einmal in einen irrsinnig langen Tiefschlaf fallen und somit nicht mehr mit den unsinnigsten Wünschen und Befehlen nerven. Die Katzenforscher sollten nicht allzu sehr auf das Geplapper von derartig genervtem Katzenpersonal hören und lieber einmal hier bei uns Silberdistels vorbeischauen. Hier werden sie die wahre Antwort auf all ihre offenen Forschungsfragen und somit auch die Antwort auf die tatsächlichen Ruhephasen der Katze finden.

Zugegeben, manchmal träume auch ich wie oben erwähntes Katzenpersonal den Traum von einem fast endlosen Schlaf meiner Herrschaft. Würde er sich erfüllen, dieser Traum, könnte ich wenigstens einmal etwas ganz in Ruhe tun, in Ruhe und vor allem allein und ohne, dass mich dauernd ein pelziges Wesen in meiner Arbeit ausbremst. Aber dieser Traum wird wohl ein Traum bleiben. Ich habe mich damit abgefunden, dass mir stets und ständig auf die Finger geschaut und in die Suppe, oder wie das folgende Beispiel zeigt, ins Wasser gespuckt wird, denn zu mindestens Keks schläft meines Erachtens nach nie. Er schraubt ganz sicher das Durchschnittsschlafbedürfnis der Katzen in ungeahnte Tiefen – gen Null gewissermaßen. Immer und überall ist er hellwach dabei. Aber seht selbst!

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„Brrrrpuuuuuh … brrrrpuuuuuuuh …“

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„Silberdistel, was machst Du da?“

„Wie, was? Katerchen, hast Du nicht eben noch tief und fest geschlafen? Nicht? Komisch, ich dachte, ich könnte endlich mal ohne … Ähem …Was, was ich hier mache? Also ich muss die Tomaten wieder einmal gießen, Katerchen. Sie trinken nämlich nicht nur, sie saufen regelrecht.“

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„Aha! Aber warte mal, Silberdistel, ich muss erst testen, ob das Wasser richtig temperiert ist.“

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„Okay, mein Obergärtner. Und, Katerchen? Alles gut?“

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„Hmmm, ja, nicht übel, Silberdistel.“

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„Dann darf ich jetzt also die Tomaten damit gießen, Katerchen, ja?“

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„Moment, Silberdistel, ich muss noch den Pfotentest machen.“

„Den Pfotentest? Ich dachte, der Zungentest reicht voll und ganz aus und ist wesentlich präziser als ein Pfotentest, Katerchen.“

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„Du verstehst das nicht, Silberdistel. So ein Wassertest ist immer ein Kombinationstest. Ich fühle mit der Zunge die Temperatur des Wassers und mit der Pfote die Wasserhärte.“

„Aha, was Katzen doch alles so können? Keks, Du beeindruckst mich immer wieder. Du bist nicht nur ein Bäcker, Du bist auch ein Wissenschaftler – durch und durch.“

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„Und, hat das Wasser alle Tests bestanden, Keks? Dann könnte ich jetzt nämlich die Tomaten endlich gießen.“

„Ja, mach nur, Silberdistel, das Wasser ist gut temperiert und samtig weich wie Regenwasser.“

„Katerchen, es IST Regenwasser und darum bekommt es auch den Tomaten so gut.“

„Schau mal, was für Riesenfrüchte sich schon entwickelt haben.“

„Boahhh, Silberdistel, das macht allein das Wasser?“

„Naja, Katerchen, wer weiß, was wir da für Wunderwasser haben?“

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„Wunderwasser? Lass mich noch mal schauen Silberdistel. Ich sehe es jetzt plötzlich mit ganz anderen Augen. Ist es das Wasser des Lebens?“

„Wenn Du mich so fragst, Katerchen, in gewisser Weise schon.“

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„Dann nehme ich noch einen Schluck, Silberdistel.“

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„Bestimmt werde ich nun auch so ein riesiger Kater wie die Tomaten riesige Tomaten geworden sind.“

„So, Katerchen, darf ich jetzt endlich die Tomaten gießen?“

„Aber nur, wenn Du die Gießkanne wieder auffüllst, Silberdistel, damit ich jeden Tag mein Wunderwachstumswasser trinken kann. Und wenn es gewirkt hat, dann zeige ich dem dicken grauweißen Kater aber, wo der Hammer hängt. Dann traut der sich nicht mehr so frech in unseren Garten.“

Was mich betrifft, denke ich bei blauem Meer und Segelbooten unbedingt und immer in erster Linie an Warnemünde. Gerade war wieder die „Warnemünder Woche„, die in erster Linie ein Highlight für die Freunde des Segelsports ist. Gestern war der letzte Tag dieser traditionsreichen Veranstaltung. Immerhin fand sie nun schon zum 79. Mal statt. Vom Wetter her war sie sicher wieder einmal nicht ganz optimal. Es kleckerte sich recht durchwachsen dahin, mitunter goss es sogar recht heftig. Aber im Grunde genommen hätte es auch noch wesentlich schlimmer kommen können. Die Segler allerdings hatten, was sie brauchten – kräftigen Wind. Immerhin gab es schon Warnemünder Wochen, wo vom Wind weit und breit nichts zu merken war, wo sozusagen Flaute herrschte. So betrachtet können wir vielleicht doch ganz zufrieden sein. Und da in dieser Woche der Wassersport im Vordergrund steht, sollte man also nicht so empfindlich sein, wenn der Wettergott auch von oben noch ein bisschen mehr Wasser dazu schüttet. Das sollte man dann ganz einfach mit Humor nehmen.

Am Montag vor einer Woche hatte ich rein zufällig in Warnemünde einen Termin. Und wenn ich schon einmal dort bin, muss ich natürlich auch einen Blick auf die See werfen. Ohne geht das gar nicht. Das könnte ich mir nie verzeihen.

Fototechnisch war ich allerdings nicht optimal ausgerüstet, denn ursprünglich hatte ich gar nicht vor, Bilder zu machen. Wenn Badesaison ist, verkneife ich mir Fotos am Strand gewöhnlich. Aber der Tag war recht kühl und der frische Wind ließ alles noch wesentlich kühler erscheinen. Badegäste waren nur wenige zu sehen und so zückte ich dann doch meine kleine Immer-Dabei-Kamera. Ich dachte mir, ich bringe Euch, wo die Gelegenheit gerade so günstig ist, einfach  ein wenig Urlaubsfeeling mit und sogar viiiiiiel Platz am Strand. Es gab fast freie Auswahl an Strandkörben. Die scheinbare Leere am Strand relativierte sich wieder, wenn man aufs Wasser schaute. Dort war ganz schön viel Getümmel. Ich denke, zumindest die Segler hatten an diesem Tag ihren Spaß – außer mir natürlich. Das Wasser war übrigens angenehm warm. Aber vielleicht erschien es mir auch nur so, weil die Luft so frisch daher wehte.

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Natürlich habe ich das Wasser getestet, denn das gehört ja wohl dazu, wenn ich hier schon Urlaubsfeeling verbreiten will. So, dann also hinein ins Vergnügen – Schuhe aus und wenn auch nicht ins Wasser, dann wenigstens rein in den angenehm warmen Sand, denn warm war er trotz des kühlen Tages. Die Sonne wusste natürlich, dass die Silberdistel kalte Füße so gar nicht mag und dass sie deshalb den Sand für ihren Gast aufwärmen musste. Danke, liebe Sonne, ich mag Fußbodenheizung. Du hast das perfekt hinbekommen 😀

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Wer hätte gedacht, dass ich so etwas einmal schreiben würde? Dumm, oder? Wer will schon ein Übel in den Himmel heben? Um Übel jeglicher Art sollte man lieber einen Bogen machen. Doch uns ist dieser Bogen drum herum irgendwie nicht gelungen. Es hat uns vielmehr regelrecht angezogen. Wir lasen … Nein, falsch! ICH las eine Annonce im Internet. Da jedoch ahnte ich noch nichts Übles. Im Gegenteil, was ich dort las und sah, gefiel mir äußerst gut und meinem Herrn Silberdistel auch. So machte ich mit dem Inseraten einen Termin aus, um sein Angebot einmal ganz aus der Nähe betrachten zu können. Es handelte sich um etwas Kleines, Flauschiges, gerade mal 12 Wochen auf der Welt. So machten wir uns guter Dinge Anfang Oktober vorigen Jahres auf den Weg zu diesem vierbeinigen Wuschelwesen und seiner damaligen Familie. Und natürlich waren wir hin und weg von dem kleinen Flauschbündel. Wir mussten es ganz einfach mitnehmen. Das war Liebe auf den ersten Blick.

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Was wir da wirklich mitgenommen hatten, das ahnten wir natürlich noch nicht.

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Wer hätte denn voraussehen können, dass sich ein so hübsches Geschöpf in Windeseile zu einem kleinen Übel auswachsen würde?

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Okay, unsere First Lady ahnte das nicht nur, als sie unser Mitbringsel sah, sie wusste es sofort.

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Es fing klein und einigermaßen harmlos an zu werkeln und zu wirken. Die Gardinenstange war sein erstes Opfer und ein perfektes Spielzeug, das schwungvoll hin und her getrieben wurde. Dass sich unser Pelzwesen dabei im Überschwange der Gefühle auch mitunter in der Gardine verfing und diese runterriss, soll hier nur am Rande erwähnt werden. Unser Waschbecken wurde ab sofort für die Katzenwäsche umfunktioniert und am PC war ich nie mehr allein. Ich konnte froh sein, wenn ich die Maus einmal schneller ergatterte als der kleine Kater. Wie glücklich waren wir Silberdistels, wenn dieser kleine getigerte Vierbeiner tatsächlich einmal mit dem eigentlichen Katzenspielzeug beschäftigt war. Da war für uns wenigstens einmal ein kurzes Aufatmen angesagt.

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Aber dieses Aufatmen war nie von langer Dauer. Unsere graue Eminenz fühlte sich bald furchtbar genervt von unserem neuen Mitbewohner. Nicht einmal beim Bauchkraulen hatte sie ihre Ruhe vor diesem allgegenwärtigen Wesen. Ständig drängelte es sich in den Vordergrund, tat so, als wäre es nicht nur die wichtigste Katzenperson, sondern die wichtigste Person überhaupt in unserem Hause. Das konnte so nicht weitergehen. „Silberdistel, tu was gegen dieses kleine pelzige Übel!“, so sprach unsere arme alte Katzendame. „Ich will meine Ruhe zurück. Halte mir diesen Wirbelwind vom Pelz!“

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So hielten wir Silberdistels Rat. Eigentlich hatten wir gehofft, unserer alten Katzendame mit dem kleinen pelzigen Jungspund über den Tod ihres langjährigen Freundes, unserem Bärchen, besser hinweghelfen zu können. Nerven sollte der Kleine sie allerdings nicht. Letztendlich kamen wir zu dem Schluss, dass wir, wenn wir unserer Katzendame wieder Ruhe verschaffen wollten, vielleicht den Teufel mit Beelzebub austreiben könnten. Ein Anruf beantwortete die Frage, ob wir unserem kleinen Übel noch ein zweites Katzenkind hinzugesellen könnten, mit ja. So unternahmen wir noch einmal einen Ausflug und kehrten genau eine Woche nach dem Einzug unseres kleinen Übels mit einem zweiten Kätzchen nach Hause zurück. Unser Beelzebub war zwar kein Bub, aber als teuflisch hatte sich die kleine Lady während der Fahrt durchaus erwiesen, so sehr hatte sie uns die Ohren vollgejammert. Hätte sie Hosen angehabt, wären diese sicher randvoll gewesen vor lauter Furcht. Da ahnte sie ja noch nicht, dass sie ihren Bruder wiedersehen würde. Oder ahnte sie es doch? Sie hatte sich nämlich mächtig an mich rangeschmissen und mir leise zugemaunzt: „Nimm mich mit, nimm mich mit!“ Eigentlich hatte ich ein anderes kleines Katzenmädchen  ins Auge gefasst, das allerdings mit mir nun wieder nichts am Hut hatte. Okay, hier sollte niemand gezwungen werden. Wir nehmen die Freiwillige. Und die hatte im Auto plötzlich Angst vor der eigenen Courage. Bei dem entsetzlichen Geschrei kamen mir Zweifel, ob wir hier wirklich das Richtige taten oder mit unserem Beelzebub im Gepäck das Chaos zuhause nur noch vergrößern würden.
Ja, und dann stieg die braunbunte kleine Angsthäsin aus dem Körbchen und entschwand in den Tiefen unseres Hauses. Na toll! Und nun?

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Doch es funktionierte. Unser Beelzebub brauchte nur etwas Zeit, um sich wieder einzukriegen. Irgendwann lockte unser kleines Übel seine Schwester schließlich hervor und noch am selben Abend ging es gemeinsam über Tische und Bänke. Die beiden Geschwister waren nahezu unzertrennlich. Und nebenher hatte unsere alte Katzendame wieder einigermaßen ihre Ruhe, denn die beiden Katzenkinder waren miteinander beschäftigt und unser kleines Übel hatte wieder das, wonach es in unserer grauen Eminenz gesucht hatte, eine Spielkameradin.

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Aber das Übel in unserem Hause war nun plötzlich kein einfaches mehr. Es hatte sich mit der sehr unternehmungslustigen und ideenreichen Schwester verdoppelt. Ich musste das kleine Übel nicht nur vor dem Ertrinken im Klo retten, ich musste von nun an auch immer aufmerksam in den Backofen schauen, bevor ich ihn anstellte, wollten wir keine gebackene Katze zu Mittag haben. Und fortan mussten wir auch aufmerksamer schauen, wohin wir gingen. Stolperte man nicht über eine Katze oder deren Spielzeug, lag unter Garantie ein Buch im Weg, mitunter waren es auch ganze Bücherstapel, die unsere Jungspunde bei ihren Fangespielen durchs Haus aus den Regalen geworfen hatten. An meinen PC durfte ich nur noch nach vorheriger Antragstellung und Herr Silberdistel hatte seine Füße nicht mehr für sich allein.

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Der erste Ausgang in den Garten war Aufregung pur. Auch wenn sich unsere First Lady und die beiden kleinen Übel derweil einigermaßen grün waren, hoffte die Dame im grauen Langhaarkleid wohl immer noch, den beiden Jungspunden könne gern etwas Übles passieren. Vielleicht könnte ein Greifvogel das eine Übel über die Lüfte aus dem Wege schaffen und das andere dort am Teichlein könnte von der Wassernixe hinab zum Mittelpunkt der Erde gezogen werden. Aber diese Wünsche gingen natürlich nicht in Erfüllung.

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Das Übel nahm auf andere Weise weiter seinen Lauf. Herrn Silberdistels PCli ging zu Bruch, Blumentöpfe fanden ein schreckliches Ende, Vorhänge wurden mit modischen Lochmustern verziert und wenn mal gerade nichts zu Bruch ging, mussten wir doch gehörig aufpassen, denn alles wurde neugierig untersucht. Der Wäschetrockner war doch für Katzen die perfekte Höhle und der sonst verschlossene Tiefkühlschrank spuckte plötzlich Eiswürfel zum Spielen aus. Wenn Wasserwechsel und Reinigung des Aquariums angesagt waren, schlug das Herz unseres Oberübels höher. Wer, wenn nicht er, musste mir hilfreich zur Seite stehen? Meistens wurde die Angelegenheit durch seine Hilfe noch feuchter, als sie ohnehin schon war. Na, und mein PC und der Fernseher boten und bieten immer noch eine spannende und interessante Abwechslung für die beiden Jungspunde. Wir haben uns derweil sooo an all diesen Unfug und die Katzennasen, die überall drinstecken müssen, gewöhnt. Uns würde etwas fehlen ohne all dieses Übel um uns herum. Selbst unsere First Lady kann inzwischen darüber lachen und mitunter blitzt auch bei ihr der kleine Schalk im Nacken wieder auf und sie flitzt begeistert mit den Jungspunden durch den Garten. Ich habe den Verdacht, sie hat den beiden inzwischen so manchen Schwank aus ihrer Jugend erzählt. Als sie noch so ein Jungspund war, standen uns ob ihrer Ideen auch so manches Mal die Haare zu Berge. Wer weiß, ob wir nicht irgendwann eine Déjà-vu haben.

Warum ich das alles geschrieben habe?  Es ist meine Geburtstagsansprache für unsere beiden kleinen Übel. Sie werden heute nämlich ein Jahr alt. Bei uns treiben sie jetzt seit neun Monaten ihr Unwesen. Ein Leben ohne sie können wir uns gar nicht mehr vorstellen. Wir mögen unsere beiden Übel sehr.

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Herzlichen Glückwunsch, Ihr beiden, zu Eurem ersten Geburtstag, bleibt schön gesund und macht uns noch viel Freude!

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Über das eine oder andere kleine Übel, das Euch widerfährt, können wir sicher auch weiterhin hinwegsehen. Es ist schön, dass es Euch gibt.

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