Mit ‘Warnemünde’ getaggte Beiträge

… läuft die Vorbereitung auf die nächste Urlaubssaison in vollen Touren. Sand wird von der Mole aus, wo es mehr als genug davon gibt, mit großen Kippern Richtung Westen gefahren, dorthin, wo sich die Ostsee bei schweren Stürmen am ehesten einen Weg ins Landesinnere bahnen würde. Genau von dort wird der Sand nämlich im Laufe der Zeit immer wieder vom Meer Richtung Mole gespült, sodass der Strand hier langsam schmaler und schmaler wird, ganz im Gegensatz zu dem Strandabschnitt an der Mole. Dort  wächst der Strand immer mehr in die Breite.
Damit es nicht irgendwann bei einer Sturmflut doch passiert, dass die Ostsee an diesem schmalen Strandabschnitt durchbricht, denn wenn das passieren würde, würde nicht nur Warnemünde unter Wasser stehen, auch etliche Rostocker Stadtteile könnten davon betroffen sein, muss im westlichen Teil des Strandes immer wieder Sand aufgetragen werden.
Es gab schon einmal eine Sturmflut, die fast das gesamte Seebad unter Wasser gesetzt hat. Das war die Sturmflut vom November 1872, bei dem ein Höchstpegel von 2,43 m erreicht wurde. Auch danach gab es noch etliche schwere Sturmfluten mit Beinahe-Katastrophen. Also werden die Lücken jetzt immer schnell und fein säuberlich geschlossen, bevor es zu spät ist. Und so ähnelte der Warnemünder Strand, als ich ihm in der vergangenen Woche einen Besuch abstattete, mehr einer Hügellandschaft. Spaß gemacht hat der kleine Strandspaziergang trotzdem, auch wenn immer wieder große Traktoren samt Anhängern  an mir vorbeisausten. Andererseits waren nicht nur die Fahrzeuge an sich ungewöhnlich, auch die Kletterpartie, die ich absolvieren musste, bot ein neues Strandgefühl, denn die schweren Traktoren und Hänger haben tiefe Spuren im Sand hinterlassen. Ich musste mich über Berg und Tal zum Wasser vorkämpfen. Es war also einmal ein etwas anderer Strandspaziergang.

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Tolles Fotowetter war allerdings nicht. Aber zum Fotografieren war ich eigentlich gar nicht nach Warnemünde aufgebrochen. Ich hatte dort einen Termin, zu dem ich leider vergessen hatte, gutes Wetter zu bestellen.
Eigentlich hätte ich es tun sollen, denn wenn ich schon einmal in Warnemünde bin, muss ich natürlich auch einen Blick auf die See werfen.Tja, nun lag sie recht grau und trist vor mir und meinte, ich wäre selber schuld, hätte ich doch rechtzeitig Bescheid gegeben, dass ich zu Besuch kommen wollte, dann hätte sie sich ein wenig schicker präsentiert. Aber jetzt so auf die Schnelle …
Na, egal, ein paar Bilder musste ich trotzdem mitnehmen, genauso wie eine Nase voll Seeluft, ein paar Sandkörner in den Schuhen und diesen  salzigen Geschmack auf den Lippen, den ich so sehr mag.

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Als ich dann wieder nach Hause aufbrach, lichtete sich doch tatsächlich das Grau etwas, aber da war ich dann auch bockig und ließ mich nicht noch einmal zurück locken. Erst meckern, weil ich mich nicht angemeldet habe und dann verspätet doch noch gastfreundlich tun. Solche Spielchen durfte sie gern ohne mich spielen.
Wenigstens tschilpte mir ein Spatz aus dem Sanddorn noch entschuldigend zu, ich solle es nicht so tragisch nehmen, ich wüsste doch selbst, wie launisch die Dame Ostsee mitunter ist. Er hat ja Recht. Ich weiß es auch und nehm’s ihr nicht übel. Schließlich ist die Ostsee auch nur ein Mensch, der gute und schlechte Tage hat 😉
Ach, übrigens gibt es nicht nur im Wald Baumgeister, es gibt sie auch am Strand. Ich traf nämlich dicht an der Promenade einen solchen Baumgeist, der aber darauf bestand, Strandgeist genannt zu werden.
Wenn auch das Wetter nicht gerade ideal für einen Strandspaziergang war, es war dennoch ganz schön was los am Strand von Warnemünde – Spatzen, Strandgeister, säuselnde Sandkörner, flüsterndes Dünengras … Was will man mehr? Ach ja, schreiende Möwen waren ja auch noch da.

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Was mich betrifft, denke ich bei blauem Meer und Segelbooten unbedingt und immer in erster Linie an Warnemünde. Gerade war wieder die „Warnemünder Woche„, die in erster Linie ein Highlight für die Freunde des Segelsports ist. Gestern war der letzte Tag dieser traditionsreichen Veranstaltung. Immerhin fand sie nun schon zum 79. Mal statt. Vom Wetter her war sie sicher wieder einmal nicht ganz optimal. Es kleckerte sich recht durchwachsen dahin, mitunter goss es sogar recht heftig. Aber im Grunde genommen hätte es auch noch wesentlich schlimmer kommen können. Die Segler allerdings hatten, was sie brauchten – kräftigen Wind. Immerhin gab es schon Warnemünder Wochen, wo vom Wind weit und breit nichts zu merken war, wo sozusagen Flaute herrschte. So betrachtet können wir vielleicht doch ganz zufrieden sein. Und da in dieser Woche der Wassersport im Vordergrund steht, sollte man also nicht so empfindlich sein, wenn der Wettergott auch von oben noch ein bisschen mehr Wasser dazu schüttet. Das sollte man dann ganz einfach mit Humor nehmen.

Am Montag vor einer Woche hatte ich rein zufällig in Warnemünde einen Termin. Und wenn ich schon einmal dort bin, muss ich natürlich auch einen Blick auf die See werfen. Ohne geht das gar nicht. Das könnte ich mir nie verzeihen.

Fototechnisch war ich allerdings nicht optimal ausgerüstet, denn ursprünglich hatte ich gar nicht vor, Bilder zu machen. Wenn Badesaison ist, verkneife ich mir Fotos am Strand gewöhnlich. Aber der Tag war recht kühl und der frische Wind ließ alles noch wesentlich kühler erscheinen. Badegäste waren nur wenige zu sehen und so zückte ich dann doch meine kleine Immer-Dabei-Kamera. Ich dachte mir, ich bringe Euch, wo die Gelegenheit gerade so günstig ist, einfach  ein wenig Urlaubsfeeling mit und sogar viiiiiiel Platz am Strand. Es gab fast freie Auswahl an Strandkörben. Die scheinbare Leere am Strand relativierte sich wieder, wenn man aufs Wasser schaute. Dort war ganz schön viel Getümmel. Ich denke, zumindest die Segler hatten an diesem Tag ihren Spaß – außer mir natürlich. Das Wasser war übrigens angenehm warm. Aber vielleicht erschien es mir auch nur so, weil die Luft so frisch daher wehte.

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Natürlich habe ich das Wasser getestet, denn das gehört ja wohl dazu, wenn ich hier schon Urlaubsfeeling verbreiten will. So, dann also hinein ins Vergnügen – Schuhe aus und wenn auch nicht ins Wasser, dann wenigstens rein in den angenehm warmen Sand, denn warm war er trotz des kühlen Tages. Die Sonne wusste natürlich, dass die Silberdistel kalte Füße so gar nicht mag und dass sie deshalb den Sand für ihren Gast aufwärmen musste. Danke, liebe Sonne, ich mag Fußbodenheizung. Du hast das perfekt hinbekommen 😀

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… und mit ihrer Liebeserklärung an ihn hat sie bei mir genau den richtigen Nerv getroffen. Unlängst bekam ich von einem anderen Nordlicht den Link auf das nachfolgende YouTube-Video zugeschickt. Er wusste, dass ich mögen würde, was ich dort sehen und hören würde.

Frech und zugleich liebevoll kommt Mona Harry mit ihrem Liebesgedicht für unsere feuchte, neblige, oft gnadenlos stürmische und endlos weit und platt erscheinende Gegend daher. Einer Nordländerin wie mir, die bis auf ganz wenige Jahre ihr Leben  dort verbrachte, wo gern Sturm und tobende Meereswellen das Sagen haben, wo im Winter mehr Nebel, Regen und Schneematsch die Welt regieren als eine im wunderweißen Schneekleid idyllisch versunkene Welt, spricht Mona Harry mit ihrem Gedicht  sehr aus dem Herzen. Sicher bin ich auch gern in den Bergen, aber immer wieder hat es mich bisher zurück in den Norden gezogen, in eine Gegend, in der ich mich überaus wohl und zuhause fühle. Und genau darum hat diese wunderhübsche Liebeserklärung hier bei mir heute einen Platz gefunden. Ich könnte es nicht besser sagen. Auch wenn ich meinem Norden mit etlichen Texten und Bildern hier in meinem Blog bereits viele, viele Male meine Liebe zu Füßen gelegt habe, Mona Harrys Gedicht setzt meiner Liebe zu dieser Gegend das berühmte i-Tüpfelchen auf. Bei ihrem Gedicht geht mir ganz einfach das Herz auf. Als Illustration zu Mona Harrys Worten gibt es von MEINEM Norden, der sicher noch ein wenig anders ist als der, den Mona so sehr mag, eine kleine Bilderauswahl – eine Bilderauswahl aus dem östlichen Teil des Nordens.

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Sicher erinnert Ihr Euch an meinen Beitrag „Stürmische Grüße“ aus der „Blauen Serie“.

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Die Ostsee – wild und schön

Ich denke schon. Oder? Er ist ja auch gerade erst erschienen – fast könnte man sagen – zwischen zwei Übeln. Gut, ein bisschen Herbstfeeling war auch noch zwischen den Übeln zu sehen. Aber lange ist es noch nicht her, als hier wieder einmal mein Meer zu sehen war.

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Die Buhnen machten ihrem Wellenbrecherdasein an diesem Tag alle Ehre

Ich möchte mit Euch heute noch einmal dorthin zurückkehren und eine ganz besondere Entdeckung mit Euch teilen. Ich hatte meinen kleinen Spaziergang am Warnemünder Strand schon fast beendet, schaute noch ein wenig den Wellen zu, die über die hölzernen Buhnen spritzten …

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Für den Surfer gab es an diesem Tag ordentlich Wind für sicher exzellenten Spaß

… und natürlich dem wagemutigen Surfer und machte mich dann wieder auf in Richtung Strandzugang, um auf die Promenade am Strandweg zu wechseln.

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Westlich von Warnemünde liegt die Stoltera mit ihren bizarren Steilwänden

Vom Rande der Dünen aus blickte ich noch ein letztes Mal für diesen Tag den Strand entlang und hinüber zur Steilküste, die westlich von Warnemünde in der Ferne zu sehen ist. Ich nahm den schönen Anblick nicht nur in Gedanken mit, sondern auch auf dem Speicherchip meiner Kamera. So kann ich auch zuhause im warmen Kämmerlein meinen Strandspaziergang nach Lust und Laune wiederholen.

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Die Dünen dürfen nicht betreten werden, sind deshalb ein wenig abgezäunt

Wenig später drehte ich mich um und wechselte vom feinen Sanduntergrund auf den Holzsteg über, der noch als eines der letzten Überbleibsel vom Sommer an die Badesaison und die vielen Sommergäste erinnerte. Er führte mich zwischen den Dünen entlang zurück auf die Promenade und somit auch wieder in den Strandweg, in dem mein Auto auf mich wartete.

Sanddorn wächst fast überall in den Dünen

Sanddorn wächst fast überall in den Dünen

Ich freute mich dieses Mal richtig auf meinen fahrbaren Untersatz. Seine Heizung würde mir Wärme spenden und meine kalten Finger sicher schnell wieder auftauen. Es war fast winterlich kalt an diesem Tag und ich war doch ziemlich durchgefroren. In den Sträuchern neben der Promenade tummelten sich laut lärmend zahlreiche Spatzen, die mir mit ihrem munteren Treiben auch das letzte Stück meines Spazierganges noch verschönten.

In den Sträuchern am Rand zwischen Promenade und Dünen ist reger Betrieb

In den Sträuchern am Rand zwischen Promenade und Dünen ist reger Betrieb

Ganze Spatzenfamilien schienen sich hier versammelt zu haben. Auch einige Amseln waren im Sanddorn unterwegs und verkosteten die saftigen Beeren.

Was ist das für ein kleiner Prinz?

Was ist das für ein kleiner Prinz?

Plötzlich vernahm ich ein etwas anderes Piepsen, ein Piepsen, das ganz sicher weder Spatzen noch Amseln zuzuordnen war. Ich blieb stehen und schaute aufmerksam in Richtung der Vogellaute und dann sah ich es – ein winziges Vögelchen. Es hatte, wie mir schien, eine kleine goldene Krone auf dem Kopf. War es etwa ein verwunschener Prinz? Was für ein kleines flinkes Kerlchen da im Gesträuch herumwuselte. Pickte es Insekten oder naschte es wie die Amseln von den so hübsch leuchtenden Sanddornbeeren? Was es letztendlich pickte, konnte ich nicht ausmachen, aber wer sich hinter dem kleinen Prinzen versteckte, das konnte ich dann doch erkennen. Nein, es handelte sich bei dem kleinen Federball nicht um einen Zaunkönig, wobei der ja nicht einmal eine Krone trägt. Der bildet sich höchstens ein, der König auf dem Zaun zu sein. Hier hüpfte vor meinen Silberdistelaugen ein Wintergoldhähnchen durchs Geäst und zwar unwahrscheinlich flink. Ob mir einige Fotos gelingen würden? Es war gar nicht so einfach, das winzige Kerlchen gegen den hellen Hintergrund und im verwirrenden Geäst des Sanddorns auszumachen. Doch ein paar Mal war der kleine Federball so lieb, einen Sekundenbruchteil länger auf einem Ast zu verweilen und mich freundlich anzuschauen, sodass ich am Ende doch einige passable Bilder mit nach Hause nehmen konnte. Sieht es nicht wirklich aus, als trüge der kleine Prinz eine winzige Krone? Dieser flauschige Wicht war ein wundervoller Abschluss für meinen Strandspaziergang und weil ich so stolz darauf bin, dass er mir am Ende doch einige Fotos erlaubte, soll er selbstverständlich einen extra kleinen Beitrag in meiner „Blauen Serie“ bekommen, obwohl er selbst ja alles andere als blau ist. Es sei denn, er hat von den Sanddornbeeren genascht, die mitunter noch am Strauch zu gären beginnen. Aber egal, ob er nüchtern oder leicht beschwipst war, seit dieser Begegnung gehört er für mich nun auch ans Meer und somit in diese mir so liebe Serie.

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MEINE Zeit fürs Meer ist wieder gekommen, eine Zeit, in der es vergleichsweise ruhig an meinem Warnemünder Strand zugeht – so dachte ich zumindest. Sicher würden sich an diesem Tag kaum Menschen an der See herumtreiben. Der Himmel war wolkenverhangen, die See tobte einigermaßen wild. Ein kleiner Fast-Sturm hatte sich aufgemacht, schließlich gehörte seine Art zum Herbst und musste nun langsam einmal zeigen, was sie konnte. Er war noch ein ziemlich jugendlicher Sturm – noch in der Lernphase – in seiner Sturm- und Drangzeit gewissermaßen. Aber auch ein großer Sturm hat einmal klein angefangen und Übung macht schließlich den Meister. Ich jedenfalls bewunderte den jugendlichen Helden durchaus ein wenig. Für den Anfang machte er seine Sache gar nicht mal so schlecht, zumal er Unterstützung von der Familie, die gewöhnlich im eher eisigen Bereich der Wetterwelt zuhause ist, bekommen hatte. Die Mischung tat’s, denn es war, zumindest gefühlt,  auch empfindlich kalt geworden – doch hoffentlich nicht schon die Vorhut eines frühen Winteranfangs. Jedoch einen Vorteil hatte das Ganze für mich. Wer außer mir sollte da schon Lust auf einen Strandspaziergang haben? Fröhlich machte ich mich also an diesem 15. Oktober auf den Weg, um einen einsamen und von Touristen verlassenen Strand zu genießen. Ganz für mich allein würde ich ihn wieder haben. Gut, vielleicht würden ein, zwei Einheimische wie ich Wind, Sand und Meer auch bei diesem oder gerade bei diesem Wetter erleben wollen, aber die paar Gleichgesinnten würden mich ganz sicher nicht stören.

Ganz schön was los an meinem Strand

Ganz schön was los an meinem Strand – und das hier war nur die Vorhut

Doch dann … Was war das? Was machten die vielen Menschen an meinem Strand? Bei diesem Wetter? Wer hatte ihnen verraten, dass Strand und Meer gerade bei solchem Wetter besonders sehens- und liebenswert sind? Einzeln, in Grüppchen, Gruppen und ganzen Wandergesellschaften schlenderten wahre Menschenmassen an meinem Meer entlang. Staunend stand ich am Strandaufgang. Ach, was soll’s, auch wenn ich meine, es ist MEIN Meer, warum sollten nicht auch andere entdeckt haben, wie liebenswert die See auch außerhalb des Sommers ist und ihren wahren Charakter lernt man ohnehin erst kennen, wenn die Strandkörbe wieder in ihrem Winterlager stehen und sich der Duft der Sonnencreme in alle vier Winde verflüchtigt hat. Warum sollte ich das, was ich gewöhnlich in meinem Blog teile, nicht auch einmal in der Wirklichkeit teilen? Einen Vorteil hatten die vielen Strandbesucher auf jeden Fall, sie könnten meinen Blogbeitrag sehr schön illustrieren – zeigen, wie kalt es an dem Tag war, als es alle Welt an den Strand getrieben hatte. Ich selbst dachte nämlich nach relativ kurzer Zeit bereits sehnsuchtsvoll an meine zuhause tief im Schrank vergrabenen wärmenden Handschuhe. Wenigstens hatte ich eine sturmerprobte Jacke  mit Kapuze angezogen, als ich zu meinem Meer aufbrach. Das war auch gut so, denn so hatten es wenigstens meine Ohren warm. Also, wenn Ihr jetzt mitwollt, dann zieht Euch warm an 😉

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Anfang Mai hatte einen wichtigen Termin wahrzunehmen – dort, wo andere gern Urlaub machen, dort, wo feiner weicher Sand unseren Füßen schmeichelt, so wir einfach einmal die Schuhe in die Hand nehmen, und wo uns ein ganz unwiderstehlicher Duft von Salz und Meer umweht. Natürlich habe ich die Gelegenheit nicht ungenutzt vorübergehen lassen, Zeit für einen kleinen Strandspaziergang hatte ich ebenfalls noch eingeplant und selbstverständlich hat mich meine Kamera dabei begleitet. Erzählt habe ich schon oft von Warnemünde. Ich denke, Ihr kennt es inzwischen schon ganz gut. So kann ich auch einmal einfach nur die Bilder sprechen lassen. Wer mag, der darf sich gern auch in einen der vielen Strandkörbe setzen. Ordentlich aufgereiht stehen sie bereits wieder am Strand und warten auf ihre Sommergäste. Also hinein ins Vergnügen Strandkorb, Beine hoch, die Nase in den Wind und dann mit allen Sinnen genießen …

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… war das Wetter, als ich Anfang Februar zu einer kleinen Strandwanderung unterwegs war. Ich hatte einige Tage nach meinem Ausflug darüber berichtet und Euch damals bereits ein wenig daran teilhaben lassen. Es gab so viel Schönes und Interessantes zu entdecken. Alles mochte ich Euch nicht auf einmal zumuten. Vielleicht habt Ihr ja jetzt Lust – mit etwas Abstand zu den Bildern aus dem Februar – auf ein kleines Dessert? Ich hoffe, es mundet Euch genauso wie der Hauptgang. Also, dann macht es Euch schön bequem, ich serviere sofort.

Miesmuschel

Miesmuschel

Mögt Ihr Muscheln? Miesmuscheln? Auf heißem Stein gebacken? Ach, die hatten wir letztes Mal bereits? Oh ja, richtig, ich wollte schließlich auch keine Vorspeise servieren, es sollte ein Dessert sein. Dann muss ich schnell mal schauen, was ich Euch sonst noch anbieten kann.

Bunter Salatteller

Bunter Salatteller

Wie wär’s denn mit ein wenig Salat? Soll doch sehr gesund sein. Immer und überall bekommt man ihn als Beilage. Wie bitte? Hier ist nicht immer und überall? Außerdem gab’s den auch schon letztes Mal? Hm, stimmt natürlich auch wieder. Verzeiht meine Vergesslichkeit, das muss das Alter sein 🙄

Zitrone zur Abrundung des bunten Salattellers

Zitrone zur Abrundung des bunten Salattellers

… und wenn wir den bunten Salatteller mit ein paar Spritzern Zitrone aufpeppen? Auch nicht? Ihr wollt keine Beilage, Ihr wollt ein ordentliches Dessert? Okay …

Zutaten für die einzigartige Meeresschaumtorte

Wie wäre es denn dann mit einer Meeresschaumtorte – lieblich gewürzt – mit echtem Meersalz? Punktgenau getroffen? Ich wusste doch, dass bei diesem schaumigen Anblick einige Augen leuchten würden.

Meeresschaum mit würziger Zimtnote

Meeresschaum mit würziger Zimtnote

Wer mag, kann natürlich den Meeresschaum auch pur, also nicht als kalorienreiche Torte, genießen. Vielleicht mit würziger Zimtnote?

Spritziges Eiswasser

Spritziges Eiswasser

Und wer während unserer kleinen Wanderung Durst bekommt, dem kann ich zu einem Glas wundervoll spritzigen Eiswassers raten.

Unterwegs am Strand bei Elmenhorst - westlich von Warnemünde

Unterwegs am Strand bei Elmenhorst – westlich von Warnemünde

So, alle versorgt? Okay, dann machen wir uns mal auf den Weg, d.h. ICH mache mich auf den Weg. Ihr dürft Euch entspannt zurücklehnen, von der Meeresschaumtorte oder dem leckeren Zimtberg naschen und Euch ab und zu mit dem spritzigen Eiswasser erfrischen. Wenn es mir zu warm wird während des kleinen Ausflugs entlang der Ostsee, dann kann ich mir auch ein Becherchen von dem kühlen Nass einfüllen.  Ich hab’s ja hier quasi aus erster Hand. Genug geschwatzt! Los jetzt! Wir gehen noch ein Stückchen in Richtung Westen weiter, in Richtung Nienhagen, von dort aus, wo wir das letzte Mal stehen geblieben sind, d.h. ich gehe, Ihr dagegen braucht nur ganz entspannt mit Eurem Mäuseken auf die Bilder hier unten zu klicken. Wie? Ja, wer mag, der darf natürlich auch mit dem Fingerchen auf dem Bildschirm herumtippen. Egal wie, so oder so hört Ihr gleich wie ich …

Strandwetter - auch für Bello

Strandwetter – für Mensch und Tier

… den Hund dort hinten bellen, dem der Strandspaziergang mindestens genauso viel Freude macht wie uns. Wenn wir nun aber Bellos laute Freudenrufe herausfiltern, dann hören wir nur noch das Meer rauschen, die Steine klappern, vielleicht die Möwen schreien und den Wind pfeifen … und sonst gar nichts mehr … außer Meer …

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