Mit ‘Stockrose’ getaggte Beiträge

… und das nicht nur auf dem Kalender, dann sollte man sich auch die Zeit nehmen, um ihn ordentlich zu genießen. Und genau das werden wir Silberdistels jetzt tun. Bei uns ist jetzt Sommer- und Blogpause angesagt.

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Auch Euch wünschen wir einen wunderschönen Rest vom Sommer, freut auch Ihr Euch über die Sonne, die Wärme, die Blumen, das Summen der Insekten, vielleicht auch über das Meer, die Berge und den wunderschönen blauen Himmel darüber. Und ab und zu gehört vielleicht auch bei Euch ein schönes Buch zu einem erholsamen Sommer. Bei mir wäre ein Sommer ohne eine schöne Lektüre draußen im Garten – an meinem Lieblingsleseplatz – undenkbar. Also, habt viel Spaß, erholt Euch gut und bleibt gesund.

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Hier bei uns wird jeder das tun, was ihm am meisten gefällt, unsere pelzige Herrschaft wird sicher ihren beiden Lieblingsbeschäftigungen nachgehen – durch den Garten streifen und zwischendurch immer wieder eine kleine Ruhepause einlegen. Die aber möglichst immer draußen im Garten. Zur Not darf’s auch gern der Wintergarten sein, wobei der mehr Tortys Spezialität ist. Nur unser Keks scheint nie zu schlafen. Er ist fast immer im Laufschritt unterwegs, so, als müsse er immer und überall sein. Für ihn wird dieser Sommerurlaub wohl mehr ein einziger großer Abenteuerurlaub werden. Es gibt ja noch soooo viel zu entdecken. Wer weiß, vielleicht haben wir ja am Ende des Sommers so allerlei Aufregendes, Interessantes und sogar Spannendes zu berichten.
Jetzt aber tauchen wir zwei- und vierbeinigen Silberdistels erst einmal ab in unseren Sommergarten und wer weiß, möglich, dass wir auch das eine oder andere Mal außerhalb unseres Gartens unterwegs sein werden. Wir werden sicher zu gegebener Zeit berichten.
Und wer von Euch jetzt immer noch nicht so richtig auf Sommer, Urlaub und Erholung eingestellt ist, der darf sich ganz schnell noch in unserem kleinen summenden, brummenden, blühenden, bunten silberdisteligen Sommerglück ein Auge, eine Nase, ein Ohr voll Sommer holen. Und falls wir uns unterwegs irgendwo verlieren sollten, spätestens am Ende des Sommers lesen wir uns doch hoffentlich wieder. Macht’s gut bis dahin und macht ihn Euch schön – Euren Sommer!

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Nicht? Doch, doch, Hut ist total angesagt. Ich hab’s selbst gesehen. Zu Hunderten standen sie vor mir – ungelogen. Wo? In meinem kleinen Märchenwald. Erinnert Ihr Euch noch an ihn? Im Sommer hatte er fast alle Eingänge dicht gemacht und dunkel war er auch. Ich glaube, da wollte er gern seine Ruhe haben – auch vor mir. … und so bin ich erst jetzt wieder bei ihm gewesen, d. h. in ihm gewesen. Bei ihm war ich auch im Laufe des Sommer öfter, aber wie gesagt, da brauchte er Ruhe und Entspannung. Auch Märchenwälder haben im Sommer gern einmal Urlaub, obwohl sich gerade da kein Mensch an diesen Märchenwaldwunsch hält. Mir fällt es oft auch schwer, mich gerade im Sommer vom Wald fernzuhalten. Aber jetzt, jetzt darf ich wieder und jetzt lud er mich sogar zu sich ein. Gar nicht weit von ihm entfernt lächelte mir eine Stockrose mit ihrer letzten Blüte zu und bat mich, doch näherzutreten. Was hatte der Wald doch für eine hübsche Türsteherin. Gleich neben ihr schwenkte der Hopfen, noch behangen mit vielen Hopfendolden, seine Zweige und lud mich zu einem kleinen Plausch ein. Er weiß nämlich, dass ich den Wald, an dessen Eingang er Wache steht, so überaus gern mag und so, wie sich mein kleiner Märchenwald im Moment präsentiert, habe ich ihn bisher überhaupt noch nicht gesehen. So dachte der Herr Hopfen wohl, er muss mir unbedingt zeigen, was da gerade im Wald los ist. … und er hatte recht, ich war ganz hin und weg und stand nach den ersten zwei Schritten, die mich in den Wald hineingeführt hatten, ganz sprachlos da. Da standen sie vor mir – hübsch, adrett, mit Hut, einer hübscher als der andere. Nie hätte ich gedacht, dass in meinem Wald so viele Hutträger wohnen. Dass er märchenhaft zaubern kann, dass verriet er mir bereits bei meinem allerersten Besuch, aber dass er immer wieder neue Überraschungen parat hat, das erstaunt mich dann doch jedes Mal neu. Immer, wenn ich denke, jetzt kenne ich all seine Seiten, dann holt er seinen Zauberstab hervor und erfreut mich mit etwas Neuem. Ganz, ganz vorsichtig bin ich dieses Mal durch den Wald gegangen, denn sie standen überall und ich wollte ihnen ja nicht wehtun, den Hutträgern. Meine Kamera hatte mächtig zu tun. Trotz der etwas beschwerlichen Fotopirsch hat mir dieser Nachmittag im Wald enorm viel Freude bereitet. Nie bin ich lieber durchs Unterholz eines Waldes gekrochen als an diesem Tag. So viele kleine und große Schönheiten gab es dort zu bewundern – welch wundervolle Modenschau. Aber schaut einfach selbst. Sind diese behüteten Wunder nicht fantastisch anzusehen?

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Wir waren in der vergangenen Woche, wer hier mitgelesen hat, wird es wissen, im Freilichtmuseum Groß Raden unterwegs. Dort gab es allerlei über die Siedlungsgeschichte der Slawen zu sehen und zu lernen, man hätte seine Bogenschießkünste erproben oder trainieren können, sich mit Ziegen unterhalten können, einen Sprung in den Groß Radener See wagen können oder aber/und die Natur genießen können und ein schönes Mittagessen in einer der gemütlichen Gaststätten wäre auch noch möglich gewesen.

Wir haben einfach alles getan, nein, doch nicht so ganz, das Bogenschießen haben wir ausgelassen und den Sprung in den See haben wir auch lieber anderen überlassen. Über die Slawen, die hier lange vor uns ein Dorf und eine Ringwallburg gebaut haben, haben wir allerdings eine ganz Menge gelernt. Und wer hätte schon an den Ziegen vorbeigehen können, ohne sich mit ihnen über das Elend der Welt zu unterhalten. Na, und auf ein Mittagessen wollten wir ja nun schon gar nicht verzichten. Was aber am allerschönsten war, das Archäologische Freilichtmuseum liegt in einer landschaftlich überaus reizvollen Gegend. Auch ohne Museum wäre dieser Ausflug wunderschön gewesen. Ich glaube, die Slawen wussten schon, warum sie sich ausgerechnet hier niederließen. Wir haben nicht nur altslawische Architektur fotografiert, auch die Natur verwöhnte uns mit ihrer Vielfalt und Farbenpracht. Natürlich bin ich auch hier, wie überall, wo es grünt und blüht und brummt und summt, wieder einmal auf allen Vieren über die Wiesen gekrochen, um all die kleinen Schönheiten wenigstens auf dem kleinen Chip in meinem Fotoapparat mit nach Hause zu nehmen. Was ich entdeckt habe, wächst rund um das Freilichtmuseum und im Gelände des rekonstruierten Slawendorfes und der Ringwallburg. Wilde Malven, Winde, Königskerzen und Scarbiosen wachsen auch direkt in der Ringwallburg und geben ihr damit ein überaus hübsches Gesicht. Aber schaut selbst!