Mit ‘Sommerpause’ getaggte Beiträge

… werden wir Silberdistels jetzt – wir machen Blogpause …

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… und sind dann also mal fort, weil … der Sommer hat noch einiges mit uns vor. Oder war es die Enkeltochter, die uns wieder einmal so allerlei Beschäftigung angedroht hat? Nun, wer auch immer, das wirkliche Leben meint, es gibt auch fernab von Schreibtisch und PC so allerlei Interessantes zu tun und zu entdecken. Und wenn wir jetzt nicht endlich zu unserer sommerlichen Entdeckungsreise aufbrechen, ist dieser ohnehin sehr schwächelnde Sommer vielleicht still und leise an uns vorüber gegangen und wir haben es noch nicht einmal gemerkt.

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Wir machen uns denn mal auf die Socken, um zumindest das Wenige, was der Sommer in diesem Jahr im Gepäck zu haben scheint, noch mitzunehmen.

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Unsere graue Eminenz hat sich schon mal den besten Platz gesichert – im Grünen, wie man sieht, noch dazu äußerst gemütlich gepolstert und für alle Fälle trocken. Man weiß ja nie, zumal der Sommer momentan sehr tränenreich unterwegs ist. Andererseits ist sie mit ihrem regensicheren Plätzchen dennoch dicht an der Natur – an Vogelgezwitscher, summenden Insekten und bunter Blumenpracht. Was will man mehr als Katzendame im fortgeschrittenen Alter?

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Andere aus der Familie Silberdistel schauen vielleicht lieber den Rotschwänzen bei ihrer Arbeit zu.

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Und sollte der Sommer doch noch heiß werden, dann wissen wir Silberdistels auch für Abhilfe zu sorgen.

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Dann machen wir es wie unsere Kröte Arni, wir springen ins kühle Nass. Nur keine Angst, wir bringen nicht Arnis kleines Gartenteichlein zum Überlaufen. Das lassen wir ihm. Wir springen lieber in die große Badewanne vor unserer Haustür – in unsere Ostsee.

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Und die silberdisteligen Familienmitglieder, die es nicht so gern nass mögen, die baden voller Vergnügen in der Katzenminze.

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Und noch wieder andere baden einfach in Glückseligkeit.

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Kurz und gut, jeder von uns wird den Sommer auf seine Weise genießen und am Ende hoffentlich ganz erholt und fit hier wieder in unser bücherstaubiges Stübchen zurückkehren. Ja, da dürfte es fast schon Herbst sein. Bis dahin aber alles Liebe für Euch, habt eine schöne Zeit und genießt auch Ihr den Sommer und lasst Euch nicht von seiner eventuellen kalten Schulter beeindrucken! 😉

… und das nicht nur auf dem Kalender, dann sollte man sich auch die Zeit nehmen, um ihn ordentlich zu genießen. Und genau das werden wir Silberdistels jetzt tun. Bei uns ist jetzt Sommer- und Blogpause angesagt.

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Auch Euch wünschen wir einen wunderschönen Rest vom Sommer, freut auch Ihr Euch über die Sonne, die Wärme, die Blumen, das Summen der Insekten, vielleicht auch über das Meer, die Berge und den wunderschönen blauen Himmel darüber. Und ab und zu gehört vielleicht auch bei Euch ein schönes Buch zu einem erholsamen Sommer. Bei mir wäre ein Sommer ohne eine schöne Lektüre draußen im Garten – an meinem Lieblingsleseplatz – undenkbar. Also, habt viel Spaß, erholt Euch gut und bleibt gesund.

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Hier bei uns wird jeder das tun, was ihm am meisten gefällt, unsere pelzige Herrschaft wird sicher ihren beiden Lieblingsbeschäftigungen nachgehen – durch den Garten streifen und zwischendurch immer wieder eine kleine Ruhepause einlegen. Die aber möglichst immer draußen im Garten. Zur Not darf’s auch gern der Wintergarten sein, wobei der mehr Tortys Spezialität ist. Nur unser Keks scheint nie zu schlafen. Er ist fast immer im Laufschritt unterwegs, so, als müsse er immer und überall sein. Für ihn wird dieser Sommerurlaub wohl mehr ein einziger großer Abenteuerurlaub werden. Es gibt ja noch soooo viel zu entdecken. Wer weiß, vielleicht haben wir ja am Ende des Sommers so allerlei Aufregendes, Interessantes und sogar Spannendes zu berichten.
Jetzt aber tauchen wir zwei- und vierbeinigen Silberdistels erst einmal ab in unseren Sommergarten und wer weiß, möglich, dass wir auch das eine oder andere Mal außerhalb unseres Gartens unterwegs sein werden. Wir werden sicher zu gegebener Zeit berichten.
Und wer von Euch jetzt immer noch nicht so richtig auf Sommer, Urlaub und Erholung eingestellt ist, der darf sich ganz schnell noch in unserem kleinen summenden, brummenden, blühenden, bunten silberdisteligen Sommerglück ein Auge, eine Nase, ein Ohr voll Sommer holen. Und falls wir uns unterwegs irgendwo verlieren sollten, spätestens am Ende des Sommers lesen wir uns doch hoffentlich wieder. Macht’s gut bis dahin und macht ihn Euch schön – Euren Sommer!

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Hallo, da seid Ihr ja endlich.

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Ich sitze hier schon eine ganze Weile und warte auf Euch. Ich will Euch nur sagen, dass wir im Moment so gar keine Zeit haben. Hier ist mächtig was los. Wir erwarten nämlich Besuch.

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Da haben wir natürlich jetzt gewaltig zu tun – mit der ganzen Putzerei und so.

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Ihr glaubt gar nicht, wie erschöpfend das sein kann.

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Naja, ich bin jetzt wenigstens fertig mit dem Putzen.

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Ich will mal kurz schauen, wie weit die Silberdistel damit ist.

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Hier unten ist sie scheinbar fertig. … und auch sonst höre ich nichts mehr. Ich geh‘ mal vorsichtig gucken.

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Ja, hier ist die Luft rein und der Teppich auch. Wie himmlisch – endlich wieder Ruhe … Ach, … und ehe ich’s vergesse, wir machen erst einmal Sommerpause. Wir müssen uns um unsere Gäste kümmern. Da bleibt keine Kümmerzeit für den Bücherstaub übrig. Ihr müsst jetzt erst einmal eine Weile ohne uns auskommen.

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Und ich, ich muss mich nun von der Putzerei erholen. Bin völlig erschöpft und hundemü… ähh … katermüde. Also dann … bis irgendwann nach … nach unserer Sommerpause. Das kann aber dauern. Kater schlafen gewöhnlich lange … gaaaaanz lange … Also, bis später dann … brrrr … puhhhhhhhh …

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Was? Warum weckt Ihr mich noch mal? Katzen? Was ist mit Katzen?

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Ach so, … Katzen … ja, die schlafen auch lange, viel länger als Kater, weil … sie haben die besseren Schlafplätze …

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So, aber nun ist Ruhe hier! Gute Nacht … und dann bis nach dem Schlaf um acht im Bücherstaub!… brrrr … puhhhh … brrrr … puhhhhhhh …

Könnt Ihr Euch noch an die Knödelschlacht im „Gasthaus zur Silberdistel“ erinnern? Ende März war dort zur letzten Knödelmahlzeit der Saison eingeladen worden. Die Zahl der Gäste an jenem Tag war enorm und es wurde um jedes kleine Knödelkrümelchen mächtig gekämpft. Am vergangenen Freitag hat nun auch das letzte Körnchen aus den Vorräten der Silberdistel noch seinen Weg ins Futterhaus gefunden. Wiederum waren der Einladung, dieses Mal zum abschließenden Frühstücksmüsli, zahlreiche gefiederte Gäste gefolgt und es ging noch einmal ganz hoch her im Gastgebergarten. Wer unter den Dauergästen des berühmten Gasthauses im Norden wollte sich schon dieses Ereignis entgehen lassen?

Herr Haussperling schaut gespannt zur Tür des Gasthauses hinüber

Herr Haussperling schaut gespannt zur Tür des Gasthauses hinüber

Die Stammkundschaft war natürlich wie immer frühzeitig erschienen und hatte es sich rundum im Garten auf Baum und Strauch gemütlich gemacht. Lange bevor die Silberdistel erschien und den Gästen ein fröhliches Hallo zurief, gab es bereits ein aufgeregtes und fröhliches Gezwitscher.

Auch die Kohlmeise wartet gespannt auf das Frühstücksmüsli

Auch die Kohlmeise wartet gespannt auf das Frühstücksmüsli

Man war ganz gespannt darauf, was die Silberdistel als Abschlusskörneressen servieren würde. So rätselte das versammelte Vogelvolk hin und her und her und hin. Dann endlich öffnete sich die Tür des Gasthauses und die Silberdistel trat heraus in den Garten – in der Hand ein Schüsselchen voller Leckereien. Zur Feier des Tages hatte die Distel natürlich noch einmal ein ganz besonders schmackhaftes Frühstücksmüsli zusammengemixt, damit auch jeder Gast vor der großen Sommerpause noch einmal zu seinem Lieblingskörnchen kam. Gespannt verfolgte die gefiederte Gästeschar das Auffüllen der kleinen Körnerbar und wie bereits beim Knödelkampfessen nahm man auch dieses Mal das Verschwinden der Silberdistel im Gasthaus als symbolischen Startschuss, um auf das letzte Frühstücksmahl der Saison loszustürzen.

Hin und her geht es zwischen Baum, Strauch und Frühstückshäuschen

Hin und her geht es zwischen Baum, Strauch und Frühstückshäuschen

Geschwind begann ein aufgeregtes Hin- und Hergeflattere zwischen Baum und Strauch und Körnerbar. Wieder gab es so manchen Kampf auszufechten, denn nicht jeder Gast hielt sich an die gestrenge unausgesprochene Rangfolge am Futtertrog. Irgendwann aber gab es nichts mehr zu erkämpfen. Letztendlich war der Augenblick der Wahrheit gekommen – das Futterhäuschen war leer, …

Die einst so leckeren und gefragten Nussbeutelchen haben auch nichts mehr zu bieten

Die einst so leckeren und gefragten Nussbeutelchen haben auch nichts mehr zu bieten

… so leer wie auch die kleinen Nussbeutelchen nebenan am Rosenbogen, die nun abgemagert, lustlos und schlaff in der Kletterrose baumelten. Ebenso wie sie hatte nun auch das Futterhäuschen seine Aufgabe vorerst erfüllt.

Weggeputzt ist auch das letzte Körnchen noch

Weggeputzt ist auch das letzte Körnchen noch

Es würde nun in sein Sommerquartier, den kleinen Geräteschuppen im Garten des Gasthauses, einziehen und sich von den Strapazen der letzten Monate erholen können. Vielleicht würde es sogar einen kleinen Sommerschlaf halten und vom nächsten aufregenden Winter mit der bunten Vogelschar träumen.

Herr Oberfeldspatz hält unter dem Beifall seiner Kollegen aus der Hausspatzengilde eine kleine Dankesrede

Herr Oberfeldspatz (Mitte) hält unter dem Beifall seiner Kollegen aus der Feld- und Hausspatzengilde eine kleine Dankesrede für die liebevolle Versorgung mit leckerem Futter während der vergangenen Wintersaison

Als die Silberdistel später noch einmal kurz in den Garten schaute, um hier und da ein wenig aufzuräumen, staunte sie nicht schlecht, denn die Vogelschar hatte noch eine kleine Überraschung für sie parat. Eine Dreier-Spatzengruppe hatte sich im Futterhäuschen in Positur gesetzt und  schaute ganz feierlich drein. Als sich der Oberspatz der Aufmerksamkeit der Silberdistel sicher war, tschilpte er voller Inbrunst eine bezaubernde Dankesrede für die fürsorgliche Betreuung während der grauen, nassen und kalten Jahreszeit durch die Gasthausbesitzer. Er lobte die überaus freundliche und stets pünktliche Bewirtung der Gäste mit den leckersten Köstlichkeiten und vor allem die liebevolle Zubereitung der täglichen Mahlzeiten.

Zum guten Schluss zwitschert Herr Grünfink zwitschert ein entzückendes Dankesliedchen

Zum guten Schluss zwitschert Herr Grünfink ein entzückendes Dankesliedchen

Den krönenden Schlusspunkt jedoch setzte Herr Grünfink mit seinem großen Auftritt. Der im festlichen Grün und Gelb gewandete Tenor trällerte ein zu Herzen gehendes Dankeslied in den Morgen. Ganz gerührt wischte sich die Silberdistel eine kleine Träne aus dem Auge 😉

Übrigens fand ich das Video hier oben bei YouTube. Der kleine Filmheld singt mindestens ebenso schön wie mein Held aus dem Garten. Nur habe ich während des Gesangs vor lauter Rührung ganz vergessen, den Videoaufnahmeknopf meiner Kamera zu drücken. Dank YouTube und diesem Video kann ich Euch dennoch eine kleine Kostprobe vom Gesang eines solchen Sängers wie dem in meinem Garten geben.

So, und wer noch mehr vom letzten Körneressen der Saison sehen möchte, der darf sich gern durch die Bildergalerie hier unten klicken.

SEs weihnachtet ganz still vor sich hin im Hause Silberdistel. Es riecht wundervoll nach Keksen, Kuchen, Kaffee, Tannennadeln und Räucherkerzen, die Weihrauch oder andere schöne und magische Düfte verbreiten.  Die frisch gebackenen Kekse sind unwiderstehlich. Sie ziehen die Silberdistels nicht nur in ihren Bann, nein auch immer wieder in ihre Nähe und rufen wie im Märchen: „Iss mich, iss mich – sonst … isst mich ein anderer!“ Dummerweise gibt es neben den Keksen auch Schokolade, an der weder Herr noch Frau Silberdistel ungeschoren vorbeikommen, denn beide lieben Schokolade und unter anderem auch die eine oder andere Praline. Frau Silberdistel und ihr Gatte sind z. B.  tiefe Verehrer dieser kleinen schmackhaften Kirschen im herrlich braunen Schokokleid, die alljährlich diese Sommerpause machen. Hier drängt sich natürlich gleich die Frage auf: Warum machen sie überhaupt diese Sommerpause? Muss die nun wirklich sein und wenn ja, warum, wieso, weshalb eigentlich? Damit es die Silberdistels umso mehr nach ihnen verlangt, sie sehnsuchtsvoll darauf warten, dass sie endlich, endlich wieder ihren Schrank und ihr Leben bereichern? Die Silberdistels leiden alljährlich furchtbar, wenn diese Sommerpause eintritt. Sie sind süchtig nach diesen Glückshormonen und müssen sie Tag für Tag verzehren – Tag für Tag – 365 Stück im Jahr Frau Silberdistel und 365 Stück im Jahr Herr Silberdistel. Da die Silberdistels manchmal dummerweise schon den Beginn dieser Pralinensommerpause verpasst haben und sich nicht bevorraten konnten, wie es der Hersteller den Süchtigen empfiehlt, litten sie einen ganzen unendlich erscheinenden Sommer lang unter akuten Entzugserscheinungen. Warum tut man ihnen das an? Die Silberdistels wollen keine Entziehungskur. SSie wollen ihre Pralinen rund ums Jahr. Ist es nicht eine Schande, dass die Distels alljährlich dazu gezwungen, ja ge-zwun-gen, werden, letztendlich auf eine Ersatzdroge auszuweichen, wenn sie nicht jämmerlich bis zum Ende der Sommerpause dahinvegetieren wollen? Darüber tröstet auch nicht hinweg, dass nach der diesjährigen Sommerpause plötzlich fein dosierte Weisheit über die Silberdistels gekommen ist – Praline für Praline. Früher war es so, da machte Schokolade einfach nur wundervoll glücklich, ja …  gut, manchmal vielleicht auch dick oder nennen wir es wohlproportioniert. Seit dem letzten Herbst nun macht Schokolade plötzlich weise, auch wenn die Summe aller Weisheit endlich zu sein scheint – jedenfalls bei dieser Schokodroge, die die Silberdistels so bedingungslos lieben.

Bisher sammelte Frau Silberdistel von diesen „Kleinen Weisheiten, die das Leben versüßen“ sollen, wie der Hersteller verspricht, 53 Kirschenweisheiten, die die Silberdistels seit einigen Wochen durch ihr süßes Leben begleiten. In bibliothekarischer Akribie hat Frau Silberdistel alle Weiß auf Rot geprägten Weisheiten in eine alphabetische Reihenfolge gebracht und liebevoll auf ihrem Schreibtisch angeordnet. Nun haben die Silberdistels einen kleinen Trost in Worten, der ihnen über die lange Sommerpause dieser kleinen Kirschen hinweghelfen soll, wenn auch nur zeitweise, denn die Pause ist viel zu lang für 53 Weisheiten. Ob rein Geistiges über wahren und wirklichen Genuss hinweghelfen kann? Nun, die Silberdistels werden im nächsten Herbst klüger sein.

Wollen wir nun einen Blick in Frau Silberdistels Glückskatalog werfen? Okay! Er beginnt so:

„Am schönsten ist es dort, wo wir uns wohl fühlen.“
(„Bei den Pralinen gar?“ – fragt sich die Silberdistel.)

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… oder so geht es weiter in Frau Silberdistels Glückskatalog:

„An Tagen, an denen das Leben uns kein Vergnügen macht, sollten wenigstens wir uns eine Freude machen.“
(„Indem wir eine Praline essen?“ – geht es der Silberdistel durch den Kopf.)

Womit wir unweigerlich wieder bei den Keksen, den Pralinen und dem Weihnachtsfest wären. Also, gehen oder fahren wir zu Weihnachten dorthin, wo wir uns wohl fühlen. Irgendwo hat wohl jeder ein solches Plätzchen für sich. … und wenn wir genau dort sind, wo wir uns wohl fühlen, dann haben wir uns irgendwie auch selbst eine Freude gemacht. Das meinten doch wohl die Kirschen im wundervoll zarten und süßen Schokokleidchen 🙄  Oder war doch mehr die Nähe der Kirschen gemeint, deren Nähe wir zu Weihnachten suchen sollen, so wie diese kleinen gemeinen Schokokirschteilchen es der Frau Silberdistel ins Ohr raunten?

Es ist wieder einmal Zeit für eine Buchvorstellung. Als die Silberdistel sich ihre Spätsommerpause genehmigte, hat sie sich natürlich auch ohne Blog ein wenig die Zeit vertrieben. Ja, da gibt es noch so einiges mehr vorzustellen aus dieser spätsommerlichen Blogpause der Silberdistel – nicht nur Bücher. Sie war nämlich auch ein wenig zusammen mit ihrem Herrn Silberdistel in der Welt unterwegs, naja, mehr in der kleinen Welt Mecklenburg-Vorpommerns oder manchmal auch ein wenig weiter, denn man soll ja auch gelegentlich über den Rand der kleinen Suppenschüssel, in der man lebt, hinausgucken. So sprangen also die Silberdistels, sich das mit dem Rand der Welt zu Herzen nehmend, ab und zu aus dieser kleinen mecklenburgischen Suppenschüssel hinaus und schlugen nach einem kühnen Sprung z. B. im ach so fernen Kampehl auf. Aber darüber sprechen wir später, und auch über dieses kleine Ländchen MV gibt es noch etwas zu berichten. Nur Geduld – es kommt alles noch. Herbst und Winter sind noch lang, und irgendwie wollen wir uns ja auf möglichst angenehme Weise die Zeit vertreiben und somit den Herbst und den Winter.

Doch nun zurück zu dem, was die Silberdistel an den lauschigen Nachmittagen und Abenden ihrer Spätsommerpause trieb. Nein, nicht, was mancher jetzt denkt – darüber sprechen wir hier im Blog nicht. Ein wenig Privatsphäre muss schließlich auch sein. Hier wollen wir über das sprechen, was die Silberdistel sich an geistigen Genüssen gönnte – nein, hiermit sind auch keine den Geist anregenden oder lähmenden Getränke gemeint. Wir sprechen hier über Bücher – wenigstens ab und zu – wegen des Bücherstaubs, der diesem Blog den Namen gab. Da gab es doch, als die Silberdistel sich in ihre Spätsommerpause verabschiedete, so einen Bücherstapel, den sie abarbeiten, sprich: lesen, wollte. Geschafft hat sie nicht alles, aber ein wenig vorangekommen ist sie schon. Zunächst hat sie sich von Alan Bradley erzählen lassen, wie Flavia de Luce einen Mord im Gurkenbeet aufgeklärt hat. Die Klärung dieses Falles ist eine spannende, aber auch hoch vergnügliche, Angelegenheit. Die Silberdistel folgte einer kleinen Giftmischerin auf Schritt und Tritt und amüsierte sich köstlich über Flavias Vorgehensweise bei der Aufklärung eines Mordes. Die Elfjährige trägt einerseits alle Züge eines seine Mitmenschen nervenden Mädchens dieser Altersgruppe, andererseits ist sie ungemein pfiffig und klug und amüsiert uns mit tollen Sprüchen und Gedankengängen. Es macht ungeheuer Spaß, dieses Buch zu lesen. Wer mag, kann gern auch die Rezension von Akhimo anschauen. Dort wird eigentlich alles gesagt, was dieses Buch so überaus lesens- und liebenswert macht.

Für die Fachleute unter uns oder die Interessierten hier die notwendigen Angaben zum Buch:
Bradley, Alan: Flavia de Luce : Mord im Gurkenbeet. – 9. Aufl. – München : Blanvalet, 2010. – 399 S.
ISBN 978-3-442-37624-7

So, auch Silberdisteln haben sich einmal eine Pause verdient und die nimmt sich diese Distel jetzt ganz einfach mal, und damit auch alles seine Richtigkeit hat, wird es, dem Alter der Distel oder des Sommers entsprechend, eine kleine Spätsommerpause.

… und diese Sommerpause werde ich z.B. so verbringen, also in die Ferne schweifen …

… oder vielleicht auch so – alte Bekannte besuchen.
Ab und zu schaue ich sicher einmal in anderen Blogs vorbei, hier aber wird es erst im September wieder neue Beiträge zu lesen geben, es sei denn, es gibt etwas zu berichten, das keinen Aufschub duldet.

Aber eigentlich hat all das Zeit, so denke ich. Ich werde zunächst einmal all meine Eindrücke sammeln, vielleicht in der Art wie hier oben, und wenn ich genug gesammelt habe, bin ich wieder hier, um mein Körbchen auszuleeren und zu zeigen, was ich, während ich unterwegs war, alles entdeckt und mitgebracht habe. Zwischendurch gönne ich mir ganz viel Ruhe, meinen Garten, ein schönes Buch und nehme mir ein Beispiel an meinen beiden Katzen, die Meister in Ruhe, Erholung und Entspannung sind.

Sie werden mir beim Lesen ganz sicher Gesellschaft leisten. Sie lieben das Rascheln der Seiten.
Nein, diese Katze heißt nicht Melisse, auch wenn das Haustürschild diese Vermutung nahelegt, und der Kater, der heißt auch nicht Lavendel. Obwohl ….  🙄

Nun denn, los geht’s also, vielleicht erst einmal mit dem hier unten, diesem Stapel mit noch echten papiernen Seiten.

Ja, da wartet schon eine ganze Weile auf meinem Nachttisch ein schöner Stapel Bücher darauf, mir endlich seine interessanten, spannenden und abenteuerlichen Geschichten erzählen zu können. Also, macht’s gut, genießt die letzten schönen Sommertage, und wir lesen uns dann hier wieder im …

ja, ich denke, es wird Herbst sein bis dahin. Die Herbstzeitlosen in Nachbars Garten sind schon ein leiser Wink des fleißigen Malers mit den bunten Farben. Bis dann also …

Eure Silberdistel