Mit ‘Sommer’ getaggte Beiträge

… haben wir Silberdistels momentan – egal, aus welchem Fenster wir schauen. Es ist Rosenzeit in unserem Garten und mit den blühenden Rosen rund ums Haus ist auch die Sommerzeit dahergekommen. Und gleich überschreiten wir auch schon wieder die Schwelle zur zweiten Hälfte des Jahres. Da geht der Blick zwar irgendwie ungewollt, aber dennoch, schon fast wieder in Richtung Herbst. Oder geht es nur mir so?
Gut, ich finde den Herbst mit seinen bunten Farben durchaus auch schön – keine Frage. Sein Gold betört mich jedes Jahr aufs Neue. Aber muss er sich denn jetzt schon wieder in meinen Kopf schleichen? Ich will ihn noch gar nicht. Alles zu seiner Zeit. Jetzt will ich viel lieber Sommer, viel Sommer.

Und damit das mit dem Sommer auch klappt, hätte ich eine Idee. Lasst uns ganz schnell unser silberdisteliges Rosenschloss anschauen …

00-1-DSC02249

… und mit diesen rosigen Aussichten den herbstlichen Drängler einfach fortschieben aus dem Kopf.
Oben im Bild ist übrigens unser Rosenschloss im Rosenschloss zu sehen, also das kleine unserer ehemaligen gefiederten Untermieter, das sich perfekt in unser großes silberdisteliges Hauptschloss einfügt.

07-Dsc02169

Die Kohlmeisenfamilie, die dort gerade noch wohnte, hätte jetzt tatsächlich wie Dornröschen, umrankt von lauter Rosenblüten, wohnen können, denn der kleine Wanderwagen ist momentan von zahlreichen rosigen rosa Blüten umgeben.

Doch die Vogelfamilie hatte es eilig mit dem Auszug. Nicht, weil es ihr in ihrem kleinen Schlösschen nicht gefiel, sondern eher, weil das Jungvolk flügge war und endlich die Welt vor dem Nistkasten kennenlernen wollte.
Leider haben wir Silberdistels den Auszug nur noch in den letzten Zügen miterleben können.
Herr Silberdistel hat dem Ausflug des letzten kleinen Auszüglers gerade noch beiwohnen können. Ein Foto ist ihm allerdings nicht gelungen.

00-2-DSC02043
Als meine Kamera dann einsatzbereit war, schimpften die Eltern zwar fleißig mit mir, sie schauten immer mal wieder mit vollem Schnabel zum Nistkasten, aber meisiger Nachwuchs war dort schon nicht mehr zu sehen.
Obwohl ich eine ganze Weile in respektvoller Entfernung ausharrte, bekam ich die Vogelkinder nicht mehr zu Gesicht. Offensichtlich waren doch schon alle Jungvögel ausgeflogen.

08-DSC02247

Nun ist ein Nachmieter für den kleinen rosenumrankten Wohnwagen gesucht. Eigentlich sollte ein solch schönes Rosenschloss doch verlockend sein, oder? Na, schauen wir mal, ob sich in diesem Jahr noch ein neuer Untermieter findet.

Aber nun lasst uns erst einmal mit allen Sinnen den Sommer genießen und den Gedanken an den Herbst schieben wir noch einmal ganz weit fort, denn der Bursche kommt noch früh genug.

Na, Lust auf den Rest des silberdisteligen Rosenschlosses? Dann los!

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Zur Feriengestaltung gehörte im letzten August, als unsere Enkeltochter eine Weile bei uns Silberdistels war, natürlich auch eine Gassirunde mit einem der Hunde aus unserer Familie.

dsc_0033

Während das Kind sich vom Hund Gassi führen ließ und mit dem Vierbeiner fröhlich die Wege frequentierte, hatte ich nicht nur Augen für Kind und Hund, sondern auch für all das, was am Wegesrand zu bewundern war. So sprang ich nicht mit dem Hund, sondern mit meiner Kamera von einer Wegesseite zur anderen und fing die Farben des Sommers ein. Vielleicht mag ja jemand mitkommen, sommerliche Wärme und Farbe und den Duft reifen Getreides genießen und auch endlich einmal das tun, was ich schon immer einmal gern tun wollte – mich unter ein Windrad stellen und nach oben schauen.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Noch einmal geht es zurück in den letzten Sommer, aber nicht nur das, eigentlich geht es noch viel weiter zurück – nämlich in die Zeit unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern und damit ein bisschen sogar in meine eigene Vergangenheit. Wir Silberdistels haben unserer Enkeltochter im letzten Sommer bei unserem Ferienprogramm nicht nur Tiere, Sand und Meer geboten, ein kleiner Rückblick in die dörfliche Vergangenheit unserer Vorfahren war auch dabei. Ich denke, auch das fand unser Feriengast durchaus interessant und spannend. Angeschaut haben wir uns das Freilichtmuseum in Klockenhagen. Hier im Bücherstaub gab es schon öfter etwas über dieses Dorfmuseum zu lesen und zu sehen.

Für Diaschau einer der Bilder anklicken!

Obwohl wir Silberdistel schon so oft in diesem Museum waren, gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Dieses Mal waren es neue alte Fahrräder, die nicht nur mein Interesse geweckt haben, auch unsere Enkelin fand die alten Drahtesel erstaunlich interessant.

Für Diaschau einer der Bilder anklicken!

Was mir persönlich neben den alten Fahrrädern ganz besonders gut gefallen hat, das war das große Mecklenburg-Panorama, das den Betrachter nicht nur anhand alter Bilder, sondern auch lautmalerisch in die Zeit unserer Vorfahren entführt. Wenn man dieses Panorama, das in dem Nachbau einer Göpelscheune aus dem Jahre 1900 zu sehen ist, auf sich wirken lässt und anschließend noch einmal durch das Museumsdorf läuft, wird Geschichte wirklich lebendig – zumindest in unserem Kopf.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Das haben wir am 2. August letzten Jahres erfahren, als wir mit unserer Enkeltochter den Vogelpark Marlow erkundeten. Dort gibt es eine gar nicht mal so kleine Storchenkolonie. Und die Störche waren auch die ersten Vögel, die uns bereits begrüßten, als wir noch nicht einmal die Eintrittskarten für den Marlower Vogelpark gelöst hatten.

00-pic_4983

Sie drehten hoch über dem Vogelparkgelände ihre Runden und stimmten uns so auf genau die Lebewesen ein, die wir an diesem Tag besuchen wollten und die Weißstörche waren auch die ersten Vögel, die wir im Park bewundert haben, weil sie ihr Hauptdomizil gleich in der Nähe des Eingangs zum Vogelpark haben. Man stolpert also fast über sie 😉
Neben den vielen Vertretern aus der bunten Vogelwelt kann man in Marlow aber auch Affen, Präriehunde, Alpakas, Kängurus, verschiedene Haustierrassen und mehr bewundern und Menschen, jede Menge Menschen. Für Abwechslung ist also gesorgt – sogar in fast jeder Hinsicht. Es wird nicht nur fürs  Auge gesorgt, auch der Magen wird nicht leer ausgehen und für die kleinen Besucher gibt es noch ein wenig mehr Action, als nur Vögel zu begucken.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

So manches Kinderherz wird sicher bereits höher schlagen, wenn es nur aus der Ferne das tolle Piratenschiff sieht. Unsere Enkelin war dann auch für eine ganze Weile in diesen wundersamen Abenteuerspielplatz abgetaucht. Aber auch sonst gibt es viele fantastische Spielplätze im Marlower Vogelpark. Da kommt kein Kind zu kurz und ich vermute, auch so mancher Erwachsene nicht.
Und wer an kalten Tagen am Ende ganz furchtbar durchgefroren sein sollte, der kann sich im kleinen, aber feinen Tropenhaus wieder aufwärmen und nebenher tropische Pflanzen, Vögel, Fische und Schildkröten anschauen.
Also, nichts wie rein in den Vogelpark Marlow  und damit hinein in meinen zweiten Beitrag gegen das hässliche Wintergrau da draußen.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Nun wollte ich etwas gegen dieses grauenvolle Grau hier in meinem Teil des Nordens tun und einfach schnell zurück in den vergangenen Sommer springen, ganz in der Hoffnung, das könnte diese momentan so grausligen Tage ein wenig aufhellen. Und was passiert prompt? Vom Freitag bis zum gestrigen Mittag leuchtete plötzlich ein seltenes Phänomen vom Himmel, ich vermute, es könnte die Sonne gewesen sein. Man wusste ja beinahe nicht mehr, wie sie eigentlich aussieht. Aber damit wir uns nicht gar an sie gewöhnen, war’s gestern Nachmittag mit diesem Phänomen dann doch schon wieder vorbei. Also ist eine Sommerflucht vielleicht dennoch nicht unangebracht. Auf meiner Festplatte harrt nämlich noch so allerlei Sommerliches, das mir eingeflüstert hat, es könne ein wenig Licht zumindest in diesen norddeutschen grauen Schmuddelwinter bringen. Andere Regionen hatten es da wohl ein wenig besser als wir. Dort war es zwar nicht bunt, aber immerhin strahlend weiß, somit also wesentlich lichter als hier an meiner Küste. Und gegen dieses Küstengrau gehe ich jetzt entschieden vor und eile zurück in meine sommerliche Wärme und mein sommerliches Grün vom letzten Jahr.

Im August letzten Jahres hatten wir Silberdistels für eine Weile einen achtjährigen Feriengast zu Besuch – unsere Enkeltochter. Wir haben zusammen eine ganze Menge unternommen und meistens war auch meine Kamera dabei und was die so festgehgalten hat, das gibt es hier nach und nach in loser Reihenfolge zu sehen. Mit großartigen Texten werde ich Euch möglichst nicht langweilen, ein paar Erläuterungen zu den Fotos wird es aber schon geben. Oft aber erklären sich die Bilder sicher auch von selbst. Also, beginnen wir ganz einfach mit dem 1. August letzten Jahres, als wir in der Obstplantage ganz in unserer Nähe Rehe beobachten wollten. Na, und wenn das dort vorherrschende Grün nicht wohltuend für Augen und Seele ist, dann weiß ich auch nicht …

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Hatten wir nicht eben gerade noch Sommer? Auf jeden Fall kam es uns vor noch nicht einmal ganz zwei Wochen noch so vor. Da wanderten wir Silberdistels nämlich fröhlich durch die Rhön und das bei herrlichstem Sommerwetter. Eigentlich war dieser Wanderurlaub durch unser Lieblingsgebirge bereits für das vergangene Frühjahr geplant.

dsc02219

Die Rhön – von der Wasserkuppe aus betrachtet

Es kam dummerweise etwas dazwischen und so landeten wir erst jetzt, kurz vor Ende des kalendarischen Sommers, in diesen uns im Laufe vieler Jahre ans Herz gewachsenen Bergen.

dsc08981

Keks grübelt, wie man die Urlaubspläne des Personals vereiteln könnte

Unsere Katzen allerdings hatten etwas dagegen, dass wir uns einfach so aus dem Staube machen wollten, schließlich gedachten sie, nicht nur die letzten schönen Sommertage mit uns gemeinsam zu verbringen, wir sind andererseits für sie auch einfach unverzichtbares Personal. Wir hatten ihnen gefälligst pünktlich die Mahlzeiten zu servieren, ihnen regelmäßig den Pelz zu bürsten, für ihre allgemeine Unterhaltung und ihr Wohlbefinden zu sorgen, bei Bedarf  Türen zu öffnen und zu schließen. Solchen Bedarf gibt es natürlich in rastloser Folge. Obwohl … das mit dem Schließen der Türen ist mehr nur eine dumme Angewohnheit des Personals. Welche Katze braucht schon geschlossene Türen? Tja, und wegen all dieser unverzichtbaren Dienstleistungen konnte das Personal doch nicht einfach so sang- und klanglos verschwinden. Was plapperte die Silberdistel da von der vorübergehenden Einstellung qualifizierten Ersatzpersonals und dass es ihnen an nichts fehlen würde? Dummes Geschwätz! Und so grübelte Keks intensiv darüber nach, wie er die Pläne des Personals verhindern könnte.

dsc08980

Die graue Oberkatze hat ihr eigenes Rezept gegen den Urlaub des Personals

Die graue Eminenz gab vor, generelle Abhilfe gegen Verlassenheit parat zu haben und bat den kleinen Jungspund, etwas näher zu treten. Sie könne ihm ihr Geheimnis verraten.

dsc08979

Was flüstert sie ihm da nur zu?

Sie hat nämlich aus langjähriger Erfahrung gelernt, dass es, so der Urlaub des Personals droht, am besten ist, geruhsam einen seiner persönlichen Lieblingsschlafplätze aufzusuchen und einfach durchzuschlafen, bis die Treulosen irgendwann wieder zuhause aufschlagen. „So ein Quatsch!“, dachte Keks, als er hörte, was ihm die Oberkatze gerade geheimnisvoll zuflüsterte. Natürlich hielt er sich für wesentlich klüger als die graue Eminenz. Was wollte die ihm nur einflüstern? Er hatte da so seine eigene Idee.

dsc_0004

Eine Haus … ähhh … Kofferbesetzung würde das Problem lösen – gaaaanz sicher

Eine Kofferbesetzung sollte das Problem wohl lösen. Nun ja, konnte man es dem jugendlichen Katerchen verdenken, dass er hier das Fahrrad quasi nur noch einmal erfand? Ihm fehlte an dieser Stelle halt doch die in 13 Jahren gesammelte Lebenserfahrung der würdevoll gereiften Katzendame. Keks jedenfalls glaubte, der Kofferbesetzungstrick wäre seine höchsteigene Erfindung. Ein besetzter Koffer könne nicht gepackt werden oder wenn schon, dann nur mit ihm, dem keksigen Helden als Zugabe. Sie müssten ihn mitnehmen oder daheim bleiben. Dass an solchen Besetzungstricks schon Millionen Katzen vor ihm gescheitert sind, ahnte er nicht und in seinem speziellen Fall nützte der vermeintliche Trick erst recht nichts, hatte unser Keks doch glatt den falschen Koffer besetzt. Den nämlich wollten die Silberdistels gar nicht mitnehmen. Doch das merkte unser Keks erst zu spät. Vor lauter Kofferbewachung war er nämlich bald tief und fest eingeschlafen. Wie gut, denn so hatte er unversehens bereits einen Teil des silberdisteligen Urlaubs verschlafen und ungewollt sogar den Rat der grauen Eminenz angenommen.

dsc01539

Die clevere Torty wird sich gemütlich in den Schlaf schaukeln

Während Keks auf dem mehr oder weniger harten Koffer in die Traumwelt hinweggetaucht war, sicherte Torty sich für die bevorstehende Dauerschlafzeit den Schaukelstuhl der Silberdistel und knetelte sich das weiche Schaffell für die gemütliche Traumzeit zurecht. Sie hatte nämlich den Worten der schlauen Eminenz aufmerksam gelauscht und sogleich zielstrebig den Stuhl des höchsten Katzenglücks aufgesucht.

dsc08983

Die Altmeisterin der gekonnten Urlaubsüberbrückung

Na, und die graue Eminenz schlummerte natürlich schon lange tief und fest. Ein weicher Teppich kann durchaus hochgradige Gemütlichkeit ausströmen und für süße Träume sorgen. Und hast Du nicht gesehen, sind die Silberdistels schon wieder aus ihrem Urlaub zurück. Und da es jetzt gewaltig zu herbsteln scheint, können wir diese Zeit auch nutzen, in sommerlichen Erinnerungen schwelgen und darüber berichten, was wir alles so erlebt haben, während die Katzen notgedrungen schliefen und von ihren Jagderlebnissen träumten.

… ist der Herbst nicht mehr weit. Wir hören und sehen sie nun fast wieder täglich – die Kraniche – hoch über unserem Haus.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Als ich gestern Morgen aus dem Fenster schaute, blinzelte die Sonne gerade so hinter dem Dach des gegenüber liegenden Hauses hervor. Begeistert sah ich zu, wie der Feuerball  langsam höher und höher stieg.

03-dsc01695

Oben am Bildrand ist der Schatten einer Kranichformation zu sehen

… und dann hörte ich plötzlich Rufe, die Rufe von Kranichen und wenig später entdeckte ich die geflügelten Herbstboten am von der Sonne rot gefärbten Morgenhimmel.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Was ich eben noch schemenhaft im oberen Teil des Suchers meiner Kamera vorüber huschen sah, ist plötzlich verschwunden. Aber ein paar Nachzügler erwische ich dann doch noch und wenig später fliegt aus der anderen Richtung eine neue Kranichformation dieses Mal sogar genau auf unser Haus zu.
Es liegt noch viel Dunst an diesem Morgen in der Luft, der mir das Fotografieren nicht gerade leicht macht. Aber ich denke, erkennen kann man die Kraniche als solche dennoch. Für mich ist es kein Problem, denn neben den bewegten Bildern am Himmel gibt es für mich auch noch die herrlichen trompetenartigen Rufe der stolzen Vögel als Zugabe. Leider sind die großen Flieger immer viel zu schnell vorüber. Schon erstaunlich, mit welcher Geschwindigkeit sie gewöhnlich unterwegs sind.  Ihre Rufe allerdings hört man meistens noch lange.

06-dsc01422

Es wird langsam herbstlich bunt

Inzwischen hat die Sonne alles rundum in ein warmes Licht getaucht. Dass sich der Herbst nähert, merke ich nicht nur an den Kranichen, auch die Bäume und Sträucher ziehen langsam ihr buntes Herbstgewand an.

07-dsc01533

Kreisende Kraniche über unserem Haus

Das Himmelsrot ist inzwischen verschwunden und hat sich in herrliches Blau verwandelt. Das scheint noch einmal ein fantastischer Spätsommertag zu werden. Und weil ich so begeistert in den blauen Himmel schaue, werde ich gleich noch ganz besonders belohnt, denn noch einmal ziehen Kraniche heran. In großen Kreisen schrauben sie sich schließlich über unserem Haus in die Höhe und dieses Mal kann man sie wirklich gut erkennen. Sie leuchten regelrecht im hellen Sonnenlicht. Höher und höher steigen sie ins Blau hinauf. Ob sie sich schon auf die große Reise begeben wollen? Gutes Flugwetter dürfte im Moment ganz sicher sein. Wer weiß, vielleicht nutzen sie es tatsächlich. Bald sehe ich in dem herrlichen Blau nur noch winzige Punkte.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Und schließlich entschwinden die Kraniche meinen Blicken ganz. Zeit, nicht nur einfach in die Luft zu gucken, sondern auch Zeit, um das schöne Wetter noch einmal für leichte Gartenarbeit zu nutzen.
Auch mein kleines grünes Reich gibt sich bereits herbstlich. Sonnenhüte, Dahlien und Herbstzeitlose haben schon seit einer Weile das Zepter übernommen. Schade, dass der Sommer zu Ende geht. Andererseits … auch der Herbst ist eine Jahreszeit, die wundervolle Seiten hat. Man muss sie nur sehen und vielleicht kann man ja sogar ein wenig davon mitnehmen in die kalte, graue Zeit, durch die wir nun bald wieder irgendwie hindurch müssen. Sammeln wir also noch ein wenig Farbe, Gerüche, die Stimmen des Sommers und seine Wärme ein. Sicher kommen wir mit diesem Trostpflaster gut durch die ungemütliche Zeit des Jahres. Und dahinten, ganz dahinten am Ende des Tunnels wartet schon wieder der Frühling auf uns. Aber erst einmal geht es hinein ins bunte Herbstgetümmel! Euch eine gute Zeit, genießt die schönen Tage noch wie wir möglichst viel im Freien und bis bald!

13-dsc01408

Irgendwann, wenn auch lt. Kalender der Herbst Einzug gehalten hat, bin ich wieder hier. Bis dahin liebe Grüße an Euch alle und kommt gut und gesund in den Herbst hinein – das wünscht Euch Eure Silberdistel