Mit ‘Sommer’ getaggte Beiträge

… ist es wieder ruhig geworden.

Die Urlauber sind bis auf wenige Ausnahmen verschwunden. Die Möwen haben sich den Strand zurückerobert und bald werden auch die letzten Strandkörbe wieder in ihre Winterquartiere einziehen.

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In Warnemünde ist es ruhig geworden, doch hier im Bücherstaub soll nun wieder etwas mehr Leben einkehren.

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Es wurde Zeit, aus unserem Winterschlaf Sommertraum zu erwachen und Zeit, ein wenig über unseren Traumsommer zu berichten.

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Obwohl … traumhaft war der Sommer wohl eher weniger. Was er uns von seiner Wetterseite her zugemutet hat, das war in der Tat eher eine Zumutung. Wir Silberdistels haben uns vom übellaunigen Sommer aber nicht beeindrucken lassen. Wir haben ihn nach unseren eigenen Vorstellungen gestaltet.
Als ich mit meiner Enkeltochter im August in Warnemünde am Strand war, sah es dort nämlich gar nicht so übel aus, ganz anders jedenfalls als auf den Bildern, die ich jetzt Ende September von dort mitgebracht habe. Damals war der Strand voller Menschen. Dicht an dicht drängten sich Strandkörbe, Strandlaken und so mancher Wind- und Sonnenschutz. Es roch genau wie der Sommer am Meer riecht – ein wenig salzig und nach Sonnencreme. Und Kaffeeduft waberte auch durch die Luft – vom nahen Strandkiosk zu uns herüber.
Die Sonne war übrigens ausnahmsweise auch einmal mit von der Partie. Sie sorgte mit ihrer Wärme für einen angenehmen Badetag. Obwohl … das Wasser war ar…kalt. Hätten wir doch bloß unseren Tauchsieder mitgenommen 😉

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Die Steilküste westlich von Warnemünde verschwindet im Dunst

Inzwischen ist es Herbst, und irgendwie habe ich den Verdacht, dass der auch keine Lust auf eine gute Zusammenarbeit mit Frau Sonne hat. Der Bursche meint wohl, sein feuchter Atem tut’s auch. Als ich in der vergangenen Woche in Warnemünde am Strand stand, waberte ganz schön viel vom herbstlichem Atem durch die Luft. Von der Steilküste, westlich von mir, war kaum etwas zu erkennen.

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Auch die Warnemünder Westmole ist nur schemenhaft zu erkennen

Die Mole, in östlicher Richtung, erschien ebenso mehr wie ein Geisterbild.

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Dennoch war es ein angenehmer Tag. Der Strand strahlte Ruhe pur aus – eine besondere Art von Ruhe – Ruhe mit PEP … sprich : Wellenrauschen. Und daneben gab es noch etliche hübsche Strandperlen zu bewundern.

Die Bilder sind übrigens alle mit dem Handy aufgenommen. Als ich zu meinem Strandspaziergang aufbrach, nieselte es noch leicht. Die Feuchtigkeit wollte ich meiner Kamera dann doch nicht zumuten.

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… werden wir Silberdistels jetzt – wir machen Blogpause …

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… und sind dann also mal fort, weil … der Sommer hat noch einiges mit uns vor. Oder war es die Enkeltochter, die uns wieder einmal so allerlei Beschäftigung angedroht hat? Nun, wer auch immer, das wirkliche Leben meint, es gibt auch fernab von Schreibtisch und PC so allerlei Interessantes zu tun und zu entdecken. Und wenn wir jetzt nicht endlich zu unserer sommerlichen Entdeckungsreise aufbrechen, ist dieser ohnehin sehr schwächelnde Sommer vielleicht still und leise an uns vorüber gegangen und wir haben es noch nicht einmal gemerkt.

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Wir machen uns denn mal auf die Socken, um zumindest das Wenige, was der Sommer in diesem Jahr im Gepäck zu haben scheint, noch mitzunehmen.

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Unsere graue Eminenz hat sich schon mal den besten Platz gesichert – im Grünen, wie man sieht, noch dazu äußerst gemütlich gepolstert und für alle Fälle trocken. Man weiß ja nie, zumal der Sommer momentan sehr tränenreich unterwegs ist. Andererseits ist sie mit ihrem regensicheren Plätzchen dennoch dicht an der Natur – an Vogelgezwitscher, summenden Insekten und bunter Blumenpracht. Was will man mehr als Katzendame im fortgeschrittenen Alter?

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Andere aus der Familie Silberdistel schauen vielleicht lieber den Rotschwänzen bei ihrer Arbeit zu.

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Und sollte der Sommer doch noch heiß werden, dann wissen wir Silberdistels auch für Abhilfe zu sorgen.

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Dann machen wir es wie unsere Kröte Arni, wir springen ins kühle Nass. Nur keine Angst, wir bringen nicht Arnis kleines Gartenteichlein zum Überlaufen. Das lassen wir ihm. Wir springen lieber in die große Badewanne vor unserer Haustür – in unsere Ostsee.

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Und die silberdisteligen Familienmitglieder, die es nicht so gern nass mögen, die baden voller Vergnügen in der Katzenminze.

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Und noch wieder andere baden einfach in Glückseligkeit.

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Kurz und gut, jeder von uns wird den Sommer auf seine Weise genießen und am Ende hoffentlich ganz erholt und fit hier wieder in unser bücherstaubiges Stübchen zurückkehren. Ja, da dürfte es fast schon Herbst sein. Bis dahin aber alles Liebe für Euch, habt eine schöne Zeit und genießt auch Ihr den Sommer und lasst Euch nicht von seiner eventuellen kalten Schulter beeindrucken! 😉

Mit ganz spitzen Ohren bin ich dieses Mal durch meinen Garten geschlichen. Ich wollte nämlich nicht nur die farbige Gartenwelt einsammeln, sondern auch schauen, ob die bunten Blüten nicht doch den einen oder anderen fliegenden Gast in mein kleines Silberdistelreich gelockt haben.
Und tatsächlich, ein leises Summen zog mich zunächst zum Lavendel und dann auch zum Thymian, der sich momentan ganz besonders ins Zeug legt, um mit seinen Blüten Bienen und Hummeln anzulocken. Wenn ich auch nach ganz intensivem Lauschen doch so einige Summ- und Brummtöne ausmachen konnte, kann ich nur wiederholen, was ich bereits in einigen anderen meiner Beiträge anklingen ließ, es summt und brummt bei Weitem nicht so intensiv wie in den vergangenen Sommern.
Was ging sonst von den Lavendelsträuchern und dem blühenden Thymian immer für ein herrlich melodischer Chorgesang aus? Jetzt hört man hier und da nur ein kleines Solo. Hoffentlich kann ich irgendwann wieder einen kraftvollen vielstimmigen Insektenchor vermelden.
Schön war, dass mir während meiner Suche nach Hummeln und Bienen einige Schmetterlinge begegneten. Mehrere Kohlweißlinge tanzten fröhlich durch meinen Garten. Nur mit meiner Kamera hatten sie so gar nichts im Sinn. Aber letztendlich ist wichtig, dass sie überhaupt da waren.
So, dann lasst uns gemeinsam in meinem grünbunten Reich lauschen und schauen.

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… haben wir Silberdistels momentan – egal, aus welchem Fenster wir schauen. Es ist Rosenzeit in unserem Garten und mit den blühenden Rosen rund ums Haus ist auch die Sommerzeit dahergekommen. Und gleich überschreiten wir auch schon wieder die Schwelle zur zweiten Hälfte des Jahres. Da geht der Blick zwar irgendwie ungewollt, aber dennoch, schon fast wieder in Richtung Herbst. Oder geht es nur mir so?
Gut, ich finde den Herbst mit seinen bunten Farben durchaus auch schön – keine Frage. Sein Gold betört mich jedes Jahr aufs Neue. Aber muss er sich denn jetzt schon wieder in meinen Kopf schleichen? Ich will ihn noch gar nicht. Alles zu seiner Zeit. Jetzt will ich viel lieber Sommer, viel Sommer.

Und damit das mit dem Sommer auch klappt, hätte ich eine Idee. Lasst uns ganz schnell unser silberdisteliges Rosenschloss anschauen …

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… und mit diesen rosigen Aussichten den herbstlichen Drängler einfach fortschieben aus dem Kopf.
Oben im Bild ist übrigens unser Rosenschloss im Rosenschloss zu sehen, also das kleine unserer ehemaligen gefiederten Untermieter, das sich perfekt in unser großes silberdisteliges Hauptschloss einfügt.

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Die Kohlmeisenfamilie, die dort gerade noch wohnte, hätte jetzt tatsächlich wie Dornröschen, umrankt von lauter Rosenblüten, wohnen können, denn der kleine Wanderwagen ist momentan von zahlreichen rosigen rosa Blüten umgeben.

Doch die Vogelfamilie hatte es eilig mit dem Auszug. Nicht, weil es ihr in ihrem kleinen Schlösschen nicht gefiel, sondern eher, weil das Jungvolk flügge war und endlich die Welt vor dem Nistkasten kennenlernen wollte.
Leider haben wir Silberdistels den Auszug nur noch in den letzten Zügen miterleben können.
Herr Silberdistel hat dem Ausflug des letzten kleinen Auszüglers gerade noch beiwohnen können. Ein Foto ist ihm allerdings nicht gelungen.

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Als meine Kamera dann einsatzbereit war, schimpften die Eltern zwar fleißig mit mir, sie schauten immer mal wieder mit vollem Schnabel zum Nistkasten, aber meisiger Nachwuchs war dort schon nicht mehr zu sehen.
Obwohl ich eine ganze Weile in respektvoller Entfernung ausharrte, bekam ich die Vogelkinder nicht mehr zu Gesicht. Offensichtlich waren doch schon alle Jungvögel ausgeflogen.

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Nun ist ein Nachmieter für den kleinen rosenumrankten Wohnwagen gesucht. Eigentlich sollte ein solch schönes Rosenschloss doch verlockend sein, oder? Na, schauen wir mal, ob sich in diesem Jahr noch ein neuer Untermieter findet.

Aber nun lasst uns erst einmal mit allen Sinnen den Sommer genießen und den Gedanken an den Herbst schieben wir noch einmal ganz weit fort, denn der Bursche kommt noch früh genug.

Na, Lust auf den Rest des silberdisteligen Rosenschlosses? Dann los!

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Zur Feriengestaltung gehörte im letzten August, als unsere Enkeltochter eine Weile bei uns Silberdistels war, natürlich auch eine Gassirunde mit einem der Hunde aus unserer Familie.

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Während das Kind sich vom Hund Gassi führen ließ und mit dem Vierbeiner fröhlich die Wege frequentierte, hatte ich nicht nur Augen für Kind und Hund, sondern auch für all das, was am Wegesrand zu bewundern war. So sprang ich nicht mit dem Hund, sondern mit meiner Kamera von einer Wegesseite zur anderen und fing die Farben des Sommers ein. Vielleicht mag ja jemand mitkommen, sommerliche Wärme und Farbe und den Duft reifen Getreides genießen und auch endlich einmal das tun, was ich schon immer einmal gern tun wollte – mich unter ein Windrad stellen und nach oben schauen.

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Noch einmal geht es zurück in den letzten Sommer, aber nicht nur das, eigentlich geht es noch viel weiter zurück – nämlich in die Zeit unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern und damit ein bisschen sogar in meine eigene Vergangenheit. Wir Silberdistels haben unserer Enkeltochter im letzten Sommer bei unserem Ferienprogramm nicht nur Tiere, Sand und Meer geboten, ein kleiner Rückblick in die dörfliche Vergangenheit unserer Vorfahren war auch dabei. Ich denke, auch das fand unser Feriengast durchaus interessant und spannend. Angeschaut haben wir uns das Freilichtmuseum in Klockenhagen. Hier im Bücherstaub gab es schon öfter etwas über dieses Dorfmuseum zu lesen und zu sehen.

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Obwohl wir Silberdistel schon so oft in diesem Museum waren, gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Dieses Mal waren es neue alte Fahrräder, die nicht nur mein Interesse geweckt haben, auch unsere Enkelin fand die alten Drahtesel erstaunlich interessant.

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Was mir persönlich neben den alten Fahrrädern ganz besonders gut gefallen hat, das war das große Mecklenburg-Panorama, das den Betrachter nicht nur anhand alter Bilder, sondern auch lautmalerisch in die Zeit unserer Vorfahren entführt. Wenn man dieses Panorama, das in dem Nachbau einer Göpelscheune aus dem Jahre 1900 zu sehen ist, auf sich wirken lässt und anschließend noch einmal durch das Museumsdorf läuft, wird Geschichte wirklich lebendig – zumindest in unserem Kopf.

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Das haben wir am 2. August letzten Jahres erfahren, als wir mit unserer Enkeltochter den Vogelpark Marlow erkundeten. Dort gibt es eine gar nicht mal so kleine Storchenkolonie. Und die Störche waren auch die ersten Vögel, die uns bereits begrüßten, als wir noch nicht einmal die Eintrittskarten für den Marlower Vogelpark gelöst hatten.

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Sie drehten hoch über dem Vogelparkgelände ihre Runden und stimmten uns so auf genau die Lebewesen ein, die wir an diesem Tag besuchen wollten und die Weißstörche waren auch die ersten Vögel, die wir im Park bewundert haben, weil sie ihr Hauptdomizil gleich in der Nähe des Eingangs zum Vogelpark haben. Man stolpert also fast über sie 😉
Neben den vielen Vertretern aus der bunten Vogelwelt kann man in Marlow aber auch Affen, Präriehunde, Alpakas, Kängurus, verschiedene Haustierrassen und mehr bewundern und Menschen, jede Menge Menschen. Für Abwechslung ist also gesorgt – sogar in fast jeder Hinsicht. Es wird nicht nur fürs  Auge gesorgt, auch der Magen wird nicht leer ausgehen und für die kleinen Besucher gibt es noch ein wenig mehr Action, als nur Vögel zu begucken.

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So manches Kinderherz wird sicher bereits höher schlagen, wenn es nur aus der Ferne das tolle Piratenschiff sieht. Unsere Enkelin war dann auch für eine ganze Weile in diesen wundersamen Abenteuerspielplatz abgetaucht. Aber auch sonst gibt es viele fantastische Spielplätze im Marlower Vogelpark. Da kommt kein Kind zu kurz und ich vermute, auch so mancher Erwachsene nicht.
Und wer an kalten Tagen am Ende ganz furchtbar durchgefroren sein sollte, der kann sich im kleinen, aber feinen Tropenhaus wieder aufwärmen und nebenher tropische Pflanzen, Vögel, Fische und Schildkröten anschauen.
Also, nichts wie rein in den Vogelpark Marlow  und damit hinein in meinen zweiten Beitrag gegen das hässliche Wintergrau da draußen.

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