Mit ‘Geschichten’ getaggte Beiträge

Während ich in diversen Büchern und Zeitschriften so vor mich hinblätterte, fiel mir plötzlich ein kleines Heftchen in den Schoß. Im ersten Moment dachte ich noch: Interessiert mich nicht die Bohne! Schließlich war ich gerade nicht auf Bohnen aus. Ich suchte vielmehr nach einem neuen Rezept für Weihnachtsplätzchen. Mir war danach, wieder einmal etwas Neues auszuprobieren. Weihnachten ist doch das Fest der Freude und der Überraschungen. Warum nicht sich selbst und die Familie mit einer neuen Plätzchensorte überraschen? Aber irgendwie gaben meine Backbücher nicht so recht das her, was mir vorschwebte. Die Rezepte schienen mir alle mehr oder weniger ähnlich zu sein.

Dann fiel mein Blick doch noch einmal auf dieses kleine A6-Heftchen, das ich nach seinem vorwitzigen Sprung auf meinen Schoß neben mich auf die Couch gelegt hatte. Naja, durchblättern konnte ich es ja mal.

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Aus irgendeinen Grunde musste ich es wohl als des Aufhebens wert eingestuft haben. Ich nahm es erneut zur Hand und  … ach, schau an, die „kleinen Espressokuchen“ sehen gar nicht einmal so übel aus. Aber Muffins und Konsorten  standen gerade nicht auf meinem Programm. Merken sollte ich sie mir dennoch gut. Sie könnten durchaus irgendwie ins weihnachtliche Schlemmerprogramm passen. Ich blätterte weiter und nach „Karamellsoße mit Espresso“ und „Kaffee-Pannakotta“ blieb mein Blick auf der nächsten Seite hängen. „Mokkakekse“ stand dort zu lesen. Die Dinger sahen gar nicht so unappetitlich aus. Ich überflog das Rezept und … mir lief das Wasser im Munde zusammen. Und außer den schokoladigen Mokkabohnen hatte ich sogar alles im Hause. Na, Mokkabohnen würden sich ja wohl noch besorgen lassen. Und schon standen sie auf meiner Einkaufsliste.

Wie sich anderen Tags herausstellte, war die Sache mit den Mokkabohnen doch nicht so einfach. Ich war einst ein richtiger Fan dieser kleinen Schokoladenteilchen. Irgendwann hatte ich sie dann aus den Augen verloren. Warum eigentlich? Waren sie still und heimlich aus dem Angebot verschwunden? Und wie es dann so ist – aus den Augen, aus dem Sinn?
Ich suchte im größten vorhandenen Supermarkt gefühlt Hunderte von Regalreihen ab. Was ich dort alles für herrliche Dickmacher entdeckte, die mir noch dazu nachschrien: „Nimm mich mit, nimm mich mit!“ Nix da, ich blieb standhaft. Ich wollte nur diese verdammten Mokkabohnen. Wo waren die nur abgeblieben? Konnten auch gewisse Schokoladenteilchen unmodern werden?
Entnervt verließ ich die Abteilung mit all dem Süßen und widmete mich zunächst den sonstigen noch fehlenden Backzutaten auf meinem Schummelzettel. Endlich hatte ich alles beisammen. Nur die Mokkabohnen fehlten noch. Während ich grübelnd vor mich hinstarrte, fiel mein Blick auf all das Dekozeugs für Kuchen, Torten und Gebäck. Und da … da standen sie zwischen Schokoperlen, den buntesten aller Streuseln und all dem anderen schokoladigen und bunten Kram, mit dem man die schönsten aller Geburtstags-, Hochzeits- oder sonstigen Torten würde gestalten können. Wie froh leuchteten meine Augen, sie endlich, endlich gefunden zu haben. Begeistert griff ich mir ein Päckchen der langersehnten Mokkabohnen und machte mich mit meinem Einkauf auf zur Kasse.

Aber wie es so ist, wenn man sich im Glückstaumel befindet, trifft einen oft hinterher die kalte Ernüchterung. Genau, Liebe macht blind bzw. verhindert, dass das Gehirn richtig arbeitet. Diesen Effekt spürte ich allerdings erst etwas später, nämlich an dem Tag, als ich mich anschickte, die „Mokkakekse“ aus diesem kleinen Heftchen nachzubacken. Aber beginnen wir erst einmal mit den

Zutaten für ca. 50 Mokkakekese:

1 gehäufter Teelöffel löslicher Kaffee
250 g Butter
75 g Mokkabohnen (diese schokoladigen Teilchen)
150 g Zucker
1 Prise Salz
2 Esslöffel Sahne
350 g Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver

Außerdem:
etwa 50 Mokkabohnen zum Garnieren

Zubereitung:

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Nachdem ich alles dekorativ vor mir aufgebaut hatte, kümmerte ich mich zunächst um den löslichen Kaffee.

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Er sollte mit einem Esslöffel kochenden Wassers aufgelöst und dann zum Abkühlen zur Seite gestellt werden.
Anschließend widmete ich mich der Butter, gab sie in einen Topf und ließ sie vorsichtig auf kleiner Flamme bräunen. Das dauerte gut 10 Minuten. Ich denke, das Bräunen ist wichtig für den späteren Geschmack der Kekse. Also, nicht einfach nur die Butter flüssig machen. Wir brauchen sie gebräunt – gewissermaßen als natürlichen Geschmacksverstärker.

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Nach dem Bräunungsvorgang die Butter wieder fest werden lassen. Ich habe sie hinaus in unseren derzeit angenehm kühlen Wintergarten gestellt. Das brachte recht schnell den gewünschten Erfolg.

Jetzt kam der spannende Moment. Die 75 g Mokkabohnen sollten gehackt oder grob gemahlen werden. Moment mal … 75 g? Äh, ja, aber in der Packung sind doch nur 75 g. Was, was nehme ich dann nachher noch für die Dekoration?

Und schon sind wir wieder bei der Blindheit. Vor lauter Begeisterung, die Mokkobohnen endlich gefunden zu haben, habe ich nicht darauf geachtet, dass 75 g in den Teig gehörten und weitere mindestens 50 Stück von den Bohnen noch für die Dekoration gebraucht würden. Wieder einmal dumm gelaufen! Mal vergesse ich die Eier, dann habe ich zu viel Teig und nun, nun habe ich nicht genug Mokkabohnen.

Okay, ich hätte jetzt schnell noch einmal loseilen können in den Supermarkt meines Vertrauens, zumal der Teig nach dem allgemeinen Verkneten eh eine Stunde im Kühlschrank ruhen sollte. Aber dazu hatte ich irgendwie so gar keine Lust. Tja, und wie ich noch aus früheren Zeiten weiß, Not macht erfinderisch.
Ich inspizierte, bevor ich mich  noch einmal voreilig ins vorweihnachtliche Gewühle stürzte, unsere Schokoladenvorräte. Mokkabohniges war schon mal nicht darunter. Das hätte mich auch ungeheuer überrascht.

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Aber viele kleine tobleronige Riegelchen sprangen mir förmlich entgegen. Gut, sie würden den Geschmack der Kekse sicher in eine etwas andere Richtung bringen, aber sicher nicht unbedingt in eine nachteilige. Kurzerhand zerschredderte ich die leckeren Schokoteilchen, gab alle anderen Zutaten hinzu und knetete alles gut durch.

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Fertig! Also, ab damit in den Kühlschrank! Der Teig sollte nun etwa eine Stunde in Ruhe seinem kalten Schicksal überlassen werden.

Uups, wie doch die Zeit vergeht. Die Stunde ist wie im Sauseschritt vergangen. Holen wir den Teig aus dem Kühlschrank. Schnell noch den Backofen ein wenig vorheizen – 180 Grad Umluft sollten genügen.  Nun formen wir aus dem Teig jeweils etwa walnussgroße Kugeln. Die Kugeln setzen wir mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier oder Backfolie belegtes Blech und als kleines i-Tüpfelchen drücken wir ihnen je eine der schokoladigen Mokkabohnen aufs Haupt.

So, nun ab mit ihnen in den Ofen. Sie sollten etwa 10 bis 12 Minuten backen.

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Na, sieht das Ergebnis nicht vielversprechend aus? Und was soll ich sagen? Herr Silberdistel und ich mussten, wir MUSSTEN einfach, ob wir wollten oder nicht, wir MUSSTEN sogleich kosten.

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Der Duft der Mokkakekse war einfach unwiderstehlich. Der Duft? Nein, nicht nur der Duft! Sie sind überhaupt unwiderstehlich. Sie … sie machen süchtig! Ich musste die Dose gaaaanz weit wegschließen, damit zu Weihnachten noch welche übrig sind. Nein, nein, das halten wir nicht aus. Ich muss einfach nochmal und nochmal welche backen. Wir sind nach nur einem Keks unheilbar süchtig nach ihnen geworden. Also, wenn Ihr mit einer solchen Sucht leben könnt und wollt, dann dürft Ihr sie nachbacken. Falls nicht, dann lasst es lieber sein, denn einmal probiert, seid Ihr unhaltbar an diese Kekse verloren. Und mein Tipp: Macht sie unbedingt mit diesen Riegelchen, diesen Toblerdingsen. Ich glaube, die toppen als „geheime“ INNERE Zutat jede Mokkabohne. Aber obenauf ist die Mokkabohne selbstverständlich unverzichtbar, wenn nicht gar Pflicht.

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Uups, vor lauter Mokkakekssucht hätte ich fast vergessen,

Euch einen wunderschönen keksigen dritten Advent zu wünschen.

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Ach, und glaubt mir, nur mit diesen Mokkakeksen ist Advent Advent und Weihnachten erst Weihnachten. Also, schnell noch backen – es ist ja noch ein wenig Zeit 😉

Und schon ist er da – der 2. Advent. Irgendwie habe ich das Gefühl, der Advent hat es in diesem Jahr besonders eilig. Geradezu in Riesensprüngen scheint mir der 2. seinem älteren Bruder nachgeeilt zu sein. Aber was soll’s, wir müssen die vier Brüder nehmen, wie sie kommen – ob schnell oder langsam.

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Übrigens hatte es mein Weihnachtkaktus (Schlumbergera) auch wieder einmal sehr eilig. Er konnte sich mit seinen roten Blüten so gar nicht bis zum Weihnachtsfest gedulden. Aber von ihm bin ich es schon gewohnt, dass er bereits spätestens im November die Weihnachtszeit mit seinen roten Blüten einläutet. Zum eigentlichen Weihnachtsfest dann steht er schon wieder ganz entspannt und in reinem Grün da.
Gewöhnlich verschläft er so die Weihnachtstage und auch zu Beginn des Jahres hält er sein kleines Winterschläfchen noch durch. Doch dann, zu Ostern, gibt er noch einmal eine kleine Vorstellung in Rot, wenn auch etwas verhaltener als jeweils zum Jahresende.
Anfang November war er auch in diesem Jahr wieder startklar für sein rotes Blütenkleid. Trägt er nicht ein schönes Weihnachtsrot? Ob er so ein Frühstarter ist, weil er in all dem Rot, das gewöhnlich mit dem Weihnachtsfest daherkommt, nicht untergehen will?

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Dieses Jahr habe ich ihn natürlich wie immer ausgiebig bewundert, gehegt und gepflegt und ihm viele liebe Worte zukommen lassen. Ja, ich bin eine, die nicht nur mit ihrem Herrn Silberdistel und ihren Tieren spricht, ich bin eine von denen, die auch mit  ihren Blumen spricht  😉 Aber manche Blumen hören einfach nicht auf mich. Sie haben ihren eigenen Kopf und tun einfach das, was SIE wollen. So auch dieser Weihnachtskaktus. Meine Bitte, all die Blütenpracht wenigstens ein einziges Mal erst ab der Adventszeit zu zeigen, bleibt seit Jahren ungehört.

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Aber einmal möchte ich auch zu Weihnachten einen blühenden Weihnachtskaktus bewundern dürfen. Sein Name sollte doch schon Grund genug sein, mir diesen Wunsch zu erfüllen. Aber wer nicht hören will, der muss fühlen 😉 Und so habe ich meinen Frühstarter ganz einfach überlistet. Ich habe ihm still und leise einen zweiten Kumpel an die Seite gestellt. Und der, der beginnt nun gerade damit, seine Blütenpracht zu entfalten 😉

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Da er noch diverse Knospen hat, hoffe ich, dass er mich auch am Heiligabend noch mit einigen seiner hübschen Blüten erfreut. Ich bin gespannt.
Vor allen Dingen bin ich aber gespannt, ob auch dieser Weihnachtskaktus sich im kommenden Jahr zu einem solchen Frühstarter entwickelt oder ob er der eigentliche Weihnachtskaktus sein wird. Ich werde berichten 😀

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Und mit diesem blumigen Adventsgruß wünschen sowohl die zwei zwei- als auch die drei vierbeinigen Silberdistels allen, die heute unser Adventstürchen öffnen und zu uns hineinschauen, …

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… einen wunderschönen und ganz geruhsamen zweiten Advent.

„Los, Silberdistel, hol‘ sie her!“
„Was? Schuhe? Wessen Schuhe, Torty?“

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„Na, Deine Schuhe, Silberdistel! Ich muss gucken, ob was drin steckt. Heute ist doch Nikolaustag.“

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„Nikolaustag, aha, Torty. Aber denkst Du, der Nikolaus bringt auch etwas für Katzen? Ihr Katzen habt doch gewöhnlich keine Schuhe, in die er Euch etwas stecken könnte.“

„Darum will ich ja in Deine Schuhe gucken, Silberdistel. Vielleicht, vielleicht hat der Nikolaus, gerade weil wir keine Schuhe haben, einfach etwas für uns mit in Deine Schuhe gesteckt.“

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„Na, wenn Du meinst, Torty … Und? Hast Du was gefunden?“

„Ma a a a aauuu …“

„Wie? Ich hab‘ kein Wort verstanden, Torty.“

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„Da steckt was drin, Silberdistel, genau wie ich dachte. Warte, gleich hab ich’s.“

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„Hmmmm, Silberdistel, lecker  … meine Lieblingssorte.“

„DEINE Lieblingssorte? Aber, aber Torty, vielleicht war das ja eher was für mich. Außerdem, Torty, das ist mein Schuh und dann gehört mir auch, was drin steckt.“

„Nee, Silberdistel, so was magst Du nicht. Oder doch? Na, ich guck mal, ob noch mehr drin ist. Dann geb‘ ich Dir eins ab. Ich weiß, Du bist auch eine Käsematze und gibst mir manchmal was ab von Deinen Leckerlis.“

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„Boahhh, ich komm‘ nicht an, Silberdistel.“

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„Warte, warte … Silberdistel, gleich, gleich hab‘ ich’s!“

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„Da, Silberdistel, für Dich.“

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„Mampf, mmmm, mmmmm …“

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„Hmmmm, meine Lieblingssorte!“

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„Die Mädels sammeln die Leckerlis aus den Schuhen der Silberdistel. So was Dummes, wo doch der Nikolausbär sein ganzes Rucksäckchen voll mit unseren Lieblingsleckerlis hat. Wir haben sie ganz einfach aus dem Beutelchen geschüttelt und brüderlich geteilt – der Nikolausbär und ich.“  😉

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Wir Silberdistels wünschen Euch allen einen schönen, gemütlichen und kalorienreichen Nikolausnachmittag – egal ob mit Käse-, Schoko- oder keksigen  Leckerlis 😉

 

Wie gut, dass zumindest einer unserer Nachbarn gewöhnlich sehr zeitig mit seiner Weihnachtsdekoration beginnt. Als grobe Orientierung ist so ein Frühstarter gar nicht so übel. Auf jeden Fall habe ich durch ihn schon mal eine leichte Ahnung davon, dass es auch in diesem Jahr wieder einen 1. Advent geben wird. Gefühlt hätte ich auch dieses Mal noch Wochen Zeit haben müssen bis zum Anzünden der ersten roten Kerze. Doch dann steht das erste Adventswochenende trotz aller Vorwarnung wieder einmal ganz plötzlich und unerwartet vor der Tür. So grübelte ich dann auch gleich angestrengt  ob des an die Tür klopfenden 1. Advents, wo ich wohl zu Beginn des Jahres all das weihnachtliche Dekozeugs verstaut hatte.

Aber während ich gestern tatsächlich noch einmal für letzte Arbeiten in meinem Gärtchen herumwerkelte, wurde mein Kopf an der erstaunlich frischen Luft angenehm frei. Und siehe da, nach und nach tauchten vor meinem inneren Auge all die Versteckplätze auf, an denen die vorweihnachtliche Gemütlichkeit verbreitenden Sterne, Kugeln, Figuren und Häuschen die meiste Zeit des Jahres verbracht haben.

Nach meiner Gartenarbeit inspizierte ich dann auch an den vermuteten Stellen Schränke & Co., und bald darauf war alles im Haus verteilt, um ab sofort seinen unnachahmlichen Weihnachtszauber verbreiten zu können. Nur einer der Adventssterne hatte keine Lust auf Advent. Sein Lichtlein war ihm scheinbar im dunklen Schrank abhanden gekommen. Aber so einfach konnte er mir nicht davonkommen.

Unseren Weihnachtsbaum im Garten schmückt dieses Jahr eine neue Lichterkette. Aus der alten war er derweil herausgewachsen. Die Minikette, die er bisher in der Weihnachtszeit gewöhnlich trug, war nun noch übrig. Ob ich dem Stern damit neues Leben einhauchen könnte? Und siehe da, ich konnte. Der alte Bursche erstrahlte nach einer kleinen Umbauaktion in neuem Lichterglanz und macht uns hoffentlich mit seinem neuen leuchtenden Innenleben noch lange Freude.

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Also, Advent, obwohl Du mich wie jedes Jahr, auch dieses Mal wieder, mit Deinem gefühlt viel zu zeitigen Erscheinen überrascht hast, Du bist willkommen. Wir Silberdistels sind bereit!

Na, und wenn der Winter will, dann darf auch der kommen. Für die gefiederten Gartengäste habe ich gestern auch noch ausreichend gesorgt. Zu Futterhaus und Knödelstation sind im Garten noch ein zusätzlicher Futtersilo und eine zweite Stelle für die Knödelliebhaber gekommen.
Sogar im Vorgarten hat unser Vogelgasthaus so einiges im Angebot. Schließlich sollen die Federbälle merken, dass Weihnachten nicht nur ein Fest für uns Menschen ist. Wenn wir schon reichlich und meistens viel zu viel essen, dann sollen selbstverständlich auch die gefiederten Gäste nicht darben.

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Mein Angebot wurde übrigens sofort fleißig genutzt. Spatzen, Blau- und Kohlmeisen bedienten sich begeistert, und auch mein Rotkehlchen fehlte nicht.

Und dann war da noch ein kleines Vögelchen, das ich zunächst für eine Kohlmeise hielt. Erst als sich die vermeintliche Kohlmeise an die Wasserstelle setzte, konnte ich sie etwas genauer betrachten. Das war doch …, das war doch keine Kohlmeise. Dieser lange weiße Nackenfleck, der fast wie ein Scheitel wirkte, gehörte doch einer ganz anderen Meise. Dort saß eine Tannenmeise in meinem Garten – ein eher seltener Gast hier bei mir. Umso größer war meine Freude.

Und um mein Glück vollkommen zu machen, tauchten sogar noch zwei Schwanzmeisen auf. Sie hatten es allerdings sehr eilig. Oder ich war nicht schnell genug. Jedenfalls gelang mir kein Beweisfoto. Aber vielleicht schauen sie irgendwann noch einmal vorbei und ich habe mehr Fotoglück.

So, mit der Gartenarbeit ist es aber jetzt vorbei. Der Rest hat Zeit bis zum nächsten Frühjahr. Nun widmen wir uns in aller Ruhe der Adventszeit. Wir Silberdistels werden’s uns ganz gemütlich machen.

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Unser Keks macht sich schon mal hübsch für den gemeinsamen Adventsnachmittag – mit einer kurzen Katzenwäsche – das muss reichen, wie er meint.

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Unsere beiden Damen wählten für die Schönheit die weniger aufwendige Variante – den Schönheitsschlaf.

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Und wir Silberdistels sind von Natur aus schön. Eigenlob? Okay, okay, aber wir wissen, dass Kaffee schön macht und das eine und/oder andere Plätzchen doch wohl auch 😉

In diesem Sinne macht auch Ihr es Euch gemütlich und habt zusammen mit Euren Lieben einen wunderschönen 1. Advent!

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Ssssssrr sssssrr sssssrr sssssrr sssssrr sssssrr … Was ist denn das für ein Geräusch? Bringt mir etwa ein Bienchen zu dieser späten Jahreszeit noch ein Ständchen? Im Sommer gab es kaum Insekten und nun, nun hat sich eins dieser pelzigen Brummer häuslich in meinem Zimmer eingerichtet?
Langsam wende ich meinen Kopf vom PC-Bildschirm weg in Richtung des sirrenden Geräusches, das vom Fenster zu kommen scheint. Nein, irgendwie muss der Sänger etwas unterhalb des Fensters sitzen. Da, er muss auf der Heizung …
Und schon klappt mir vor lauter Verblüffung der Unterkiefer herunter. Sprachlos blicke ich auf das singende Etwas, das jetzt, nachdem ich es entdeckt habe, noch lauter zu singen scheint. Das auf- und abschwingende Geräusch klingt nun in meinen Ohren auch etwas anders als das feine melodische Summen dieser lustigen pelzigen Insekten aus dem Garten. Dieses Summen hier mit dem leisen r-Kratzer am Ende gleicht mehr einem verzweifelten Hilferuf. Und Hilfe ist wohl in der Tat angesagt. Ganz schlapp und gebrochen hängt der Sänger mit der kratzigen Stimme gerade noch so mit dem  sprichwörtlichen seidenen Faden an seinem Platz. Krampfhaft klammert er sich fest, als wisse er, dass ohne ihn hier nichts, aber auch gar nichts mehr geht. Trotz tiefer Wunde will er weiter seiner Pflicht nachkommen.
Nur … ich befürchte, ihm ist nicht mehr zu helfen. Seine letzte Stunde dürfte gerade geschlagen haben – seine letzte Stunde als derjenige, der lange Jahre zuverlässig über gemütliche Wärme in meinem Zimmerchen wachte. Nun, nun werden wir ihn zur letzten Ruhe betten müssen. Seine Wunde ist zu tief, geht sie doch mitten durch sein Herz. Es schmerzt mich sehr, ihn so sehen zu müssen. Helfen können wir ihm wohl nur noch, wenn wir ihn von seiner Arbeit entbinden, ihn abschrauben von seinem zweiten Ich – vom Heizkörper, mit dem er so viele Jahre eng verbunden war.
Danke, Du Lieber, Du lieber Heizungsthermostat für die vielen Jahre, in denen Du mir immer und genau zur rechten Zeit Wärme und Wohlbefinden geschenkt hast. Mit Deiner Hilfe hatte mein Zimmerchen erst das besondere Etwas – unendliche Gemütlichkeit und ich warme Füße.

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Sieht der arme Kerl nicht echt jammervoll aus – wie er dort so schief, traurig und mit gebrochenem Herzen hängt? Was aber ist ihm nur zugestoßen? So ein Teil bricht doch nicht einfach aus heiterem Himmel ab – ohne fremdes Zutun.
Nachdem Herr Silberdistel den schwer Gebrochenen von seinem Leiden erlöst hatte, mussten wir einen Kollegen des verunglückten Heizungsthermostaten aus dem Ruhestand zurückrufen. Glücklicherweise war der Ruheständler willig, seinen Dienst am Heizkörper noch einmal aufzunehmen.

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Aber wie es so ist mit der etwas älteren Generation, sie steht mehr auf Handfestes und einfach zu Handhabendes. So ist also vorerst wieder meine Mitarbeit angesagt. Was eben noch die moderne Technik wie von allein auf wundersame Weise vollbrachte, muss z. T. nun wieder ich tun, um mein Zimmerchen warm und gemütlich zu halten. Ich muss dem alten Herrn Thermostaten zumindest sagen, wann er schalten und walten soll. Aber er meinte, das würde er hinkriegen. Ausgeruht wäre er ja durchaus. Und wieder einmal eine Aufgabe wäre gar nicht so übel.

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Tja, aber wem der jugendliche vollautomatische Wärmeregulierer diese klaffende Wunde zu verdanken hat, das würden wir Silberdistels nur zu gern wissen.
Einen Verdacht haben wir da schon. Ach, was sag ich? EINEN Verdacht? Es gibt sogar mehrere Verdachtsmomente – pelzige Verdachtsmomente.

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Als ich den ersten … ähem … Verdachtsmoment – die graue Eminenz – mit den nackten Tatsachen konfrontiere und frage,  ob sie nicht versehentlich …. auf den Thermostaten  getreten sein könnte, ernte ich einen empörten Blick. Sie? Mit ihrem Leichtgewicht? Da könne eher ich, die Silberdistel, darüber nachdenken, ob ich nicht auf dem Thermostaten Balanceübungen gemacht hätte, sprach’s und …

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… schaute konsterniert ob dieser haltlosen Verdächtigung zum Fenster hinaus. Für die Beantwortung weiterer Fragen stand die graue Lady nicht mehr zur Verfügung.

Nun ja, ich muss zugeben, sie ist wirklich ein Leichtgewicht. Und große Sprünge macht sie eh nicht mehr. Sie geht alles langsam und ruhig an. Und ihr Forscherdrang ist auch nicht mehr so groß wie einst, schließlich ist sie inzwischen so alt und weise, dass es fast nichts mehr gibt, was sie nicht weiß. Warum also sollte sie plötzlich wissen wollen, wie ein Heizungsthermostat funktioniert und nach seinem Innenleben schauen wollen? Ich glaube, wir können sie bedenkenlos von der  Verdächtigenliste streichen.

Dann wäre da noch ein weiterer Kunde, ein Kunde, der bereits so einiges auf dem berühmten Kerbholz hat. Ich denke da nur an Herrn Silberdistels PCli oder an unseren krallengestylten Fliegenvorhang im Wintergarten. Ich werde den Burschen mal befragen.

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„Hähhh, was, wie, wo? Heizung? Ich hab‘ keine Ahnung, wovon Du sprichst, Silberdistel. Ich hab‘ doch genug mit der Mäusejagd zu tun. Wie sollte ich da noch Zeit haben, um irgendwelche Heizungs …, Heizungs … was(?) zu untersuchen? Auf was für Ideen Du kommst, Silberdistel. So, nun mach endlich die Tür auf, ich hab‘ draußen einen Maustermin“, sprach’s und …

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… machte sich auf und davon in den Garten.

Hm, tja, da bleibt dann wohl nur noch ein Kandidat aus der Liste der Verdächtigen übrig. Besser gesagt: Eine Kandidatin – eine, die überaus klettergewandt und auch sehr klettertüchtig ist. Na, und ihr Forscherdrang grenzt fast schon an Besessenheit.

Ah, da ist sie ja, die Hauptverdächtige. Sie scheint gerade schwer beschäftigt zu sein. Na, mal schauen, ob wir trotzdem bei der Dame Gehör finden.

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„Hallo, Torty, hast Du ein paar Sekunden Zeit für mich? Ich muss Dich was fragen.“

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„Frag‘, aber beeil Dich, Silberdistel. Ich hab‘ zu tun.“

„Sag mal, Torty, weißt Du, wer den Thermostaten vom Heizkörper in meinem Zimmer zerbröselt hat?“

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„Den was, Silberdistel?“

„Das Teil, das an der Seite oben an der Heizung in meinem Zimmer hängt. Es reguliert normalerweise die Wärme vom Heizkörper. Aber damit ist es nun vorbei, weil es kaputt ist und schräg auf halb acht hing.“

„Ach dieses Dingens meinst Du. Aber, wer das war, Silberdistel, das fragst Du jetzt nicht im Ernst, oder? Du kannst nämlich froh sein, dass Du mich nicht mit zerschmettertem Hirn aufgefunden hast und Du nicht noch zusätzlich zu den Kosten für ein neues Heizungdingsda auch noch hohe Kosten bei meinem Arzt Deines, wohlgemerkt nicht meines, Vertrauens zu tragen hast. Du, Du allein, Silberdistel, bist die Schuldige an dem schiefen Thermosdings. Als ich wie immer von Deinem Schreibtisch aus auf meinen Fensterplatz steigen wollte, musste ich wieder einmal zunächst einen Müllberg bewältigen, bevor ich auf meinem Lieblingsplatz abruhen konnte.“

„Einen was? Einen Müllberg, Torty?“

„Na, was war dieses rutschige Gerümpel, das mich in die Tiefe rauschen ließ, denn sonst? Im letzten Moment konnte ich mich noch an diesem Heizungsdings festkrallen. Aber besonders hilfreich war es nicht. Mit einem lauten Knack hat es mich dann doch noch abgeworfen.“

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„Ach deshalb lagen meine Bücher und CDs dort unten vor statt auf dem Schreibtisch. Aber Gerümpel, Torty, ist was anderes. Ich dachte, Du als versierte Ornithologin könntest zwischen wertvollen Sachbüchern und Gerümpel sehr wohl unterscheiden.“

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„Guck hier, Silberdistel, auf diesen Fuß ist am Ende noch eins von Deinen wertvollen Sachbüchern gedonnert. Ich hab‘ unter Schmerzen gelitten und Du, Du jammerst, weil der Müll unten lag und das Heizungsdings zerbrochen ist.“

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„Okay, Torty, ich seh’s ein, ich bin an der ganzen Misere schuld. Aber Du musst ja ganz schön Schwung gehabt haben, als du den Thermostaten abgebrochen hast. Naja, und Dein momentanes Wintervorbereitungsgewicht ist ja auch gar nicht mal das einer fliegengewichtigen Katze. Da kam wohl eins zum anderen.“

„Unterstelle mir mal jetzt nicht Unsportlichkeit wegen zu hoher Körperfülle, Silberdistel. Du kannst gern ausprobieren, ob Du Deinen rutschigen Müllberg besser hättest bewältigen können. Du hättest bestimmt gleich die ganze Heizung abgebrochen.“

„Okay, okay, Torty, ich seh’s ein. Es war alles meine Schuld. Und Euren Zugang zum Fenster, den ich gerade schon wieder als Ablage benutzt habe, werde ich auch gleich beräumen. Kannst Du mir noch einmal verzeihen, dass ich Dir Bücher in den Weg gelegt habe?“

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„Ja, ja, schon verziehen, Silberdistel! Und so wie jetzt sieht der Fensterzugang schon besser aus. Das kleine Teil da darfst Du liegen lassen, das rutscht nicht. Das hab‘ ich schon öfter getestet. So und jetzt muss ich meine Verletzung noch ein wenig pflegen.“

„Ach, Du pflegst Deine Verletzung, Torty? Und ich dachte, Du machst Yoga.“

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„Auch, Silberdistel, auch. Ich verbinde das Angenehme mit dem Nützlichen. Ich muss schließlich fit bleiben. Wie ich gemerkt habe, lauern überall Gefahren, auch dort, wo man sich sicher glaubt, in den eigenen vier Wänden.“

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Es wurde wieder einmal Zeit, unsere Schränke von Sommer auf Winter umzuräumen. Und da ich eh schon am Räumen war, nahm ich die Gelegenheit gleich wahr, um Schränke und Schubladen generell ein wenig auszumisten. Am Ende stand ein ganz ansehnlicher Sack mit Altkleidungsstücken & Co. vor mir.
Kaum hatte ich das gut gefüllte Teil bis zum Abtransport in die Ecke gestellt, war es auch schon besetzt – mit etwas Pelzigem.
Sollten die eben ausgesonderten Klamotten nun etwa doch in unserem Haushalt noch eine neue Bestimmung gefunden haben?

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Es schaut fast so aus. Prinz Keks im edlen Tigerlook hat endlich seinen ihm zustehenden Thron gefunden. Schließlich ist unser Keks so blaublütig wie der Müll-Thron, den er seit gestern besetzt hält. Okay, der Thron ist ohne Blüten, aber blau ist er schon.

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„Was? Müll-Thron? Silberdistel, da musst Du etwas verwechseln. Dieser Thron ist angenehm weich und von müllig weit entfernt. Er ist sowas von gemütlich. Die graue Eminenz und Torty werden vor Neid erblassen, wenn sie mich hier so königlich sitzen sehen. Und guck mal, wie schön er glänzt. Wenn das nicht königlich ist, dann weiß ich auch nicht.“

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„Was? Ich soll hier runter, weil Du meinen Thron wegbringen willst, Silberdistel?“

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„Nein, ich bleib hier sitzen. Da kannst Du Dich auf den Kopf und wieder auf die Füße stellen, Silberdistel. Ich geh hier nicht weg.“

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„So, und jetzt stör‘ mich nicht weiter, Silberdistel. Ich will meinen Thron genießen. Und denk nicht, Du kannst mich überlisten und mein neues Ruhemöbel heimlich wegschaffen. Der Thron bleibt hier! Und wenn Du mich schön bittest, darfst Du vielleicht später auch einmal ein kurzes Probesitzen drauf machen. Aber wirklich nur kurz.“

Habe ich das gestern richtig gelesen? Der Winter soll so wie fast sofort über uns hereinbrechen? Gut, den ersten Nachtfrost hatten wir vor einigen Tagen bereits. Doch in der Regel ist das für den Monat November nicht unbedingt ungewöhnlich.
Ich bin zwar mit der Winterfestmachung meines Gartens noch nicht ganz fertig, aber was soll’s, zur Not muss ich eben einfach fertig sein. Dann wird der Rest auf das Frühjahr warten müssen. Die wichtigsten Arbeiten sind allerdings getan.
Viel wichtiger ist, dass für die Federbälle gesorgt ist, wenn es draußen dauerhaft frostig und sogar schneebedeckt werden sollte.  Unser „Gasthaus zur Silberdistel“ hat bereits Ende Oktober seine Körner- und Knödelbar wieder geöffnet. Es dauerte auch gar nicht lange und die ersten Gäste stellten sich ein, um das diesjährige Herbstangebot zu testen.
Unsere alte Körnerbar wurde durch eine neue, moderne, ersetzt. Die alte muss noch einige Reparaturen über sich ergehen lassen. Vielleicht kommt sie danach an anderer Stelle wieder zum Einsatz.

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Eine Blaumeise testet das Angebot unserer neuen Körnerbar

Auch die Knödelstation wird bereits wieder begeistert angeflogen. Eigentlich müssten diese Bälle Spatzenknödel heißen, denn genau die Spatzen sind die eigentlichen Knödelfans. Ich weiß nicht, wieso die Dinger Meisenknödel genannt werden. Bei uns sind es eher Spatzenknödel.

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Neben den Körnern und Knödeln hat unser silberdisteliges Gasthaus auch vitaminreiche Desserts im Angebot. Die Federbälle haben sich dort bereits fleißig bedient. Wenn sie so weitermachen, wird für den Winter zumindest von den hübschen roten Früchten nichts mehr übrig bleiben.

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Die Sitzplätze rund um die Futterstellen in Baum und Strauch sind an manchen Tagen schon wieder fast vollständig ausgebucht. Gerade, als ich die versammelte Großfamilie Sperling in meine Knipse sperren wollte, sauste sie wie der Wind davon. Nur ein einziger Haussperling war so freundlich, mir noch für einen kurzen Moment Modell zu sitzen.

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Haussperlingsmann

Doch dann, dann wurde auch er etwas unruhig. Wo schaut er denn so plötzlich hin? Oder will er mir nur seinen hübschen Rücken zeigen? Vielleicht ganz nach dem Motto: Ein hübscher Rücken kann auch entzücken?

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Aha, er hat noch einen anderen, allerdings sehr seltsamen, Vogel entdeckt. Nun weiß ich auch, warum die Großfamilie eben doch lieber die Flucht ergriffen hat. Sie war nicht fotoscheu, sie war vorsichtig, denn hoch oben im Rankgerüst flattert ein vierbeiniger bunter Vogel umher, mit dem sicher nicht zu spaßen ist, wenn man ihn zu nahe an sich heran lässt.

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Unsere pelzige Ornithologin ist hoch oben in unserem Garten unterwegs

Wenn ich Herr Sperling wäre, würde ich mich jetzt auch lieber aus dem Staube machen.  Man weiß nie, ob so ein pelziger Vogel nicht plötzlich doch losfliegt.

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„Oh, Silberdistel, Du auch hier?“

„Na Torty, auf Vogelpirsch?“

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„Och, nee, Silberdistel, ich mache nur Balanceübungen. Aber ich bin schon fertig damit.“

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„Ich … hm … wo geht’s denn hier nur wieder runter?“

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„Silberdistel, wo steigst Du immer runter, wenn Du mit Deinen Balanceübungen fertig bist?“