Mit ‘Brennende Liebe’ getaggte Beiträge

Mit ganz spitzen Ohren bin ich dieses Mal durch meinen Garten geschlichen. Ich wollte nämlich nicht nur die farbige Gartenwelt einsammeln, sondern auch schauen, ob die bunten Blüten nicht doch den einen oder anderen fliegenden Gast in mein kleines Silberdistelreich gelockt haben.
Und tatsächlich, ein leises Summen zog mich zunächst zum Lavendel und dann auch zum Thymian, der sich momentan ganz besonders ins Zeug legt, um mit seinen Blüten Bienen und Hummeln anzulocken. Wenn ich auch nach ganz intensivem Lauschen doch so einige Summ- und Brummtöne ausmachen konnte, kann ich nur wiederholen, was ich bereits in einigen anderen meiner Beiträge anklingen ließ, es summt und brummt bei Weitem nicht so intensiv wie in den vergangenen Sommern.
Was ging sonst von den Lavendelsträuchern und dem blühenden Thymian immer für ein herrlich melodischer Chorgesang aus? Jetzt hört man hier und da nur ein kleines Solo. Hoffentlich kann ich irgendwann wieder einen kraftvollen vielstimmigen Insektenchor vermelden.
Schön war, dass mir während meiner Suche nach Hummeln und Bienen einige Schmetterlinge begegneten. Mehrere Kohlweißlinge tanzten fröhlich durch meinen Garten. Nur mit meiner Kamera hatten sie so gar nichts im Sinn. Aber letztendlich ist wichtig, dass sie überhaupt da waren.
So, dann lasst uns gemeinsam in meinem grünbunten Reich lauschen und schauen.

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… und das nicht nur auf dem Kalender, dann sollte man sich auch die Zeit nehmen, um ihn ordentlich zu genießen. Und genau das werden wir Silberdistels jetzt tun. Bei uns ist jetzt Sommer- und Blogpause angesagt.

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Auch Euch wünschen wir einen wunderschönen Rest vom Sommer, freut auch Ihr Euch über die Sonne, die Wärme, die Blumen, das Summen der Insekten, vielleicht auch über das Meer, die Berge und den wunderschönen blauen Himmel darüber. Und ab und zu gehört vielleicht auch bei Euch ein schönes Buch zu einem erholsamen Sommer. Bei mir wäre ein Sommer ohne eine schöne Lektüre draußen im Garten – an meinem Lieblingsleseplatz – undenkbar. Also, habt viel Spaß, erholt Euch gut und bleibt gesund.

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Hier bei uns wird jeder das tun, was ihm am meisten gefällt, unsere pelzige Herrschaft wird sicher ihren beiden Lieblingsbeschäftigungen nachgehen – durch den Garten streifen und zwischendurch immer wieder eine kleine Ruhepause einlegen. Die aber möglichst immer draußen im Garten. Zur Not darf’s auch gern der Wintergarten sein, wobei der mehr Tortys Spezialität ist. Nur unser Keks scheint nie zu schlafen. Er ist fast immer im Laufschritt unterwegs, so, als müsse er immer und überall sein. Für ihn wird dieser Sommerurlaub wohl mehr ein einziger großer Abenteuerurlaub werden. Es gibt ja noch soooo viel zu entdecken. Wer weiß, vielleicht haben wir ja am Ende des Sommers so allerlei Aufregendes, Interessantes und sogar Spannendes zu berichten.
Jetzt aber tauchen wir zwei- und vierbeinigen Silberdistels erst einmal ab in unseren Sommergarten und wer weiß, möglich, dass wir auch das eine oder andere Mal außerhalb unseres Gartens unterwegs sein werden. Wir werden sicher zu gegebener Zeit berichten.
Und wer von Euch jetzt immer noch nicht so richtig auf Sommer, Urlaub und Erholung eingestellt ist, der darf sich ganz schnell noch in unserem kleinen summenden, brummenden, blühenden, bunten silberdisteligen Sommerglück ein Auge, eine Nase, ein Ohr voll Sommer holen. Und falls wir uns unterwegs irgendwo verlieren sollten, spätestens am Ende des Sommers lesen wir uns doch hoffentlich wieder. Macht’s gut bis dahin und macht ihn Euch schön – Euren Sommer!

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Nein, ich will heute kein Märchen erzählen, aber die versprochenen Rosen möchte ich gern zeigen und was würde besser zu zweien von ihnen passen als diese beiden märchenhaften Namen.

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Die weiße Strauchrose hier oben auf dem Bild kam einst ganz namenlos aus einem Supermarkt zu mir und in meinen Garten. Als ich damals ihre erste Blüte sah, wusste ich, für mich heißt sie Schneeweißchen.

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Und natürlich gibt es auch die passende Schwester Rosenrot dazu. Auch sie ist eine Strauchrose, die in unserem Vorgarten wächst. Ich fand, Rosenrot passt perfekt zu ihr, oder? Aber auch sonst gibt es momentan so allerlei Rosiges und auch noch das eine oder andere Nichtrosige in meinem kleinen Gärtchen zu sehen. Ich hab’s ganz einfach mal unter die Rosen gemischt. Ich finde, es passt durchaus gut zur Königin der Blumen. Und jetzt, nachdem auch hier bei uns endlich der ersehnte Regen angekommen ist, blüht alles gleich noch viel üppiger. Aber schaut einfach selbst!

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In meinem Garten gibt es immer noch viel zu tun. Ich bin ein wenig am Umgestalten. Das kleine neue Teichlein war nur der Anfang. Neben der vielen Arbeit gönne ich mir zur Entspannung und Erholung auch immer wieder einen Blick rundum durch mein kleines grünes Reich, das natürlich gerade jetzt nicht nur grün leuchtet. Es blüht auch in vielen verschiedenen Farben und entschädigt mich so für die viele Werkelei. Ich sehe also, dass meine Arbeit Früchte trägt – bunte Früchte. Heute möchte ich eine kleine Auswahl von dem, was mein Junigarten gerade zu bieten hat, zeigen. Es blüht noch einiges mehr – die Lilien z.B. und auch die Rosen haben die ersten Knospen geöffnet. Aber die bekommen jeweils ihren eigenen Beitrag. Lasst Euch also nicht nur heute, sondern auch demnächst noch ein wenig mehr überraschen. Und mit diesem farbigen Blumengruß lasst uns in eine schöne, ereignis- und erlebnisreiche bunte Woche starten!

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Wir sind in diesem Jahr völlig umzingelt von schnurrenden, summenden und brummenden Geräuschen – sehr angenehmen Geräuschen – beruhigend und schön. Wohin wir auch gehen, drinnen schnurrt’s und draußen summt und brummt es überall.

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Pssst, leise! Der Kater ist gerade in das einschläfernde Summen der Lavendelbesucher vertieft

Der Schnurrer von drinnen lässt sich gern auch draußen bei den sanften Brummern nieder und lauscht ihrem einschläfernden Gesang.

Hörst Du das auch, Silberdistel? Ist es nicht schön, wie es hier am Lavendel summt und brummt?

Hörst Du das auch, Silberdistel? Ist es nicht schön, wie es hier am Lavendel summt und brummt?

Oder ob ihm ganz einfach nur der Duft von Lavendel, Thymian und Co. gefällt? Denken könnte ich es mir schon, zumal er auch Katzenminze über alles liebt. Warum also sollte er nicht auch die anderen so herrlich aromatisch duftenden Gartenpflanzen mögen?

Hmmmm ... und es riecht hier so gut, Silberdistel

Hmmmm … und es riecht hier so gut, Silberdistel

Und dort, wo ständig Hummeln, Bienen und andere Insekten die Pflanzen durch ihre Nektarsuche bewegen, entströmt ihnen natürlich unweigerlich auch dieser herrliche Sommerduft. Da möchte selbst ich immerzu nur vor dem Lavendel hocken.

Lassen wir unseren Genießer also weiterträumen ...

Lassen wir unseren Genießer also weiterträumen …

Ich glaube, unser Kater ist ein Kenner und  Liebhaber besonders dieser exotischen Düfte. Wo Lavendel, Thymian, Oregano, Minze, Salbei und mehr duften, da ist natürlich ständiger Flugbetrieb. Und immer wieder entdeckt man neue Gäste unter den Insekten. Unlängst wurde hier bei den Kommentaren ja bemängelt, dass in unserer Insekten-Hotelanlage ein Hummelhotel fehlen würde.

Ein Hummelhotel aus Stein - der rote Pfeil zeigt auf den schmalen Eingang

Ein Hummelhotel aus Stein – der rote Pfeil zeigt auf den schmalen Eingang

Nix da, auch an die Hummeln ist gedacht. Sie wohnen bei uns Silberdistels nämlich schon seit Jahren. Allerdings bevorzugen sie nicht die Hotels in Holzbauweise, sie haben sich die warme und sichere Steinmauer unseres Wohnhauses für ihre Großfamilie ausgesucht. In manchen Jahren haben wir vorn am Haus Gäste, dann wieder hinten, mitunter sogar sowohl vorn als auch hinten. In diesem Jahr ist mir allerdings das erste Mal ganz oben am Haus etwas aufgefallen.

Hier ist gerade eine Hummel im Anflug auf den schmalen Eingang zum Hummelnest

Hier ist gerade eine Hummel im Anflug auf den schmalen Eingang zum Hummelnest

Als ich irgendwann wieder einmal vor meinem PC saß und in einer Denkpause sinnend aus dem Fenster schaute, fiel mir auf, dass über meinem Zimmerfenster immer wieder Hummeln eine ganz bestimmte Stelle anflogen. Wie ich später feststellte, peilten die wuscheligen Brummer einen der Lüftungsschlitze in der Klinkerwand unseres Hauses an.

Schwer bepackt mit Nektar krabbelt die Hummel nach der Landung ins Innere des Nestes

Schwer bepackt mit Nektar krabbelt die Hummel nach der Landung ins Innere des Nestes

Offensichtlich hatte sich dort eine Hummelgroßfamilie häuslich eingerichtet. Bisher waren meistens die Lüftunggschlitze des Hauses in Bodennähe gefragt gewesen. In der Regel hatten dort Steinhummeln ihre Nester gebaut. Was mochte denn neuerdings dort oben wohnen? Da sich immer mal wieder von diesen fliegenden Hausgästen auch welche in unseren Wintergarten verirrten, hatte ich bald raus, wer dort oben über meinem Fenster Quartier bezogen hatte.

Baumhummeln sind also unsere neuen Untermieter

Baumhummeln sind also unsere neuen Untermieter

Es handelt sich um Baumhummeln. Wie ich lesen konnte, nutzen sie durchaus gern solche Mauerschlitze. So ein Baumhummelvolk kann 80 bis 400 Tiere umfassen und wie ich nun weiß, hätten sie durchaus auch Kandidaten für unseren in ein Wespennest umgewidmeten Vogelnistkasten sein können, denn auch solche Nistmöglichkeiten nutzen sie durchaus nicht selten. Die Baumhummel ist im Vergleich zu anderen Hummelarten eher eine kleine Hummel. Schön, dass auch sie nun neben den zahlreichen anderen Hummeln, den vielen Bienen, Schwebfliegen und sonstigen fliegenden Gästen unser kleines grünes Reich bevölkern. In der Diaschau hier unten ist eine Auswahl unserer vielen schwirrenden und fliegenden kleinen Gäste zu sehen und wenn Ihr ganz genau lauscht, dann hört Ihr es auch summen, brummen und vielleicht sogar das leise Schnurren unseres Katers, der den wohligen Duft des Lavendels inhaliert und sich die Füße in der Sonne wärmt.

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„… da singt Ihr mir ein Lied, ein Geburtstagslied?

„Ja, liebe Katze.“

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„Das ist ganz lieb, Silberdistel, …

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… aber weißt Du, viel lieber hätte ich erst einmal ein Frühstück. Und mach‘ den Teller ganz besonders voll. Schließlich habe ich ja Geburtstag.“

„Oh, Katze, ja natürlich, ich eile … „

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„Guten Appetit!“

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„Mmmmmampft … danke!“

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„Schmeckt Dir Dein Geburtstagsmahl, Katze?“

„Was? Schmecken? Hunger treibt’s rein. Aber sag mal, Silberdistel, hat der Kater auch Geburtstag? Oder warum hockt er hier an meinem Geburtstagsfrühstücksnapf?“

„Aber er hat doch seinen eigenen Teller, Katze. Er frisst Dir doch nichts weg!“, …

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… so jedenfalls dachte die Silberdistel bis eben noch.

„Wow, hat die Katze noch viel übrig gelassen. Hmmmmm, ist das lecker! Ich muss schnell alles aufessen, bevor  sie noch einmal zurückkommt.“

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„So, Katze, aber nun das Geburtstagslied!“

„Aber beeil‘ Dich damit, Silberdistel, und sing‘ ein bisschen schneller, ich muss jetzt nämlich in den Garten. Ich habe dort wichtige Termine.“

„Aber Katze, Herr Silberdistel muss doch auch noch … und der Kater … Wir … wollten doch zusammen … sin … gen …“

09-Katze Garten

… und weg ist das Geburtstagskind und ich stehe da mit einem unvollständigen Chor, einem abgebrochenen Lied und einem Arm voller Blumen. Naja, die Blumen stell‘ ich dann mal auf den Geburtstagstisch. Vielleicht schaut sich die Prinzessin das später alles noch an.

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„Huhuuuu, Silberdistel, komm schnehell, …

Katze zurück

… ich hab‘ uns ein Geburtstagsessen mitgebracht.“

„Ah ja, Katze? Wie schön!“

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„Lecker, Silberdistel, oder? Möchtest Du zuerst abbeißen?“

„Och, Katze, DU bist doch das Geburtstagskind. Ich würde auch durchaus verzichten können, damit es für Dich ein richtiges Festmahl wird.“

„Hm, Silberdistel, Du weißt doch, ich mag nicht so gerne Mäuse. Aber Du, Du entreißt sie mir doch sonst immer gleich. Ich glaube, Du hast Mäuse zum Fressen gern. Nimm sie ruhig für Dich allein. Für den Herrn Silberdistel hole ich auch gleich noch eine …“

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„Hab‘ keine Maus mehr gefunden, Silberdistel. Teilst Du Dir die andere mit dem Herrn Silberdistel? Der Kater braucht keine, der hat schon meinen ganzen Frühstücksgeburtstagsteller leergefressen. Ich geh‘ dann jetzt ausruhen, bin müde vom ganzen Geburtstagsstress. Gute Nacht, Silberdistel, und danke für den riesengroßen Blumenstrauß …

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… – riecht wunderbar nach meinem Garten. Bei dem Duft kann ich bestimmt herrlich träumen.“

Wenig später schnorchelte das Geburtstagskind schon weltentrückt auf seinem Lieblingssessel, manchmal zuckten Pfötchen oder Schnurrbart oder ein Ohr wackelte. Wahrscheinlich war unsere Katzendame auf der Jagd nach der zweiten Maus. Wenigstens im Traum wird sie sie fangen und Herrn Silberdistel mit einem Blättchen Petersilie garniert auf den Frühstücksteller legen.

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Seit fast 12 Jahren teilen wir nun bereits unser Leben mit dieser kleinen Herrschaft und wir sind froh darüber, dass sie sich damals, als wir sie holten, für uns entschieden hat. Denn genauso war’s, nicht umgekehrt. Danke, Kätzchen, dass wir mit Dir so viele schöne Stunden verleben durften. Mögen ihnen noch viele, viele folgen

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