Mit ‘Blüten’ getaggte Beiträge

Und schon ist er da – der 2. Advent. Irgendwie habe ich das Gefühl, der Advent hat es in diesem Jahr besonders eilig. Geradezu in Riesensprüngen scheint mir der 2. seinem älteren Bruder nachgeeilt zu sein. Aber was soll’s, wir müssen die vier Brüder nehmen, wie sie kommen – ob schnell oder langsam.

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Übrigens hatte es mein Weihnachtkaktus (Schlumbergera) auch wieder einmal sehr eilig. Er konnte sich mit seinen roten Blüten so gar nicht bis zum Weihnachtsfest gedulden. Aber von ihm bin ich es schon gewohnt, dass er bereits spätestens im November die Weihnachtszeit mit seinen roten Blüten einläutet. Zum eigentlichen Weihnachtsfest dann steht er schon wieder ganz entspannt und in reinem Grün da.
Gewöhnlich verschläft er so die Weihnachtstage und auch zu Beginn des Jahres hält er sein kleines Winterschläfchen noch durch. Doch dann, zu Ostern, gibt er noch einmal eine kleine Vorstellung in Rot, wenn auch etwas verhaltener als jeweils zum Jahresende.
Anfang November war er auch in diesem Jahr wieder startklar für sein rotes Blütenkleid. Trägt er nicht ein schönes Weihnachtsrot? Ob er so ein Frühstarter ist, weil er in all dem Rot, das gewöhnlich mit dem Weihnachtsfest daherkommt, nicht untergehen will?

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Dieses Jahr habe ich ihn natürlich wie immer ausgiebig bewundert, gehegt und gepflegt und ihm viele liebe Worte zukommen lassen. Ja, ich bin eine, die nicht nur mit ihrem Herrn Silberdistel und ihren Tieren spricht, ich bin eine von denen, die auch mit  ihren Blumen spricht  😉 Aber manche Blumen hören einfach nicht auf mich. Sie haben ihren eigenen Kopf und tun einfach das, was SIE wollen. So auch dieser Weihnachtskaktus. Meine Bitte, all die Blütenpracht wenigstens ein einziges Mal erst ab der Adventszeit zu zeigen, bleibt seit Jahren ungehört.

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Aber einmal möchte ich auch zu Weihnachten einen blühenden Weihnachtskaktus bewundern dürfen. Sein Name sollte doch schon Grund genug sein, mir diesen Wunsch zu erfüllen. Aber wer nicht hören will, der muss fühlen 😉 Und so habe ich meinen Frühstarter ganz einfach überlistet. Ich habe ihm still und leise einen zweiten Kumpel an die Seite gestellt. Und der, der beginnt nun gerade damit, seine Blütenpracht zu entfalten 😉

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Da er noch diverse Knospen hat, hoffe ich, dass er mich auch am Heiligabend noch mit einigen seiner hübschen Blüten erfreut. Ich bin gespannt.
Vor allen Dingen bin ich aber gespannt, ob auch dieser Weihnachtskaktus sich im kommenden Jahr zu einem solchen Frühstarter entwickelt oder ob er der eigentliche Weihnachtskaktus sein wird. Ich werde berichten 😀

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Und mit diesem blumigen Adventsgruß wünschen sowohl die zwei zwei- als auch die drei vierbeinigen Silberdistels allen, die heute unser Adventstürchen öffnen und zu uns hineinschauen, …

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… einen wunderschönen und ganz geruhsamen zweiten Advent.

Es war kurz vor Sommerbeginn, als ich meiner Weigelie im Vorgarten einen kleinen Rückschnitt verpassen musste. Ich wollte unserem Postmann nicht ständig ein anstrengendes Hürdenlaufen zumuten.

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So musste ein etwas größerer Zweig dieses wunderhübsch blühenden Strauches weichen, weil er vorwitzig in den Zugang zu unserem Haus hineinragte.
Da er über und über mit Knospen bedeckt war, konnte ich mich einfach nicht dazu durchringen, ihn herz- und schmerzlos dem Kompost zuzuführen. So landete er in einer Vase. Vielleicht würden sich all die Knospen noch in wunderhübsche rote Blüten verwandeln. Ein Versuch war es mir jedenfalls wert.

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Und der kleine Weigelienableger enttäuschte mich nicht. Nicht nur die bereits vorhandenen Knospen entfalteten sich, es bildeten sich sogar noch etliche neue, die uns dann ebenfalls mit ihrem leuchtenden Rot erfreuten.
Und eines Tages entdeckten wir im sonnigen Morgenlicht an dem im Wasser stehenden Ende des Weigelienzweiges kleine Ausbuchtungen.

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Wollten das etwa Wurzeln werden? Gespannt beobachteten wir, was weiter geschah.

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Vier Wochen später war das im Wasser stehende Zweigende regelrecht aufgeplatzt.

Neue Blütenknospen hatten sich nicht mehr gebildet. Unser Zweig hatte jetzt anderes zu tun. An seinem im Wasser stehenden Teil waren winzige Wurzelfäden zu sehen und zahlreiche kleine helle Nasen.

Wie sich bald herausstellte, waren diese Nasen das Anfangsstadium weiterer Wurzeln. Am Ende war in der Vase ein richtig großes Wurzelgeflecht zu sehen. Leider habe ich das nicht mehr dokumentiert. Dummerweise ließ ich dieses Mal der Gärtnerin in mir den Vortritt und nicht der Fotografin. Die vielen Wurzeln hatten mich wohl so beeindruckt, dass ich nur noch ans Wohlergehen des Zweigleins dachte und nicht mehr daran, dieses schöne Naturwunder auch noch fotografisch festzuhalten.
Ich hatte in der Antwort auf einen Kommentar zu meinem ursprünglichen Beitrag versprochen, über den weiteren Werdegang der kleinen Weigelie zu berichten. Nun, das gesamte beeindruckende Wurzelgeflecht kann ich meinem Bericht nun zwar nicht mehr bildlich beifügen, aber alles andere möchte ich dann doch noch mit Euch teilen.

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Inzwischen hat die kleine Weigelie nämlich einen Platz ganz in der Nähe ihrer Urmutter in unserem Vorgarten gefunden. Dass ich hätte auch noch ein Bild ihrer Wurzeln machen sollen, fiel mir erst ein, als ich ihre Füße bereits mit Erde bedeckt hatte. Wieder ausbuddeln kam natürlich für mich nicht in Frage. Vielleicht hätte ich das zarte Geflecht damit am Ende noch beschädigt. So müsst ihr also Eurer Fantasie freien Lauf lassen. Aber ein richtiger Hobbygärtner kann auch das. Schließlich weiß er, wie ein prächtiges Wurzelgeflecht ausschaut.
Noch trägt meine kleine Weigelie ihr rotbuntes Herbstkleid. Und obwohl ich ihr am Ende nach einiger Überlegung doch keinen Pflanzschnitt verpasst habe, scheint es ihr gut zu gehen. Sie ist eine starke Pflanze, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Sie wird ganz sicher auch so gut klar- und bestens über den Winter kommen.
Und natürlich werde ich weiter aus ihrem Leben bei uns Silberdistels berichten 😉 😀

Jetzt hat der Maler mit dem bunten Blätterhut auch hier bei uns seinen Zauberkasten mit den goldenen Farbtönen ausgepackt und er malt plötzlich fast wie ein Besessener. Ob er sich am Dienstag auch an der Sonne zu schaffen gemacht hat?

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Oder war es doch der Staub aus der Sahara, der bis zu uns in den hohen Norden geweht sein soll und mit seinen feinen Körnchen der glühenden Schönheit den Durchblick auf die herbstlich bunte Erde verwehrte? Dann gab es da noch die Variante mit irgendwelchen Wassertröpfchen, die der Sonne das Leben am Dienstag so schwer gemacht haben sollen. Tja, und ich, ich dachte, es war ganz einfach nur Hochnebel, der der Sonne vor dem Gesicht herumwaberte. Egal was oder wie es war, es war ein interessantes Phänomen und passte irgendwie zu diesen goldenen Oktobertagen.

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War es nicht wundervoll warm? Sogar die Bienen schwärmten noch einmal aus. Ich konnte mich gar nicht sattsehen am regen Flugbetrieb in unserem Garten. Wie gut, dass noch einiges blüht, sodass die kleinen Flieger nicht darben mussten.
Die vielen bunten Farben in meinem kleinen Gartenreich ließen mein Herz nicht nur schneller, sondern auch ein wenig höher schlagen. Gern könnte es noch länger so warm und so herrlich bunt bleiben. Aber da ist wohl schon wieder etwas anderes im Anzug. Egal, dieses nette, fast sommerliche Intermezzo hat mich durchaus ein wenig versöhnlich gestimmt mit dem, was wir zuvor an Nässe und Ungemütlichkeit aushalten mussten. Und ein wenig können wir von diesen goldenen Oktobertagen sicher zehren.

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Was uns Silberdistels blüht? Etwas Schönes blüht uns. Etwas mit gaaanz vielen roten Blüten. Bis eben wusste ich nicht einmal seinen Namen. Ich habe das, was uns da nun so unverschämt reichhaltig blüht, nämlich vor einer ganzen Weile als kleine namenlose Ableger geschenkt bekommen. Ich habe die Winzlinge gehegt und gepflegt, ohne zu wissen, welche Ansprüche sie haben. Scheinbar habe ich intuitiv alles richtig gemacht. Aber vielleicht war es auch nur unsere Abwesenheit während zweier Wochen im September. Da fiel meine Pflege nämlich schlichtweg aus. Diese seltsamen Phänomene gab es in meiner Zimmerpflanzenwelt schon öfter. Nämlich die, dass sich meine Lieblinge dankbar zeigten, ließ ich sie für eine Weile in Ruhe. Sie belohnten mich sogar für diese „Lieblosigkeit“ mit wundervollen Blüten. Nun ja, wer will auch immerzu geknuddelt werden? Ab und zu braucht man vielleicht doch eine Pause davon.
Der Katzenpfleger, dem ich, so wir fernab unseres Heims urlauben, neben den Katzen auch gern die Pflanzenpflege aufs Auge drücke, entschuldigt sich jeweils damit, dass er nicht über den berühmten grünen Daumen verfügt. Aber wer weiß, vielleicht ahnt er nur noch nichts von seinem Glück. Möglich, dass er seinen Daumen total unterschätzt.
Aber egal, ob unser Katzenersatzpfleger meine „Columnea“ oder „Rachenrebe“ zum Blühen animiert hat oder ob die kleine Bewässerungskugel, die ich ihr vor unserer Reise verpasst habe, dieses Zauberkunststück mit den schicken roten Blüten vollbracht hat. Wichtig ist, dass sie blüht. Und das tut sie über und über. Aber seht selbst!

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Dabei soll sie ein richtiges Sensibelchen sein, wie ich nun gelesen habe. Aber wer weiß, vielleicht gefällt es dem Sensibelchen bei uns Silberdistels.
Sie mag angeblich hohe Luftfeuchtigkeit, einen hellen Platz und Zugluft ist so gar nicht ihr Ding. Die hohe Luftfeuchtigkeit bringt vielleicht unsere Küche mit sich. Wo man kocht, dort lässt sich vielleicht nicht nur der Mensch gern nieder, möglicherweise auch gern das eine oder andere Pflänzchen. Nur hat es beim Pflänzchen wohl weniger mit gutem Essen zu tun. Vielmehr mag es im Pflänzchenfalle mit der etwas höheren Luftfeuchtigkeit als an anderen Örtlichkeiten im Hause zu tun haben. Direkt vor dem Fenster, vor dem sie hängt, dürfte es hell genug sein und zugig ist es dort eher selten. Scheinbar passte rein zufällig alles.
Ich will nur hoffen, dass sie mir nicht auf einmal übel nimmt, dass ich jetzt all ihre Ansprüche kenne und nun nichts mehr nur rein intuitiv tue, was ihre Behandlung betrifft. Aber wenn ich es ihr nicht verrate, merkt sie eventuell gar keinen Unterschied zur Pflege zuvor. Und vielleicht, vielleicht erfreut sie uns dann ja sogar noch öfter mit ihrer roten Blütenpracht.

… werden wir Silberdistels jetzt – wir machen Blogpause …

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… und sind dann also mal fort, weil … der Sommer hat noch einiges mit uns vor. Oder war es die Enkeltochter, die uns wieder einmal so allerlei Beschäftigung angedroht hat? Nun, wer auch immer, das wirkliche Leben meint, es gibt auch fernab von Schreibtisch und PC so allerlei Interessantes zu tun und zu entdecken. Und wenn wir jetzt nicht endlich zu unserer sommerlichen Entdeckungsreise aufbrechen, ist dieser ohnehin sehr schwächelnde Sommer vielleicht still und leise an uns vorüber gegangen und wir haben es noch nicht einmal gemerkt.

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Wir machen uns denn mal auf die Socken, um zumindest das Wenige, was der Sommer in diesem Jahr im Gepäck zu haben scheint, noch mitzunehmen.

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Unsere graue Eminenz hat sich schon mal den besten Platz gesichert – im Grünen, wie man sieht, noch dazu äußerst gemütlich gepolstert und für alle Fälle trocken. Man weiß ja nie, zumal der Sommer momentan sehr tränenreich unterwegs ist. Andererseits ist sie mit ihrem regensicheren Plätzchen dennoch dicht an der Natur – an Vogelgezwitscher, summenden Insekten und bunter Blumenpracht. Was will man mehr als Katzendame im fortgeschrittenen Alter?

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Andere aus der Familie Silberdistel schauen vielleicht lieber den Rotschwänzen bei ihrer Arbeit zu.

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Und sollte der Sommer doch noch heiß werden, dann wissen wir Silberdistels auch für Abhilfe zu sorgen.

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Dann machen wir es wie unsere Kröte Arni, wir springen ins kühle Nass. Nur keine Angst, wir bringen nicht Arnis kleines Gartenteichlein zum Überlaufen. Das lassen wir ihm. Wir springen lieber in die große Badewanne vor unserer Haustür – in unsere Ostsee.

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Und die silberdisteligen Familienmitglieder, die es nicht so gern nass mögen, die baden voller Vergnügen in der Katzenminze.

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Und noch wieder andere baden einfach in Glückseligkeit.

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Kurz und gut, jeder von uns wird den Sommer auf seine Weise genießen und am Ende hoffentlich ganz erholt und fit hier wieder in unser bücherstaubiges Stübchen zurückkehren. Ja, da dürfte es fast schon Herbst sein. Bis dahin aber alles Liebe für Euch, habt eine schöne Zeit und genießt auch Ihr den Sommer und lasst Euch nicht von seiner eventuellen kalten Schulter beeindrucken! 😉

Es war irgendwann Anfang Juni, als ich in unserem Vorgarten meine Weigelie ein wenig beschnitten habe. Ein kleiner Ast ragte etwas störend in den Weg hinein. Da der vorwitzige Zweig weder den Postmann noch andere Besucher zu Fall bringen sollte, musste er notgedrungen weichen. Dummerweise schmückte sich die Weigelie gerade mit ihren herrlich roten Blüten.

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Das machte mir den Rückschnitt natürlich gar nicht so leicht, zumal auch dieser Zweig etliche Blüten trug. Entsorgen konnte ich ihn nicht. Das ließ mein Gärtnerherz einfach nicht zu. Da es gewöhnlich immer mitdenkt, unterbreitete es mir auch gleich einen Vorschlag.

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Der Weigelienzweig könnte uns Silberdistels doch noch eine Weile in einer Vase stehend Freude bereiten. Gute Idee, dachte ich mir. Und so wanderte er in eine Glasvase und auf den Tisch in unserem Wintergarten.
Da stand er nun und entfaltete nach und nach noch viele weitere Knospen zu wunderschönen Blüten. Er zeigte sich überaus dankbar dafür, dass er noch eine zweite Chance bekommen hatte.

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Seine Dankbarkeit ging sogar noch viel weiter. Eines Morgens, Herr Silberdistel und ich saßen gerade im Wintergarten beim Frühstück, fragte er mich, ob er das richtig sehen würde, dass unser Zweig sich anschickte, Wurzeln zu schieben.
Jetzt schaute auch ich genauer hin und tatsächlich sah es so aus, als würde der Zweig zu ganz neuem Leben erwachen wollen. Die Rinde des Teils, der im Wasser stand, war an einigen Stellen aufgeplatzt und kleine weiße Knubbelchen schoben sich daraus hervor.

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Der Zweig wurde in dem Teil, der im Wasser stand und nun offensichtlich wurzeln wollte, dicker und dicker, sodass wir es für klüger hielten, ihn in eine andere Vase, eine mit einer größeren Öffnung, umziehen zu lassen.

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Sicher ist sicher, denn wer weiß, ob wir ihn am Ende, würde er weiter so an Umfang zunehmen, noch durch den schmalen Vasenhals hätten herausziehen können.

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Um es besser zu veranschaulichen, wie sich der Teil des Weigelienzweiges, der im Wasser stand, im Laufe der Wochen verwandelt hat, habe ich ihn zum Fototermin kurz aus der Vase genommen. Auf dem rechten Bild hier oben sieht man oberhalb meines Logos ganz deutlich eine kleines Würzelchen.
Was sagt mir also mein Zweiglein? Es lebt und möchte weiterleben. Das soll es auch. Es bekommt natürlich einen extra schönen Platz in meinem Garten. Hätte der Zweig nicht in einer Glasvase gestanden, wäre uns dieses kleine Wunder der Natur sicher entgangen. Wir Silberdistels fanden es überaus spannend, dabei zuschauen zu können, wie der Zweig zu neuem Leben erwachte. Für mich war es durchaus erstaunlich, dass der Weigelienzweig trotz zahlreicher Blüten und voller Belaubung Wurzeln geschoben hat. Das muss ein ziemlicher Kraftakt für ihn gewesen sein. Er hat sich also allemal verdient, dass er bald wieder in den Garten und somit in nahrhafte Erde umziehen darf.

Mit ganz spitzen Ohren bin ich dieses Mal durch meinen Garten geschlichen. Ich wollte nämlich nicht nur die farbige Gartenwelt einsammeln, sondern auch schauen, ob die bunten Blüten nicht doch den einen oder anderen fliegenden Gast in mein kleines Silberdistelreich gelockt haben.
Und tatsächlich, ein leises Summen zog mich zunächst zum Lavendel und dann auch zum Thymian, der sich momentan ganz besonders ins Zeug legt, um mit seinen Blüten Bienen und Hummeln anzulocken. Wenn ich auch nach ganz intensivem Lauschen doch so einige Summ- und Brummtöne ausmachen konnte, kann ich nur wiederholen, was ich bereits in einigen anderen meiner Beiträge anklingen ließ, es summt und brummt bei Weitem nicht so intensiv wie in den vergangenen Sommern.
Was ging sonst von den Lavendelsträuchern und dem blühenden Thymian immer für ein herrlich melodischer Chorgesang aus? Jetzt hört man hier und da nur ein kleines Solo. Hoffentlich kann ich irgendwann wieder einen kraftvollen vielstimmigen Insektenchor vermelden.
Schön war, dass mir während meiner Suche nach Hummeln und Bienen einige Schmetterlinge begegneten. Mehrere Kohlweißlinge tanzten fröhlich durch meinen Garten. Nur mit meiner Kamera hatten sie so gar nichts im Sinn. Aber letztendlich ist wichtig, dass sie überhaupt da waren.
So, dann lasst uns gemeinsam in meinem grünbunten Reich lauschen und schauen.

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