Mit ‘Blumen’ getaggte Beiträge

… werden wir Silberdistels jetzt – wir machen Blogpause …

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… und sind dann also mal fort, weil … der Sommer hat noch einiges mit uns vor. Oder war es die Enkeltochter, die uns wieder einmal so allerlei Beschäftigung angedroht hat? Nun, wer auch immer, das wirkliche Leben meint, es gibt auch fernab von Schreibtisch und PC so allerlei Interessantes zu tun und zu entdecken. Und wenn wir jetzt nicht endlich zu unserer sommerlichen Entdeckungsreise aufbrechen, ist dieser ohnehin sehr schwächelnde Sommer vielleicht still und leise an uns vorüber gegangen und wir haben es noch nicht einmal gemerkt.

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Wir machen uns denn mal auf die Socken, um zumindest das Wenige, was der Sommer in diesem Jahr im Gepäck zu haben scheint, noch mitzunehmen.

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Unsere graue Eminenz hat sich schon mal den besten Platz gesichert – im Grünen, wie man sieht, noch dazu äußerst gemütlich gepolstert und für alle Fälle trocken. Man weiß ja nie, zumal der Sommer momentan sehr tränenreich unterwegs ist. Andererseits ist sie mit ihrem regensicheren Plätzchen dennoch dicht an der Natur – an Vogelgezwitscher, summenden Insekten und bunter Blumenpracht. Was will man mehr als Katzendame im fortgeschrittenen Alter?

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Andere aus der Familie Silberdistel schauen vielleicht lieber den Rotschwänzen bei ihrer Arbeit zu.

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Und sollte der Sommer doch noch heiß werden, dann wissen wir Silberdistels auch für Abhilfe zu sorgen.

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Dann machen wir es wie unsere Kröte Arni, wir springen ins kühle Nass. Nur keine Angst, wir bringen nicht Arnis kleines Gartenteichlein zum Überlaufen. Das lassen wir ihm. Wir springen lieber in die große Badewanne vor unserer Haustür – in unsere Ostsee.

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Und die silberdisteligen Familienmitglieder, die es nicht so gern nass mögen, die baden voller Vergnügen in der Katzenminze.

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Und noch wieder andere baden einfach in Glückseligkeit.

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Kurz und gut, jeder von uns wird den Sommer auf seine Weise genießen und am Ende hoffentlich ganz erholt und fit hier wieder in unser bücherstaubiges Stübchen zurückkehren. Ja, da dürfte es fast schon Herbst sein. Bis dahin aber alles Liebe für Euch, habt eine schöne Zeit und genießt auch Ihr den Sommer und lasst Euch nicht von seiner eventuellen kalten Schulter beeindrucken! 😉

Mit ganz spitzen Ohren bin ich dieses Mal durch meinen Garten geschlichen. Ich wollte nämlich nicht nur die farbige Gartenwelt einsammeln, sondern auch schauen, ob die bunten Blüten nicht doch den einen oder anderen fliegenden Gast in mein kleines Silberdistelreich gelockt haben.
Und tatsächlich, ein leises Summen zog mich zunächst zum Lavendel und dann auch zum Thymian, der sich momentan ganz besonders ins Zeug legt, um mit seinen Blüten Bienen und Hummeln anzulocken. Wenn ich auch nach ganz intensivem Lauschen doch so einige Summ- und Brummtöne ausmachen konnte, kann ich nur wiederholen, was ich bereits in einigen anderen meiner Beiträge anklingen ließ, es summt und brummt bei Weitem nicht so intensiv wie in den vergangenen Sommern.
Was ging sonst von den Lavendelsträuchern und dem blühenden Thymian immer für ein herrlich melodischer Chorgesang aus? Jetzt hört man hier und da nur ein kleines Solo. Hoffentlich kann ich irgendwann wieder einen kraftvollen vielstimmigen Insektenchor vermelden.
Schön war, dass mir während meiner Suche nach Hummeln und Bienen einige Schmetterlinge begegneten. Mehrere Kohlweißlinge tanzten fröhlich durch meinen Garten. Nur mit meiner Kamera hatten sie so gar nichts im Sinn. Aber letztendlich ist wichtig, dass sie überhaupt da waren.
So, dann lasst uns gemeinsam in meinem grünbunten Reich lauschen und schauen.

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Nein, nein, keine entlaufene Katze. Sie ist noch da und läuft bereits wieder etwas entspannter durch die Gegend – unsere Torty.

Nein, es blüht uns zur Abwechslung etwas Schönes – nämlich zwei meiner Wachsblumen erfreuen uns mit ihren hübschen Blüten. Ihre Blätter schauen tatsächlich aus, daher wohl auch ihr Name, als wären sie mit einer feinen Wachsschicht überzogen. Besonders die Hoya carnosa glänzt im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur mit ihren rosa Blüten, sondern auch mit ihren glänzenden Blättern.
Vielleicht aber kennt der eine oder andere sie auch unter der Bezeichnung Porzellanblumen. Diesen Namen verdanken sie ihren an feines Porzellan erinnernden Blüten.

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Der Duft der Blüten allerdings ist gewöhnungsbedürftig. Selbst wenn ich einmal nicht mitbekommen habe, dass eine meiner porzellanblumigen Mitbewohner an versteckter Stelle erste Blütenknospen entfaltet hat, erkenne ich am Geruch, dass wieder einmal irgendwo im Hause eine Hoya blüht.

Neben der Hoya carnosa, die oben in der Bilderschau zu sehen ist, blüht außerdem noch eine Hoya, die mit herzförmigen Blättern daherkommt. Wegen dieser herzigen Blätter wird sie oft auch mit einem einsamen Blättchen in Erde gesteckt und zum Valentinstag als kleines Geschenk für die Liebste oder den Liebsten angeboten.
Wenn man viel Glück hat, dann wächst dieses Blättchen sogar an. So ging es mir einst. Ich bekam ein solches Minitöpfchen einmal von einer meiner Töchter geschenkt. Wenn ich mich recht erinnere, war es allerdings nicht zum Valentinstag. Aber egal, das Blättchen stand ewig auf meiner Fensterbank. Das eine Herzchen blieb ein einzelnes Herzchen. Da es aber immer noch hübsch grün aussah, gab es auch keine Veranlassung, es nicht an seinem Platz unter den anderen Zimmerpflanzen auf der Fensterbank zu belassen. Ich würde heute glatt behaupten, es dauerte länger als ein Jahr und dann, dann tat sich tatsächlich noch etwas an meinem Herzblatt.
Ob es an meinem liebevollen Blick lag, der tagtäglich auf dem Herzchen ruhte oder/und an den regelmäßigen Wassergaben, mit denen ich es versorgte, wenn ihm durstig war? Oder vielleicht an meiner unendlichen Geduld, die mich immer noch auf ein kleines Wunder hoffen ließ, auf das Wunder, dass das Herzchen zu schlagen beginnen würde.
Ich weiß es nicht. Jedenfalls schob sich eines Tages ganz vorsichtig eine kleine grüne Spitze aus dem Herzen, die es dann aber plötzlich ganz eilig hatte, so als hätte die Pflanze durch ihre lange Ruhephase etwas Wesentliches in ihrem Leben verpasst. Sie wollte offensichtlich ganz schnell alles nachholen. Sie wollte endlich leben, das Leben genießen, wachsen und gedeihen und groß und stark werden.
Inzwischen ist aus meiner Herzigen eine recht ansehnliche Pflanze mit vielen hübschen Herzen geworden und seit einigen Jahren blüht sie auch recht zuverlässig. Und eben weil sie mich einst so lange warten ließ, liegt sie mir ganz besonders am Herzen und die Freude ist jedes Mal riesig, wenn ich die ersten Blütenknospen entdecke. Und hier unten in der Bilderschau ist sie, meine Herzige – eine Hoya kerrii.

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Der letzte Post ließ uns bereits ein wenig durch mein kleines grünes Reich wandeln. Allerdings drängelten sich an dem Tag immer wieder zwei pelzige Pflanzen zwischen meine kleine Maiblumenschau. Sehen wir doch einmal, ob wir unseren heutigen Rundgang hinkriegen, ohne auf Schritt und Tritt über diese Fusselteile zu stolpern.

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Meine Fuchsie – ein Hochstämmchen – blüht schon lange sehr fleißig

Auf den ersten Blick lässt es sich doch ganz gut an, oder?

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Vorn unser neues Teichlein und dahinter – gerade im Verschwinden zum Nachbarn begriffen – der Fusseltiger Keks

Aber wohl auch nur auf den ersten Blick. Man soll eben den Tag nicht vor dem Abend loben. Beim zweiten Blick nämlich springt uns doch schon wieder etwas Pelziges vors Auge. Aber … aber vielleicht haben wir doch noch Glück, denn es huscht gerade in den Nachbargarten …

Dann schauen wir uns mal um, also hier in meinem Garten und nicht bei Nachbars. Für Nachbars Garten ist gerade Keks zuständig.

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Rhododendron – unsere weiße Schönheit

Inzwischen blüht noch einiges mehr als bei unserem letzten Rundgang. Einer unserer Rhododendren zeigt sich mit strahlend weißen Blüten. Und der vom Nachbarn, da sind wir nun also doch beim Nachbarn, meint es ebenfalls gut mit uns, denn Nachbars Rhododendron hat sich mit ein paar Blütenzweigen zu uns über den Zaun geschoben.

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Nachbars Rhododendron bei uns zu Besuch

Die herrlich roten Blüten dürfen sich natürlich unserer Gastfreundschaft sicher sein. Wer würde über einen solchen Zaungast schon meckern?

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Christrose

Eine letzte blühende Christrose konnte ich sogar auch noch entdecken.

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Vergissmeinnicht

Natürlich leuchtet überall zwischen den anderen Blumen das hübsche blaue Vergissmeinnicht.

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Tränendes Herz

Das Tränende Herz setzt einen schicken Akzent in den Schattenbereich, in dem es seinen Platz hat.

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Akebia – ein eifrige Kletterin an unserem Geräteschuppen

Am Geräteschuppen zeigt die rankende Akebia ihre zauberhaften Dreiecksblüten.

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Und aus den Töpfen leuchten in fröhlichen Farben die kleinen Hornveilchen.

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Aber auch die Sträucher, die mein kleines grünes Reich zum Nachbargarten hin abgrenzen, tragen momentan ein hübsches Blütenkleid.

Wir hatten wohl doch noch Glück.  Tatsächlich hat sich nichts Pelziges mehr sehen lassen. Ob der Vorgarten auch pelzfrei ist? Wir wagen einfach mal einen Blick.

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Blick auf unseren kleinen Steingarten

Dort blüht es nämlich auch sehr hübsch.

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Dort leuchtet das blaue Hasenglöckchen im Beet. Polsterphlox, Filziges Hornkraut und Sonnenröschen blühen im Steingartenteil um die Wette und die ersten Rosenblüten sind ebenfalls zu sehen.

Bei soviel Blütenpracht macht sogar die Gartenarbeit doppelt soviel Spaß. Apropos Gartenarbeit, als ich gestern ein wenig im Vorgarten werkelte, hatte ich Gelegenheit, unsere neuen Untermieter, Familie Kohlmeise, zu beobachten.

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Sie haben unlängst unser kleines Dornröschenschloss bezogen. Nun ja, das Schloss ist mehr eine Art kleines Wandermobil, aber die Rosen tun ihr Möglichstes, um aus dem Wandermobil ein  „Rosenschlösschen“ zu zaubern. Kohlmeisens jedenfalls scheint das kleine Schloss zu gefallen. Ich konnte sogar einige Bilder vom Ein- und Ausflug der Eltern schießen – keine Superbilder, aber als Beweis können sie wohl wieder einmal herhalten. Mama und Papa Kohlmeise hatten alle Schnäbel voll zu tun. Der Nachwuchs ist sicher äußerst hungrig. Es war nämlich ein ständiges Kommen und wieder Losfliegen.
Ich bin gespannt, ob wir auch irgendwann den ersten Ausflug des Nachwuchses miterleben dürfen. Wenn ja, werde ich natürlich berichten.

Übrigens hatten wir tolles Wetter für unseren blumigen Nachschlag. Habt Ihr den herrlich blauen Himmel gesehen? Dort über dem Flieder? Das sieht doch schon fast nach Sommer aus, oder?

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Flieder

 

Am vergangenen Sonntag war so herrliches Wetter, dass ich mir einfach meine Kamera schnappen und eine kleine Bestandsaufnahme von all dem, was gerade in meinem Garten blüht, machen musste, denn es leuchtete bunt aus allen Ecken und Winkeln meines kleinen grünen Reiches. Die Sonne hatte all die Farbe an den Tag gebracht.
Bei meinem Rundgang ist mir aufgefallen, dass nicht nur die Gartenblumen wunderhübsch blühen, auch andere Pflanzen sind mächtig, wenn nicht gar übermächtig, ans Licht geschossen, besonders die, die nicht unbedingt zu den Lieblingen der Gärtnerin zählen – wie Giersch, Schachtelhalm und Maiglöckchen. Äh, ach so, Maiglöckchen gehören ja angeblich zu den Guten.

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Maiglöckchen

Nun ja, bei mir gehören sie eher zu den mäßig Geduldeten – so in die Kategorie Löwenzahn. Ich mag sie beide, Löwenzahn und Maiglöckchen, eigentlich ganz gern – wegen ihrer hübschen Blüten und wegen ihres angenehmen Duftes.

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Löwenzahnblüte

Doch schnell werden sie zu frech und versuchen brutal, quasi mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, die Vorherrschaft im Garten zu übernehmen. Gewöhnlich ist dann für mich der Zeitpunkt gekommen, ihnen zu zeigen, was eine Hacke ist. Und genau an dem Punkt scheinen wir wieder einmal angekommen zu sein, denn die Maiglöckchen machen gerade jetzt im Mai besonders gern, was sie wollen, und der Löwenzahn tut es den weißen Glöckchen nach. Der macht es allerdings nicht im geheimen Untergrund, mit Wurzelausläufern, wie die hinterlistigen Maiglöckchen. Der Löwenzahn hat sich für seinen Ausbreitungsdrang eine andere Methode ausgedacht und die ist auch nicht gerade ohne.

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Löwenzahns viele kleine Schirmchen

Er steht mehr auf Schirmchen, und die hat er in einigen Gartenbereichen bereits wieder aufgespannt und wartet nun auf den nächstbesten Windstoß, um seinen Kindern den Startschuss für ihren Absprung und die großräumige Verbreitung seiner Nachkommen in meinem grünen Reich zu geben. Wenn man bedenkt, dass solch eine Pusteblumen in der Regel zwischen 200 und 300 Schirmchen auf die Reise schicken kann, dann ist der Garten, so man nichts gegen den Ausbreitungsdrang des Löwenzahns unternimmt, bald in Löwenzahns fester gezahnter grüner Hand. Ich muss mich also beeilen und eingreifen, bevor mein Garten nur noch aus Löwenzahn und ja … und aus Maiglöckchen besteht.

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Vergissmeinnicht

Neben Maiglöckchen und Löwenzahn gibt es übrigens noch so eine verwegene Pflanze, die gern in meinem Garten tut, was sie will.

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Die allerdings hat bei mir Narrenfreiheit, denn ich liebe es, wenn sie mein kleines grünes Reich für eine Weile in eine blaue Wunderwelt verwandelt.

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Aber diese Narrenfreiheit hat wirklich nur das Vergissmeinnicht. Was? Ich höre Einspruch?

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Torty auf Klettertour

Äh, ja, okay, es gibt da noch so zwei, drei Pflanzen, pelzige, die Narrenfreiheit in meinem Garten haben und nicht nur dort.

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Keks

Wie wir gerade merken, drängeln sie sich immer und überall in den Vordergrund, auch wenn Keks hier oben so tut, als neige er mehr zur Untergrundarbeit.

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Torty

Torty dagegen lässt keinerlei Zweifel darüber aufkommen, wer immer und überall im Hause Silberdistel im Vordergrund steht. Was heißt hier im Hause? Der Garten ist davon natürlich keinesfalls ausgenommen. Fast hätte ich vor Schreck die Kamera fallenlassen, als mich, ich stand gerade, höchst konzentriert ein Blümchen knipsend, am Geräteschuppen, plötzlich dicht neben meinem Ohr etwas anmaunzte. Torty hockte wieder einmal auf dem Dach und nutzte meine Ahnungslosigkeit schamlos aus, um mich zu erschrecken und wohl auch, um mir laut maunzend mitzuteilen, wer die eigentliche Herrin in meinem Garten ist.  Torty maunzt laut – sehr laut, so, als hätte sie ein Megaphon dabei. Wenn sie maunzt, stimmt man ihr immer zu, schließlich will man irgendwann seine Ruhe haben.

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So, nun aber genug über die pelzigen Pflanzen geschwatzt, am Ende fühlen sie sich in ihrer Wichtigkeit noch bestätigt. Jetzt endlich zu denen, um derentwillen ich mit der Kamera überhaupt in den Garten aufgebrochen bin.
Hinein also ins Blühvergnügen meines Maigartens!

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… lagen heute in unserem Briefkasten. Und sie kamen von Janosch … ähem … nein, … sie kamen von Bloggerkollegin Frau Tonari, die den Hasen von Janosch mit den tierisch guten Osterwünschen auf die Reise geschickt hat.
Eigentlich hätte ich ja erwartet, dass Janosch nicht nur Tigerenten erfindet, sondern auch den Tigerosterhasen. Dennoch … als Janosch-Fan freue ich mich tierisch über alles, was der Stift von Janosch zaubert und so natürlich auch über die tolle Karte mit den lieben Wünschen von Frau Tonari. Und weil mich genau diese Osterwünsche ganz besonders erfreut haben, möchte ich auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön auf die Reise zu Frau Tonari schicken.
Die kleine schriftliche überaus gelungene Osterüberraschung war Grund genug, während meiner Osterpause noch einmal kurz aus der Versenkung aufzutauchen.

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Wir Silberdistels wünschen natürlich auch Tonaris tierisch gute Ostern.

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Und da ich nun doch noch einmal mein bücherstaubiges Fensterchen geöffnet habe, lasse ich für alle eventuellen Osterbesucher noch einen bunten Osterstrauß aus meinem Garten hier. Die Natur explodiert momentan förmlich. Der April macht zwar gerade seinem Namen alle Ehre und überhäuft uns mit einem Mix aus Regen, Graupelschauern, Sturm und wenigen sonnigen Augenblicken und versucht so, uns das Osterfest auf seine Weise bunt zu gestalten. Trotzdem kann er uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass er auch noch anderes im Gepäck hat. In meinem Garten kann man sehen, dass er nicht nur mit Regen, Hagelkörnern, Sturm und Sonnenstrahlen im Wechsel spielen kann.  Er ist auch ein talentierter Maler. Aber schaut selbst, wie kunstvoll er mit dem Malpinsel umgehen kann!

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Ach, und als ich so osterspazierend für mich hin ging und die Blumen in meinem Garten bewunderte, sah ich doch tatsächlich sogar den Osterhasen. Nahezu perfekt getarnt hockte er in meinem kleinen grünen Reich und hielt Ausschau nach guten Verstecken für die Ostereier.

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Er schien mir zwar für einen Hasen ein bisschen kurzohrig zu sein, aber das war sicher alles nur Tarnung. Und husch … weg war er plötzlich … Wahrscheinlich hatte er mich bemerkt und das ging ja nun so gar nicht – so VOR Ostern.

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Doch dann entdeckte ich ihn noch einmal – wieder kaum auszumachen … und husch … war er erneut meinen Blicken entschwunden. Wo mochte er jetzt hin sein?

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Ach, da ist er ja wieder. Aber … hm … die Ohren sind wirklich recht kurz geraten. Und der Schwanz  … Haben Hasen einen solch langen Schwanz? Gibt es langschwänzige Hasen? Vielleicht hat dieser Hase das, was ihm an den Ohren fehlt, hinten – am Schwanz. Oder ob es sich bei diesem Exemplar doch eher um den berühmten Dachhasen handelt?

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Na egal, ob mit echtem Osterhasen oder nur mit Dachhasen … Euch allen ein schönes Osterfest mit hoffentlich auch ein paar herrlich wärmenden Sonnenstunden. Es ist hier nämlich gerade auch kalt 😦

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Und wenn der April etwas gegen sonnige Tage hat, dann habt die Sonne wenigstens im Herzen ❤ Die kann er uns nämlich mit seinen Wetterkapriolen so gar nicht nehmen.

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Auch, wenn dieser Beitrag ausnahmsweise einmal nicht schon frühmorgens um 8.00 Uhr durch unsere verstaubte Tür geblickt hat, kommt er dennoch. Geht ja gar nicht anders. Wir haben nämlich heute unseren 6. Geburtstag – Bloggeburtstag. Und da gehört es sich schließlich, dass wir all unseren Blogbesuchern wieder einmal ein ganz liebes Dankeschön für die zahlreichen Besuche, Kommentare und Likes sagen.
Einige von Euch begleiten uns Silberdistels schon viele Jahre, fast von der Stunde an, zu der der „Bücherstaub“ das erste Mal in die Welt hinaus wirbelte. Und genau Ihr, die Ihr schon sooo lange mit uns ausgehalten habt, Ihr habt ein ganz besonders liebes Dankeschön verdient. Wir freuen uns sehr darüber, dass Ihr immer noch den Weg in unser staubiges Blogstübchen findet. ❤ DANKESCHÖN für Eure Treue!!! ❤
Im Laufe der Jahre sind noch viele weitere Besucher hinzugekommen. Auch Euch, die Ihr uns immer wieder mit Euren lieben Besuchen, Kommentaren und Likes verwöhnt und zu weiteren Beiträgen anspornt, ein ganz herzliches Dankeschön.
Und weil es uns ganz, ganz doll freut, dass Ihr alle scheinbar immer wieder gern hier reinschaut, haben wir Euch heute als kleines Dankeschön ein buntes Sträußchen aus unserem Garten mitgebracht. Nehmt Euch ein Blümchen mit, denn heute verschenkt das Geburtstagskind einmal die Blumen an seine Gäste. Und Dir, Frau Hummel, ganz  besonderen Dank. Du warst der erste Geburtstagsgast heute. Du denkst immer daran, wie ich weiß, auch, wenn es mir einmal durchgerutscht ist, dass auch Blogs irgendwie Geburtstage haben 😉

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Ja, aber heute hatte ich den bücherstaubigen Geburtstag nicht vergessen. Ich hatte mich eher nur ein bisschen mit der Zeit vertan und dem Zusammenstellen meines Blumenstraußes für die Geburtstagsgäste. Ja, und als ich meine pelzige Garde zum Geburtstagskaffee hereinrufen wollte, geschah es, mich  überfiel angesichts dessen, was ich erblickte, schockartig eine Weiterschreibblockade.  Ich musste erst etwas viel Wichtigeres tun, etwas retten … Schreiben würde ich später noch können, jetzt war Hilfe, lebensrettende Hilfe angesagt.
Ich hatte kurz zuvor einen Blumenkasten mit einer neuen Katzenminze bepflanzt. Das neue Pflänzchen sah wunderhübsch und wohlgewachsen aus und machte sich ausgesprochen gut im Kasten. Dann kam Torty des Wegs, ich hatte ja zum Geburtstagskränzchen gerufen. Aber anstatt hinein zum leckeren Geburtstagsmahl zu schreiten, drängelte Torty mich rüde vom frisch beminzten Kasten fort. Erst schnupperte sie interessiert, …

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… dann setzte sie ihr Milchkaffeepfötchen in den Kasten und dann war plötzlich alles zu spät und Torty machte ihrem Namen alle Ehre – scheinbar leitet sich Torty von dem Wort Tortur ab. Es blieb nämlich nicht bei dem einen Milchkaffeepfötchen, das besitzergreifend  mitten in den Kasten wanderte. Wenige Augenblicke später waren sämtliche Pfoten im Kasten und eine schrecklich erdrückende Tortur begann für das arme frisch gesetzte Minzpflänzchen, das eben noch so stolz und aufrecht dagestanden hatte.
Das zweite Pflänzchen, rechts im Bild, hatte sich lieber gleich ganz platt in den Kasten gelegt – man sah sofort, dass es noch Erfahrung aus dem Vorjahr hatte und wusste, dass aufrechtes Stehen für Katzenminzen im Hause Silberdistel nicht angesagt ist. Aber wie wir später noch sehen werden, nütze ihm das auch nichts. Es wurde dennoch nicht übersehen.

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Als Torty endlich nach gefühlten Stunden den Pflanzkasten für ein Weilchen verließ, gab es dennoch kein Aufatmen für die Minzen. Keks würde nicht Keks heißen, wenn er nicht auch Katzenminzen auf selbigen gehen würde. So nahm die Minzenquälerei erneut ihren Lauf und wie man im letzten Bild der folgenden Bilderschau und der danach sieht, blieb auch die Minze nicht verschont, die sich sicherheitshalber bereits platt auf die Erde gedrückt hatte.

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Während sich nun Keks nahezu bis zur Besinnungslosigkeit an beiden Minzen berauschte, zog es seine Schwester Torty erneut zum Drogenkasten und dann lief es nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir unausstehlich“.

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Und das Ende der Geschicht‘ … die graue Eminenz geruhte ohnehin die Geburtstagsparty zu verschlafen, sie widerstand solchen Drogen schon immer, und die beiden Jungspunde sind auf ihre Art glücklich und irgendwie nicht mehr in der Lage, heute noch sinnvolle Dankesworte von sich zu geben. Sie müssen erst einmal ihren Rausch ausschlafen. Torty tut das sicherheitshalber gleich auf den Minzen. Wer weiß, wann sie den nächsten Schuss braucht? So ist der Weg wenigstens nicht so weit und Keks kann von der wertvollen Minze auch nichts stehlen.

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Ihr seht also, wir feiern hier irgendwie ein berauschendes Fest. Aber keine Angst, die Minzen stehen nun erst einmal zur Erholung fernab jeglichen Katzenzugriffs auf einem für die Drogensüchtigen hoffentlich unerreichbaren Fenstersims. Ich konnte nämlich die berauschte Torty irgendwann widerstandslos vom Kasten pflücken und die Minzen somit vielleicht doch noch retten.

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Etwas ramponiert, aber doch eine aufrechte Kämpferin – die kleine Minze. Sie wird sich doch nicht von zwei irren Katzen unterkriegen lassen!