Archiv für die Kategorie ‘Katzen’

„Herr Silberdistel, das Mittagessen ist fertig!“, rufe ich durchs Haus. Wenig später poltert mein Gatte die Treppe hinunter und steht kurz darauf in der Küche. Er greift die beiden bereits gefüllten Teller und trägt sie zu unserem Essplatz in den Wintergarten hinaus. Leicht stöhnend steht er fast sofort wieder hinter mir. Sein Stöhnen erklärt sich mir mit dem Satz: „Ich muss schon wieder eine Maus entsorgen.“ Mit einer alten Zeitung, die er aus unserem Zeitungsständer greift, eilt er zurück ins Tatortzimmer Wintergarten. Ob die Maus noch lesen kann? Sicher nicht, oder? Herr Silberdistel braucht wohl nur einen Papiersarg für das arme Mäuschen.

Dieses Mal hat unser keksiger Mausetod eine graue Hausmaus erwischt. So langsam lernen wir durch ihn die gesamte Mäusepopulation rund um unser Haus kennen. Unser Mauserkater wird von Tag zu Tag geübter. Oder laufen ihm die Mäuse von ganz allein in selbstmörderischer Absicht ins Maul? Vielleicht leiden wir sogar unter einer von uns Menschen bisher unbemerkten Mäuseplage? Und in dem Mäusegedränge suchen einige von ihnen in Panik gar den Freitod?

Nein, nein … das kann ich mir nach genauerer Überlegung dann doch nicht vorstellen –  also das mit dem Freitod der Mäuse. Das mit der Mäuseplage schon eher. Und auch die Möglichkeit, dass unser getigerter Vierbeiner Keks genau dieser Plage entschlossen den Kampf angesagt hat. Wenn dem mit der Mäuseplage tatsächlich so sein sollte, können wir sicher froh sein, über gleich drei dieser lebenden Mausefallen zu verfügen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Obwohl … zwei der Lebendfallen der besonderen Art scheinen doch mehr auf anderes, denn auf Mäuse spezialisiert zu sein …

Nach getaner Bestatterarbeit kümmert sich mein Herr Silberdistel wieder um unseren Mittagstisch. Das Dessert will schließlich auch noch in den Wintergarten getragen werden. Ich räume, während mein Gatte mit dem Vanillepudding davoneilt, schnell noch Töpfe und Pfanne vom Herd und folge dann Herrn Silberdistel zum Mittagsschmaus.

Als ich den Raum betrete, fällt mein Blick auf unsere beiden Katzendamen. Sie stehen auf der Fußmatte vor der Tür zum Garten und knabbern an einer … hm … nein, nicht schon wieder … an einer Maus. Das sieht eher wie … wie ein Stückchen Leber aus, ein recht großes sogar.

Etwas strafend schaue ich zu Herrn Silberdistel hinüber und sage: „Hättest Du ihnen das nicht auf einen Teller legen können? Sie schmaddern doch so alles voll. Und warum hast Du ihnen gleich so ein großes Stück gegeben? Wenn sie es am Ende doch nicht fressen, können wir es nur noch in den Müll werfen.“
Der Gerügte schaut mich verständnislos an: „Wovon sprichst Du überhaupt?“
„Na, von dem Stück Leber dort auf der Fußmatte.“
„Ich hab‘ den Katzen nichts gegeben!“, sagt mein Gatte und schaut verwundert zu den beiden Katzendamen.

Ich blicke Herrn Silberdistel an, dann auf unsere Teller. Da hat sich doch eine der beiden pelzigen Damen, während unser Essen für einen Moment wegen der sterblichen Mausüberreste unbeaufsichtigt war, frech von einem unserer Teller bedient. Herr Silberdistel vermutet, dass auf seinem ein Stückchen Hähnchenleber fehlt.
Die graue Eminenz saß nämlich zuvor genau an der Seite des Tisches, an der sein Mittagsteller immer noch steht – nur mit einer Lücke im Hähnchenleberabteil.

Ich fasse es nicht! Sollte etwa die graue Eminenz die Diebin gewesen sein? Ausgerechnet die Katze, die immer als Vorzeigekatze herhalten muss, wenn es um gute Erziehung, um gute Manieren geht?
Meine Fassungslosigkeit hält sich allerdings nur kurz, dann bahnt sich aus meinem Innern glucksend ein Lachen den Weg nach draußen. Herr Silberdistel kann nicht anders und muss ebenso loslachen.
Die Katzen fühlen sich durch unseren Heiterkeitsausbruch nur noch in der Rechtmäßigkeit ihres Diebstahls bestätigt und nagen weiter an ihrem Anteil an unserem Mittagsmahl herum. Aber irgendwie scheint Hähnchenleber mit Sherry-Essig angerichtet, doch nicht so ganz nach ihrem Geschmack zu sein. Die graue Eminenz tritt zur Seite und lässt Torty kosten. Die leckt nur ein wenig halbherzig daran herum und lässt das Stück dann ebenfalls liegen.

DSC04840

Die graue Eminenz ist derweil auf ihren Lieblingsstuhl gesprungen und rollt sich, als wäre nichts geschehen, zu einem Nickerchen zusammen.

DSC04776

Torty huscht zur Wintergartentür hinaus und macht sich zu einem Gartenrundgang auf. Na toll, so hatte ich mir das fast vorgestellt – erst stehlen und dann nicht einmal auffressen.

Unser Keks war nach der erfolgreichen Mäusejagd hungrig in die Küche geeilt. Er musste nun erst einmal seinen Futterteller inspizieren. Die mausigen Mitbringsel können gewöhnlich wir Silberdistels essen. Keks steht nicht so auf Mausbraten. Er mag lieber einen ordentlichen Berg Thunfisch.
Oh, schon fertig? Da steht unser Mausetod ja schon wieder neben uns. Den Magen voll, ist er nun bereit für den nächsten Jagdausflug.
Doch was ist das? Mit geübter Nase erfasst er sofort das von den Damen verschmähte Stückchen Leber auf der Fußmatte. Jagen macht hungrig. Offensichtlich passt noch ein wenig mehr als ein Berg von Thunfisch in den Katermagen hinein. Gierig stürzt sich Keks auf das im wahrsten Sinne des Wortes gefundene Fressen. Ratz Batz ist das Diebesgut verspeist.

DSC04966

So hat die gestohlene Leber am Ende doch noch die ihr gebührende Aufmerksamkeit gefunden, wenn auch nicht durch die eigentliche Diebin.

SONY DSC

Sicher wollte unsere graue Eminenz dem Jungvolk nur zeigen, dass auch sie es noch immer faustdick hinter ihren pelzigen Ohren hat.

Angeblich hat jeder seine Leiche im Keller. Hätte das jemand von uns Silberdistels behauptet, wäre ich wahrscheinlich bis eben noch zutiefst beleidigt gewesen. Inzwischen muss leider auch ich zugeben, wir haben uns eingereiht in die Schlange all derer mit ihren Kellerleichen. Obwohl … bei uns lag sie nicht im Keller. Unsere Leiche hatte es wärmer und irgendwie auch gemütlicher. So sind wir Silberdistels eben. Wenn schon eine Leiche, dann soll sie es auch gut haben.
Aber vielleicht lag es auch ganz einfach nur in der Ermangelung eines Kellers im Hause Silberdistel. Da wollen wir vielleicht doch lieber ehrlich bleiben und uns nicht über den grünen Klee loben.

Zunächst jedoch ahnten wir noch gar nichts von unserer Leiche, schließlich hatten wir ein reines Gewissen. Mit unserer „Keller“-Leiche ist es nämlich etwas anders als mit den Kellerleichen all der anderen, die krampfhaft versuchen, sie unter den Teppich zu kehren. Unsere wurde uns ohne unser Wissen einfach untergeschoben. Ja, untergeschoben. Was? Das behaupten die Täter in den Krimis auch immer? Nein, wir sind wirklich ganz, total und völlig unschuldig. Sie war plötzlich einfach da – ohne unser Zutun.

Wie gesagt, wir ahnten zunächst noch gar nichts von ihr. Dann aber machte sie sich bemerkbar – erst langsam und dann immer heftiger. Herr Silberdistel und ich saßen in trauter Zweisamkeit vor dem Fernseher und schauten diese „Lucifer-Serie“, in der ja nun in einer Tour auch Leichen vorkommen. Ich glaubte schon, dass die Technik wieder einmal in einem enormen Weitsprung zu neuen Möglichkeiten gehüpft war. Konnte man jetzt schon nicht nur Geräusche so hautnah miterleben, als würde man selbst in der jeweiligen Filmszene agieren, konnte man neuerdings etwa auch schon die jeweiligen im Film vorherrschenden Gerüche wahrnehmen?
Warum sollte man nicht die Gerüche wahrnehmen können? Unlängst hatten wir während eines Kurzurlaubs in Franken die Cadolzburg im Landkreis Fürth besucht. Dort lernten wir, wozu Technik und Fantasie in der Lage sind.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Die Burg an sich war schon mehr als sehenswert. Ihr Erlebnis-Museum jedoch war das berühmte Sahnehäubchen auf unseren Ausflug – ein Museum nicht nur zum Anfassen, An- und Ausprobieren.

Genau dort nämlich sollten wir sogar miterleben, wie die Cadolzburg einst brannte. Wir sahen UND rochen, wie sich das Feuer durch die Burg fraß. Warum also sollten nicht auch die „Lucifer“-Macher über diese Kunst verfügen und die Düfte aus der Serie in unser Wohnzimmer zaubern können?

Jedenfalls schien es, während wir gespannt auf den Fernsehschirm starrten, als würde ein leichter Verwesungsgeruch durch unser Wohngemach wabern. Zunächst wollte ich noch den Katzen die Schuld daran geben. Hatte sich eine von ihnen irgendwo mit diesem ekligen Geruch parfümiert? Katzen sind ja mitunter etwas seltsam drauf.
Eine Geruchsprobe aus der Nähe ließ jedoch nichts in dieser Richtung erkennen. Kam es doch vom Fernseher und dieser teuflischen Serie? Oder schlug meine Fantasie bei all dem Grusel wieder einmal Purzelbäume?
Herr Silberdistel war sich derweil auch nicht mehr ganz sicher, ob ich ihn nur mit meiner Hysterie angesteckt hatte oder ob er selbst tatsächlich auch etwas roch, das nicht in unser Wohnzimmer gehörte.

Wir beschlossen, zunächst einmal gründlich durchzulüften. Dann gingen wir beruhigt zu Bett. Die Luft schien nun wieder rein zu sein.

Anderntags, ich trat frisch geduscht und wohlparfümiert in unser Wohnzimmer. Das bettelnde Katzenvolk wollte schleunigst hinaus in den Garten. Wir hatten für den Geschmack unserer pelzigen Mitbewohner wieder einmal viel zu lange geschlafen. Ungehalten sprangen sie mir vor den Füßen herum und mauzten mir zu, mich gefälligst etwas mit dem Türöffnen zu beeilen.
Ich hatte das Zimmer noch nicht einmal ganz durchstolpert, als mir das Frischgeduschte und Wohlparfümierte abhanden zu kommen schien. Erneut wehte mir statt meines eigenen Wohlgeruchs diese Duftwolke vom Abend vorher um die Nase.
Irritiert blickte ich zum Fernseher. War Lucifer … ? Doch der Bildschirm war dunkel. Dennoch schien dieser Ekelgeruch stärker geworden zu sein. Hatte uns hier vielleicht doch jemand eine Leiche in den Keller ins Wohnzimmer gelegt? Ich würde der Sache auf den Grund gehen müssen.

Nachdem wir im Wintergarten, in dem glücklicherweise angenehme Frischluft herrschte, gefrühstückt hatten, machte ich mich ans Werk. Ich kroch in alle Ecken und Winkel unseres Wohngemachs. Am stärksten schien mir der fiese Geruch in der Nähe unserer Sitzmöbel  spürbar.

12-DSC01629-k

Die Sitzecke musste also weg und alles gründlich durchforstet werden. Dumm nur, dass die Sessel auch als Stauraum dienen und so allerlei beherbergen, was man braucht oder auch nicht.
Ich musste Klarheit haben. Also rückte ich Möbel hin und Möbel her. Letztendlich immer noch nicht fündig geworden, baute ich Stück für Stück auseinander und inspizierte zugleich jeden einzelnen Sesselinhalt. Überall konnte die vermutete Leiche versteckt sein. Gründlichkeit war angesagt. Dabei kamen ungeahnte Schätze zum Vorschein, Schätze, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass wir sie jemals hatten. Eine Leiche brachte meine Inspektion allerdings nicht zutage. Wie hätte sie auch da hineinpassen sollen? Obwohl … klein und zusammengerollt …

Bei meiner Aktion musste mir immer wieder Herr Silberdistel zur Hand gehen. Er befüllte die Mülltonne mit Dingen, die wir einst dringend zu brauchen glaubten, die aber bald aus unserer Erinnerung verschwunden sein mussten. Ganz nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn. Vermisst hatten wir davon kaum etwas. Wie konnte besser bewiesen werden, dass wir all den Kram nicht mehr brauchten? Also weg damit!

Endlich war ich im Schweiße meines Angesichts am letzten Sessel angelangt. Irgendwie war ich derweil schon ein wenig verzweifelt. Meine Suche nach der Herkunft dieser eigenartigen Duftnote war bisher erfolglos gewesen. Egal, auf zum Endspurt!

Bereits etwas entmutigt, hoben wir Silberdistels gemeinsam das letzte Sesselteil hoch. Und da waberte schlagartig eine unverdünnte Wolke dieses „edlen“ Geruchs zu uns empor. Fast hätte ich vor Entsetzen den Sessel wieder fallen lassen.
Unsere „Keller“-Leiche war gefunden. Winzig und ein wenig spitz im Gesicht lag sie dort – mausetot.

13-DSC01624-k

Und wir beiden Silberdistels, wir schwören es hoch und heilig, haben wirklich nichts mit ihrem Tod zu tun. Diese Leiche wurde uns von fremder Hand oder vielleicht auch von bekannter Pfote untergeschoben. Wir sind ziemlich sicher, dass mehr eine Pfote denn eine Hand im Spiel war. Lebt doch in unserem Hause ein recht geschickter getigerter Mauserich, der uns oft schon mit derartigen Mitbringseln  „beglückte“.

Das kleine Spitzmäuschen muss wohl noch gelebt haben, als es von dem vierbeinigen Jäger und von uns unbemerkt ins Haus getragen wurde. Sogar die Flucht unter besagten Sessel ist ihm offensichtlich noch gelungen. Dann jedoch muss der Stress wohl doch zu gewaltig gewesen sein und der Mäuse-Sensenmann hat dem armen Opfer still und leise unter unserer Sitzecke die Augen zugedrückt.

14-DSC01642-k

Bei der Befragung des Hauptverdächtigen konnten allerdings keine Beweise für seine Schuld erbracht werden. Er schwieg sich einfach aus.

15-DSC01644-k

Weitere Befragte wuschen ihre Pfoten laut Mauzsage ebenfalls in Unschuld.

16-DSC02647-k

Mangels an Beweisen mussten am Ende alle in Frage kommenden Verdächtigen freigesprochen werden.

16-DSC01636-k

Weitere Untersesselfundstücke konnten nicht als Beweisstücke für die Untat mit herangezogen werden. Sie schienen nicht mit dem Mordopfer und dieser Tat in Zusammenhang zu stehen. Mit den Verdächtigen aber wohl schon. Immerhin beweisen diese Stücke, dass bereits öfter Mäuse & Co. unter Sessel gehetzt wurden. Dieser Tatbestand könnte also durchaus auf einen Wiederholungstäter hinweisen. Nur konnten wir weder diese, noch die vorherigen Taten einem konkreten Täter zur Last legen. Wahrscheinlich aber stecken sie alle unter einer Decke – organisiertes Verbrechen gewissermaßen. Schwer gegen anzukommen. Wer traut sich da schon?

Ein Gutes jedoch hatte die ganze Sache. Endlich ist das kleine hölzerne Schaukelpferdchen wieder aufgetaucht. Gewöhnlich schmückte es zum Weihnachtsfest gemeinsam mit anderen Figuren unseren Christbaum. Vorletztes Weihnachten verschwand es plötzlich spurlos und ließ mich traurig zurück. Wie konnte es mir das antun und einfach davonschaukeln? Jetzt weiß ich, dass es ganz unfreiwillig verschwand, ich nur seine Hilferufe nicht gehört habe.

Ende gut, alles gut. Naja, nur für die arme kleine Spitzmaus nicht.

 

… werden wir Silberdistels jetzt – wir machen Blogpause …

01-PIC_5181

… und sind dann also mal fort, weil … der Sommer hat noch einiges mit uns vor. Oder war es die Enkeltochter, die uns wieder einmal so allerlei Beschäftigung angedroht hat? Nun, wer auch immer, das wirkliche Leben meint, es gibt auch fernab von Schreibtisch und PC so allerlei Interessantes zu tun und zu entdecken. Und wenn wir jetzt nicht endlich zu unserer sommerlichen Entdeckungsreise aufbrechen, ist dieser ohnehin sehr schwächelnde Sommer vielleicht still und leise an uns vorüber gegangen und wir haben es noch nicht einmal gemerkt.

02-DSC00926

Wir machen uns denn mal auf die Socken, um zumindest das Wenige, was der Sommer in diesem Jahr im Gepäck zu haben scheint, noch mitzunehmen.

03-DSC01916

Unsere graue Eminenz hat sich schon mal den besten Platz gesichert – im Grünen, wie man sieht, noch dazu äußerst gemütlich gepolstert und für alle Fälle trocken. Man weiß ja nie, zumal der Sommer momentan sehr tränenreich unterwegs ist. Andererseits ist sie mit ihrem regensicheren Plätzchen dennoch dicht an der Natur – an Vogelgezwitscher, summenden Insekten und bunter Blumenpracht. Was will man mehr als Katzendame im fortgeschrittenen Alter?

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Andere aus der Familie Silberdistel schauen vielleicht lieber den Rotschwänzen bei ihrer Arbeit zu.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Und sollte der Sommer doch noch heiß werden, dann wissen wir Silberdistels auch für Abhilfe zu sorgen.

15-DSC02188

Dann machen wir es wie unsere Kröte Arni, wir springen ins kühle Nass. Nur keine Angst, wir bringen nicht Arnis kleines Gartenteichlein zum Überlaufen. Das lassen wir ihm. Wir springen lieber in die große Badewanne vor unserer Haustür – in unsere Ostsee.

16-DSC01295

Und die silberdisteligen Familienmitglieder, die es nicht so gern nass mögen, die baden voller Vergnügen in der Katzenminze.

17-DSC_0029

Und noch wieder andere baden einfach in Glückseligkeit.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Kurz und gut, jeder von uns wird den Sommer auf seine Weise genießen und am Ende hoffentlich ganz erholt und fit hier wieder in unser bücherstaubiges Stübchen zurückkehren. Ja, da dürfte es fast schon Herbst sein. Bis dahin aber alles Liebe für Euch, habt eine schöne Zeit und genießt auch Ihr den Sommer und lasst Euch nicht von seiner eventuellen kalten Schulter beeindrucken! 😉

… unsere graue Eminenz, denn sie hat heute …

01-PICT1632-2

Geburtstag

Und so, wie auf dem Bild hier oben, sah sie aus, als sie am 23. September 2003 zu uns kam. Auch wenn sie auf dem Foto so unschuldig und vielleicht auch ein wenig ängstlich schaut, …

02-PICT1633

… das täuschte gewaltig, denn sie war ein enormer Wirbelwind und sie ging nicht nur über Tische und Bänke, sie machte auch vor uns Silberdistels nicht halt. Jeans tragen wurde plötzlich für uns geradezu zur Pflicht, denn unser Katzenkind krabbelte mit wahrer Begeisterung und in rasanter Geschwindigkeit an unseren Hosenbeinen hoch, um Tische, Regale und Schränke zu erreichen, auf die sie noch nicht springen konnte. Wir dienten als Ersatzkletterbaum.

03-PICT1648-1

Einen Tag später brachten wir ihr einen Spielkameraden mit – einen 12 Wochen alten Maine Coon Kater, der sie an Größe nahezu mächtig überragte. Ich hatte später immer Angst, er würde unser kleines Katzenmädchen eines Tages beim Spiel erdrücken. Aber der kleine graue Wirbelwind ließ sich nie unterkriegen. Schnell wurden die beiden zu engen Freunden.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Viel Schönes, Lustiges und mitunter auch Aufregendes haben wir mit ihr und natürlich auch mit ihrem und unserem langjährigen Begleiter Bärchen erlebt. Etliche Geschichten habe ich hier im Blog festgehalten. Für mich sind es wundervolle Erinnerungen.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Inzwischen ist unsere nun schon 14 Jahre alte graue Lady nicht mehr ganz so aktiv. Sie schläft gern und viel. Ihr allerliebster Schlafplatz ist schon eine ganze Weile mein Schreibtischsessel. Und wenn ich ihn gerade besetze, weiß sie sehr wohl, wie sie mich nötigen kann, aufzustehen und den Sessel ihr zu überlassen.

26-DSC07390

Wer kann diesem Blick schon widerstehen? Aber wenn ich das dann doch einmal kann, fuscht sie mir auch mal ordentlich ins Handwerk und übernimmt mal schnell die Arbeit am PC  – ganz nach dem Motto:  Wenn die Arbeit getan ist, wird die Silberdistel ja wohl den Sessel freigeben.

27-DSC07413

Da zeigt sie mir, was eine Katze in ihrem Alter noch alles kann. Ganz flink klimpert sie mit ihren flauschigen Zehen über die Tastatur und …

28-2017-02-26 (3)

… schon hat sie ein Screenshot geschossen und gleich noch gut abgespeichert.

29-DSC07326

Katze müsste man sein. Ich grüble jedes Mal neu, wie das noch war mit den Screenshots. Aber wozu habe ich schließlich meine kluge graue Eminenz?

DSC02648

Und da ich nun eh schon wieder einmal vor meinem Schreibtischstuhl stehe, kann ich auch gleich die obligatorische Thunfischgeburtstagsfrühstücksdose öffnen und dann wird ordentlich Katzengeburtstag gefeiert.

30-DSC01212

Da wollte ich doch neulich gerade in den Garten eilen, um dort vor dem Mittagessen  schnell noch ein paar Handgriffe zu verrichten, als ich auf meinem Weg durchs Wohnzimmer ein seltsam grünes Blatt auf dem Teppich entdeckte. Im ersten Moment dachte ich, eine der Katzen hätte ein Blatt von unserer Korkenzieherhasel im Pelz mit hineingeschleppt und dort verloren. Nicht selten ist der Weg vom Wintergarten quer durchs Wohnzimmer bis hin zum Katzenfressplatz in der Küche mit solchen Katzenmitbringseln förmlich gepflastert. Während ich noch so auf das vermeintliche Blatt starrte, bewegte es sich plötzlich, obwohl doch im Wohnzimmer totale Windstille herrschte. Je näher ich  dem Blatt kam, umso mehr verformte es sich in meinen Augen und schließlich verwandelte es sich in ein grünes Lebewesen. Wow! Da lag mir doch tatsächlich etwas Königliches zu Füßen.
Hatte mir etwa eine der Katzen diesen entzückenden Froschkönig ins Haus getragen? Oder war der königliche Besucher auf eigenen vier Füßen in unser Wohngemach gehüpft? Sofort fiel mir der Film „Ein Kuss mit Folgen“ ein, in dem ein in einen Frosch verwandelter Königssohn versuchte, wieder in seine menschliche Gestalt zurück verwandelt zu werden. In seiner Not suchte er krampfhaft nach einer Frau, die ihn küssen und damit die Verwandlung wieder rückgängig machen sollte. Hm, nun ja, eigentlich hatte ich meinen Prinzen ja schon vor sehr langer Zeit gefunden und was man hat, das weiß man. Was man bekommt, das ist doch irgendwie immer ungewiss – selbst bei einem König.
Vielleicht sollte ich der Sache lieber erst einmal auf den Grund gehen und erforschen, wie der kleine Froschkönig in unser Wohngemach kam.  Danach würden wir weitersehen. Vielleicht könnte dem grünen Gesellen ja auch ohne Kuss zu seinem Glück verholfen werden.
Ach, da ist ja unser Keks, mein Hauptverdächtiger in puncto Frosch-Kidnapping.

01-DSC01914

„Heh, Keksilein, hast DU den Frosch in unser Wohnzimmer getragen?“
„Stör mich nicht, Silberdistel, ich meditiere gerade.“
„Du mediwas? Nee, also Sachen gibt es in diesem Hause … Also gut, befrage ich erst einmal die anderen Herrschaften?“

01-DSC01920

„Graue Eminenz, weißt Du etwas über den Frosch in unserem Wohnzimmer?“
„Frosch? Ich? Damit gebe ich mich nicht ab. Frösche schmecken nicht.“

02-DSC01922

„Ach Torty, wie schön, dass Du auch hier bist. Sag mal, weißt Du, wie der Frosch in unser Wohnzimmer gekommen ist?“
„Tja, Silberdistel, vielleicht gehüpft?“
„Tolle Antwort, Torty, danke! Weißt Du vielleicht auch noch, ob er auf den eigenen vier Beinen hinein ins Wohnzimmer gehüpft ist?“

03-DSC01912

„Vielleicht auch auf denen von Keks? Aber nun lass mich schlafen, Silberdistel.“
„Du meinst auf den Beinen von Keks, Torty? Dachte ich es mir doch gleich. Dieser Schlingel!“

05-DSC01961

Während ich noch mit meiner Befragung befasst war, hatte Herr Silberdistel schon mal verhindert, dass unser grüner Besucher auf Nimmerwiedersehen in den Tiefen unseres Wohnzimmers verschwand. Und so hatte er dem Gast gegen unkontrolliertes Davonhüpfen ein Glas übergestülpt. Herr Silberdistel glaubt nämlich nicht an Märchen und stand somit meiner Variante mit dem verzauberten Königssohn eher skeptisch gegenüber. Aber vielleicht wollte er mich auch ganz einfach nur nicht in Versuchung führen.

06-DSC01931

Derweil schaute ich, ob Keks zu Ende meditiert hatte. Ich wollte ihn nach Tortys Hinweis noch einmal befragen, ob er nicht doch seine Pfoten bei unserem grünen Gast im Spiel gehabt hatte. Doch der würdigte mich erneut keines Blickes und täuschte jetzt sogar tiefsten Schlaf vor.

07-DSC01967

Herr Silberdistel hatte sich inzwischen des königlichen Fröschleins angenommen, ihm eine alte Katalogkarte unter den Froschpopo geschoben – wozu doch solche Bibliotheksüberbleibsel heutzutage noch nützlich sein können – und war mit dem Frosch im Glase in den Garten geschritten.

08-DSC01968

Eines unserer drei kleinen Teichlein war das Ziel des tapferen Ritters Retters des kleinen verirrten Froschkönigs.

09-DSC01970

Am Teichlein angekommen, durfte das Fröschlein seine gläserne Behausung wieder verlassen und auf einem Teichrosenblatt Platz nehmen. Scheinbar wusste der grüne Prinz im ersten Moment nicht, wie ihm geschah, denn er blieb ganz starr und steif auf dem Blatt sitzen.
Hatte er vielleicht doch allein den Weg in unser Wohnzimmer gefunden und nach einem weiblichen Wesen Ausschau gehalten, dass ihn würde retten wollen und ihm seine menschliche Gestalt zurückgab? Und nun sah er sich fortgestoßen und missverstanden?

10-DSC019759

Ich blickte ihm noch einmal tief in die Augen und plötzlich … Was mochte er in meinen Augen wohl gesehen haben? Auf einmal nämlich …

11-DSC01979

… machte er einen riesigen Satz und hechtete ins kleine Teichlein. Hm, war er nun doch kein Froschkönig? Oder was hatte er in meinen Augen gesehen, dass er doch lieber ein Frosch bleiben wollte?

12-DSC01394

Doch plötzlich wurde ich ganz unsanft aus meinem Märchen mit dem Froschkönig gerissen. Etwas Pelziges drängelte sich an mir vorbei und starrte ebenfalls ins Teichlein. Irritiert erkannte ich Keks, der doch eben noch tief und fest im Wintergarten zu schlafen schien: „Silberdistel, wo, wo, wo ist mein Frosch? In welches Teichlein hast Du ihn getan? Das war mein Frosch, meiner ganz allein! Ich will ihn zurück!“
Aha, wegen Keksens Erscheinen war mein Froschkönig also geflüchtet, nicht, weil ICH so entsetzlich zum Fürchten aussah. Sicher hatte der grüne Geselle den pelzigen Jäger wiedererkannt und ein zweites Mal wollte er ihm nicht in die Fänge geraten.
Damit dürfte dann wohl geklärt sein, wie der grüne Gast in unser Wohnzimmer gekommen war.

Da war doch mein Märchen ganz einfach wie eine Seifenblase zerplatzt. Andererseits soll es ja wiederum auch nicht von Übel sein, wenn man nach einem solch märchenhaften Ausflug auch wieder auf dem Boden der Tatsachen landet.

Apropos märchenhafter Ausflug – hier geht’s entlang für diejenigen, die nun doch noch ein wenig weiterträumen möchten bei einem „Kuss mit Folgen„. Es lohnt sich – versprochen – besonders, wenn man Froschkönige und Märchen mag.

Also, als es zur Welt kam, das Übel, heute vor genau zwei Jahren, da ahnten wir Silberdistels noch gar nichts davon, dass etwa drei Monate später mehrere Übel über uns herfallen könnten.
ESONY DSCs gab auch so gar keine Veranlassung über irgendwelches Übel nachzudenken. Im Gegenteil, wir waren glücklich und zufrieden, hatten wir doch gerade einen 12. Geburtstag gefeiert, nämlich den unseres Katers Bärchen. Und natürlich hatten wir vor, mit ihm noch viele weitere Geburtstage zu feiern.
Aber irgendwie hatte das Schicksal etwas anderes mit uns und vor allem mit unserem Bärchen vor.
Dass wir damals an jenem Julitag, als unsere graue Eminenz ihrem langjährigen Begleiter ein liebevolles Geburtstagsküsschen zukommen ließ, noch nichts von alledem ahnten, war vielleicht auch gut so. Hätten wir sonst noch unbeschwert in die Zukunft schauen können? Sicher nicht.
Unser Kater Bärchen erlebte noch den Sommer mit uns und dann kam der Herbst und mit ihm auch ein Abschied für immer von unserem pelzigen Mitbewohner, ein Abschied, der uns unendlich traurig machte.

DSC08335-oval

Das kleine Übel – später Keks genannt

Aber heißt es nicht irgendwo, jedes Ende hätte auch einen neuen Anfang? So wagten auch wir, weil wir die Hoffnung hatten, über den Abschied von unserem vierbeinigen Freund besser hinwegkommen zu können, auch unsere graue Eminenz litt unter dem Verlust, einen neuen Anfang und beschlossen, noch einmal ein Kätzchen zu uns zu nehmen und damit nahm das Übel seinen weiteren Lauf. Ich hatte damals ausführlich darüber berichtet.
Der kleine Kerl, der im Oktober 2015 unser neuer Mitbewohner wurde, hatte stets viel Unsinn im Kopf und so kam er schnell zu dem Spitznamen „Das kleine Übel„.
Bei dem aber blieb es nicht. Die graue Eminenz plädierte bald für den Namen „Keks“, denn der kleine wilde Neuzugang ging ihr ziemlich auf selbigen. Er wollte rumtollen, sie aber gedachte, in Ruhe ihren Lebensabend zu genießen. Sie hatte einfach keine Lust auf Katzenkindbespaßung. Und das gab für uns schließlich den Ausschlag, diesem kleinen Übel ein Geschwisterchen hinzuzugesellen.

DSC06840-Kreis

Ein Übel kommt selten allein – Übel Nr. 2 – Torty

Dass wir damit das Übel verdoppeln könnten, befürchteten wir zwar irgendwo auch, aber Optimisten, die wir sind, hofften wir auf die gute Lösung für alle Seiten. Wir hofften, dass unsere alte Katzendame so ihre Ruhe zurückerhalten würde, da der kleine Jungspund nun einen entsprechenden, noch dazu gleichaltrigen, Spielkameraden hätte.
Letztendlich ging unser Plan auf, auch wenn Bruder und Schwester unser bis dahin doch recht geruhsames Leben ziemlich auf den Kopf stellten, denn sie verzapften einen Unsinn nach dem anderen an. Wir waren also auch weiterhin übel dran. Aber mochten wir dieses Übel im Doppelpack noch missen? Nein! Ganz sicher nicht! Wir brauchen es jetzt einfach irgendwie. Schon komisch, dass einem Übles so sehr ans Herz wachsen kann.

Heute nun jährt sich der Tag, an dem diese beiden Jungspunde das Licht der Welt erblickten, das 2. Mal. Sie feiern ihren 2. Geburtstag.

Herzlichen Glückwunsch, Ihr beiden inzwischen recht großen Übel!

DSC06963-gerahmt

Einiges von dem, wie übel uns das pelzige Geschwisterpaar mitunter mitgespielt hat, durftet Ihr hier in unserem  bücherstaubigen Blog miterleben. In der folgenden Bilderschau gibt es noch einmal einen Rückblick auf die letzten zwei üblen Jahre in unserem Leben, die genau genommen gar nicht so übel waren, mit Ausnahme des Abschieds von unserem Bärchen natürlich und mit Ausnahme der Sorgen, die wir uns mitunter mal um Keks und dann auch wieder mal um Torty gemacht haben. Wer den Weg unserer zwei Jungspunde hier im Blog mit verfolgt hat, der wird sich sicher an die eine oder andere Begebenheit erinnern.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

2015

2016

2017

 

Herr Silberdistel hatte unlängst Geburtstag. Ich war an jenem Geburtstagsmorgen bereits ein wenig eher wach als das Geburtstagkind und so schlich ich mich leise wie eine Katze hinaus aus dem Schlafgemach, um mit einigen kleineren und einem etwas größeren Geschenk wieder zurückzuschleichen, schließlich wollte ich Herrn Silberdistel sogleich, wenn er die Augen aufschlagen würde, mit diesen Geburtstagsüberraschungen überhäufen.  Als ich zurück ins Schlafzimmer schlich, hatte ich, wie hätte es auch anders sein können, drei weitere Schleicher im Schlepptau.
Doch ganz so leise, wie ich es mir gewünscht hätte, ging unser Schleichen wohl doch nicht vonstatten Oder aber Herr Silberdistel hat, mit der Zeit mag die Nähe von Katzen vielleicht doch ein wenig abfärben, irgendwie etwas von einem Kater. Möglich, dass er schlichtweg nur enorm gut hören kann – wie ein Kater halt. Und somit entgingen diesem hochsensiblen Katergehör natürlich auch unsere schleichenden Schritte nicht.
Naja, ICH machte mich vielleicht noch ganz gut als schleichende Katze, unsere drei pelzigen Mitbewohner dagegen … Die polterten mehr ins Schlafzimmer, als dass sie leise und vorsichtig schlichen.
Und da geht immer die Saga, dass Katzen extrem leise umherschleichen würden – gewissermaßen kaum wahrnehmbar für das menschliche Ohr. Jetzt aber mal im Ernst, wer’s glaubt …
Aber egal, unsere pelzigen Mitbewohner polterten also teils hinter mir her, teils rannten sie mich fast über den Haufen, denn sie mussten schließlich VOR mir im Schlafzimmer sein. Ansonsten bestand die Gefahr, dass ich ihnen einfach die Tür vor ihrer pelzigen Nase zuschlagen würde, denn eigentlich haben sie nichts in unserem silberdisteligen Schlafgemach zu suchen. Eigentlich … Ausnahmen bestätigen wie immer und überall die Regel.
Okay, Geburtstage zählen zu diesen zahlreichen Ausnahmetagen, die sich unsere Herrschaft immer wieder einfach so herausnimmt, wenn wir einmal einen Moment lang etwas unaufmerksam jene magische Tür öffnen oder aber ihrem kläglichen Jammern einfach nicht mehr widerstehen können.

Derweil hatte also Herr Silberdistel nicht nur die Augen geöffnet und unsere Glückwünsche entgegengenommen, er war auch tätig geworden und hatte bereits die kleineren Geschenke ausgepackt. Das eine schwere ruhte noch verpackt auf seinen Knien und ganz oben drauf wiederum unser Keks.

01-DSC02083

„Guck mal, Herr Silberdistel, ich habe gestern beim Einpacken der Geschenke geholfen.“

02-DSC02084

„Diese Löckchen habe ich gemacht. Schau! So geht das – das Band zwischen die Zähne nehmen und durchziehen. Dann entstehen aus dem Bandende kleine Ringellocken. Geht ganz leicht und sieht total geburtstagsmäßig schick aus.“

03-DSC02085

„Häh, was plapperst Du da, graue Eminenz? Torty hat die Locken gemacht und nicht ich?“

04-DSC02086

„Torty, ich hab doch auch welche von den Locken gemacht, stimmt’s?“

05-DSC02080

„Jaja, Keks, aber ich musste Dir erst zeigen, wie das funktioniert. Super schick sind sie geworden, unsere Locken, nicht wahr, Herr Silberdistel?“

06-DSC02079

„Ich führ’s Dir noch einmal vor, Herr Silberdistel, damit Du das demnächst auch kannst. Wir haben nämlich auch bald Geburtstag. Also, zwischen die Zähne nehmen und das Bandende ganz kräftig durchziehen.“

07-DSC02081

„Lang und länger durchziehen – bis zum Ende und ordentlich kräftig und dann … zack, loslassen.“

08-DSC02082

„Guck, und schon hast Du aus dem schlappen langen Faden lustige Ringellocken gemacht  und … und … und  natürlich auch gleich ein Spielzeug für Katzen.
Nun pack schnell aus, Herr Silberdistel, damit wir Gäste auch was von Deinem Geburtstag haben. Wir wollen nämlich endlich spielen – mit den Ringellöckchen. Anstrengung muss schließlich belohnt werden und Ringellocken machen IST anstrengend.“

09-DSC02181

„Alle weg da von den Ringellöckchen!“

10-DSC02183

„Meine, ganz allein meine! Nehmt Euch die anderen, Herr Silberdistel hat noch mehr davon! Dieses passt am besten zu meiner Pelzfarbe.“

11-DSC02184

„Oder will ich doch lieber das goldene Bändchen? Oder das grüne? Die passen doch alle zu meinem Pelz und nur zu meinem …“

12-DSC02185