Dass wir hier im Norden in gewisser Weise alle unsere Osterbescherung hatten, ist sicher kein Geheimnis mehr. Der Winter hatte uns noch einmal mächtig zugesetzt. Innerhalb kurzer Zeit hatte Frau Holle mehr als 30 cm Neuschnee aus ihren Betten geschüttelt. Das alles wäre sicher nicht weiter tragisch gewesen, wenn sie denn federleichtes Weiß auf die Erde hätte schweben lassen. Aber nix da, sie kippte klatschnasse schwere Federn aus ihrem Fenster und machte sich keinerlei Gedanken darüber, wie das wohl unten ankommen würde – auf Baum und Strauch, Häusern oder Vogelvolieren. Der Vogelpark Marlow muss die Holle wohl sehr verärgert haben, denn dort gab es riesige Schäden an den Außenvolieren. Wahrscheinlich kann man sich gar nicht vorstellen, wie verzweifelt die Mitarbeiter dort sein müssen. Nicht nur der finanzielle Schaden ist gewaltig, es ist auch viel Arbeit einfach unter den nassen Schneemassen begraben worden und wer weiß, wie viele Vögel oder andere Tiere ernsthaft zu Schaden gekommen sind.

Aber nicht nur der Vogelpark hatte über Ostern sein Schneepäckchen zu tragen, auch wir Silberdistels müssen Frau Holle irgendwie ein Dorn im Auge gewesen sein, hat sie doch mit ihrem übermäßigen Bettenschütteln unseren an die 30 Jahre alten Wacholder zu Fall gebracht.

Bereits einige Tage zuvor hatte es für uns einen kleinen Vorgeschmack auf die Schneemassen von Ostern gegeben.

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Nass und schwer hing die weiße Pracht bereits da auf unserem Wacholder und beutelte ihn arg.

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Immer wieder ging ich hinaus, um den Schnee von ihm abzuschütteln, denn der Baum war bereits durch den Druck der nassen Massen in beachtliche Schieflage geraten. Letztendlich war meine Schüttelei mehr oder weniger erfolgreich. Jedenfalls hatte der Wacholder diese Schneeattacke noch einigermaßen glimpflich überstanden. Er würde sich wieder richten, wenn auch der letzte Schneeklumpen von ihm abgefallen sein würde – so dachte ich.

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Tja, und dann, dann begann es jetzt am Samstag erneut zu schneien. Es schneite ohne Ende – wieder Schnee, der nicht nasser sein konnte. Mein Baum hatte zum wiederholten Mal unter der enormen Last gewaltig zu leiden.

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Ich schaute kurz vor dem Schlafengehen ein letztes Mal in den Garten. Es sah tiefverschneit aus. Ein letztes Baumschütteln und ich ging zu Bett.

Am anderen Morgen hatte ich natürlich nichts Eiligeres zu tun, als nach unserem Wacholder zu sehen. Als ich aus dem Fenster schaute, hatte ich freien Blick auf den Nachbargarten und auf die Häuser dahinter. Beides war sonst von unserem Wacholder verdeckt. Meine schlimmsten Ahnungen waren Wirklichkeit geworden. Es hatte offensichtlich die ganze Nacht durchgeschneit, sodass der Baum der gewaltigen Schneelast nicht mehr gewachsen war. Das übermäßige Gewicht der weißen Pracht hatte ihn regelrecht aus dem Boden gerissen und ihn quer in unseren Garten stürzen lassen.

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Er scheint unrettbar verloren zu sein. Um ihn wieder aufzurichten, hätten wir einen Kran gebraucht und einen Mast, der ihn gestützt hätte, bis er wieder selbst festen Halt im Wurzelbereich gefunden hätte.

Schweren Herzens beschlossen wir, unsere Osterbescherung mit der Säge in Angriff zu nehmen.

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Der Nachbar wird sich freuen, fällt doch nun mehr Licht in seinen Garten und in sein Haus. Auch bei uns sieht es gleich wesentlich heller aus. Dennoch … unsere Freude hält sich in Grenzen.

Aber nicht nur dem Wacholder ist Frau Holles Bettenschüttelei zum Verhängnis geworden, auch mein Mandelbäumchen hat arg gelitten und sieht sehr traurig aus. Es wurde nämlich unter dem Wacholder begraben und hat fast all seine Zweige eingebüßt. Hier habe ich aber die Hoffnung, dass es, wenn es ordentlich verarztet ist, wieder neu austreiben wird.

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12-Arg verwüstetes Mandelbäumchen

Unsere graue Eminenz betritt am Ostermontag ein scheinbar neues Revier. Was ist nur mit ihrem Garten passiert? Verwundert blickt sie sich um. Es sieht alles so anders aus.

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Auch Keks und Torty haut es fast von den Pfoten. Doch die beiden neugierigen Jungspunde fassen sich schnell und verschwinden gleich erst einmal in dem Wirrwarr des großen Wacholderberges im hinteren Teil des Gartens.

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Aber auch unsere Zaubernuss hat dem Druck des „gestrandeten“ Wacholders nicht in Gänze standhalten können. Die Ostereier peppen sie auch nicht gerade auf. Aber als kleines Trostpflaster für etliche fehlende Zweige halten sie vielleicht doch her.

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So, aber nun kommen wir zum angenehmen Teil unser Ostergeschichte. Der gewaltige Wintereinbruch hatte nicht nur schlechte Seiten, es gab auch gute. Nein, nicht nur unsere Haselnusstorte und die Muffins. Natürlich brauchten wir genau die, um nach getaner Arbeit wieder zu Kräften zu kommen – keine Frage also.

Aber es gab noch etwas anderes, das unserer Seele nach all dem Schreck und der anstrengenden Arbeit guttat. Der viele Schnee brachte uns nämlich neben der unvorhergesehener Gartenarbeit auch Schönes mit in den Garten – unzählige gefiederte Gäste. Einen besseren Trost für die traurige Osterbescherung mit unserem Wacholder hätten wir uns nicht vorstellen können.

Ich konnte mich an dem emsigen Volk so gar nicht sattsehen. Ein riesiger Schwarm Erlenzeisige wuselte nur so in unserem Garten umher. Dem Vogelvolk gefiel unser Zweigwirrwar übrigens ausnehmend gut. Wahrscheinlich fanden sie in dem Wacholderberg noch so manche kleine Leckerei.

Neben den Erlenzeisigen waren Spatzen, Meisen, Amseln, Stare und sogar Birkenzeisige bei uns zu Gast.
Aber genug der Worte, freut Euch jetzt einfach mit uns an den vielen flinken und z.T. auch etwas zänkischen Federbällen.

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Kommentare
  1. einfachtilda sagt:

    Mächtig viel Schnee und schade um den Wachholder.
    Dafür aber die vielen Vögel.
    Wahnsinn. Da hätte ich mich auch gefreut 😊
    Und die schönen Bilder.
    Hab Dank und noch einen schönen Tag.

    Alles Liebe von Mathilda ❤ ❤ ❤

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    • Silberdistel sagt:

      Das mit dem Schnee sah wirklich toll aus. Dass der Wacholder allerdings dadurch zu Bruch ging, das war schon arg. Aber so ist es halt in der Natur. Ihr hattet doch unlängst auch so ein Problem mit Bäumen, wenn ich mich recht erinnere?!
      Die vielen Vögel, die plötzlich wieder da waren, das war natürlich dann doch ein kleiner Trost. Aber bei den gewaltigen Schneemengen waren sie schon auf die Futterstellen angewiesen. Und dann war der Schnee in der Nacht auch noch gefroren. Da konnte selbst die buddelfreudigste Amsel nichts mehr aus der Erde graben. Aber ich hatte und habe ja noch genug Futter im Angebot 🙂
      Danke für Deinen lieben Kommentar. Liebe Grüße und alles Liebe auch für Dich

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  2. Frau Hummel sagt:

    Der Birkenzeisig und der Star hätten mich vollends für das Schneechaos entschädigt, liebe Silberdistel. Aber da ging ja die Post ab in Deinem Garten. Die Futtergäste werden sich gefreut haben über Deine gutgefüllte Futterbar 😍. Hoffentlich haben andere Vögel, wie die Marlower Tiere und auch die vielen zurück gekehrten Kraniche und Störche das Wetterchaos überstanden. Ich drücke fest die Daumen. Der Marlower Park ist jetzt auf Spenden angewiesen, hieß es im TV. Ich will mal schauen, ob ich eine Bankverbindung über das Internet heraus bekomme. Die können jetzt sicher jede Hilfe gebrauchen.

    Deinen Wacholder hat es wirklich dahingerafft. Ich schätze, da wird wohl nicht mehr viel nachkommen 😢. Aber für Dein Mandelbäumchen und die Zaubernuss habe ich durchaus Hoffnung. Jetzt kommen die Ostereier auch viel mehr zur Geltung 😀 und der Birkenzeisig sieht ja irgendwie auch aus wie ein rotgetupftes Osterei 😉. Deinen Herrschaften hat der „neue“ Garten sicher ganz wunderbar gefallen, gab es doch so viel Neues zu entdecken 😸. Das war mal ein aufregendes und arbeitsintensives Osterfest, liebe Silberdistel. Liebe Grüße aus der 17,5 Grad freundlichen und schneefreien Heide 😍

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    • Silberdistel sagt:

      Oh ja, die vielen Vögel haben uns schon ein wenig entschädigt. Schade ist es trotzdem um den Wacholder. Andererseits muss der Nachbar keine Angst mehr haben, dass dort Elstern brüten. Sie hatten schon mehrmals den Versuch unternommen. Dieser Nistplatz dürfte also damit nun gegessen sein.
      Ich denke, der Marlower Vogelpark wird sich über jeden gespendeten Euro freuen. Das Land hat ja bereits Hilfe zugesagt. Reichen wird die zugesagte Summe aber bei Weitem nicht.

      Ja, der Wacholder hat wohl seine Schuldigkeit getan. Beim Mandelbäumchen und der Zaubernuss habe ich weniger Bedenken. Die werden es schon wieder packen.

      Der Birkenzeisig ist wirklich ein hübscher Vogel, nicht? Aber es war gar nicht so einfach, ihn unter den vielen Erlenzeisigen zu entdecken. Zum Glück leuchtete mich das rote Käppchen an, als ich durch den Sucher der Kamera schaute. Und dann habe ich natürlich gezielt weiter nach solchem roten Käppchen gesucht und auch immer mal wieder eins gefunden. Vor einigen Jahren waren einmal ganz viele von ihnen in meinem Garten. Ich denke, das waren damals solche Durchzugsgäste wie jetzt die Erlenzeisige.

      Unsere pelzigen Herrschaften fanden das Wirrwarr mit den Ästen hinten im Garten schnell recht spannend. Katzen lieben es ja eh mehr so etwas unaufgeräumt 😀

      Danke für Deinen Kommentar und ganz liebe Grüße zurück von der noch etwas verhalten warmen Küste 😀 ❤ ❤ Aber die Schneeberge schmelzen auch langsam dahin 🙂

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  3. notiznagel sagt:

    Natur pur, einfach schade.
    Viel Mut und Elan fürs Aufräumen.

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, so ist es eben manchmal auch mit der Natur. Es hilft nichts. Damit müssen wir leben.
      Mut und Elan werden wir noch brauchen, denn der Wacholderzweigberg muss nun auch noch irgendwie bewältigt werden. Und bei unserer Aktion werden wir noch Etliches zertreten haben, was unter dem Schnee gar nicht zu sehen war. Aber ich denke, in vielen Fällen wird sich die Natur da auch selbst helfen.
      Danke für Deinen Kommentar und herzliche Grüße an Dich

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  4. Schade um den Wacholder und auch die Schäden am Mandelbäumchen sind traurig. Da kann man mal sehen, welches Gewicht doch dieser nasse Kram von oben hatte, dass er mit seiner Last sogar alteingewachsene Gehölze bricht.
    Du hattest es kurz schon in unserem Kommentaraustausch im vorigen Beitrag angerissen, dass auch der nahegelegene Vogelpark mit den Folgen des Schneeeinbruchs zu kämpfen hat. Ich hoffe, sie bekommen es irgendwie gedeichselt und haben bei den Tieren nicht zu schlimme Verluste.

    Hier hatten wir am vergangenen Donnerstag einen kurzen Wintereinbruch. Kein Vergleich mit den Massen, die bei euch herunterkamen, doch von der Art des Schnees, seiner matschigen, sehr schweren Erscheinung, her, muss es ähnlich gewesen sein. Ich musste hier nämlich auch schleunigst alle möglichen Büsche abschütteln, weil sie gefährlich weiter heruntergedrückt waren. Doch in HH kam nichts Neues mehr nach, so blieben uns diesmal unliebsame Überraschungen nach dem Aufwachen erspart. Am Karfreitag schien die Sonne und taute sämtliche Reste weg …

    Ich wünsche euch alles Gute und hoffe, ihr könnt euch ein wenig an die hinterlassene Lücke im Garten gewöhnen. Soll dort auf lange Sicht eventuell wieder etwas als Sichtschutz zu den Nachbarn hin gepflanzt werden?

    LG Michèle

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, es ist schon schade um den Wacholder, aber halt leider nicht zu ändern. Ich hatte am Samstagabend bereits die Befürchtung, dass uns am Morgen eine böse Überraschung erwarten würde, wenn es die Nacht durchschneien sollte. Ich hätte quasi im Viertelstundentakt die jeweilige Schneelast abschütteln müssen, anders wäre da nichts zu machen gewesen. Ich hatte nur die Hoffnung, dass es aufhören würde zu schneien. Die Hoffnung erfüllte sich aber nicht.

      Den Marlower Vogelpark hat es wohl mächtig erwischt. Ich hörte da im Radio einen Kommentar, in dem eine Mitarbeiterin des Parks sagte, sie hätten noch versucht, den Schnee von den Netzen zu schütteln. Aber es war ein Ding der Unmöglichkeit. Es sind wohl auch einige geschützte Vögel entflogen. Und wer weiß, ob nicht auch noch welche unter den Schneemassen begraben wurden. Da ist ja auch die Frage, ob die Außenvolieren jetzt überhaupt besetzt waren. So oder so sind die Schäden wohl gewaltig. Ich glaube, in solchen Fällen kommt man schnell an den Rand der Verzweiflung.

      In die Ecke, in der jetzt nur noch die Reste vom Wacholder stehen, hatte ich vor noch gar nicht so langer Zeit eine Kletterrose gepflanzt. Sie sollte den unteren Teil des Wacholderstammes ein wenig mit beranken. Ich denke, sie könnte jetzt mit einem schönen Rosenturm als Rankhilfe die Ecke gut ausfüllen. Insofern wäre dann irgendwann wieder ein gewisser Sichtschutz zum Nachbarn da.

      Danke für Deinen Kommentar und liebe Grüße auch an Dich

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  5. DAs waren aber auch wirklich Schneemassen ! Kein Wunder, dass es den Wacholder daniedergestreckt hat. Wirklich schade ! Aber Du hast nochmal alles gegeben ;-). Zaubernuss und Mandelbäumchen werden sich hoffentlich erholen. Wie gut, dass Ihr Futter für die Vögel anbietet, das wurde ja wirklich gut angenommen :-). LG Birthe 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      Vor allem dieser extrem nasse Schnee und dann noch solche Mengen davon, das war zu viel an Gewicht für den Wacholder. Zaubernuss und Mandelbäumchen habe ich inzwischen beschnitten. Ich denke, sie werden das Frühjahr nutzen und wieder ordentlich ausschlagen. Unser Birnbaum ist auch nicht ganz ungeschoren davongekommen. Aber das ist weniger schlimm, auch da wird die Natur es wieder selbst richten. Nur ein Lavendelstämmchen hat es auch noch hinter sich. Das ist mir heute erst aufgefallen, als ich ein bisschen im Garten aufgeräumt habe.
      Die Vögel waren sehr dankbar für die Futterstellen, denn durch die ziemlich hohe Schneedecke konnten sie wirklich nichts mehr finden. Aber wir haben auch jetzt immer noch gut besuchte Futterstellen, obwohl der Schnee inzwischen bis auf einige Reste weggetaut ist.
      Danke für Deine Zeilen und liebe Grüße auch zu Dir 🙂

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  6. Es ist wirklich so schade um diesen schönen Wacholder, aber da war dann doch wohl wirklich nichts zu machen! Und dein Mandelbäumchen hat es auch erwischt, wie schade, aber da glaube ich auch, daß es sich wieder erholt!
    Vom Vogelpark Marlow hatte ich auch gelesen, das ist ja ganz, ganz schlimm, und mir tun auch die Mitarbeiter dort sehr leid, die dann auch noch Verluste unter ihren Pfleglingen verkraften müssen.
    Kann ich mir sehr gut vorstellen, daß die pelzige Herrschaft sehr gestaunt hat über den veränderten Garten, aber sie sehen es dann wahrscheinlich doch auch eher als „Abenteuerspielplatz“.
    Das ist dann aber doch echt ein Trostpflaster, daß die Vögel so zahlreich da waren, schöne Bilder, und mir gefallen auch die Birkenzeisige mit ihrem schicken roten Käppchen so gut!
    Wir sagen mal gute Nacht und hoffen sehr, daß ihr nun endlich von weiteren Besuchen von der Frau Holle verschont bleibt, liebe Grüße mit Schnurrgrüßen von meinem Pelztier an die euren,
    Monika und Mimi.

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, Monika, es ist schade um den Wacholder, aber leider nicht zu ändern. Ein Lavendelstämmchen hat es, wie ich erst heute sah, auch noch erwischt. Das dürfte es wohl leider auch hinter sich haben, denn aus dem alten Holz schlägt Lavendel meistens nicht mehr aus. Da werde ich mir also bei Gelegenheit ein neues leisten oder selber eins heranziehen.
      Aber trotz alledem ist der Schaden hier bei uns ja nichts gegen das, was sich im Vogelpark Marlow abgespielt haben muss. Es muss schlimm sein, wenn nicht nur die Unterkünfte der Tiere zerstört sind, sondern unter den z.T. geschützten Vogelarten sogar auch noch Verluste zu verzeichnen sind.
      Oh ja, das hoffen wir hier aber auch, liebe Monika, dass wir nun von weiteren Besuchen von Frau Holle verschont bleiben. Das hat jetzt wirklich gereicht. Jetzt wollen wir nur noch Frühling 😀
      Danke für Deinen Kommentar und liebe Grüße und Schnurrgrüße zurück an Euch von Mensch und Tier 😀

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  7. naturfreundin59 sagt:

    Als ich auf dem Radar sah, was bei euch abgeht, hatte ich auch schon große Angst, liebe Silberdistel. Die Nachrichten bestätigten, dass die nicht umsonst war … und dein trauriger Bericht nun auch. Das war eine sehr bedrohliche Situation, vor der ich auch immer große Angst habe.
    Auch in unserem Garten ist schon so manches zu (Schnee)Bruch gegangen.
    Es tut mir sehr leid.

    Schön aber, dass dir irgendwer diesen lieben geflügelten Trost geschickt hat. So einen Birkenzeisig hab ich noch nie zuvor gesehen.

    Danke für deine dramatischen und schönen Bilder!

    Ein lieber Gruß zu dir
    von Frau Morgentau

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, liebe Frau Morgentau, uns hat es hier arg erwischt mit dem Schnee. Wer hätte das aber gedacht, dass der Winter jetzt noch einmal so hart und erbarmungslos zuschlägt. Aber so ist es eben manchmal mit der Natur. Nicht immer ist sie freundlich zu uns.
      Wie ich bereits zu anderen Kommentaren schrieb, gegen das, was sich im Vogelpark Marlow abgespielt haben muss, ist unser Schaden ja hier wirklich vergleichsweise klein. Da haben wir mit unserem Wacholder eigentlich gar keinen Grund, uns zu beschweren. Was sollen die Mitarbeiter des Vogelparks sagen?
      Ja, die vielen Vögel, die uns besucht haben, die waren dann doch ein schöner Trost. Und es ist immer noch viel los an unseren Futterstellen, was uns natürlich ganz besonders freut.
      Danke für Deinen Besuch und Deine Zeilen und einen lieben Gruß auch zu Dir 🙂

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  8. kowkla123 sagt:

    wunderschön gestaltet, liebe Silberdistel, aber ein fantastisches Wetter heute, so schön kann Frühling sein, Klaus

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  9. Gudrun sagt:

    Oh, da hat Frau Holle aber mächtig reingewurzelt bei euch. Ich kann mir vorstellen, wie traurig du warst wegen des Wacholders. Dreißig Jahre durfte er wachsen und dann das, in einer Nacht.
    Von dem Vogelpark habe ich gelesen und auch ch davon, dass viele Vögel weg waren. Nur können sie alleine nicht leben. Es ist schon sehr traurig.
    Ich füttere die Gartenvögel auch noch. Wenn ich komme, sitzt immer ein kleiner Spion irgendwo im Geäst, der den anderen sagt, dass der Tisch gedeckt ist. Plötzlich ist Andrang an den Futterplätzen.
    Liebe Silberdistel, ich schicke dir liebe Grüße in den Norden.

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, Gudrun, das kann man wohl sagen, da hat uns Frau Holle regelrecht zugeschüttet mit Schnee. Aber den Vogelpark hier in der Region hat es viel härter getroffen. Dagegen, denke ich, zählt unser Wacholder nichts. Ich hoffe, es sind nicht zu viele Vögel oder andere Tiere dort zu Schaden gekommen.

      Man staunt immer, wie schnell es sich unter den Vögeln herumspricht, wenn man die Futterstellen neu aufgefüllt hat, gell? Da hast Du recht. Aber es macht dann auch ungeheuren Spaß, die Federbälle dabei zu beobachten, wie sie es sich schmecken lassen 🙂

      Danke für Deinen Besuch und Kommentar, liebe Gudrun, und liebe Grüße zurück zu Dir

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  10. kowkla123 sagt:

    heute ist vielleicht Aprilwetter, Klaus

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  11. kowkla123 sagt:

    genieße den schönen Tag, Klaus

    Gefällt 1 Person

  12. kowkla123 sagt:

    möge es für uns ein schöner Tag werden, Klaus

    Gefällt 1 Person

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