Im letzten August, als unsere Enkeltochter einen Teil ihrer Ferien bei uns Silberdistels verbrachte, waren wir auch wieder einmal im „Archäologischen Freilichtmuseum“ in Groß Raden. Auf dem Gelände des heutigen Freilichtmuseums wurden in den Jahren von 1973 bis 1980 umfangreiche Ausgrabungen durchgeführt. Während der Arbeiten wurden Reste einer slawischen Siedlung aus dem 9. und 10. Jahrhundert gefunden. Anhand der Funde konnte man die Anlage rekonstruieren und so entstand dort in den Folgejahren das Archäologische Freilichtmuseum.

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01-Was gibt es wohl im Tempel zu sehen?

Nicht nur für uns Silberdistels gab es wieder viel zu entdecken, auch unser Feriengast hatte seinen Spaß. Was mochte wohl in so einem altslawischen Tempel zu sehen sein? Ob dort ein Priester auf uns wartete?
Boahhh, war das spannend! Vorsichtig schauten wir hinein. Oh, was war das? Sooo viel Dunkelheit und sonst nichts – im ersten Moment jedenfalls …
Doch dann hörten wir seltsame Laute. Ob das der Priester war? Zwitschern Priester? Wenn ja, dann musste dieser hier irgendwo oben in den Dachsparren hocken. Oder schwebte er gar dort ganz schwerelos unter dem Dach? Gespannt schauten wir nach oben. Und dann sahen wir sie – ganz viele … klein und so niedlich und sie zwitscherten laut nach Futter.
Wie? Ach so, nein, keine kleinen und niedlichen Priester, die unter dem Dach schwebten und nach Futter riefen.

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02-Im Tempel hatten etliche Rauchschwalben ihre Nester gebaut. Auch später im Brückenhaus entdecken wir noch Schwalben

Dort zwitscherten Schwalbenkinder, die in vielen nebeneinander unter dem Dach klebenden Nestern hockten und auf die Mitbringsel ihrer Eltern warteten. Verzückt blickten wir beiden Mädels hinauf zu den piepsenden Federbällen. Es waren Rauchschwalbenfederbällchen.
Wozu doch so ein altslawischer Tempel gut sein kann. Den Priester hatten wir zwar vergeblich gesucht, aber als Schwalbentempel gefiel uns der hölzerne Bau durchaus auch sehr gut.
Später, als wir zum Burgwall unterwegs waren und am Brückenhaus vorbeikamen, vernahmen wir erneut diese zwitschernden Laute und als wir hineinschauten, entdeckten wir auch dort ein Rauchschwalbennest.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Im Burgwall gab es gab es dann wesentlich kleinere Flieger zu bewundern – summende und flatternde, die so freundlich waren, sich für ein Foto auch einmal auf einer hübschen Blüte niederzulassen.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Und was es sonst noch alles im Groß Radener Freilichtmuseum zu sehen gab, das zeigt die folgende Bilderschau.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Kommentare
  1. einfachtilda sagt:

    Wieder mal eine gelungene Mischung aus Information und tollen Bildern.
    Schwalbentempel passt 😚😁
    Habt ihr auch stürmische Tage und Regen?

    LG Mathilda ❤❤❤

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  2. Nacho sagt:

    Eine schöne, interessante Tour. Danke, dass du uns mitgenommen hast 😀.
    Liebe Grüße, Achim und Nacho

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  3. kowkla123 sagt:

    da wäre ich doch glatt mit gekommen, trotz Regen, alles Gute für den Tag

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  4. Vielen Dank für diesen interessanten Ausflug und die tollen Bilder.
    Grüsse aus dem Süden. Ernst

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  5. Ach ja, Gross-Raden. Da habe ich auch noch einen ganzen Folder voll mit Fotos. 🙂 Da mehr Gebäude rekonstruiert wurden, ist das sogar noch eindrucksvoller als die ottonische Kaiserpfalz Tilleda am Kyffhäuser.

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  6. kowkla123 sagt:

    liebe Grüße, trotz Sturm und Regen, aber die werden auch vergehen, alles Gute

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  7. Frau Hummel sagt:

    Wow, das sind tolle Bilder ❤

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