Hoch lebe das Übel

Veröffentlicht: 4. Juli 2016 in Fotos, Garten, Geschichten, Natur, Tiere, Unterhaltendes
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Wer hätte gedacht, dass ich so etwas einmal schreiben würde? Dumm, oder? Wer will schon ein Übel in den Himmel heben? Um Übel jeglicher Art sollte man lieber einen Bogen machen. Doch uns ist dieser Bogen drum herum irgendwie nicht gelungen. Es hat uns vielmehr regelrecht angezogen. Wir lasen … Nein, falsch! ICH las eine Annonce im Internet. Da jedoch ahnte ich noch nichts Übles. Im Gegenteil, was ich dort las und sah, gefiel mir äußerst gut und meinem Herrn Silberdistel auch. So machte ich mit dem Inseraten einen Termin aus, um sein Angebot einmal ganz aus der Nähe betrachten zu können. Es handelte sich um etwas Kleines, Flauschiges, gerade mal 12 Wochen auf der Welt. So machten wir uns guter Dinge Anfang Oktober vorigen Jahres auf den Weg zu diesem vierbeinigen Wuschelwesen und seiner damaligen Familie. Und natürlich waren wir hin und weg von dem kleinen Flauschbündel. Wir mussten es ganz einfach mitnehmen. Das war Liebe auf den ersten Blick.

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Was wir da wirklich mitgenommen hatten, das ahnten wir natürlich noch nicht.

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Wer hätte denn voraussehen können, dass sich ein so hübsches Geschöpf in Windeseile zu einem kleinen Übel auswachsen würde?

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Okay, unsere First Lady ahnte das nicht nur, als sie unser Mitbringsel sah, sie wusste es sofort.

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Es fing klein und einigermaßen harmlos an zu werkeln und zu wirken. Die Gardinenstange war sein erstes Opfer und ein perfektes Spielzeug, das schwungvoll hin und her getrieben wurde. Dass sich unser Pelzwesen dabei im Überschwange der Gefühle auch mitunter in der Gardine verfing und diese runterriss, soll hier nur am Rande erwähnt werden. Unser Waschbecken wurde ab sofort für die Katzenwäsche umfunktioniert und am PC war ich nie mehr allein. Ich konnte froh sein, wenn ich die Maus einmal schneller ergatterte als der kleine Kater. Wie glücklich waren wir Silberdistels, wenn dieser kleine getigerte Vierbeiner tatsächlich einmal mit dem eigentlichen Katzenspielzeug beschäftigt war. Da war für uns wenigstens einmal ein kurzes Aufatmen angesagt.

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Aber dieses Aufatmen war nie von langer Dauer. Unsere graue Eminenz fühlte sich bald furchtbar genervt von unserem neuen Mitbewohner. Nicht einmal beim Bauchkraulen hatte sie ihre Ruhe vor diesem allgegenwärtigen Wesen. Ständig drängelte es sich in den Vordergrund, tat so, als wäre es nicht nur die wichtigste Katzenperson, sondern die wichtigste Person überhaupt in unserem Hause. Das konnte so nicht weitergehen. „Silberdistel, tu was gegen dieses kleine pelzige Übel!“, so sprach unsere arme alte Katzendame. „Ich will meine Ruhe zurück. Halte mir diesen Wirbelwind vom Pelz!“

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So hielten wir Silberdistels Rat. Eigentlich hatten wir gehofft, unserer alten Katzendame mit dem kleinen pelzigen Jungspund über den Tod ihres langjährigen Freundes, unserem Bärchen, besser hinweghelfen zu können. Nerven sollte der Kleine sie allerdings nicht. Letztendlich kamen wir zu dem Schluss, dass wir, wenn wir unserer Katzendame wieder Ruhe verschaffen wollten, vielleicht den Teufel mit Beelzebub austreiben könnten. Ein Anruf beantwortete die Frage, ob wir unserem kleinen Übel noch ein zweites Katzenkind hinzugesellen könnten, mit ja. So unternahmen wir noch einmal einen Ausflug und kehrten genau eine Woche nach dem Einzug unseres kleinen Übels mit einem zweiten Kätzchen nach Hause zurück. Unser Beelzebub war zwar kein Bub, aber als teuflisch hatte sich die kleine Lady während der Fahrt durchaus erwiesen, so sehr hatte sie uns die Ohren vollgejammert. Hätte sie Hosen angehabt, wären diese sicher randvoll gewesen vor lauter Furcht. Da ahnte sie ja noch nicht, dass sie ihren Bruder wiedersehen würde. Oder ahnte sie es doch? Sie hatte sich nämlich mächtig an mich rangeschmissen und mir leise zugemaunzt: „Nimm mich mit, nimm mich mit!“ Eigentlich hatte ich ein anderes kleines Katzenmädchen  ins Auge gefasst, das allerdings mit mir nun wieder nichts am Hut hatte. Okay, hier sollte niemand gezwungen werden. Wir nehmen die Freiwillige. Und die hatte im Auto plötzlich Angst vor der eigenen Courage. Bei dem entsetzlichen Geschrei kamen mir Zweifel, ob wir hier wirklich das Richtige taten oder mit unserem Beelzebub im Gepäck das Chaos zuhause nur noch vergrößern würden.
Ja, und dann stieg die braunbunte kleine Angsthäsin aus dem Körbchen und entschwand in den Tiefen unseres Hauses. Na toll! Und nun?

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Doch es funktionierte. Unser Beelzebub brauchte nur etwas Zeit, um sich wieder einzukriegen. Irgendwann lockte unser kleines Übel seine Schwester schließlich hervor und noch am selben Abend ging es gemeinsam über Tische und Bänke. Die beiden Geschwister waren nahezu unzertrennlich. Und nebenher hatte unsere alte Katzendame wieder einigermaßen ihre Ruhe, denn die beiden Katzenkinder waren miteinander beschäftigt und unser kleines Übel hatte wieder das, wonach es in unserer grauen Eminenz gesucht hatte, eine Spielkameradin.

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Aber das Übel in unserem Hause war nun plötzlich kein einfaches mehr. Es hatte sich mit der sehr unternehmungslustigen und ideenreichen Schwester verdoppelt. Ich musste das kleine Übel nicht nur vor dem Ertrinken im Klo retten, ich musste von nun an auch immer aufmerksam in den Backofen schauen, bevor ich ihn anstellte, wollten wir keine gebackene Katze zu Mittag haben. Und fortan mussten wir auch aufmerksamer schauen, wohin wir gingen. Stolperte man nicht über eine Katze oder deren Spielzeug, lag unter Garantie ein Buch im Weg, mitunter waren es auch ganze Bücherstapel, die unsere Jungspunde bei ihren Fangespielen durchs Haus aus den Regalen geworfen hatten. An meinen PC durfte ich nur noch nach vorheriger Antragstellung und Herr Silberdistel hatte seine Füße nicht mehr für sich allein.

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Der erste Ausgang in den Garten war Aufregung pur. Auch wenn sich unsere First Lady und die beiden kleinen Übel derweil einigermaßen grün waren, hoffte die Dame im grauen Langhaarkleid wohl immer noch, den beiden Jungspunden könne gern etwas Übles passieren. Vielleicht könnte ein Greifvogel das eine Übel über die Lüfte aus dem Wege schaffen und das andere dort am Teichlein könnte von der Wassernixe hinab zum Mittelpunkt der Erde gezogen werden. Aber diese Wünsche gingen natürlich nicht in Erfüllung.

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Das Übel nahm auf andere Weise weiter seinen Lauf. Herrn Silberdistels PCli ging zu Bruch, Blumentöpfe fanden ein schreckliches Ende, Vorhänge wurden mit modischen Lochmustern verziert und wenn mal gerade nichts zu Bruch ging, mussten wir doch gehörig aufpassen, denn alles wurde neugierig untersucht. Der Wäschetrockner war doch für Katzen die perfekte Höhle und der sonst verschlossene Tiefkühlschrank spuckte plötzlich Eiswürfel zum Spielen aus. Wenn Wasserwechsel und Reinigung des Aquariums angesagt waren, schlug das Herz unseres Oberübels höher. Wer, wenn nicht er, musste mir hilfreich zur Seite stehen? Meistens wurde die Angelegenheit durch seine Hilfe noch feuchter, als sie ohnehin schon war. Na, und mein PC und der Fernseher boten und bieten immer noch eine spannende und interessante Abwechslung für die beiden Jungspunde. Wir haben uns derweil sooo an all diesen Unfug und die Katzennasen, die überall drinstecken müssen, gewöhnt. Uns würde etwas fehlen ohne all dieses Übel um uns herum. Selbst unsere First Lady kann inzwischen darüber lachen und mitunter blitzt auch bei ihr der kleine Schalk im Nacken wieder auf und sie flitzt begeistert mit den Jungspunden durch den Garten. Ich habe den Verdacht, sie hat den beiden inzwischen so manchen Schwank aus ihrer Jugend erzählt. Als sie noch so ein Jungspund war, standen uns ob ihrer Ideen auch so manches Mal die Haare zu Berge. Wer weiß, ob wir nicht irgendwann eine Déjà-vu haben.

Warum ich das alles geschrieben habe?  Es ist meine Geburtstagsansprache für unsere beiden kleinen Übel. Sie werden heute nämlich ein Jahr alt. Bei uns treiben sie jetzt seit neun Monaten ihr Unwesen. Ein Leben ohne sie können wir uns gar nicht mehr vorstellen. Wir mögen unsere beiden Übel sehr.

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Herzlichen Glückwunsch, Ihr beiden, zu Eurem ersten Geburtstag, bleibt schön gesund und macht uns noch viel Freude!

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Über das eine oder andere kleine Übel, das Euch widerfährt, können wir sicher auch weiterhin hinwegsehen. Es ist schön, dass es Euch gibt.

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❤ ❤ ❤

Kommentare
  1. Zeilenende sagt:

    Ein Jahr schon? Es kommt mir beim Lesen wie gestern vor, weil manches Bild und viele Begebenheiten sofort wieder im Kopf sind. Stars haben bekanntermaßen Massen- und Fernwirkung, die beiden sind damit definitiv welche. Und dass die beiden als Keks und Torty so eine Begeisterung für Backöfen hegen …. Das verblüfft mich nicht. Herzlichen Glückwunsch an die Beiden und weiterhin Nerven wie Drahtseile wünsche ich der grauen Eminenz und den Silberdistels. 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      Naja, bei uns wohnen die Jungspunde ja erst neun Monate. Aber für diese neun Monate haben sie schon ganz schön viel Unsinn angestellt. Einige der Bilder gab’s hier im Laufe dieser neun Monate auch bereits zu sehen und jetzt absichtlich noch einmal – wegen des Erinnerungseffektes für die Stammleser 😉
      Die Glückwünsche sind weitergereicht, aber die Geburtstagskinder fragten, wo denn der Thunfisch bliebe. Obwohl … sie hatten heute bereits Geburtstags-Thunfisch. Aber gewöhnlich können sie den Bauch nie voll genug bekommen 😉
      Und wir Silberdistels werden die Drahtseile noch miteinander verknoten, damit die Nerven bei jeder noch so großen Missetat der vierbeinigen Rasselbande auch wirklich genug Festigkeit haben. Die graue Eminenz hat ihr Fell inzwischen ein wenig dicker wachsen lassen. Ich denke, sie ist somit auch gegen alles gewappnet 😉

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  2. federleicht2016 sagt:

    Herzlichen Glückwunsch den Zweien und ein schönes Übel das mich schmunzeln und auflachen lies was die Zwei Racker alles so unternahmen und jetzt sind sie volle Mitglieder die kann man nur lieb haben auch wenn sie so manchen Streich aushecken.
    Euch Silberdistels eine tolle abenteuerliche Zeit!
    Lieben Gruss Elke

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    • Silberdistel sagt:

      Danke, liebe Elke, für die Glückwünsche. Sie sind weitergereicht. Ja, unsere zwei Jungspunde sorgen für genug Abwechslung. Ich staune bei jedem neuen Streich, wie erfindungsreich doch Katzen sein können. Aber letztendlich ist es nur ihre Neugierde, die so manches Missgeschick passieren lässt. Was soll’s, wir können das ab. Es sind ja nicht die ersten Katzen, die hier durchs Haus toben und Unsinn machen. Damit muss man leben können, ansonsten sollte man lieber auf solche pelzigen Mitbewohner verzichten.
      Danke für Deinen Kommentar und einen lieben Gruß auch an Dich

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  3. luiselotte sagt:

    Ich hab alles gelesen und finde, ihr macht das ziemlich gut….herzlichen Glückwunsch! Und danke fürs Teilen.

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    • Silberdistel sagt:

      Die Glückwünsche sind weitergereicht – sowohl Katzen als auch wir danken ganz herzlich, liebe Luise. Wir hoffen, dass wir alles gut und richtig machen. Jedenfalls geben wir uns die größte Mühe.
      Danke für Deinen Kommentar und ganz liebe Grüße an Dich

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  4. katerchen sagt:

    da schicken der Pauli..mann und sein Frauchen doch auch ALLES GUTE zum Wiegenfest zu den Schlingeln …Keks und Torty rüber,mögen sie UNS auch weiter mit ihren Streichen erfreuen die du dann immer HERRLICH in Wort und Bild bringst liebe Silberdistel

    bis dann ..mit einem LG vom katerchen und dem Pauli..mann

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    • Silberdistel sagt:

      Dankeschön, liebes Katerchen und lieber Paulimann, für die Glückwünsche. Die Schlingel spurten gerade wild durch den Garten. Ich denke, wir müssen nicht Bange sein, dass sie nichts mehr aushecken. Da wird es wohl immer etwas zu berichten geben. Im Grunde genommen dürfte ich die Knipse nie zur Seite legen, damit ich auch nichts verpasse. Aber ich werde mein Bestes tun, um auch in Zukunft hier von unseren Schlingeln möglichst pelznah berichten zu können.
      Einen lieben Gruß auch zurück zu Euch

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  5. gartenkuss sagt:

    Welch süße Geschichte 🐈. So sind sie die kleinen Wirbelwinde ❤, immer für eine Überraschung gut. LG von gartenkuss 🙋🐝

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    • Silberdistel sagt:

      Das kann man so sagen. Sie sind wirklich immer für eine Überraschung gut. Wenn man gerade denkt, da kann doch nichts Neues mehr kommen, dann beweisen sie uns schnell das Gegenteil 😀
      Dankeschön für Deinen Kommentar und einen lieben Gruß auch an Dich

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  6. Ich gratuliere den beiden fröhlichen Geburtstagswuscheltieren und staune auch, dass schon ein Jahr vorbei ist und sie davon mittlerweile bereits neun Monate bei euch leben (und Blödsinn anstellen ^^)!
    Beim Ansehen der Fotos und Lesen einiger deiner Stichworte, spielten sich gerade wieder die Katzenabenteuer samt all der kleinen „Dramen“ vor meinem inneren Auge ab, liebe Silberdistel. Ich weiß noch, dass ich euch echt bewundert habe, dass ihr damals nach einer Woche mit Keks den Mut zu noch einer weiteren Katze hattet, empfand aber gleichzeitig auch diese Idee als die einzig mögliche Lösung (wenn man nicht aufgeben und den kleinen Kater anderswo unterbringen und nicht die graue Eminenz irgendwie im Dauerstress haben wollte – ganz zu schweige von der Herrschaft!)
    Die beiden habe sich bei euch wirklich hervorragend gemacht, sind für sich neugierig und aktiv, aber scheinen mir auch ein ziemlich gutes Team zu ergeben. Es freut mich für eure alte Lady, dass sie dadurch nicht als ständiger Mittelpunkt fungieren muss und in ihrem Alter als Dauerentainer von einer verspielten und nimmermüden Jungkatz gefordert wird.

    Ich wünsche euch auch weiterhin viel Freude mit dem Katzenvolk und bin schon sehr gespannt, was sie als nächstes wieder entdecken, untersuchen oder anstellen. Deine Fotoreportagen sind da immer sehr erhellend und erheiternd! ^^

    Liebe Grüße aus Hamburg!
    Michèle

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    • Silberdistel sagt:

      Dankeschön, liebe Michèle, für die Glückwünsche. Sie sind weitergereicht an die beiden Jungspunde 😉 Schon erstaunlich, wie schnell sie groß geworden sind. Aber als ganz besonders schön empfinden auch wir es, dass die Idee, unserem Keks noch eine Schwester ins Haus zu holen, um unserer grauen Eminenz den Stress zu nehmen, so gut funktioniert hat. Wir haben inzwischen den Eindruck, die alte Dame mag unseren Keks derweil auch recht gern. Er wird nämlich, nicht einmal selten, von unserer grauen Eminenz ausgiebig geputzt. Es sieht immer sehr drollig aus, wie brav er dabei still hält und wie sehr er diesen Liebesbeweis genießt. Und oft toben Alt und Jung voller Wonne gemeinsam durch den Garten. Ich würde sagen, die Katzen haben sich durchaus gut zusammengerauft. Wir freuen uns jeden Tag neu darüber, wie gut sie inzwischen miteinander auskommen. Wir haben uns das zwar so, wie es jetzt ist, sehr gewünscht, aber trotzdem war es ja irgendwie ein Experiment mit offenem Ausgang.
      Danke für Deine lieben Wünsche und natürlich überhaupt ein Dankeschön für Deinen wieder einmal sehr ausführlichen Kommentar, über den ich mich wieder sehr gefreut habe.
      Liebe Grüße auch an Dich von der sonnigen Ostseeküste
      P.S.: Ich war heute kurz in Warnemünde. Die Segler hatten Sonne und steifen Wind – ideal für die Warnemünder Woche. Hoffentlich bleibt es so 🙂

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  7. minibares sagt:

    Glückwunsch den beiden Jungspunden.

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  8. Morgentau sagt:

    Oja, oja, wenn man noch einmal zurückschaut, lässt sich unschwer erkennen, dass vor 9 Monaten Übles in doppelter Hinsicht über die Silberdistels hereingebrochen ist.
    Von da an war nichts mehr, wie es war. Das Schicksal hatte gnadenlos zugeschlagen und das einst so friedvolle Dasein völlig durcheinander gewirbelt.

    Was, ein Jahr werden diese kleinen Jungspunde schon? Wow. … gar nicht mal so übel. 😉

    Herzlichen Glückwunsch den Beiden zum 1. … und euch Silberdistels kann man ja auch nur gratulieren … zu den süßesten und lustigsten Übels, die es je gegeben hat.

    Ein lieber Gruß
    von Frau Morgentau

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, liebe Frau Morgentau, Du hast unser Fühlen und Denken damals mit genau den richtigen Worten beschrieben. Wohl war mir nicht damals und bei diesem Experiment, denn es war eins, schon erst recht nicht. Aber es ist gelungen und letztendlich tat es unserer Seele gut. Ich glaube auch der unserer grauen Eminenz. Manchmal denke ich, wenn ich sie so im Garten mit den Jungspunden umherspringen sehe, sie ist noch einmal wieder jung geworden. Im Endeffekt waren diese beiden Übel für uns alle sehr heilsam. Der Unsinn, den sie angestellt haben, der war verkraftbar und am Ende siegte doch immer das Lachen und das haben wir gebraucht nachdem uns unser liebes Bärchen für immer verlassen hatte.
      Die beiden Geburtstagskinder danken für die Glückwünsche und schicken ganz herzliche Grüße auf Deine Wiese

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  9. Frau Hummel sagt:

    Auch ich gratuliere ganz herzlich zum ersten Geburtstag. Mögen die Nerven der beiden Dosenöffner niemals blank liegen und weiterhin so viel Liebe und Verständnis für die kecken Vierbeiner im Hause Silberdistel herrschen ♡
    Alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Freude mit Euren drei Fellträgern wünscht Euch ♡lich das Hummelchen

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    • Silberdistel sagt:

      Die beiden Schelme danken ganz herzlich und wir Silberdistels werden uns bemühen, auch in Zukunft gegenüber den beiden Fusseltigern sehr verständnisvoll zu sein, obwohl mitunter ganz schön eiserne Nerven dazu gehören. Aber letztendlich überwog bisher immer die Freude, die wir mit und an den beiden haben.
      Dankeschön für den Kommentar und liebe Grüße an Dich ❤

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  10. Charis sagt:

    Ach ja – doch schon fast ein Jahr her … 😉
    Ich erinnere mich noch an die Namensfindung {bei der ich mich doch engagiert hatte} und die ersten herzhaften Lacher über gewisse ‚Übel‘ Fotos 😀
    Alles Gute den beiden – und ein Streichler für die vornehme ‚Gouvernante‘ … ❤

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    • Silberdistel sagt:

      So ist es, die Zeit rast dahin und das ehemals kleine Katzenvolk ist schon ganz schön groß geworden. Ja, ich erinnere mich noch sehr gut an Deine begeisterte Mitwirkung bei der Namensfindung 🙂
      Danke für die lieben Wünsche für die „Kleinen“ und natürlich auch für den Streichler für die „Gouvernante“, den sie sehr genossen hat.

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  11. kowkla123 sagt:

    ist ja wieder toll, hatte 4 Tage kein Netz, einen guten Tag wünsche ich dir

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    • Silberdistel sagt:

      Uups! Aber vielleicht tröstet es Dich, wir hatten vor einigen Tagen hier auch einen Fast-Totalausfall. Da ging ab Nachmittag nichts mehr, auch kein Telefon.
      Dir einen schönen Abend und herzliche Grüße an Dich

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  12. annapos sagt:

    Mám stejné domácí zlo, také již rok. Náš život nebude tak dlouhý a přece jsme přijali do domu kotě, SNAD proto, že náš STARÝ kocour, s námi žil velice dlouho, čtrnáct let a my věděli, že brzy, se s potulek lesem, za krásnou kočkou N E V R Á T Í…….
    S KOČKAMI, je život hezčí a zábavnější. Pěkná foto reportáž.

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  13. suzy sagt:

    Was für eine bezaubernde Geschichte. Ich habe mich köstlich amüsiert, ganz herzlichen Dank und viel Spaß noch mit den Stubentigern….

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    • Silberdistel sagt:

      Danke 🙂 Ich denke, Spaß werden wir wohl noch mehr als genug mit ihnen haben. Man wundert sich immer, wie neugierig Katzen doch sind. Sie müssen eben einfach überall dabei sein und alles genauestens untersuchen.
      Danke für Deinen Kommentar und herzliche Grüße an Dich

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  14. Frau Spätlese sagt:

    Auch von mir die herzlichsten Glückwünsche. Mögen Euch die beiden süßen Übel noch lange erhalten bleiben! 😊
    Liebe Grüße

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    • Silberdistel sagt:

      Dankeschön für die Glückwünsche 🙂 Sie sind weitergereicht und die Pelzbündel danken ganz herzlich.
      Ich hoffe sehr, dass sie uns noch viele Jahre auf den Keks gehen 😀
      Liebe Grüße auch an Dich

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  15. PetraPetra sagt:

    Hallo liebe Silberdistel,

    oh je, was für eine üble Geschichte. Mir wurde vor Schmunzeln und Lachen richtig übel. Ich hoffe, den beiden kleinen Übeltätern ist klar, welch große Erwartung auf ihnen ruht: „Hey, ihr Zwei! Werdet bloß nicht katzenerwachsen und übelfrei“. In der Hoffnung, auch in Zukunft schöne, lustige und einzigartige Übeleien lesen zu dürfen, nachträglich noch die allerherzlichsten Glückwünsche von mir.

    Liebe Grüße,
    Petra

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    • Silberdistel sagt:

      Dankeschön für die Glückwünsche. Sie sind dankend entgegengenommen worden. Ansonsten denke ich nicht, dass vorläufig die Gefahr besteht, dass hier demnächst nichts Übles mehr geschieht. Dafür sind die beiden Jungspunde viel zu neugierig und viel zu aktiv.
      Danke für Deinen Besuch und Kommentar und liebe Grüße an Dich

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