Auf der Suche nach einem Hochbeet für meinen Garten stolperte ich im WWW über einen schicken weißen Blumkenkasten, der nicht nur über vier hübsch geformte Beine, sondern zu meiner großen Freude auch über ein Bewässerungssystem verfügt. Im gewissen Sinne ist er mit seiner Gesamthöhe von 46,5 cm also durchaus als das, worunter er bei meiner Suche ausgeworfen wurde, nämlich als Hochbeet, anzusehen. Beim Anblick dieses 60 cm langen und 25 cm tiefen Teils kam mir sogleich meine Kräutersammlung in den Sinn, zu der auch immer wieder Rosmarin gehört. Leider ist dieser kleine Strauch nicht winterhart und muss, so man seine würzenden Eigenschaften so sehr mag wie wir Silberdistels,  alljährlich durch einen neuen ersetzt werden oder er braucht eine entsprechend geschützte Überwinterungsmöglichkeit. Dieses kleine Hochbeet ergab vor meinem geistigen Auge sogleich ein schickes Kräuterbeet und ließe sich zum Überwintern problemlos in den Wintergarten umsiedeln. Mit seinem Bewässerungssystem würde ich sogar beim Gießen eine angenehme Arbeitserleichterung haben. Was sprach also gegen einen Kauf? Nichts! Nicht einmal der Preis. Ich fand ihn akzeptabel und so bestellte ich mir mein kleines Kräuterhochbeet.

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Mein neuer Kräuterkasten

Inzwischen ist mein Kräuterkasten mit zwei Rosmarin, zwei verschiedenen Salbeisorten und einem Thymian bepflanzt und damit es nicht ganz so ärmlich aussieht, die Kräuter werden den Kasten erst im Laufe des Sommers ganz ausfüllen, habe ich ihnen einige Narzissen hinzugesellt.

 Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Die Blumenzwiebeln dürfen nach dem Verblühen der Narzissen wieder hinaus in den Garten wandern, so, wie es schon ihre Schwestern von unserem Frühlingstisch tun durften.

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Übrigens gefällt es dem einen Rosmarin, von dem ich schon glaubte, er hätte über Winter etwas gelitten, sein neues Heim scheinbar recht gut. Ihn zieren nämlich neuerdings einige winzige Blüten. Der zweite Rosmarin hat den Winter besser überstanden. Vielleicht erfreut auch er mich noch mit einem hauchzarten lila Blütenzauber.

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In diesen Kästen sollen demnächst Tomaten und Paprika Platz finden

Nachdem mein Kräuterkasten nun fertig bepflanzt vor mir stand, kam mir die Idee, solche kleinen Hochbeete auch für meine Tomaten und Paprikas zu verwenden. Inzwischen sind zwei weitere Kästen zu dem Kräuterkasten hinzugekommen. Im Moment beherbergen sie noch einen mit Sommerblumen bepflanzten Kasten, die erst im Mai in die Sommerfrische hinaus dürfen und einige Blumentöpfe mit Schopflavendel und einen weiteren Sommerblumentopf.

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Wenn es an der Zeit ist, werden einige der Tomatenpflanzen in die großen Kästen umziehen

Die Tomatenpflänzchen müssen allerdings noch ein wenig wachsen, ebenso die Paprika. Wenn es an der Zeit ist, werden einige von ihnen in die kleinen Hochbeete umziehen. Ich bin gespannt, ob dieses Experiment gelingt und ob die Pflanzen mit den Kästen zufrieden sein werden. Sicher werde ich im Laufe des Sommers berichten.

Kommentare
  1. Zeilenende sagt:

    Das nenne ich mal eine eifrige Gärtnerin. Da bekommt man als Follower ja beinahe Angst, demnächst auch eingetopft zu werden. Aber nur beinahe. Es gibt ja ein Bewässerungssystem und damit höchsten Komfort. 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      Dankeschön 😳 Fürchten muss sich hier aber niemand vor der eifrigen Gärtnerin 😉 Und sollte sich versehentlich doch jemand von den Followern eingetopft fühlen, dann könnte ich zum Trost gern mit anderen Flüssigkeiten „bewässern“ – ganz nach Wunsch 😉

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  2. minibares sagt:

    diese Hochbeete sind für dich eine tolle Erleichterung und Hilfe.
    Genial!
    Ich freu mich mit dir.
    deine Bärbel

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    • Silberdistel sagt:

      Die Kästen sind schon eine tolle Sache. Sie sind nicht nur eine Erleichterung, sie machen sich auch ganz gut im Wintergarten, denn sie sehen für meine Begriffe nicht nur recht hübsch aus, sie sind auch vom Platzverbrauch her sehr sparsam und über Sommer könnten sie rein theoretisch auch ganz hinaus in den Garten. Das war schon eine schöne Entdeckung.
      Dankeschön fürs Mitfreuen und liebe Grüße an Dich

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  3. kowkla123 sagt:

    na, das war ja ein guter Fund, ein schönes Wochenende wünsche ich

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  4. katerchen sagt:

    wenn SCHÖN auch PRAKTISCH ist ..prima liebe Silberdistel.
    habe meinen Tomaten auch gerade ERZÄHLT..ihr müss nachher in einen anderen Topf ziehen..und dem Kürbis auch.
    LG vom katerchen zum Wochenende von Blumentopf zu Blumentopf 😀
    übriges..die Eule und der Drachen 😀 gefallen mir auch

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    • Silberdistel sagt:

      Finde ich auch, Katerchen, dass es toll ist, wenn sich schön und praktisch verbinden 🙂
      Eulen und Drachen gibt es hier noch in vielen anderen Varianten 😉 Im Sommer wachen speziell die Drachen draußen im Garten 😉
      Liebe Grüße zum Wochenende auch zu Dir und dem Paulimann

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  5. babsi147 sagt:

    Super Fund 🙂 Bin für meinen Balkon auch gerade auf der Suche 😉 (Ich weiß, darum geht es jetzt nicht, aber ich muss es sagen… die Eule auf Bild 1 ist ja mal süß ^^)
    Lg Babsi

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  6. Die könnte ich für meinen Balkon auch gebrauchen

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  7. Wie schön – die idealen Pflanztöpfe, egal ob für Kräuter, Gemüse oder Blumen :-). Sieht schick – und praktisch aus, was will man mehr ! Viel Spaß damit und viel Erfolg mit den Kräutern und Blumen ! Liebe Grüße, Birthe

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    • Silberdistel sagt:

      Bisher bin ich mit den neuen Pflanzkästen sehr zufrieden. Als kleines Kräuterbeet sind sie auf jeden Fall nahezu ideal. Ob sie auch für Tomaten und Paprika so gut geeignet sind, das wird sich zeigen. Ansonsten kann ich mir die Kästen auch für Radieschen und/oder Möhren sehr gut vorstellen. In einen Kasten sollen auf jeden Fall noch Erdbeeren. Eine andere Alternative sind natürlich immer Blumen.
      Dankeschön für Deine Zeilen und liebe Grüße auch an Dich

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  8. Morgentau sagt:

    Liebe Silberdistel,

    bei dir wächst und gedeiht es innen und außen ja schon prächtig. So ein Hochbeetkasten ist in der Tat eine feine Sache. Ich sah da neulich im Gartenmarkt so Stapeltöpfe für Kräuter, die man übereinander stapeln konnte. Immer drei Stück, wie eine Pyramide. Aber ich fand sie rein optisch nicht schön. Nun stehen meine Kräutertöpfe einzeln auf meiner Terrasse und ich muss mich immer bücken. Hätte ich mal deinen Vorschlag eher gefunden … 😉

    Ein lieber Gruß zum Sonntag
    aus der Morgenwiese

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    • Silberdistel sagt:

      Für die nicht winterharten Kräuter habe ich schon immer nach einer guten Lösung gesucht. Bisher hatte ich sie auch einzeln in Töpfen. Damit war ich aber nicht so glücklich. Die dauernde Gießerei im Sommer fand ich mitunter recht nervend. Ich hoffe, dass die Kästen mit ihrem Bewässerungssystem nun eine gute Lösung sind.
      Auch Dir, liebe Frau Morgentau, einen lieben Sonntagsgruß und komme gut in die neue Woche hinein

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  9. kowkla123 sagt:

    alles Gute für heute und die kommende Woche

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