Geldwäsche

Veröffentlicht: 10. Februar 2016 in Allgemein, Fotos, Fundstücke, Geschichten, Tiere, Unterhaltendes
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Dass sich so etwas einmal in unserem Hause abspielen würde, hätte ich nicht gedacht. Aber mitunter kommt man zu Sachen, die man nie und nimmer für möglich gehalten hätte.  Einfach so. Aus heiterem Himmel. Nichts Böses ahnend. Eben huschte ich noch fröhlich durchs Haus, räumte hier und räumte da, stolperte dort und stolperte hier – über eine Katze, eine Katze, die sich ausgerechnet immer dort befand, wo auch gerade meine Füße waren. Naja, jedenfalls kam ich während meiner ständigen Stolperei auch irgendwann an unserem Hauswirtschaftsräumchen vorbei, blieb kurz an der Tür stehen und lauschte. Natürlich war auch gleich wieder eine Katze zur Stelle, schließlich durfte ich nicht aus meinem Stolpertakt kommen. Eigentlich hätte ich es mir denken sollen, dass, wenn ich  an dieser wichtigen Tür stehenbleiben würde, das natürlich den Katzen nicht verborgen blieb. Wenn auch nur ansatzweise die Möglichkeit besteht, dass die Tür zu unserem Hauswirtschaftsraum, der eigentlich mehr eine Art Miniabstellkammer denn ein ordentlicher Raum ist, geöffnet wird, dann hat gefälligst jede im Hause lebende Katze zur Stelle zu sein.

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Bei dieser Kammer handelt es sich nämlich um ein magisches Zimmer – magisch anziehend für alle im Hause wohnenden Katzen. Ich brauche nur daran zu denken, diesen Raum betreten zu wollen, so eilt mir bereits eine Katze hellseherisch voraus und postiert sich zwischen mir und der Tür und beobachtet gespannt, ob meine Hand zum Türdrücker wandert. Kaum ist das geschehen, zwängt sich eine Katze, meistens ist Keks als erster zur Stelle, dorthin, wo sich gleich ein kleiner Türspalt bilden müsste. Dann der spannende Moment, wo sich die Tür tatsächlich einen kleinen Spalt breit geöffnet hat und husch, ist die …, nein, nicht die Silberdistel, die Katze ist drin im magischen Zimmer. Sobald sich dieses magische Zimmer öffnet, muss man als Katze mit hinein – unbedingt – wegen der Magie – der Magie des Katzenfutters, das dieser magische Raum beherbergt. Im Hause Silberdistel heißt er auch die Futterkammer.
So war es also auch dieses Mal wieder so, dass der Keks wieder einmal fast schneller den magischen Raum betrat als ich. Dabei spielte es so gar keine Rolle, dass es erst vor wenigen Sekunden für die Katzen Futter gegeben hatte. Es könnte ja sein, dass es Nachschlag gab. Aber das war eine reine Wunschvorstellung. Es gab keinen Nachschlag und es sollte auch keinen geben. Ich hatte beim Lauschen an der Tür lediglich festgestellt, dass es hinter ihr erstaunlich ruhig war und genau das ließ mich zum Türdrücker greifen und nicht der scheinbar schon wieder knurrende Magen der Katzen.

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Beim Öffnen der Tür stolperte ich dank Keks förmlich ins Räumchen und wäre sogar beinahe im Sturzflug, weil der Kater mir vor und zwischen den Füßen herumwuselte, in der Waschmaschine gelandet. Die war nämlich der eigentliche Grund dafür, dass ich überhaupt die Tür zum magischen Zimmer geöffnet hatte. Die Ruhe hinter der Tür hatte mir verraten, dass die elektronische Waschfrau mit ihrer Arbeit fertig sein musste. Neben dem Katzenfutter befindet sich in dem magischen Raum nämlich auch diese hochtechnisierte Waschfee. Wäre der Deckel der fleißigen Wäscherin nicht geschlossen gewesen, dann wäre ich sicher kopfüber hineingestolpert. Aber so bremste sie meinen Schwung durch ihren stählernen Busen zumindest etwas ab. Mit ein wenig Mühe öffnete ich nun den Deckel der Waschmaschine. Mit Mühe, weil natürlich Keks nichts versäumen durfte und sich schlangengleich zwischen Waschmaschine und mich gedrängelt hatte und mir so das Öffnen des Deckels reichlich erschwerte. Von der Katzentrockenfutterdose reden wir lieber nicht, die hatte ich mir wohl mehr selbst in den Weg gestellt. Aber egal, ich öffnete also den Deckel, dann die Wäschetrommel und erstarrte. Was war das denn? Mitten auf meiner frisch gewaschenen Wäsche lag wie auf dem Präsentierteller … nein, nicht, nicht eine der anderen Katzen, dort lag ein Geldstück.

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Blitzblank und frisch gewaschen leuchtete es mir entgegen. Geldwäsche durchfuhr es mich sofort! Und das im Hause Silberdistel, einem Haus, das so auf Ehrlichkeit hält.

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Tja, so kann’s gehen. Man ahnt nichts Böses und wird, man weiß überhaupt nicht wie, in solche schmutzigen … – nein, irgendwie passt dieses Wort hier nun gerade nicht her. Also man wird in ungewollte kriminelle Handlungen hineingezogen, nur, weil man einen klitzekleinen Moment nicht aufgepasst hat. Aber es faszinierte mich schon – dieses gewaschene Geldstück. Ich konnte mich seiner Magie so gar nicht entziehen. Es glitzerte und glänzte mich an, als wollte es sagen: „Wasch mehr, wasch mehr, wasch mehr von uns!“ Das konnte nur an diesem magischen Raum liegen. Bloß raus hier. Plötzlich verstand ich die Katzen und was dieser magische Raum aus ihnen machte. Wie hatte ich das bisher nur nicht bemerken können? Mühsam riss ich mich zusammen und stolperte fort, hinaus aus diesem verwirrend magischen Raum. Draußen kam ich endlich wieder zu mir, der Kopf wurde klar und ich konnte auch wieder einigermaßen vernünftig denken. Nein, weitere Geldwäschen würden hier in diesem Hause nicht stattfinden. Obwohl … man weiß nie. Genau betrachtet war dies bereits ein Rückfall, auch wenn ich es hier nur ungern eingestehe. Hatte ich nicht vor Jahren schon einmal einen 20-Markschein gewaschen? Schon damals wäre ich fast erwischt worden, fragte mich doch glatt der Fischhändler, dem ich den Schein nach der Wäsche geschickt unterschieben wollte, ob ich meine Brötchen mit Geldwäsche verdienen würde, der sähe so sauber und frisch aus. Ich zwinkerte ihm zu und fragte, ob er ihn trotzdem nehmen würde. Verschwörerisch zwinkerte er zurück und schob mir für meinen Schein ein wundervoll nach geräucherter Pfeffermakrele duftendes Paket über den Ladentisch und mein Restgeld. Tja, so war das damals mit der Geldwäsche.

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Und nun diese Wiederholungstat. Wie ich aus den vielen Krimis weiß, die ich bereits in meinem Leben gelesen habe, sollte ich es nicht tun. Andererseits konnte ich auch nicht widerstehen. Ich musste ganz einfach noch ein Erinnerungsfoto an meine neuerliche geheime Geldwäsche haben. So stolperte ich noch einmal durchs Haus – zunächst wieder über den Kater und dann trat ich sogar auf eine … Uups, hatte ich mich jetzt erschrocken. Ganz weich war es plötzlich unter meinem Schuh und ich zuckte entsetzt zurück. Hatte ich eben etwa einer unserer Katzen auf Pfote oder Schwanz getreten? Schreck, lass nach! Mein Blick wanderte nach unten zu dem Weichen unter meinem Fuß.

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Ich atmete erleichtert aus. Die Lieblingsmaus unseres Keks hatte sich wieder einmal unter meinen Schuh geschoben und mich zusammenzucken lassen, weil ich glaubte, einer Katze schwere Verletzungen zugefügt zu haben. Nein, was war dieser Tag doch aufregend! Aber letztendlich kam ich dann noch ohne weitere Schrecksekunden zu meiner Kamera und mit ihr zu meinen Tatort- und Beweisstückfotos, egal, ob es mir irgendwann noch einmal zum Verhängnis werden wird. Irgendwie war ich auch ein wenig stolz auf diese so wunderbar gelungene Geldwäsche und das rechtfertigte doch sicher diese Fotos.

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Noch einmal schaute ich das blinkende und blitzende Geldstück an, dann ließ ich es geschwind in meinem Port …, Porte … in meiner Geldbörse verschwinden. Irgendwie und irgendwo würde ich es wieder unters Volk bringen – das gewaschene Geld. Ob es den Fischhändler eigentlich noch gibt?

Kommentare
  1. Alexandra sagt:

    Herrlich, Du hast mir gerade mit Deiner Geldwäsche Geschichte einen fröhlichen Start in den Büroalltag beschert. Deine magische Waschmaschine gefältl mir besser als meine, denn diese präsentiert nach dem Waschgang nur Taschentuchflocken oder Werkzeug. Wie das dort hinein kommt? Keine Ahnung, denn der Mann des Hauses schwört Stein und Bein, dass er seine Sachen vorher gründlichst durchsucht und alles aus den Taschen entfernt hat. Tja, auch irgendwie magisch, wie die Dinge sich dann in die Maschine transportieren 🙂

    Viele Grüße und einen schönen Tag wünscht
    Alexandra

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    • Silberdistel sagt:

      Na, dann hoffe ich doch, dass der Büroalltag nicht nur fröhlich gestartet ist, sondern sich der Schwung auch den ganzen Tag über gehalten hat 🙂
      Taschentuchflocken in der Waschmaschine sind mir leider auch nicht ganz unbekannt. Da bildet man sich immer ein, man hätte vor der Wäsche noch einmal alle Taschen aufmerksam durchsucht, aber mitunter war es dann wohl wirklich nur Einbildung 🙄
      Viele Grüße auch an Dich und einen schönen Feierabend, damit vielleicht nicht nur der Bürotag schön war 😉

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  2. Frau Hummel sagt:

    Es ist gut, dass Du das Können Deiner magischen Waschmaschine noch einmal in Bild und Text festgehalten hast, liebe Silberdistel. Irgendwann in der Zukunft wird Dir das nicht mehr passieren können, wenn es erst zum Bargeldverbot gekommen ist ;-(

    Welch hinterlistigen Stolperfallen Du doch ausgesetzt bist, Unglaublich! Kannst Du Dich nicht mit einem Schutzzauber belegen lassen? Zumindest wenn Du Dich in der Nähe des magischen Raumes aufhältst? Oder vielleicht sollten einfach diese kleinen quirligen „Fußhupen“ im Hause Silberdistel ein bisschen respektvoller mit ihrer Dosenöffnerin umgehen 😉 😀

    Danke für den überaus witzigen und charmanten Stimmungsaufheller. Ich liebe Deinen Blog <3.

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    • Silberdistel sagt:

      Wer weiß, was ich dann mitwasche, wenn es kein Bargeld mehr gibt 😉 Aber vor diesem Verbot bewahre uns um Himmels Willen der Bargeldgott 🙄
      Die kleinen Fußhupen kleben an mir wie, ja, was weiß ich, wie Fußhupen eben. Sie müssen überall dabei sein und so dicht wie möglich. Dagegen hilft kein Schutzzauber. Ihr respektvoller Umgang mit mir ist es eben, mir auf Schritt und Tritt zu folgen. Das ist Liebe oder ein ständiges Hungergefühl oder besser wohl ständiger Appetit 😉
      Liebe Grüße und ich danke zurück für das Blog-Kompliment 🙂 ❤

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  3. kowkla123 sagt:

    wie kommst du bloß auf so schöne Geschichten, von der Gestaltung will ich ja gar nicht reden,., ist sowieso toll, ich wünsche einen schönen Mittwoch

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  4. So ein Geldstück verträgt die Geldwäsche entschieden besser als ein Geldschein – egal nun, ob noch in alter oder in jetziger Währung. ^^
    Dass deine Katzen so närrisch nach dem Raum sind … ^^ Gut, dass keine Katzenwäsche der etwas anderen Art entstand. Ablenken kann man deine Fellmitbewohner auch nicht, oder? Den Gang zur anderen Seite antäuschen? Aber dann doch im letzten Moment nach links (rechts) zur magischen Tür steuern? Ach ne, lieber nicht. Dann hast du nicht nur Geldwäsche begangen, sondern auch noch Steuerbetrug. 🙂

    War eine sehr nette und unterhaltsame Geschichte, liebe Silberdistel!
    Liebe Grüße!
    Michèle

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, aber ein Geldschein lässt sich auch gut waschen. Ob sich Euroscheine auch noch so gut dafür eignen wie diese andere schöne Währung, weiß ich allerdings nicht. Aber mein 20-Markschein hat das damals gut verkraftet. Er sah danach nur etwas neuer aus – wie eben gedruckt, wenn da nicht die scharfen Knickfalten gewesen wären. Ich hatte ihn nämlich in dem kleinen Uhrentäschchen von meiner Jeans – für irgendwelche Zwecke mal schnell eingesteckt und dann vergessen. Möglich, dass ich ihn sogar mehrmals mitgewaschen habe. Ich fand ihn irgendwann rein zufällig wieder, weil da etwas knisterte und beim Nachschauen kam der hübsche wundervoll neu wirkende Schein zum Vorschein. Kurz zuvor hatten wir uns unter Kollegen noch darüber unterhalten, ob so ein Schein wohl eine Wäsche aushalten würde. Ich konnte dann den Beweis antreten 😀
      Den Katzen kann ich übrigens nichts, aber auch gar nichts, vor- oder antäuschen. Sie lesen bereits vor meinem Tun meine Gedanken. Also vor Steuerbetrug werden sie mich wohl bewahren – hoffe ich zumindest 😉
      Dankeschön für Deinen netten Kommentar und die Warnung vor dem Steuerbetrug. Man kann ja sooo schnell in Teufels Küche kommen 😀
      Liebe Grüße auch an Dich

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  5. katerchen sagt:

    so ist es manchmal liebe Silberdistel..ich habe schon Scheine gewaschen..die glitzern zwar nachher nicht,aber sie können es ab.
    Danke für die wundervolle Geschichte aus der Schatzkammer des Hauses..grins
    LG vom katerchen

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, Katerchen, den Scheintest habe ich auch schon erfolgreich bestanden. Allerdings habe ich noch keine Euroscheine gewaschen. Bei mir war es noch die gute alte Währung 😀 Die konnte das auch ab – wirkte nur etwas sauberer 😀
      Liebe Grüße auch an Dich aus dem Hause der Geldwäscherin

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      • katerchen sagt:

        bei mir waren auch die ALTEN Scheine liebe Silberdistel….
        was ein Glück,denn wenn ich so recht überlege ist es mit den NEUEN sicher heikel,denn fälschungssicherer sind die ja nicht geworden..:(
        LG vom Geldwäscher katerchen mit einem LG von hier

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        • Silberdistel sagt:

          Nein, also fälschungssicherer sind die neuen Scheine wohl nicht, auch wenn man uns das gern einreden möchte, denn kaum wird behauptet, wenn es neue Scheine gibt, dass die fälschungssicher wären, schön liest man wieder von irgendwelchen Blüten. Wer weiß, ob sie da waschecht sind 😉
          Liebe Grüße von Geldwäscher zu Geldwäscher 😀

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  6. Zeilenende sagt:

    Schön … Was für eine spannende Geschichte, wie aus einem Kriminalroman. Hat sehr viel Freude bereitet, das zu lesen. Mein Favorit war die „hochtechnisierte Waschfee“ … Da musste ich laut lachend. Welch schöner, treffender Ausdruck. 🙂

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  7. Herrlich, deine Geldwäschegeschichte, liebe Silberdistel. Ich war aber schon etwas enttäuscht, dass sie so banal endete. Irgendwie überschätzte ich deine kriminellen Energien. Dachte zuerst, dass vielleicht F. Beckenbauer oder sonst ein hohes ‚Tier‘ des DFB weit ‚Aussen‘ mit dir verwandt ist. Allenfalls sogar U. Hoeness aus bayerischen Gefilden ;-). Also das hat sich somit geklärt, findet der Schweizer und grüsst dich herzlich. Ernst

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    • Silberdistel sagt:

      Da habe ich aber noch einmal Glück gehabt 😉 Mein Enkel ist zwar ein gewaltiger Fußballfan, aber ich glaube, von Geldwäsche versteht er noch nichts und um ihn nicht fürs spätere Leben zu verderben, werde ich meine Geldwäsche-Geschäfte nachher gleich unter den Teppich kehren. Oder sollte ich vielleicht mein Blog gleich ganz löschen? Ach, damit kann ich noch warten. Noch kann der kleine Mann nicht lesen. Ich verschiebe das Löschen und lass es vorerst noch als abschreckendes Beispiel hier stehen 😉 Naja, und der Schweizer hat mir ja schon Absolution erteilt 😉
      Herzliche Dankesgrüße an Dich 🙂

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  8. ann53 sagt:

    Liest sich ja wieder so super liebe Silberdistel, besser als jeder Krimi und kam aus dem Schmunzeln nimmer raus! 😀
    Liebe Grüße von Herzen ❤

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  9. kowkla123 sagt:

    alles Gute für den Tag

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  10. einfachtilda sagt:

    Mit Krimis habe ich es ja nicht so, doch dieser war sehr amüsant. Geldwäsche…tztztztz 😀

    LG Mathilda ❤

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    • Silberdistel sagt:

      War ja auch nur ein Mini-Krimi und mehr einer der lustigen Art, damit auch diejenigen Spaß dran haben, die Krimis nicht so mögen 😉 😀 Ich will ja hier niemanden benachteiligen 😉
      Liebe Grüße auch an Dich ❤

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  11. Morgentau sagt:

    Liebe Silberdistel,

    ich bin wirklich am Überlegen, ob es nicht besser ist, künftig ein paar Tröpfchen Baldrian (auf Zuckerwürfel natürlich) einzunehmen, wenn ich die Absicht hege, deinen Blog zu besuchen.
    Es ist ja nicht das erste Mal, dass mein Adrenalinspiegel in die Höhe schnellt beim Lesen deiner scheinkriminellenergetischen Storys.

    Es mag ja sein – und ich sage tief ausatmend „Gottseidank“ – dass ich langsam an den silberdistlichen Schreibstil gewohnt sein sollte, der fast ausschließlich happyendet, so kann ich nicht umhin, zugeben zu müssen, dass die Spannung der vorausgehenden Story meine sensible Ader fast zum Platzen bringt. Puuuh …

    Herzklopfende Grüße
    von Frau Morgentau

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    • Silberdistel sagt:

      Da es hier ja zum Glück in der Mehrzahl, wie Du so schön schreibst, happyendet, kannst Du doch erst einmal positiv an die Sache herangehen, liebe Frau Morgentau. Na, und positiver Stress soll doch ganz gesund sein 😀
      Aber fein, dass es Dir trotz Stress offensichtlich gefallen hat und Dein Herz klopft inzwischen sicher wieder ganz ruhig und gleichmäßig. Falls nicht, denk an all Deine wunderschönen Waldbilder – die strahlen für mich immer eine wunderbare Ruhe aus. Da verliert sich beim Betrachten sofort jegliche vielleicht vorher dagewesene Aufregung.
      Dankeschön für Deinen Besuch und den aufgeregten 😉 Kommentar ❤

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  12. Morgentau sagt:

    Ganz vergessen bei all der Aufregung:

    Vielen lieben Dank für deine freundlichen Kommentare, liebe Silberdistel.

    Auf dem letzten Foto, ja, das ist Moos, das sich auf einer Mauer gebildet hat. Ich zeige noch Fotos von dem Ort. Hab ich übrigens schon öfter, es ist die Burgruine Hohengundelfingen.

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    • Silberdistel sagt:

      Dankeschön, liebe Frau Morgentau, für die Antwort auf meine Frage. Ich war mir nämlich nicht ganz sicher, ob es wirklich Moos ist. Es gibt ja so viele verschiedene Moose und in solchen Nahaufnahmen sehen sie dann eh ganz anders aus, weil man gewöhnlich viel mehr interessante Einzelheiten erkennt. Das ist ein sehr hübsches Bild, wie ich finde, und ein interessantes Pflänzchen.
      Ja, ich denke ich erinnere mich an einige Bilder von dieser Burgruine. Ich bin gespannt auf die Fotos, die noch kommen werden.
      Einen ganz lieben Abendgruß zu Dir 🙂

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      • Morgentau sagt:

        Danke für deine Antworten, liebe Silberdistel. Mich faszinierenden diese Moose immer sehr, vorallem in dieser Jahreszeit, wo sie durch die Feuchtigkeit so richtig schön zur Geltung kommen und frisch aussehen.

        Für deinen neuesten Eintrag muss ich noch einmal vorbeikommen. Jetzt geht es erst einmal zum Wochenendeinkauf …

        Ich wünsch dir und deinen Lieben ein schönes, freundliches und gemütliches Wochenende

        und grüß dich lieb bis zum Wiederlesen,
        Frau Morgentau

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        • Silberdistel sagt:

          Ich finde es immer recht spannend, wenn ich Moose oder auch Flechten fotografiert habe. Die wahre Schönheit dieser Pflanzen sieht man oft erst am PC in den vielen kleinen hübschen Details. Aber auch, wenn sie ganze Bäume, Baumstümpfe oder Äste in wundervolle flauschige Wesen oder kleine Waldbereiche in samtene Teppiche verwandeln, bin ich immer sehr begeistert. Ja, genau, die feuchte Jahreszeit ist die Zeit, in der sie erst so richtig zur Hochform auflaufen. Ich erinnere mich an die vielen anderen zauberhaften Moosfotos bei Dir.
          Dankeschön für Deinen lieben Besuch und Deinen Kommentar, liebe Frau Morgentau. Inzwischen wirst Du sicher Deine Einkäufe erledigt und hoffentlich schon ein gemütliches Wochenende begonnen haben 🙂
          Liebe Grüße an Dich und hab einen schönen und erholsamen Abend

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  13. Frau Spätlese sagt:

    Da kann man noch so genau in den Hosentaschen schauen vor’m Waschen. Es gibt immer irgendwelche Überraschungen. Das nenne ich immer Waschfrauenlohn. 😀

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    • Silberdistel sagt:

      Aha 😀 Waschfrauenlohn 🙂 Dann hoffe ich nur, dass auch mal wieder ein Scheinchen in den Taschen ist, damit der Lohn sich wenigstens lohnt 😉
      Ich bilde mir ja ein, ich gucke jedes Mal prüfend in alle Taschen. Aber wahrscheinlich ist es eben doch nur eine Einbildung 🙄

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