Jetzt am letzten Freitag gab es hier im Bücherstaub noch einmal etwas über unseren Urlaub im Altmühltal im September des gerade vergangenen Jahres zu sehen und zu lesen. Dieser Urlaub war ja quasi ein Testurlaub gewesen. Wie würden Enkeltochter und wir in dieser knappen Woche miteinander auskommen? Inzwischen lag nun schon der letzte gemeinsame Tag vor uns und wir hatten durchaus den Eindruck, dass es bisher mit unserem Testurlaub ganz gut geklappt hatte. Wie könnten wir den letzten Tag gestalten?

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Als wir zwei Tage zuvor unterwegs zum Kloster Weltenburg waren, war uns ein Hinweis auf eine Tropfsteinhöhe aufgefallen. Auf unsere Frage, ob sich unsere Enkelin gern eine solche Höhle würde anschauen wollen, war sie sofort begeistert. Sie war schon einmal mit dem Papa in einer solchen Höhle gewesen und das hatte ihr sehr gefallen. Na, wunderbar!

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So machten wir uns also an unserem letzten Urlaubstag auf in Richtung Tropfsteinhöhle Schulerloch. Interessant fand ich, dass genau die Tropfsteinhöhle, auf die wir nur durch reinen Zufall während unserer Fahrt zum Kloster Weltenburg aufmerksam geworden waren, einst von einem Mönch aus diesem Kloster entdeckt wurde. So passten doch diese beiden Ausflüge wunderbar zusammen. Übrigens scheiden sich die Geister in dem Punkt, wie das Schulerloch zu seinem Namen kam. Einerseits soll sich in der Höhle einmal eine keltische Druidenschule befunden haben, andererseits könnte sich der Name auch von dem Wort „Schuller“ – wie Räuber – ableiten. Einer Sage nach soll dort ein Räuber einmal zu Stein verwandelt worden sein. Und noch eine weitere Variante erzählt sich der Volksmund. Mehrere Schulkinder sollen in grauer Vorzeit von einem bösen Geist zum Schulerloch gelockt worden und nie wieder aufgetaucht sein.

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Damit man auch ja nicht kurz vor dem Höhleneingang aufgibt, gab es unterwegs dieses Motivationsschild zu sehen

Erstaunlicherweise gab es dieses Mal so gar keine Diskussion über den ach so langen Weg bis hoch zu Höhle, den wir natürlich zu Fuß zurücklegen mussten. Der Anstieg war auch gar nicht so ohne. Aber dieses Mal fragte unser Ferienkind nicht, wann wir denn endlich dort wären. Unterwegs gab es sogar für diejenigen, denen der Schweiß schon zu sehr herunterlief und die vielleicht sogar schon ans Umkehren gedacht hatten, ein kleines Motivationschild: „… noch 5 Minuten zur Höhle“. Vor zwei Tagen am Kloster Weltenburg hätte unsere Enkelin sicher furchtbar gestöhnt beim Anblick eines solchen Schildes. Fünf Minuten noch – das wäre doch noch eine Ewigkeit. Dieses Mal waren weder Weg noch Anstieg ein Problem und es war eher lustig, dass andere unterwegs stehenbleiben mussten, um sich den Schweiß von der Stirn zu wischen. Ich fand allerdings auch eines recht witzig, dass hier eine Zeitangabe statt der Länge des restlichen Weges geschrieben stand. Naja, WIR standen dann tatsächlich fünf Minuten später vor dem Höhleneingang. Ob die Höhlenbesucher, die unterwegs zum Atemholen immer wieder stehenbleiben mussten, es auch in fünf Minuten geschafft haben? Ein wenig schummelte das Schild nämlich noch zusätzlich. Es ging trotz der Ankündigung „der Aufstieg ist geschafft“ noch weiter bergan.

Ein Blick ins Tal und auf die Altmühl

Ein Blick ins Tal und auf die Altmühl

Die Tropfsteinhöhle Schulerloch ist 420 Meter lang und befindet sich 55 Meter oberhalb der Talsohle der Altmühl. Übrigens hat man von unterwegs einen wunderschönen Ausblick hinunter ins Tal. Man muss also den Anstieg hinauf zur Höhle nicht in einem Rutsch bewältigen. Bei ein paar Fotos von dem schönen Aussichtspunkt aus, den wir für eine kleine Pause nutzten, kommt man dann auch schnell wieder zu Atem, obwohl andererseits dieser Ausblick auch wiederum irgendwie atemberaubend ist 😉

Auf etwa 3/4 der Höhe zur Höhle hat man diesen hübschen Blick auf die Altmühl

Auf etwa 3/4 der Höhe zur Höhle hat man diesen hübschen Blick auf die Altmühl

Schnell noch ein Foto zum Atemholen und dann auf zum Endspurt

Schnell noch ein Foto zum Atemholen und dann auf zum Endspurt

Leider durfte auch in der Höhle, wie wir das gerade vom Kloster Weltenburg kennengelernt hatten, wieder nicht fotografiert werden, sodass es leider keine Fotos vom Inneren des Schulerlochs zu sehen gibt. Der Grund ist hier allerdings ein anderer. Je mehr Licht es in der Höhle gibt, umso mehr Algen, Flechten und sogar höhere Pflanzen würden die Höhle besiedeln und das wiederum ist nicht gut für das Gestein, die so sehenswerten Tropfsteine und mehr. Durch die pflanzliche Besiedlung würden sie im Laufe der Zeit Schaden nehmen und am Ende gar zerstört werden. Also hier ein heißer Tipp: Selbst anschauen, wenn Ihr einmal Urlaub in dieser schönen Gegend macht. Es lohnt sich. Versprochen! Das Schulerloch hat übrigens gegenüber anderen Tropfsteinhöhlen einige schöne Besonderheiten aufzuweisen, beispielsweise an Wasserbecken erinnernde Sinterbecken und wunderhübschen wie Blumenkohl ausschauenden Sinterschmuck an der Decke der Höhle. Hierzu möchte ich noch einmal auf den Link weiter oben im Text verweisen. Dort gibt es diese hübschen Gebilde nämlich zu sehen. Über Winter dient das Schulerloch Fledermäusen als Winterquartier, Grund genug, es in der kalten Jahreszeit für die Besichtigung zu sperren. Was den Besuch des Schulerlochs aber ganz sicher aus allen anderen Tropfsteinhöhlenbesuchen herausragen lässt, ist eine multimediale Lichtshow, die man am Ende einer jeden Führung in der Haupthalle der Höhle anschauen kann. Unsere Enkelin hat sich zwar zu Beginn der Vorführung etwas gegruselt, denn die Show wird durch recht dramatisch wirkende Musik eingeleitet. Dann wird es dunkel und man hat plötzlich den Eindruck, zwischen Dinosaurien, Mammuts und Urmenschen zu stehen.  Als ich unserer Enkelin erzählte, dass das jetzt nur so etwas wie eine Kinoveranstaltung wäre, war sie dann doch beruhigt und schaute interessiert zu, was sich da vor und um uns an den Höhlenwänden tat. Und das war wirklich beeindruckend. Wer sich einen kleinen Eindruck davon verschaffen möchte, der sollte dem Link: Höhlenwandinszenierung im Schulerloch folgen. Ich fand nicht nur die Idee an sich, auch die Vorführung insgesamt, sehr gelungen. Es lohnt sich fast schon allein deshalb ein Besuch der Höhle.

Eingang zur Tropfsteinhöhle - außerdem im Turm ein kleines Museum

Eingang zur Tropfsteinhöhle – außerdem im Turm ein kleines Museum

Nicht uninteressant ist auch die kleine Ausstellung im Aussichts- und Wohnturm am Eingang der Höhle, der wir im Anschluss an den Höhlenbesuch ebenfalls noch einen Besuch abstatteten. Der Turm wurde um 1826 errichtet und zu diesem Zeitpunkt wurde auch der Eingangsbereich der Höhle recht massiv verändert. Im Museum sind verschiedene Höhlenmalereien zu sehen, einiges zur Fauna und Flora der Gegend und außerdem sind interessante Fundstücke ausgestellt. Was mich besonders interessierte, war das, was man dort über die Fledermäuse lesen und sehen konnte.

Im Museum gibt es allerlei Interessantes zu sehen

Im Museum gibt es allerlei Interessantes zu sehen

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Unsere Enkelin schaute sich ebenfalls sehr aufmerksam um und stellte viele Fragen zu den einzelnen Ausstellungsstücken und am Ende war sie ganz begeistert von unserem Ausflug in die Unterwelt und auch dem, was es in dem kleinen Museumsbereich zu entdecken gab. Natürlich mussten wir als Erinnerungsstück noch eine gruselige 😉 Deko-Fledermaus aus Gummi mitnehmen.

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Das Urlaubsende muss gefeiert werden

Und so ein Urlaubsabschluss muss ja auch noch irgendwie gefeiert werden.

Jeder tut's auf seine Weise

Jeder tut’s auf seine Weise

Wir beiden Silberdistels fanden einen Eisbecher durchaus angemessen, den wir uns in unserer Stammgaststätte am See in Kratzmühle gönnten. Das Kind war mehr für Pommes zu haben, denn ein Eis hatte es noch am kleinen Kaffee am Schulerloch bekommen.

In der kleinen Gaststätte an der Höhle beobachten uns neugierig zwei Kohlmeisen

In der kleinen Gaststätte an der Höhle beobachten uns neugierig zwei Kohlmeisen

Habt Ihr denn nichts anderes als Eis, Ihr da drüben?

Habt Ihr denn nichts anderes als Eis, Ihr da drüben?

Übrigens hatten wir in der Gaststätte an der Tropfsteinhöhle noch eine nette Begegnung. Zwei Kohlmeisen erhofften sich von uns wohl einen kleinen Imbiss. Sie landeten immer wieder auf einem der Tische und Stühle ganz in unserer Nähe. Aber Eis war dann wohl doch nicht das, was Familie Kohlmeise normalerweise auf ihrem Speiseplan hat. Immerhin waren wir nicht die einzigen Gäste. Ich denke, die Vögel sind ganz sicher auch noch ohne uns zu dem einen oder anderen Brot- oder Kuchenkrümel gekommen.

So ging ein kurzer, aber sehr schöner Urlaub zu Ende. Am nächsten Tag ging es wieder zurück zur Mutti, zum Papa und zum kleinen Bruder. Die Freude über das Wiedersehen war auf allen Seiten groß und natürlich gab es viel zu erzählen – auch auf beiden Seiten. Fazit: Ich denke, wir Großeltern sind gerüstet für die nächsten Sommerferien, von denen unsere Enkelin vielleicht einige Tage bei uns oben an der See verbringen wird. Zu sehen und zu erleben gibt es auch an der Küste eine ganze Menge. Außerdem wissen wir nun sogar einiges mehr über Feriengestaltung mit Kindern.

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Altes Gemäuer gehörte schon vor vielen Jahren zu unseren Urlaubszielen – 1986 – Ceský Krumlov

Obwohl … viel hat sich eigentlich nicht geändert, wenn ich so zurückdenke an das, was wir als Eltern vor vielen Jahren mit unseren Kindern in den gemeinsamen Urlauben erlebt haben – wir sind heute wie damals in alten Gemäuern unterwegs …

Enten füttern gehörte wohl schon immer in unseren Urlaub

Enten füttern gehörte wohl schon immer in unseren Urlaub – 1991 – Schloss Kuks bei Turnov

… und Enten füttern gehörte wohl schon immer irgendwie zu unserem Urlaub dazu. Auch unseren Kindern machte das Enten füttern Spaß, wie man an obigem Beispielbild sehen kann.

Kommentare
  1. Winnie sagt:

    Danke für diesen Einblick, … hab ich schonmal erwähnt, dass ich es liebe, verbotene Dinge zu tun??? Im Abschnitt mit dem Fotoverbot ratterte es in meinem Kopf, wie man doch zu Fotos aus dem inneren der Höhle kommen könnte 😀 aber ja, es leuchtet ein, dass es besser ist, wenn man kein weiteres Licht in die Höhlen lässt … mich nerven ja schon die Algen im Aquarium!

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    • Silberdistel sagt:

      Wem geht es nicht so, der gern fotografiert. Mir widerstrebt es auch oft, mich an solche Verbote zu halten, weil das Verbot oft mit fadenscheinigen Gründen daher geht. Ich wollte erst fragen, ob ich denn ohne Blitzlicht fotografieren dürfte, ließ es dann aber sein. Ich denke, dass man es dort generell nicht gern sieht, wenn überhaupt fotografiert wird. Wahrscheinlich geht es eher darum, dass man Geschäftseinbußen befürchtet.

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  2. kowkla123 sagt:

    danke für den schönen Bericht, eine gute Woche wünsche ich

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  3. katerchen sagt:

    ein Risiko..aber es hat geklappt mit dem Test.Wundervoll liebe Silberdistel …
    dann werden die nächsten Urlaubstage ja sicher schon herbeigeseht..von beiden Seiten.
    die Fledermaus hätte ich sicher auch gekauft..wenn schon auch Vernunftgründen keine Bilder..dann solche Erinnerung an diese mühsam erkletterte Höhle.
    LG zum Wochenstat vom katerchen

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, es hat geklappt, liebes Katerchen, und darüber haben wir uns sehr gefreut.
      Die Fledermaus musste sein 😀 – so als kleines lustiges Erinnerungsstück.
      Liebe Grüße zurück und auch Dir einen guten Wochenstart

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  4. minibares sagt:

    Wir waren mal in der Dechenhöhle, am 1. Weihnachtstag. Das hatte ich morgens im Radio gehört.
    Und ich brachte meine Familie dazu, dort hin zu fahren.
    Es war wunderbar! Fast überall dicke Kerzen, die bestimmten Höhlen oder Gewächse wurden uns erklärt. An jeder dritten Ecke stand eine musikalische Gruppe, manchmal auch nur 2 Personen. Und alle aktiv. Bei etlichen haben wir mitgesungen.
    Es hat sich echt gelohnt. Wir waren alle begeistert. Das war großartig und weihnachtlich.

    Ich denke, ihr hättet ohne Blitz knipsen können.
    der Aufstieg war aber doch ganz schön heftig, wenn etliche sich den Schweiß abwischen mussten und Pause machten.
    Deine Fotos vom Altmühltal sind so schön! Die Gummi-Fledermaus liegt doch neben den Pommes, richtig?
    Und dass eure Enkelin begeistert war, ist ein Gewinn für euch.
    deine Bärbel

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  5. nixe sagt:

    Oh..ich habe bei meinem Besuch in der Gegend diese Höhle übersehen. Wir hatten andere Ziele im Kopf und auch angeschaut.
    Danke für die Info – nächstes Mal wird sie besucht. Herrlich sehenswerte Inszenierung!
    Liebe Grüße
    von der Nixe

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    • Silberdistel sagt:

      Wenn Dein Sohn dort in der Gegend lebt, liebe Nixe, dann wirst Du ganz sicher noch Gelegenheit haben, um Dir bei einem Deiner nächsten Besuche auch diese Höhle anzuschauen. Diese Lichtschau war schon eine Klasse für sich. Hat uns sehr gefallen, aber auch die Höhle an sich ist sehenswert.
      Liebe Grüße auch an Dich

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  6. Das war heute wieder sehr interessant, liebe Silberdistel! Und obendrein mit wirklich grandiosem Ausblick, unterhaltsamer Wegbewältigung, schönen Eindrücken von und über die Tropfsteinhöhle – und zwar auch ohne, dass jetzt Innenaufnahmen zu sehen wären. (Man vermisst sie gar nicht – und das spricht für sich bzw. dich!)
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieser Programmpunkt eures gemeinsamen Urlaubs für jegliches Alter ideal geeignet ist und es euch allen gut ergangen ist. Gut gewählt, dieses Ziel!
    Die kleine Fledermaus neben dem Pommes wirkt schon echt auf den ersten Blick! 🙂
    Generalprobe also bestanden, Test geglückt, Sommerferien können also kommen und mit ihr die Enkelin für einige Urlaubstage. Das glückt mit Sicherheit auch. ^^

    Vielen Dank für den schönen Bericht mit den sehr sehenswerten Fotos dazu und liebe Grüße!
    Michèle

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    • Silberdistel sagt:

      Dankeschön, liebe Michèle, für Deinen lieben Kommentar. Es freut mich sehr, dass Dir mein Bericht gefallen hat.
      Ja, Du hast recht, die Höhle ist durchaus etwas für alle Altersklassen. Das konnte man auch recht deutlich an den Teilnehmern unserer Führung sehen. Ich denke, das war auch ein gelungener Urlaubsabschluss und wir hoffen, dass wir nun durch diesen Urlaub letztendlich gut gerüstet sind für ein eventuelles Ferienkind in diesem Sommer. Auf Dich kommt dann ja vielleicht auch irgendwann so ein Ferienkind zu, auch wenn es wohl bis dahin noch ein Weilchen dauert. Aber kleine Vorübungen hast ja auch Du schon hinter Dir, wie ich weiß 🙂
      Liebe Grüße zurück nach Hamburg

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  7. einfachtilda sagt:

    Ich muß gestehen, dass wir noch nie in der Gegend waren, außer in München und so eine Höhle würde mich schon faszinieren.
    Aber Fledermäuse konnte ich schon mal woanders fotografieren..interessante Geschöpfe und für Gartenbesitzer das beste, was es gibt.
    Schön, dass die Enkeltochter sich so wohl gefühlt hat…..bei mir würden gleich drei kommen, das ist dann schon heftig 😀

    Tolle Fotos, toller Beitrag.

    LG Mathilda ❤

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    • Silberdistel sagt:

      Diese Höhle war schon toll und die Lichtschau sowieso.
      Wir haben hier bei uns im Sommer auch Fledermäuse. Wo sie allerdings überwintern, weiß ich nicht. Aber wir sind sehr froh, dass sie im Sommer immer über unserem Garten flattern.
      Oh ja, gleich drei Kinder ist schon ein bisschen aufregend. Meine Eltern hatten oft unsere drei in den Ferien bei sich. Das fand ich schon bewundernswert.
      LG auch an Dich ❤

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  8. Der Harz hat ja auch so einige interessante Höhlen, aber das Fotografierverbot ist, obzwar verständlich, doch schade. Ich würde gern solche Fotos mit anderen teilen.

    Was ich teilen kann ist aber noch ein Post mit Fotos von der Veste Coburg. Da habe ich die – gerade funkelnagelneue – Kamera wirklich auf jedes halbwegs lohnende Objekt gerichtet. 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      Generell scheint dieses Fotoverbot ja in Tropfsteinhöhlen nicht zu gelten. Wir waren vor einer Weile in der Binghöhle – https://buecherstaub.wordpress.com/2014/08/24/wenns-bing-macht/ Dort habe ich fleißig fotografiert – ohne Blitz. Aber dort sah man eben auch, was Licht in einer solchen Höhle auf Dauer bringt – nämlich nicht nur Algen und Flechten, auch Farne wuchsen dort bereits. Logisch, dass die auf Dauer auch das Gestein zerstören können. Nur im Schulerloch herrscht ja über Winter totale Dunkelheit, weil die Höhle zu der Zeit den Fledermäusen als Winterquartier dient. So dürfte die Gefahr der Besiedlung mit Pflanzen nicht ganz so hoch sein wie in Höhlen, die das ganze Jahr über touristisch genutzt werden und ohne Blitz beim Fotografieren würde sicher nicht mehr Schaden entstehen als durch die Beleuchtung für die Führungen ohnehin entsteht.
      Ich habe gestern schon mal kurz Deinen neuen Coburg-Post angeschaut und war von den Bildern sehr begeistert. Aber zum Lesen muss und werde ich mir Zeit nehmen. Ich freue mich schon drauf. Kann aber vielleicht noch ein, zwei Tage dauern.

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  9. Ein schöner und informativer Bericht, gefällt mir…

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