Tatort Wohnzimmertisch

Veröffentlicht: 6. November 2015 in Fotos, Geschichten, Tiere, Unterhaltendes
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Wir Silberdistels sind verwöhnt … also gewesen … verwöhnt gewesen – durch unsere beiden Katzen – die graue Eminenz und unser Bärchen, das nun leider nicht mehr unter uns weilt. Voller Achtung und Hochachtung voreinander lebten wir viele Jahre ohne Probleme miteinander. Naja, kleinere gab es schon … mitunter … aber selten und nur solche, die eigentlich der Rede nicht wert waren. Auf jeden Fall wurde hier nicht gestohlen, bis auf Socken vielleicht oder das Lieblingskartoffelschälmesser der Silberdistel. Die Socken – nun ja, jeder hat seinen kleinen Fetisch oder Vogel. Und das Messer flitzte so schön über die Küchenfliesen und verschwand mehr aus Versehen, nicht aus böser Absicht. Hierbei  handelte sich gewissermaßen um verzeihliche kleine Ausrutscher. Nie jedoch wurde den anderen Mitbewohnern etwas von ihrem Essenstellerchen gestohlen. Da konnte noch so viel und noch so leckeres Essen auf dem Tisch stehen, es wurde nie und nimmer von Unbefugten Vier- oder Zweibeinern angerührt. Wir respektierten einander und natürlich auch unser Essen. Die Katzen vergriffen sich nicht an unserem, es sei denn, wir luden sie ganz ausnahmsweise einmal dazu ein, und wir rührten natürlich auch das leckere Mahl der Katzen nicht an. Das war ganz einfach Ehrensache, eine Frage des Vertrauens. Und plötzlich, urplötzlich sind hier neue Zeiten angebrochen, neue Sitten, ja Unsitten haben sich in unser Haus geschlichen. Gut, wenn man’s genau nimmt, haben sie sich nicht eingeschlichen, wir haben sie selbst ins Haus geholt, diese Unsitte  – pelzig, klein und grau getigert schaut sie aus. Nichts ist hier mehr, wie es einmal war. Neuerdings müssen wir wieder mit Argusaugen über unserem Essen wachen, dürfen es keine Sekunde unbeobachtet lassen.
Aber der Reihe nach. Wie gewohnt stellte ich eines Abends ein Kännchen mit Tee, dazu zwei Tassen und zwei Schüsselchen selbstgemachten Joghurt auf unseren Wohnzimmertisch. Ich freute  mich bereits auf den erfrischenden Joghurt zum Abendessen. Herr Silberdistel war noch nicht zugegen, tippelte noch an einer Mail an seinem PC herum. So meinte ich, auch noch ein paar Sekunden Zeit zu haben und eilte schnell noch einmal in mein Zimmerchen, bevor wir uns dann ganz in Ruhe unserem kleinen bescheidenen Abendmahl widmen würden. Ich wollte gerade wieder hinunter ins Wohnzimmer, als Herr Silberdistel plötzlich, nun bereits selbst unten im Wohnzimmer, rief, ich solle den Fotoapparat mitbringen. Es ginge um ein Tatortfoto. Oh Schreck! Was war jetzt wieder passiert? Ich sah vor meinem inneren Auge bereits wieder einmal sämtliche Zimmerpflanzen im Wohngemach auf dem Fußboden liegen und stöhnte genervt auf, griff aber dennoch schnell zur Kamera. Im Wohnzimmer angekommen erschien mir auf den ersten Blick alles perfekt, außer, dass Katzenspielzeug herumlag, was momentan allerdings eher nichts Ungewöhnliches ist. Doch dann folgte mein Blick dem meines Herrn Silberdistel und meine Frage, was denn wäre, blieb mir glatt im Halse stecken. Sprachlos schaute ich auf unseren Wohnzimmertisch.

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Unser kleines Übel saß in aller Ruhe auf dem Tisch, hing über einer der beiden Joghurtschüsseln und schlabberte fröhlich von meinem selbstgemachten überaus leckeren Joghurt. Wenigstens Geschmack konnte ich dem kleinen Frechdachs bescheinigen.

02

Was eher weniger schön war, war die Tatsache, dass es sich bei dem Joghurt um den letzten Rest gehandelt hatte. Wie hatten wir uns darauf gefreut! Mit saurer Miene machte ein paar Tatortfotos und Sekunden später schnappte ich mir das kleine Übel, schimpfte auf ihn ein und setzte ihn ein wenig unsanft auf den Boden. Er sollte schon merken, dass hier nicht einander das Futter weggefressen wird. Ein bisschen Strafe musste sein, obwohl Herr Silberdistel dem kleinen Tunichgut durchaus noch ein wenig mehr Joghurt gegönnt hätte. Nix da, vielleicht gibt es hier noch eine Belohnung für frechen Diebstahl.

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Es sind erneut Zeiten, unruhige Zeiten, bei uns Silberdistels angebrochen, Zeiten, wie sie bereits einmal bei uns herrschten – vor vielen Jahren – als wir mit einem Kater zusammenlebten, der es faustdick hinter den Ohren hatte und der ein ganz geschickter, nahezu perfekter Dieb war. Ich werde also wieder lernen müssen, wie das Leben mit einem pelzigen Dieb an der Seite verläuft  und mein Tun, zumindest all das, was mit Speisen in jeglicher Form zusammenhängt, an diese neuen Bedingungen anpassen müssen. Ich werde wieder verschließen, verriegeln, bewachen müssen. Unser ach so beschauliches Zusammenleben in einer vertrauensvollen Wohngemeinschaft ist Geschichte.

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Oder ob wir den kleinen Dieb noch hingebogen kriegen? Dabei sollte er doch das Vornehme und auch ein bisschen Ehrlichkeit mit in die Kätzchenwiege gelegt bekommen haben, schließlich stammt er aus einem Adelsgeschlecht. Ist man da nicht von Geburt an schon vornehm, gesittet, ehrlich und auf gar keinen Fall verfressen? Steigt man in solchen Kreisen gewöhnlich auf den Tisch und frisst ganz einfach das Schüsselchen eines lieben Mitbewohners leer?
Mein Herr Silberdistel und ich, wir teilten uns schließlich mein Schüsselchen mit Joghurt. Den, von dem der freche Dieb gekostet hatte, den mochte Herr Silberdistel dann doch nicht mehr essen. Der freche Dieb allerdings bekam den restlichen Joghurt natürlich auch nicht. Eigentlich müssten wir unser kleines Übel nun noch einmal umtaufen. Unlängst hatten wir beschlossen, von den beiden üblen Namen Übel abzulassen. Wir wollten hier schließlich niemanden auf Dauer diskriminieren. So hatten wir unser kleines Übel 2 auf den Namen Torty und das kleine Übel 1 ganz feierlich auf den Namen Bluebär getauft. Doch seit dem Vorfall auf dem Wohnzimmertisch denke ich, Jo Kurt könnte viel besser zu ihm passen. Vielleicht ginge ja auch Jo Kurt, genannt Bluebär. Oder wäre das wieder eine Diskriminierung? Aber ich finde, wenn es denn überhaupt eine wäre, dann wäre es doch durchaus eine schöne … ähh … Diskriminierung – eine, die in meinen Ohren irgendwie nett klingt.

Kommentare
  1. Frau Hummel sagt:

    Wie wären die Namen „Torty und Strolch“?*bauchvorlauterlachenhalt*
    Ich habe das Gefühl, Ihr habt Euch da die kleinen Strolche ins Haus geholt 😉

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  2. Charis sagt:

    Ein Meisterdieb, tztzts … 🙄
    Na, da fällt mir doch sofort Arsene Lupin ein oder doch der japanische Kaitō Kid … 😀

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  3. einfachtilda sagt:

    Da kommt gewiss noch mehr von den kleinen Rackern, aber man kann sie schon erziehen….dauert halt etwas länger, denn auf den Tisch geht gar nicht 😀

    Schönes Wochenende und liebe Grüße von Mathilda ❤

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  4. thymi sagt:

    Ich würde halt in ( nächster ) Zukunft die Tellerchen nicht mehr auf die Becher, sondern auf die Schüsselchen legen…so war’s ja eine halbe Einladung 😉

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    • Silberdistel sagt:

      Das Tellerchen stand mehr aus teeziehtechnischen Gründen auf der Tasse. Es war ein Erkältungstee. Aber Du hast natürlich recht, demnächst sollten wir mehr mit diesen Tellerchen oben arbeiten. Nebenher versuche ich aber dennoch, dem kleinen Tunichtgut und seiner Schwester gute Manieren beizubringen. Bisher mochte aber auch noch keine unserer Katzen Joghurt 🙄 Aber wie man ja weiß, gibt es für alles ein erstes Mal 😉

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  5. kowkla123 sagt:

    ganz schön zu tun, nicht wahr, einen super Tag wünsche ich

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  6. minibares sagt:

    Jo Kurt ist ein toller Name!
    Den hat er verdient.
    Die Fotos sind so gut geworden, einfach super.
    Tatort-Belege.
    Ich glaube, ich hätte die obere Schicht abgenommen und dann weiter gegessen.
    Torty für die junge Dame ist auch super.
    So kommen also doch unruhige Zeiten auf euch zu, ach nein, die sind ja schon da…
    deine Bärbel

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    • Silberdistel sagt:

      Nein, ich denke mal, mir hätte der Joghurt auch nicht mehr geschmeckt. Ich habe sogar schon einmal einen ganzen Kuchen weggeworfen, weil unser damaliger Dieb auf vier Beinen außen herum einige Rosinen abgeknabbert hatte. Ich hatte mir illustriert vorgestellt, dass er bestimmt hier und da auch noch geleckt hatte. Da war mir dann doch so einiges vergangen.
      Liebe Grüße zum Wochenende an Dich

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  7. Der Kater hat den Begriff „Tischherr“ auch irgendwie anders ausgelegt, oder? ^^ So ein Filou!
    Wenn das Jungkatzenvolk noch ein Weilchen solche Mätzchen macht, bevor die Erziehung Früchte trägt, hoffe ich, dass sie immer nur etwas verputzen, was sie halbwegs vertragen können ..

    Das ist ja echt aufregend bei euch zur Zeit!

    LG Michèle

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    • Silberdistel sagt:

      Wahrscheinlich hat er da etwas anders als normal ausgelegt. Ich denke, Du könntest mit dem Gedankengang gar nicht einmal so falsch liegen 😀
      Das ist dann oft das Problem, wenn das Katzenvolk so diebisch unterwegs ist, dass es auch einmal etwas frisst, was für Katzen nicht so bekömmlich ist. Da hilft es dann wirklich nur, akribisch alles katzensicher wegzuschließen. Ich hatte da vor Jahren ganz gute Übung und dadurch auch oft den Zwang, wenn wir einmal irgendwo bei jemandem zu Besuch waren, dort auch alles katzensicher wegstellen zu wollen. Im Laufe der Jahre habe ich mir das durch unsere beiden letzten wohlerzogenen Tiger wieder abgewöhnt. Nun muss ich anscheinend die alten Fähigkeiten wieder neu trainieren 😉 😀
      Aufregend ist es IMMER, wenn kleine Kätzchen im Haus sind 😀 Aber wir wollten es ja so haben.
      Liebe Grüße auch an Dich und ein schönes Wochenende

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  8. annapos sagt:

    Ach, jak se ty kočičí příběhy a povahy, podobají těm lidským. Vaše krásná vyprávění jsou jako Ezopovy bajky.

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  9. Wolfram sagt:

    In mühsamer Arbeit habe ich unserem Kater beigebracht, sich hinzusetzen, bevor ich ihm sein Essen gebe. „Raus aus der Küche“ wird auch – zögerlich, aber dennoch – befolgt. Aber daß er auf Tisch, Herd und Anrichte nichts zu suchen hat, will er nicht einsehen.

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    • Silberdistel sagt:

      Ich bin selbst gespannt, wie erfolgreich wir am Ende sein werden. Bei den beiden Katzen zuvor hat es recht gut geklappt. Da ist, soweit ich mich erinnere, kein einziges Mal etwas vom Tisch bzw. von unserem Essen gestohlen worden. Aber ich schrieb es schon an anderer Stelle, wir kennen es auch anders. Man kann sich aber durchaus auf das Verhalten solcher kleinen Diebe ganz gut einstellen. Ich muss mich nur erst wieder dran gewöhnen 😀
      Es ist eine ziemliche Leistung, dass Du es geschafft hast, Euren Kater zum „Sitz“ zu bringen, bevor Du ihm sein Essen servierst. Hut ab! 🙂 Aber Geduld zahlt sich auch bei Katzen aus. Vielleicht funktioniert es auch noch mit Tisch-, Herd- und Anrichteverbot 😀
      Liebe Grüße an Dich

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  10. giselzitrone sagt:

    Einen schönen Abend wünsche ich schöne Fotos der Kater ist schlau Lach..Wünsche ein schönes Wochenende gehe jetzt ins Bett.Gruß von mir Gislinde

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    • Silberdistel sagt:

      Oh ja, der kleine Kerl ist ganz schön pfiffig 😀 Den darf man nicht aus den Augen lassen.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende für Dich. Ich hoffe, Deine Erkältung macht sich langsam aus dem Staube 🙂 Weiterhin gute Besserung!

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  11. Christina sagt:

    Hach, das erinnert mich so sehr an ähnliche Übergriffe – vorzugsweise kleiner Katzen – auf hiesige Esswaren. 😀 Wir haben es auch mit Erziehung versucht, aber das führte nur zu einer Verlagerung der „Attentate“ in die Zeiten unserer Abwesenheit… Von da an liessen sich die ‚Übeltäter‘ nicht mehr überführen und es begann eine Art Wettrüsten, welches in Hochsicherheitsmaßnahmen für Esswaren mündete. 🙄 Bis heute nennen wir hier Mikrowelle, Backofen und Geschirrspüler auch ‚Katzentresor‘. 😉
    Ich möchte euch nicht entmutigen – aber in dem kleinen Bluebär schlummern die besten Selbstversorger-Katzenanlagen, denen kann Mensch auch mit Erziehung nicht beikommen. Von allen Katzen, die bisher unser Leben teilten, waren übrigens nur Nicki und Merli begnadete Esswaren-Diebinnen – beide waren zugleich talentierte Jägerinnen und hatten vielleicht auch deswegen den Blick für die richtigen Gelegenheiten. Ich bin gespannt, was Bluebär euch noch an Jagdbeute abjagen und/oder anschleppen wird! 😉

    Liebe Grüße von Christina

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    • Silberdistel sagt:

      Bei den beiden Vorgängern der jetzigen kleinen Raubtiere hat es ganz gut geklappt. Sie haben als kleine Kätzchen auch solche Versuche unternommen, wenn es lecker auf dem Tisch roch. Letztendlich wurde der gedeckte Tisch aber zur Tabuzone, die sie eingehalten haben. Die Arbeitsplatte und der Herd in der Küche waren auch immer eine verbotene Zone. Da war ich sehr konsequent, weil ich viel zu viel Angst hatte, sie könnten einmal auf eine heiße Herdplatte springen. Irgendwann hatten sie begriffen, dass sie dort nichts zu suchen haben. Wenn man nicht im Hause ist, okay, da tanzen sicher nicht nur die Mäuse auf dem Tisch 😉
      Wir arbeiten weiter an der Erziehung. Aber heute war Bluebär schon wieder, kaum dass ich den Rücken gewendet hatte, an meiner Cappuccino-Tasse. Zu dumm für ihn, dass sie bereits leer war 😉
      Liebe Grüße auch an Dich und Deine Fellbündel 🙂

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  12. Der schwedische Studentenwohnheimkater war auch so ein Frechdachs. Oder sollte das Fressdachs heissen? Normalerweise sorgte die Besitzerin dafür, dass er sich nur dann in Gemeinschaftsküche und -Raum aufhielt, wenn sie auch dabei war, aber manchmal ist Mauritz halt aus ihrem Zimmer ausgebüxt. Ich habe ihn mal bei der Zubereitung und Verzehr meines selbstgefangenen Fisches erwischt. Ich war ja versucht, ihn als Köder an den Haken zu hängen, als ich nochmal raus musste, aber er wäre wohl zu gross und schwer gewesen – ich wollte ja Strömlinge fangen und nicht einen Hai (den es in den Stockholmer Gewässern sowieso nicht gibt).

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    • Silberdistel sagt:

      Na, der Mauritz muss es auch faustdick hinter den Ohren gehabt haben 😀 Ja, mit Katzen kann man schon was erleben. Sie sind ganz schön clevere Kerlchen 😀 Mir scheint, wie haben hier zwei ganz clevere Fellbündel an Land gezogen, um bei Deiner Angelei 😉 zu bleiben.

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      • Oh ja, Mauritz war der Meinung, das ganze Haus wurde nur zu seiner Unterhaltung gebaut und eingerichtet. Aber irgendwie konnte man ihm doch nicht böse sein. Und die Besitzerin hatte vorher gefragt, ob es ok ist, wenn sie sich einen pelzigen Mitbewohner anschafft.

        Mit deinem Blog und dem des amerikanischen Autors John Scalzi, dessen Blog ich seit Jahren lese, habe ich jetzt Kitty Overload. 🙂 Der hat sich nämlich auch gerade ein schnurrendes Geschwisterpärchen angeschafft, die er fürs erste Thing One and Thing Two nennt. Natürlich gibts da Fotos. 🙂 Hier ist der link zu einer Sammlung, die er auf Flickr gestellt hat:

        The Kittehs

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        • Silberdistel sagt:

          Süße kleine Fellbündel 😀 Ich habe nun auch noch bei ihm im Blog geschaut. Das eine Kätzchen, welches auch immer 😉 , ist ja recht unerschrocken, wie ein kleines Video zeigt. Danke für den Link – hat mit sehr gefallen. Die kleinen Flauschwesen machen neben so manchem Unsinn auch viel Freude und wenn sie sooo niedlich schauen, dann verzeiht man ihnen alles 😀

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  13. Frau Spätlese sagt:

    Yoghurt hat unser süßer Garfield auch immer sehr gern gefressen. Hach ja, das waren noch Zeiten . . .
    LG

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    • Silberdistel sagt:

      Bisher hatten wir hier nur menschliche Joghurtesser. Unsere alte Katzendame mag allerdings Quark. Wie ich inzwischen festgestellt habe, mag unser kleines Übel den auch. Vielleicht ist er sogar ein Allesfresser. Aber das teste ich lieber nicht 😀
      Liebe Grüße auch an Dich

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  14. Morgentau sagt:

    Herrlich deine Ostseeimpressionen … zum Weglachen deine neuen Mitbewohner.

    Liebe Silberdistel, ich komme jetzt schon immer mit der Erwartung vorbei … „Was werden die kleinen Übels nun wieder angestellt haben“ … und freu mich dann herzlich an deinen lustigen Berichten.
    Was wäre das Leben ohne unsere vierbeinigen Mitbewohner, gell? Wie trostlos … langweilig und sooowas von geordnet und zivilisiert … haha.

    Ein lieber Gruß aus der Wiese

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    • Silberdistel sagt:

      Dankeschön für das Lob, liebe Frau Morgentau 🙂 Diese Art „Ostsee“ war uns bisher auch neu. Es war ein sehr lohnender Ausflug dorthin. Ich denke, wir werden dort noch öfter einmal auf Entdeckungsreise gehen.
      Unsere kleinen Übel – eigentlich könnte ich hier pausenlos von ihren Untaten berichten. Erfindungsreich, wie sie sind, fallen ihnen immer wieder neue „Streiche“ ein. So ist das eben, wenn kleine Kätzchen die Welt entdecken. Man sollte schon vorher wissen, worauf man sich da einlässt. Aber wir kannten das ja bereits von den beiden Vorgängern, sodass uns schon klar war, dass aufregende Zeiten auf uns zukommen würden.
      Ohne diese Vierbeiner würde unser Leben sicher viel ruhiger verlaufen und vielleicht auch ein wenig langweiliger. Da hast Du schon recht. Aber irgendwann wird es durchaus auch wieder etwas ruhiger werden, langweilig dagegen sicher nicht, denn auch erwachsene Pelzträger sorgen immer für Abwechslung und auch für schöne Momente im Leben. Aber wem sage ich das? 😀
      Dankeschön für Deinen lieben Kommentar und ganz liebe Grüße in Deine Morgenwiese

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  15. OceanPhoenix sagt:

    .. auf jeden Fall ein kleiner Feinschmecker – er weiß genau, was gut ist 🙂 Die Tatortfotos sind ja soooo herrlich. Und die Idee, die beiden „Futter“ zu nennen, würde sicher funktionieren 😉 Greta reagiert im Zweifelsfall am besten auf „Haben?“ „Essen“ funktioniert auch gut – sie kommt garantiert angeflitzt 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      Manchmal denke ich, der kleine Kater ist kein Feinschmecker, er ist einfach nur verfressen 😉 😀
      Es ist schon witzig, dass sie solche Worte wie Futter doch recht schnell verstehen. Aber für sie sind es sicher auch die wichtigsten Worte 😀
      Liebe Grüße an Dich

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