Ein Übel kommt selten allein

Veröffentlicht: 26. Oktober 2015 in Fotos, Geschichten, Tiere, Unterhaltendes
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Wer kennt nicht die Redewendung „Ein Unglück kommt selten allein“? Die meisten von uns werden sogar schon die eine oder andere unangenehme Erfahrungen in dieser Richtung gemacht haben. Dass es mitunter nicht nur beim Unglück so ist, sondern auch das Übel einem Gesetz der Serie folgt, das haben wir Silberdistels gerade gelernt. Als wir das kleine Übel, es hat sich hier unlängst vorgestellt, zu uns holten, ahnten wir noch nicht, dass es noch mehr Übel nach sich ziehen könnte.

Unser kleines Übel

Unser kleines Übel

Unser neuer kleiner vierbeiniger Mitbewohner sollte, so war es angedacht, unserer doch schon etwas älteren Katzendame nach dem Tod ihres langjährigen pelzigen Begleiters etwas Trost spenden und ihr vor allen Dingen Ablenkung bringen. Auch wir Silberdistels hofften auf eine positive Wirkung für uns durch diese Therapie in Kätzchenform. Der kleine Kater kam durch sein überschäumendes Temperament schnell zu seinem Spitznamen „kleines Übel“, erlaubte er sich doch im Laufe weniger Tage bereits so allerlei Dummheiten. Am übelsten fand ihn wohl unsere Katzendame, die sich von diesem unerschrockenen Jungspund immer wieder belästigt fühlte. Er suchte einen Spielgefährten. Auch wenn wir Silberdistels uns immer wieder als Spielkameraden anboten, Katze bleibt eben doch Katze und sollte aus Sicht des Katerchens sicher der geeignetere Spielpartner sein.

Das Übel geht mir auf den Keks - macht was!

Das Übel geht mir auf den Keks – macht was!

Unsere Katzendame sah das jedoch etwas anders und schaute uns immer wieder vorwurfsvoll an, schien gar sagen zu wollen: „Das kleine Übel ist ja ganz nett, aber irgendwie nervt es mich mehr als ich es nett finde. Ich bin eine doch schon etwas reifere Dame und möchte ab und zu gern meine Ruhe haben. Dieses Gewusel geht mir auf den Keks. Und das kleine Übel hier ist ein besonders anstrengender Keks. Eigentlich mag ich es nur, wenn es schläft und nicht mit meinem Schwanz Fangen spielen will. Also macht was!“ Da saßen wir Silberdistels nun und guckten uns, zwischen mehreren Gefühlen hin- und hergerissen, an. Was tun? Unsere Katzendame hatte ein Problem mit unserem neuen pelzigen Mitbewohner. Würde er still in der Ecke sitzen und sie nicht zur Spielkameradin machen wollen, würden wir wohl schnell auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Mit diesem kleinen Wildling wohl eher weniger schnell, wenn überhaupt. Da konnten wir Silberdistels ihn von morgens bis abends bespielen, er würde immer noch seine pelzigen Geschwister vermissen und unsere Katzendame dazu nötigen, die Geschwisterschar zu ersetzen. Vor unserem inneren silberdisteligen Auge erschien fast ungewollt noch einmal die Zeit, als unsere Katzendame so ein wilder Winzling war wie das kleine Übel heute und mit unserem Bärchen total ausgelassen über Tische und Bänke tobte. Wie glücklich war das kleine Mädchen doch, als es nach zwei Tagen Spielgefährtenabstinenz  in dem kleinen Katerkumpel, den wir ihr mitgebracht hatten, einen neuen pelzigen Spielkameraden fand. Ich sehe noch deutlich vor mir, wie die kleine Katze sogar vor dem wesentlich größeren Neuzugang nicht zurückschreckte und ihn regelrecht angemacht und zum Spiel aufgefordert hatte. Damals habe ich das erste Mal  in meinem Leben bewusst gesehen, dass auch Tiere Glücksempfinden ausdrücken können, dass man ihnen ansieht, wenn sie Freude und Begeisterung empfinden. Ob das vielleicht die Lösung für unser Problem sein könnte – ein zweites Katzenkind? Unsere Katzendame hätte sicher ihre Zweifel geäußert, wenn wir sie hätten befragen und sie uns hätte antworten können. Wahrscheinlich würde sie uns eher dazu raten, den Zwerg wieder dorthin zu bringen, wo wir ihn hergeholt hatten. So hätte sie wenigstens wieder ihre Ruhe. Was also tun? Das kleine Übel zurückbringen fiel aus. So betrachtet war das Kind nun schon in den Brunnen gefallen. Wir Silberdistels entschieden uns nach, wie wir meinten, reiflicher Überlegung dafür, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben. Ich setzte mich noch einmal an meinen PC und schaute, ob vielleicht noch ein Geschwisterchen unseres kleinen Übels ein neues Zuhause suchte. Ich hatte Glück, sie waren noch allesamt auf der Suche nach einem neuen Heim. Ein Telefonanruf bestätigte es mir und wir verabredeten noch am gleichen Nachmittag einen Termin für eine erneute Kätzchenschau.
Nach einer guten Stunde Autofahrt waren wir ein zweites Mal am Geburtsort unseres kleinen Übels angekommen. Ich hatte eine Mini-Liste mit drei Kätzchennamen dabei – eines von den drei notierten Mädels sollte es werden. Während Herr Silberdistel mit der Hausherrin einen Kaffee trank, widmete ich mich den kleinen Fellbündeln, schaute die drei Auserwählten an, versuchte, mit ihnen zu spielen und mich mit ihnen anzufreunden. Ich riss mir förmlich ein Bein aus, aber irgendwie stießen meine Annäherungsversuche nicht auf Gegenliebe – jedenfalls bei diesen drei Mädels nicht, von denen ich eigentlich eins für unseren Zwerg als Spielkameradin ins Auge gefasst hatte. Während ich mich abmühte, mal vor dem einen, dann wieder vor dem anderen Kätzchen hockte und all meine Künste spielen ließ, schnurrte es ganz leise neben mir und immer wieder schlich mir etwas Weiches um die Beine, ein Kätzchen, dem ich bisher noch so gar nicht meine Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Wir wollten unserem Wirbelwind eine ruhige Katze dazugesellen und das waren lt. Züchterin die drei Mädels, die ich vorab bereits ausgesucht hatte. Ein Wirbelwind im Hause reichte schließlich voll und ganz. Ich mühte mich weiter mit den drei  Favoritinnen  ab, erntete aber wenig oder sogar gar kein Interesse. Vielleicht sollte ich mich doch einmal der kleinen Schnurrerin neben mir widmen. „Na? Magst DU mit uns kommen?“, fragte ich das schnurrende Pelzbündel.

Die kleine Diva oder ein Teufel?

Die kleine Diva – Glückskatze oder Hexe?

Wie uns dann die „Katzenmutter“ berichtete, war genau dieses Schwesterchen die Lieblingsspielgefährtin unseres kleinen Übels gewesen, eine lebhafte und selbstbewusste Katze. Eben! Genau deshalb hatte ich die kleine Diva hier von vornherein ausgeschlossen. Vielleicht aber war sie doch gar nicht einmal eine so schlechte Wahl. Wusste sie etwa, dass wir unlängst ihren Lieblingsbruder von hier entführt hatten? Hatten wir gar seinen Duft an uns und überbrachten damit Grüße von ihm? Wollte sie etwa ganz einfach zu ihrem Bruder und gab mir das auf ihre Weise zu verstehen? Vielleicht sollten wir dem Grundsatz treu bleiben, dem wir bisher immer bei der Auswahl unserer Katzenherrschaft gefolgt waren, nicht wir hatten unsere neuen Mitbewohner ausgesucht, sie hatten uns ausgesucht. Eine kleine selbstbewusste dreifarbige Glückskatze hatte offensichtlich beschlossen, zu uns zu ziehen. Gut, so sollte es also sein. Zufrieden machten wir uns auf den Heimweg. Doch was war das? Plötzlich, noch nicht einmal richtig im Auto, war unser Kätzchen gar nicht mehr so glücklich mit seiner Entscheidung, mit uns zu kommen. Es jammerte und maunzte in den schrecklichsten Tönen, wahrscheinlich verfluchte es uns sogar. Mir kamen plötzlich Zweifel. Hatten wir doch die falsche Katze mitgenommen? Gegen dieses Geschrei waren die winzigen Miautöne unseres kleinen Übels eher Liebesgesänge. Ob nun die Katze … äh … das Kind oder was auch immer endgültig in den Brunnen gefallen war? Wer weiß, was für einen kleinen Teufel wir da heimführten, der sich uns erst an den Hals warf und sich dann als ein noch größeres Übel als das kleine, das wir bereits zuhause hatten, aufführte? Wieder einmal malte ich mir die reinsten Horrorszenarien aus, was alles passieren würde, wenn wir die Katze zuhause aus dem Sack ließen.
Daheim angekommen stellten wir unseren miauenden Korb erst einmal mitten ins Zimmer und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Es dauerte auch nicht lange und das kleine Übel kam die Treppen herunter gehoppelt. Ohne langen Zwischenaufenthalt stürzte unser grauer Zwerg auf den Transportkorb zu. Diese Stimme kannte er doch. „Macht die Tür auf und lasst sie raus, ich will sie begrüßen“, schien er uns zu sagen. Okay, daran sollte es nicht liegen. Die Hauptsache war, die kleine schreiende Bestie sprang uns nicht an und würgte uns, weil wir sie der Heimat entrissen hatten. Misstrauisch öffnete ich das Türchen und schon drängelte sich unser Katerchen hinein in den Korb, um voller Freude und Begeisterung die heißgeliebte Schwester zu begrüßen. Er gurrte wie ein Täubchen und schlabberte sie wie eine Eiswaffel ab. Sie, immer noch ganz sauer von der Entführung aus ihrem Zuhause, hatte zunächst überhaupt keinen Sinn für so viel Bruderliebe. Immerhin kletterte sie nach einer Weile aus dem Transportkorb und schaute sich misstrauisch um. Wo war sie? Wo waren all die anderen Geschwister, die Katzeneltern, ihr schönes Zuhause? Und was waren das für fremde Menschen? Bloß weg hier und husch war sie unter dem Küchenschrank verschwunden. Kein Locken half, nicht einmal das ihres Bruders. Sie brauchte sicher etwas Zeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. All ihr Mut, ihr Selbstbewusstsein schienen verschwunden. Ein schlotterndes Angstbündel hockte unter unserem Schrank in der Küche. Wenigstens hatte es seine Furcht nicht an uns ausgelassen. Auch das habe ich bereits bei Katzen erlebt. Wir ließen das Kätzchen einfach, wo es war, schauten ab und zu nach ihm und plötzlich, plötzlich war es erneut verschwunden. Der Platz unter dem Küchenschrank war leer. Wo war das Pelzknäuel nur jetzt abgeblieben? Und wo war unser kleines Übel? Auch das war auf einmal spurlos verschwunden. Ich rief und lockte, nichts passierte. Schließlich klapperte ich halbherzig mit dem Futterteller. Dieses Mal klappte der Trick sogar, wenigstens unser kleines Übel tauchte wieder auf. Es quetschte sich unter einem unserer Bücherregale hervor und schaute fragend auf den leeren Teller, den ich natürlich rasch füllte, ich wollte ja nicht sein Vertrauen verlieren. Die Schwester blieb allerdings verschwunden. Vermutlich hatte sie sich genau dort versteckt, wo unser kleines Übel eben hervorgekommen war. Wir ließen sie, wo sie war und vertrauten einfach auf ihren Bruder, der nach dem Fressen immer wieder unter dem Bücherregal verschwand und mitunter auch davor saß und lockende Laute von sich gab. Und siehe da, plötzlich tauchte eine Regalreihe höher ein braunes Köpfchen auf, schlängelte sich schließlich durch die über dem Regal befindlichen Treppenstufen auf die Treppe und schaute mich an. Ganz leise, fast flüsternd, sprach ich auf unseren Neuzugang ein. Ich wollte dem Katzenmädchen wenigstens noch zeigen, wo die Katzentoilette steht, alles andere war erst einmal unwichtig. Offensichtlich fasste unsere kleine Glückskatze dann doch wieder Zutrauen zu mir, ich durfte sie vorsichtig streicheln und schließlich sogar problemlos auf den Arm nehmen und ihr das gewisse Örtchen zeigen.

Der erste Rundgang im neuen Zuhause führt schließlich zum Futterteller

Der erste Rundgang im neuen Zuhause führt schließlich zum Futterteller

Von da an war der Bann gebrochen. Neugierig stiefelte sie nach einem ersten Toilettengang durchs Haus, fand dabei sogar den frisch gefüllten Futterteller und ließ sich das erste Abendmahl im neuen Zuhause schmecken. Ihr Bruder leistete ihr natürlich dabei gern Gesellschaft, der kleine Verfressene.

Bald ist ein wildes Spiel im Gange

Bald ist ein wildes Spiel im Gange

Dann endlich waren Spaß und Spiel angesagt. Die Furcht von eben schien vergessen und die Rangeleien nahmen immer mehr zu, schließlich ging es hemmungslos über Tische und Bänke, den Kratzbaum rauf und runter. Unsere alte Katzendame schaute entgeistert zu und machte sich vorerst lieber aus dem Staube. Für sie hatte sich das Übel gerade vervielfacht. Was hatten sich die Silberdistels nur dabei gedacht, dem kleinen Übel noch ein weiteres hinzuzufügen? Doch die Silberdistels wussten das in dem Moment selbst noch nicht. Würde nun am Ende alles noch übler werden oder würde ihre Rechnung aufgehen und die beiden Katzenkinder wären mit sich selbst beschäftigt und würden die alte Katzendame in Ruhe lassen?

Unser Neuzugang scheint sich wohlzufühlen

Unser Neuzugang scheint sich wohlzufühlen

Inzwischen ist dieses neue Übel nun eine gute Woche bei uns. Zwischen den beiden Geschwistern herrscht immer noch große Freude und ein enormes Zusammengehörigkeitsgefühl. Gewöhnlich tauchen sie nur im Doppelpack auf. Insgesamt hat sich das Übel allerdings vervielfacht, denn die kleine Hexe ist noch erfindungsreicher, neugieriger und noch einen Schwung mehr voller Tatendrang als ihr Bruder. Herr Silberdistel nannte unser jugendliches Duo bereits Pest und Wahnsinn. Auf jeden Fall ist eins klar, das neue Übel scheint sich hier inzwischen recht wohl zu fühlen und vergessen zu haben, dass wir es seiner Katzengroßfamilie einfach entrissen haben, um hier bei uns die Wogen zu glätten, dem kleinen Übel einerseits Gesellschaft zu leisten und andererseits einer alten Katzendame das Leben wieder etwas leichter und weniger stressig zu machen, indem es den Bruder mehr auf sich fixiert statt auf die graue Eminenz. Punkt eins hat bereits perfekt geklappt.

Manchmal schaut unsere alte Katzendame dem Spiel der beiden Jungspunde schon recht interessiert zu

Manchmal schaut unsere alte Katzendame dem Spiel der beiden Jungspunde schon recht interessiert zu

An Punkt zwei arbeiten wir noch. Ein wenig hat sich nach anfänglicher Faucherei und Gehorsamsübungen, die unsere alte Katzendame dem Neuankömmling auferlegte, das Leben im Hause Silberdistel bereits entspannt. Manchmal gibt es noch angedeutet etwas für die Kleinen hinter die Ohren, aber im Großen und Ganzen scheint unsere Rechnung aufzugehen. Unsere graue Eminenz läuft nicht mehr ganz so hektisch durchs Haus wie an jenem Tag, als das erste kleine Übel über uns hereinbrach. Wir denken, dass wir auf einem guten Weg zu einem vernünftigen und ausgeglichenen Miteinander sind.

Eigentlich möchte ich auch gern mitspielen. Oder doch nicht?

Eigentlich möchte ich auch gern mitspielen. Oder doch nicht?

Unsere  alte Dame schaut jetzt schon öfter interessiert beim Spiel der beiden kleinen Übel zu und manchmal, so hat es den Anschein, juckt es durchaus ein wenig in den Pfoten. Da würde sie wohl gern eine Runde mitspielen. Warten wir es einfach ab.

Mitunter kommen die drei Pelztiere schon ganz gut miteinander zurecht

Mitunter kommen die drei Pelztiere schon ganz gut miteinander zurecht

Immerhin gibt es schon solche Bilder wie das hier oben immer öfter zu sehen und das gibt uns doch Hoffnung.

Zumindest hier klappt es großartig mit dem guten Miteinander

Zumindest hier klappt es bei den Geschwistern großartig mit dem guten Miteinander

Ob sie auch irgendwann einmal alle drei so lieb beieinander liegen werden? Wir sind sehr gespannt und werden natürlich berichten, wie es weitergeht in unserer neu zusammengewürfelten Katzen-Mensch-Familie

Kommentare
  1. thymi sagt:

    Das wird ja immer schöner, im wahrsten Sinne des Wortes!

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  2. einfachtilda sagt:

    Ist das spannend geschrieben und soooo herzig 🙂 🙂
    Bin auch gespannt, wie es weitergeht.

    LG Mathilda ❤

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  3. Uii, uii, uii! Das sind ja Entwicklungen! Ich habe auch mitgefiebert beim Lesen!
    Es hört sich aber alles in allem positiv an, und vielleicht legt sich für alle die Aufregung im Laufe der nächsten Wochen noch etwas mehr. Was für eine Umstellung für jedes Silberdistelwesen!

    Die beiden Geschwister zusammen sehen wirklich sehr herzig und einfach zusammengehörig aus. Wenn eure Katzenlady es mit der Zeit so auch gut aushält, wäre es wirklich ideal und eine gute Entscheidung. Was einem nicht alles blühen kann, gell? ^^ Alles Gute weiterhin!

    Liebe Grüße
    Michèle

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    • Silberdistel sagt:

      Ich denke, es wird. Unsere alte Katzendame hat nun wenigstens weitestgehend ihre Ruhe. Allerdings muss sie auch immer wieder schauen, was die beiden Zwerge für Unsinn machen und wenn sie vielleicht noch ihre Lieblingsplätze besetzen, dann wird sie sauer. Im Grunde könnte sie aber ihre Ruhe haben, wenn sie es denn selbst wollte, denn das Jungvolk ist mit sich beschäftig und damit, unseren gesamten Hausstand zu ruinieren 🙄 Wir tragen das aber alles mit Fassung, schließlich haben wir uns selbst für dieses ganze Übel entschieden.
      Dankeschön für Deinen Kommentar und liebe Grüße auch an Dich

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  4. kowkla123 sagt:

    du kannst echt so toll schreiben und die Erlebnisse so toll in Bild und Text bringen gefällt mit immer wieder, übrigens, kannst du meine Beiträge auch lesen?
    ich wünsche eine gute Woche

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    • Silberdistel sagt:

      Dankeschön, Klaus, für Deine freundlichen Worte. Ja, Deine Beiträge kann ich lesen. Ich bin gerade dabei, mich so langsam wieder in den einzelnen Blogs auf den aktuellen Stand zu bringen. In den letzten Wochen fehlten ein wenig Zeit und auch irgendwie die Lust zum Bloggen. Aber ich mache mich gerade wieder auf den Weg zurück ins Bloggerleben, bin also auch demnächst wieder bei Dir unterwegs.
      Bis dahin liebe Grüße an Dich

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  5. Frau Tonari sagt:

    Ich hab grad Tränen in den Augen, weil ich so über „Pest und Wahnsinn“ lachen muss.
    Dreißig Sekunden vorher hatte ich nämlich an „Pest und Cholera“ gedacht 😉

    Wunderbar, wie Du das Ankommen der Katzenkinder beschreibst.
    ich wünsche Euch, dass sich die lebhaften Geschwister bald bei Euch zu Hause fühlen und ein bisschen auf weniger Touren laufen.

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    • Silberdistel sagt:

      Im Moment laufen diese pelzigen Monster auf Hochtouren. Wir sind fast immer ein bisschen glücklich, wenn sie endlich mal wieder schlafen müssen. Ich dachte, ich hätte noch alles gut in Erinnerung von unseren anderen beiden Katzen, sie kamen ja auch als kleine Kätzchen zu uns, aber ich denke, diese beiden hier sind noch einen Zacken schärfer drauf. Ich glaube, hier wird es noch viel zu berichten geben.
      Zuhause scheinen sie sich hier schon sehr zu fühlen 😀

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  6. Zeilenende sagt:

    Ich denke, so wie du es beschreibst, dass ihr wirklich auf einem guten Weg seid. Und ich gehe jetzt meine Zwerchfellkrämpfe lockern. Bei euch gibts entschieden zu viel zu lachen. 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      Auf jeden Fall ist unsere Katzendame doch ein wenig entspannter. Die Kätzchen haben ja vollauf mit sich selbst zu tun und wenn sich die alte Katzendame nicht mitunter einmischen würde, weil ihr etwas gegen den Strich geht, dann könnte sie dem Treiben ganz gelassen zuschauen. Nur ich bin etwas weniger gelassen, weil ich dauernd irgendwo Kätzchen abpflücken muss. Sie sind erstaunlich entdeckungsfreudig und erfindungsreich. Wir lachen viel über sie, aber manchmal bleibt uns das Lachen auch im Halse stecken 😀

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  7. Flachlandliebe sagt:

    Das ist doch prima gelaufen. Habt Ihr richtig gemacht. Weiterhin viel Glück mit dem gemischten Trio! LG Elke

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    • Silberdistel sagt:

      Naja, manchmal gibt es von unserer alten Katzendame noch erzieherisch etwas hinter die Ohren – aber immer ohne Krallen. Auf jeden Fall hat sich die Lage zwischen Oberkatze und Katzenkindern doch etwas entspannt. Nur ich laufe auf Hochtouren, um Polstermöbel, Gardinen und mehr zu retten – ein recht anstrengender Job. Aber so ist eben das Leben des Katzenpersonals – aufregend und anstrengend 😉
      Liebe Grüße und ein Dankeschön fürs Mutmachen 😀

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  8. Alexandra sagt:

    Da habt Ihr wohl die richtige Wahl getroffen, es liest sich so, als ob es sich mit dem Neuzugang um die beste Lösung für alle handelt. „Pest und Wahnsinn“l sind aber auch zum Dahinschmelzen, auch wenn ich aus den Zeilen herauslese, dass sie es faustdick hinter ihren pelzigen Öhrchen haben 🙂 Alles Gute für das Trio

    Alexandra

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    • Silberdistel sagt:

      Oh ja, faustdick ist gar kein Ausdruck. Sie tun ihr Bestes, um mich zumindest körperlich fit zu halten, weil ich ständig hin- und herspringen muss, um rettend einzugreifen, also unseren Hausstand zu retten, mitunter aber auch die Katzen.
      Danke für die lieben Wünsche. Schauen wir mal, wie sich das hier noch alles entwickelt. Aber wir wollten uns ohnehin neue Möbel kaufen 😉

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  9. wolke205 sagt:

    Ich bin froh, dass Ihr Euch noch für ein zweites kleines Übel entschieden habt ❤ Junge Katzen brauchen einander als Spielgefährten. Gerade bei vorhandenen Altkatzen kommt es sonst zu mega Stress für die ältere Generation und schon muss einer ausziehen… Ich wünsch Euch alles Gute, dass sie weiter zusammen finden und die Nervzwerge die graue Eminenz nicht in den Wahnsinn treiben 😉 ❤ Liebe Grüße

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    • Silberdistel sagt:

      Also, wenn hier einer ausziehen muss, dann wohl eher wir 😉 Nein, Spaß beiseite, wir hoffen sehr, dass das so funktioniert, wie wir es uns gedacht haben. Unsere alte Katzendame ist jetzt doch schon wesentlich entspannter als zu Anfang, als nur der kleine Kater eingezogen war. Ich denke schon, dass wir auf einem guten Weg sind.
      Danke für Deinen Kommentar und liebe Grüße auch an Dich

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  10. minibares sagt:

    Ihr seid ja mutig.
    Eine dritte Katze.
    Aber gut, nun habt ihr Geschwister. Die beiden verstehen sich gut, und die alte Dame nähert sich ab und zu. Das gibt ja Hoffnung.
    Also war eure Entscheidung doch gut.
    deine Bärbel

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, also wir kamen uns irgendwie schon mutig vor *lach* Das hätte alles auch total nach hinten losgehen können. Aber wie es aussieht, funktioniert es wohl. Die beiden Kätzchen sind doch in erster Linie miteinander beschäftigt, sodass sich unsere alte Katzendame doch etwas entspannen kann und sie tut es auch.
      Liebe Grüße an Dich

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  11. Frau Hummel sagt:

    Da hilft nur: Gardinen ab und Augen zu *lach*.
    Herzlichen Glückwunsch zur Glückskatze ♥

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    • Silberdistel sagt:

      So ähnlich, ja *lach*
      Diese Glückskatze hat es faustdick hinter den Ohren. Wo sie schon überall hingeklettert ist. Da reicht die schlimmste Fantasie nicht aus und dann schaut sie immer ganz lieb und unschuldig.
      Oh ja, danke 😀 Es war ein echter Glücksgriff 😉
      LG an Dich ❤

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  12. Gudrun sagt:

    Es hat sich ja viel getan im Hause Silberdistel. 🙂 Ganz entzückende Bilder zeigst du zu einer schönen Geschichte. Ich denke, dass sich die Drei gut zusammen finden werden. Angekommen sind die beiden Neuen ja schon ganz gut.
    Irgendwann werde ich auch für eine verbliebene Katze entscheiden müssen. Ob wieder eine Katze bei mir einzieht, weiß ich noch nicht. Mein Sohn sagte allerdings schon, dass mir irgendjemand schon wieder eine anschleppen wird. Kleo brachte die Feuerwehr.
    Danke für die schöne Geschichte, liebe Silberdistel.

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, liebe Gudrun, hier ist neues und viel Leben eingekehrt. Ich hoffe, dass es auch bald ein gutes Miteinander wird. Wir haben erst überlegt, ob wir unserer doch schon etwas betagten Katzendame überhaupt noch wieder eine Katze dazugesellen. Doch dann dachten wir, dass es ihr vielleicht guttun würde mit neuer Katzengesellschaft. Zumindest hat sie jetzt genug Abwechslung und trauert wegen ihres langjährigen pelzigen Begleiters nicht mehr so offensichtlich und uns tun die beiden Katzenkinder auch gut, auch wenn sie viel Unsinn machen und man sich manchmal die Haare raufen möchte.
      Dankeschön für Deinen Besuch und Kommentar und liebe Grüße an Dich und die beiden pelzigen Damen

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      • Gudrun sagt:

        Es ist schön, dass so viel neues Leben eingezogen ist bei euch. Ich wette, dass bei mir auch keine Katze alleine bleibt. Da ich schon mal zwei „alte Weiber“ zusammen gebracht habe, wird es wohl eine nicht mehr ganz junge Katzendame sein.
        Aber noch ist alles gut. 🙂

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        • Silberdistel sagt:

          Zwei erwachsene Katzen zusammenzubringen, das ist sicher noch ein ganzes Ende schwieriger. Aber ich denke, wenn man ausreichend Geduld hat, dann sollte auch das möglich sein. Auf jeden Fall wünsche ich Dir, dass Du doch noch einige schöne Jahre mit der alteingesessenen Besatzung verleben darfst.
          Liebe Grüße an Dich und die beiden Vierbeinigen 🙂

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  13. Frau Spätlese sagt:

    Das ist sooo schön zu lesen und so eine tolle Entscheidung, dass Geschwisterchen auch noch zu holen.
    Hach, ich bin ganz gerührt. Das habt Ihr prima gemacht.
    LG

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    • Silberdistel sagt:

      Wir haben hin und her überlegt, ob wir dem kleinen Kater noch einen zweiten Tobefix dazu tun. Wir wollten unsere gestandene Katzendame ja nun auch nicht total überfordern. Aber letztendlich hat sie wohl jetzt eher ihre Ruhe als vorher und zu gucken und mitunter zu erziehen hat sie auch genug 😉 Ein wenig müssen sich die drei noch zusammenraufen, aber ich denke, es könnte ganz gut klappen. Hier gibt es bestimmt öfter einmal Fortschrittsberichte zu lesen 😉
      LG auch an Dich

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  14. Charis sagt:

    Prima! Das war doch das Beste, das Silberdistels machen konnten,
    um dem ‚kleinen Übel‘ beizukommen … 😉
    Ich würde die beiden nach dem Sternbild {Gemini} nennen:
    Castor und Pollux, denn sooo übel sind sie ja wohl doch nicht … 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      Jetzt haben wir zwar gleich ein doppeltes Übel, aber es hat wirklich den Anschein, als wenn es so mit der Zeit ganz gut funktionieren könnte – der Kleine hat eine Spielkameradin und die alte Dame ist nicht ganz ohne Katzengesellschaft. Außerdem kann sie ein bisschen Lehrerin und Erzieherin spielen 😀
      Castor und Pollux liest sich gar nicht mal so übel. Ich wurde unlängst in einem Katzennamenzusammenhang gefragt, wie ich denn immer auf so merkwürdige Namen käme. Ich glaube, Deine Ideen können sich auch sehen lassen. Mal schauen, was die Übel dazu sagen *lach*

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      • Charis sagt:

        Die haben dazu nix zu sagen ausser ‚miauoo‘ – danke fürs Kompliment … 😉
        Meine vorherige Katze hiess Joker {wir wussten anfangs nicht, ob es eine Lady oder ein Gentleman ist} und war mit dem Namen ganz einverstanden … 😀

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  15. Charis sagt:

    Charlie& Charlotte gefällt mir z.B. sehr gut!
    Oder doch lieber etwas mit einem englischen touch? Schön finde ich Tiger&Tigger oder Catto&Cat. Vielleicht gleich ein Name aus dem Musical ‚Cats‘ – siehe hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Cats#N.C3.A4here_Charakterbeschreibung_der_einzelnen_Figuren
    Also Auswahl gibt’s schon, die Entscheidung müsst allein ihr treffen … 😉
    Bei den Griechen {Mythologie} gibt’s bestimmt was passendes – da muss ich aber mal in meinem ‚Bücherstaub‘ wühlen … :mrgreen:

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  16. Charis sagt:

    Aristocats – Thomas+Duchesse -> komische Namenskombi
    Francis {Detektivkater aus dem Roman ‚Felidae‘} & Franca {von Franca Magnani, ital. Journalistin} ==> mein Favorit!

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