Die „Blaue Serie“ – Fortsetzung 43 – Von Baumwurzeln, glitzernden Schaumkronen und dem Herzschlag des Meeres

Veröffentlicht: 11. Februar 2015 in Fotos, Natur, Naturgewalten, Pflanzen, Sehenswertes, Unterhaltendes
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Richtig geraten, ich war wieder einmal an der Ostsee unterwegs. Herr Silberdistel hatte gerade anderes zu tun, so musste ich den Sonntag vor gut einer Woche irgendwie allein gestalten. Die Sonne lachte so verlockend vom Himmel, da fiel mir die Entscheidung leicht. Ich wollte nichts wie hinaus und das schöne Wetter genießen, vielleicht sogar ein wenig die wärmenden Strahlen von Frau Sonne im Gesicht spüren. Was lag da näher, als meiner geliebten Ostsee einen Besuch abzustatten? Warm eingepackt, mit einem Rucksack für eventuelle Fundstücke versehen und natürlich in Begleitung meiner Kamera machte ich mich auf den Weg. Ein kleiner Parkplatz ganz nah am Strand unweit des Ortes Elmenhorst war mein Ziel. Schon aus der Ferne sah ich, dass auch andere die Idee mit dem Ausflug ans Meer hatten. Ich würde also nicht einsam und allein an der Ostsee stehen.

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Als ich aus dem Auto stieg, fiel mein Blick auf die riesigen Windräder, von denen man hier an der Küste immer mehr sieht. Ich mag diese Monster nicht, auch wenn sie aus der Ferne und mit Fotografenaugen betrachtet mitunter ganz nett aussehen können, wie mein Beispiel hier oben vielleicht belegt. Es gibt von ihnen inzwischen schon so viele, zu viele für meinen Geschmack. Überall drängeln sie sich in unsere schöne Natur und nicht immer passen sie so gut ins Bild wie auf meinem Foto.

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Schauen wir uns lieber etwas anderes an – das kleine Bächlein vielleicht dort vorn. Auf dem kurzen Weg zum Strand laufe ich durch einen schmalen Streifen Küstenwald. Rechts neben meinem Weg plätschert leise ein kleines Bächlein.

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Es begleitet mich mit seinem munteren Glitzern bis hinunter zur Ostsee …

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… und vereinigt sich dort mit den rauschenden Wellen des Meeres.

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An diesem Tag rauscht das Meer nicht nur ganz besonders eifrig, es schäumt auch wie der wunderbarste Badeschaum.

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Der Betrieb auf dem Parkplatz ließ es bereits vermuten, außer mir sind noch etliche weitere Strandliebhaber, Meeresanbeter, Jäger und Sammler unterwegs. Einen solch schönen Sonnentag muss man einfach nutzen. Für mich gibt es kaum einen Ort, an dem es mir besser gelingt, zu entspannen, abzuschalten und mein inneres Gleichgewicht wiederzufinden.

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Dann endlich stehe ich ganz nah am Meer und schaue hinaus, hinaus in die blaue Ferne, lausche dem Pfeifen des Windes und dem Gesang der ans Ufer rauschenden Wellen.

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Wie wunderbar beruhigend und melodisch es klingt, beruhigend und schön, so als würde ich dem Herzschlag des Meeres lauschen können. Hört und fühlt ihr ihn auch?

Für Diaschau einer der Bilder anklicken!

Kommentare
  1. Arabella sagt:

    Sehr schöne Bilder… 🙂
    Liebe Grüße

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  2. einfachtilda sagt:

    Kann sehr gut nachempfinden, was du geschrieben hast und deine Motive sind ganz zauberhaft.

    GLG Mathilda ❤

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  3. Sehr schöne Fotos.

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  4. giselzitrone sagt:

    Einen schönen Mittwoch wünsche ich dir wunderschöne Fotos ja am Meer ist es schon schön freue mich auch wenn es endlich wieder was wärmer wird.Wünsche dir noch schöne Tage lieber Gruß Gislinde

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, das war ein sehr schöner Tag mit viel Sonne. Es hat richtig Spaß gemacht, wieder einmal am Strand entlangzulaufen, obwohl ich am Ende dann doch ganz schön durchgefroren war. Auf die Dauer machte sich der kalte Wild ziemlich bemerkbar.
      Liebe Grüße und auch Dir eine schöne zweite Wochenhälfte

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  5. katerchen sagt:

    Herzschlag des Meeres schön wie du es gezeigt hast liebe Silberdistel
    LG zum Mittwoch vom katerchen

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  6. giselzitrone sagt:

    Danke liebe Silberdistel ich sehe mir das alles von Fernseher an, ich bekomme für eine Woche Besuch aus Farnfurt meine Schwester,ich fülle mich nicht so gut um mich ins Getümmel zu stürzen.Lieber Gruß Gislinde

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  7. Frau Hummel sagt:

    Das Katerchen hat es schon gesagt – ich finde die Formulierung „Herzschlag des Meeres“ sooo wunderschön und so passend. Als ich das las, sah ich mich im selben Augenblick am Strand stehen und auf das Meer hinaus blicken. Ich schließe dann immer eine Zeitlang die Augen und höre dann den Herzschlag des Meeres: Wellenrauschen, Möwengeschrei und ich fühle den Wind und die Sonne, wenn sie scheint. Mein Herz, gefüllt mit überschäumender Freude und Glück. Hach, ich kann es gar nicht beschreiben. Ich bin ein Meerkind … ganz sicher!

    Ich bin immer wieder sehr glücklich darüber, dass ich hier in Deiner Blauen Serie ein wenig an Deinen Strandspaziergängen teilhaben darf. Aber das weißt Du ja sicher … ♥

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    • Silberdistel sagt:

      Du hast es richtig schön beschrieben. Wenn da mal zwei so mit geschlossenen Augen am Strand stehen und lauschen, dann könnten das Frau Hummel und die Silberdistel sein *lach*

      Ein wenig kann man das alles sicher in Bildern festhalten, aber in der Wirklichkeit ist es doch noch ein wenig schöner, oder? Aber Du bist dann ja auch bald wieder am Meer 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      P.S.: Ja, ich weiß, dass Du immer gern mitkommst, wenn ich am Meer unterwegs bin 🙂 Deine „Blaue Serie“ würde Dich aber auch vermissen, wenn Du einmal nicht mit dabei wärst 😉 Das klingt jetzt nach Verpflichtung, oder? *lach*

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  8. kowkla123 sagt:

    da glaubst gar nicht, wie mir diese blaue Serie gefällt, alles Gute, Klaus

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  9. Gudrun sagt:

    Ja, ich habe den Herzschlag des Meeres gehört, liebe Silberdistel. Im Sommer werde ich die Ostsee besuchen. Und die Nordsee auch. Mein Töchterchen und ihr Freund wohnen fast in der Mitte. Ich freue mich schon sehr auf das Meer. Und auf meine Tochter natürlich auch.
    Es war wieder ein schöner Bericht aus der blauen Serie. Kuck mal, wie viele es schon geworden sind. 😀
    Meine Kleo bekommt heute zum letzten Mal ihr Medikament. Dann wird es erstmal ausgesetzt, weil die Nebenwirkungen bei ihr so hoch sind, und weil nicht sicher ist, ob es überhaupt nötig war. Wir werden sie beobachten. Glaubst du, wir geht es gleich auch viel besser.
    Liebe grüße an dich, liebe Silberdistel.

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    • Silberdistel sagt:

      Oh, wie schön, liebe Gudrun, dann kannst Du im Sommer gleich zwei Meere bewundern. Das würde mir ganz sicher auch gefallen 🙂 Aber Du wirst uns sicher auch auf Deinem Blog darüber berichten, oder?
      So war ja meine „Blaue Serie“ schon ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Dich dann im Sommer erwartet 🙂 Ich habe übrigens selbst gestaunt, wie umfangreich die „Blaue Serie“ inzwischen schon ist. Aber sie macht mir selbst immer viel Freude.

      Ich hoffe, es geht Deiner Kleo dann jetzt demnächst wieder besser. Manchmal ist es vielleicht doch besser, nicht gleich Medikamente einzusetzen. Ich drücke ganz doll die Daumen für Euch 🙂 ♥
      Ganz liebe Grüße auch an Dich und Deine beiden Katzendamen

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      • Gudrun sagt:

        Ich war ja erst traurig, dass meine Tochter so weit weg zog. Jetzt freue ich mich sehr darauf, sie zu besuchen, die Meere zu sehen und die Schafe auf den Deichen. Ich freue mich aber auch auf die Menschen im Norden. Mir gefällt die Ruhe, die sie ausstrahlen.
        Klar werde ich berichten. 🙂
        Liebe Grüße

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        • Silberdistel sagt:

          Na bitte, es hat doch so auch seine Vorteile, oder? Es ist zwar immer schade, wenn die Kinder so weit entfernt wohnen, aber die Zeit der Gemeinsamkeit ist dann dafür umso intensiver. So empfinde ich das jedenfalls. Man zehrt auch viel länger davon, als wenn man sich jeden Tag sieht. Und ein Telefon ist zwar gut und schön, sich gegenüber zu sitzen, das ist doch um einiges schöner.
          Im Norden gibt es aber nicht nur Menschen, die Ruhe ausstrahlen, auch hier gibt es genug Hektiker oder die berühmten Sturköppe 😉
          Liebe Grüße und ein schönes Wochenende für Dich und Deine beiden pelzigen Mitbewohnerinnen

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  10. minibares sagt:

    Liebe Silberdistel, dein Ausflug hat sich ja doch gelohnt.
    Erst die Windräder-Parade, die sehen doch schön aus, wie sie da so einträchtig stehen.
    Der kleine Bach gefällt mir auch. War das das Werk eines Bibers?
    Schön, dieser Schaum auf den Wellen.
    Die Meeresanbeter, Jäger und Sammler waren zum Glück weit genug weg.
    So konntest du für uns besser den Herzschlag des Meeres rüberbringen.
    Nur für dich und uns.
    ich fühle es, jaaaa, dieses Pulsieren.
    Eins der Bilder schaut aus wie ein Geschenk, schön verpackt.
    Aber werden da oben nicht doch bald mal Bäume wegbrechen? Halt haben sie nur noch sehr wenig.
    deine Bärbel, die ganz begeistert ist

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    • Silberdistel sagt:

      So ein Ausflug an die Ostsee lohnt sich für mich immer, liebe Bärbel. Dort fühle ich mich unwahrscheinlich wohl und zufrieden.
      Ja, irgendwie sehen die Windräder so in der Ferne nicht übel aus. Aber inzwischen weiß man auch, dass sie unter den Vögeln schon viel Schaden angerichtet haben und das ist alles andere als schön. Wir fallen mit unserer Energieerzeugung immer von einem Extrem ins andere. Es sollte lieber nach einem guten Mittelweg gesucht werden und ich denke, den kann man finden, wenn man nur will.
      Dass der Bach das Werk eines Bibers war, glaube ich eher nicht, auch die Baumreste hatten keine Biberfraßspuren aufzuweisen. Den Bach gibt es schon, seitdem ich diesen Teil des Strandes besuche. Ich kenne es nicht anders.
      Es freut mich sehr, wenn es mir gelungen ist, den Herzschlag des Meeres mit diesem Beitrag so rübergebracht zu haben, dass man ihn sich vielleicht sogar ein wenig vorstellen kann. Aber wer schon einmal irgendwo am Meer war, der weiß sicher ohnehin, was ich meine 🙂
      Dort oben von der Kante der Steilküste brechen ständig Bäume weg, liebe Bärbel. Das ist eben so an einer lebenden Steilküste wie dieser, sie ist ständig in Bewegung, es gibt immer wieder Abbrüche. Manchmal steht das Wasser direkt unten am Fuß der Steilwand und unterspült sie regelrecht, dann weicht das Erdreich dort durch, bricht schließlich weg. Wenn dort Bäume stehen, dann landen sie auch früher oder später am Strand.
      Liebe Grüße an Dich

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  11. kowkla123 sagt:

    liebe Silberdistel, wünsche einen super Tag, Klaus

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  12. Danke für deinen herrlichen stimmungsvollen Bericht und einen lieben Gruss. Ernst

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  13. […] unterwegs war. Ich hatte einige Tage nach meinem Ausflug darüber berichtet und Euch damals bereits ein wenig daran teilhaben lassen. Es gab so viel Schönes und Interessantes zu entdecken. […]

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