… war es natürlich für uns Silberdistels Ehrensache, die diesjährige sommerliche Haustauschaktion mit den Müllers auch gleich dafür zu nutzen, uns durch eine Vielzahl von fränkischen Speiseeisbergen zu schaufeln, schließlich wollten wir an Frau Müllers Blog-Parade 2014 teilnehmen, die da unter dem Motto „Meiner ist der Größte“ lief.

Für die Silberdistel war er der Größte - ein Walnuss-Krokant-Eisbecher

Für die Silberdistel war er der Größte – ein Walnuss-Krokant-Eisbecher

Der größte, schönste und leckerste Eisbergbecher sollte gekürt werden und den für uns schönsten und größten fanden wir Silberdistels während unserer Wanderung durch das schöne Frankenland auf der Giechburg. Ist er nicht eine Pracht? Naja, ganz so riesig, wie er hier erscheint, war er dann doch nicht. Aber in Frau Müllers Spielregeln stand ausdrücklich, wir sollten unseren Eisbecher RIESIG erscheinen lassen. Ihr Wunsch war mir Befehl genug.

Aber gerade winzig war er auch in der Wirklichkeit nicht - der Größte der Großen

Aber gerade winzig war er auch in der Wirklichkeit nicht – der Größte der Großen

Die Wirklichkeit sah aber eigentlich nur geringfügig anders aus und viel war’s auf jeden Fall und überaus lecker und riesig hat’s allemal geschmeckt.

Aber nun weiter mit dem schönen Frankenland und seiner Giechburg. Schließlich will ich berichten, wie wir überhaupt zu diesem Eisbecher aller Eisbecher kamen. Ich hatte hier im „Bücherstaub“ schon öfter einmal über diese Burg berichtet, denn wir haben sie bereits mehrmals in unserem Wanderleben angeschaut. So will ich mich heute nicht weiter mit geschichtlichen Details der Giechburg aufhalten. Wer dennoch auf geschichtlichen Pfaden wandeln möchte, der kann gern etwas weiter unten dem Link folgen. Da wird’s dann geschichtlich.

Erinnern sie nicht an einen großen deutschen Politiker?

Erinnern sie nicht an einen großen deutschen Politiker?

Doch zurück zu unserer Wanderung. Sie begann, wie schon andere Wanderungen zuvor, auf dem Parkplatz unterhalb der Giechburg in der Nähe der riesigen Holzskulpturen, die mich immer wieder an einen großen deutschen Politiker erinnern, führte uns dann weiter in Richtung Gügelkirche, einer wunderhübschen Wallfahrtskirche, die hier im Blog ebenfalls bereits zu Ruhm und Ehre kam und von dort aus über eine bezaubernde Blumenwiese hinauf zur Giechburg. Dieser Tag war für uns Silberdistels nicht nur ein Rieseneisbechersuchtag, er war auch sonst ein etwas anderer, ein ganz besonderer Silberdisteltag. Er war unser Hochzeitstag.  Wir hatten uns gedacht, unseren diesjährigen Hochzeitstag oben auf der Giechburg mit Kaffee und Kuchen ein wenig feierlich zu begehen, das sollte so schlecht nicht sein. … und wie es ein eigenartiger Zufall wollte, war dieser Tag nicht nur für uns Silberdistels ein Hochzeitstag. Unser Weg zur Giechburg führte uns ja zunächst einmal hinauf zur Gügelkirche. … und diese kleine Kirche hat es irgendwie in sich. Aber der Reihe nach.

Festlich geschmückt für eine Trauung

Festlich geschmückt für eine Trauung

Als wir oben an der Wallfahrtskirche eintrafen, war dort gerade geschäftiges Treiben. Erstaunt bemerkten wir, dass in der Kirche Vorbereitungen für eine Trauung getroffen wurden. Der Altarraum war bereits festlich geschmückt und die ersten Gästen waren ebenfalls versammelt. Was für ein seltsamer, aber zugleich auch schöner Zufall. An unserem Hochzeitstag wollte sich auch ein anderes Paar das Ja-Wort geben. Beim Anblick der hübschen Braut und des schmucken Bräutigams wurden wir ganz automatisch weit in eine andere Zeit zurückversetzt – zurück an den Tag unseren eigenen Hochzeit.

Auch vor der Kirche sieht es festlich aus

Auch vor der Kirche sieht es festlich aus

Wir haben den beiden Heiratswilligen nicht verraten, dass wir an ihrem Hochzeitstag auch unseren Hochzeitstag hatten. Wir haben ihnen nur leise und still alles Gute mit auf den Weg gegeben. Auch wenn sie es nicht wissen und nie erfahren werden – ihr Tag hat unseren Tag zu einem ganz besonderen werden lassen – zu einem Hochzeitstag, den wir beide wahrscheinlich nie vergessen werden. Mit einem Lächeln im Gesicht verließen wir die Gügelkirche, die uns bereits im vergangenen Jahr so überaus freundlich empfangen hatte. Ich habe immer noch den herrlich aromatischen Kräuterduft in der Nase. Diese kleine Wallfahrtskirche ist wohl tatsächlich etwas ganz Besonderes. Sie steht in dem Ruf, Wunder bewirken zu können. Ein kleines Wunder war dieser schöne Zufall schon für uns.

In der Ferne die Gügelkirche

In der Ferne die Gügelkirche

Noch lange, nachdem wir die Gügelkirche verlassen hatten, stand dieses Lächeln in unserem Gesicht. Welch schönes Geschenk wir doch eben erhalten hatten. Wenn das kein Grund zum Feiern war … Also, schnell hinauf zur Giechburg – natürlich über die große Kräuterwiese, die zwischen unserer Wallfahrtskirche und der Giechburg liegt und die wir schon in so vielen unterschiedlichen Farben gesehen haben. Dieses Mal lag die eine Seite der Wiese gemäht vor uns, die andere glänzte noch in der bunten Farbenpracht des Sommers.

Die duftende Blumenwiese

Die duftende Blumenwiese

Ein Duftgemisch aus Blumen, frisch gemähter Wiese und Heu umwehte unsere Nasen – so riecht für mich der Sommer.

Unsere Hochzeitstorte

Unsere Hochzeitstorte

Dieser wundervolle Sommergeruch begleitete uns hinauf zur Giechburg und zu Kaffee und Kuchen und natürlich auch zu dem überaus wichtigen Dessert zum Kuchen – zu dem Rieseneisbecher, den wir extra für Frau Müller verkosten mussten. Nein, natürlich mussten wir nicht – wir wollten ihn auch verkosten – Anlass genug hatten wir ja schließlich – plötzlich sogar mehr, als wir geahnt hatten.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Kommentare
  1. Dina sagt:

    Herrliche Aufnahmen, was würde ich jetzt für die Torte geben …

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  2. arabella50 sagt:

    Da sind Bilder zum träumen schön.
    Ich bin ja nicht wirklich eine Katze, ich bin ja eher eine Naschkatze.
    Hat mich schon der Eisbecher gelockt, werde ich bei der Torte richtig schwach.
    Meine Vermutung zum Inhalt: Nuss, Ananas, Sahne- Quark-Creme, Schokosplitter?
    Orrrr, namnam. 😀

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  3. einfachtilda sagt:

    Was für ein schön bebilderter Beitrag, hab sogar eine Gänsehaut bekommen, denn so schön den Hochzeitstag zu begehen, das gefällt mir sehr. Wir fahren dann auch immer mal ein wenig fort und lassen es uns gut gehen.

    Liebe Grüße von Mathilda ❤

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  4. gageier sagt:

    Liebe Silberdistel das ist aber ein leckerer Eisbecher könnte ich auch vertragen schönes Wochenende wünsche ich dir mit ganz vielen lieben Grüßen Klaus

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  5. Was für eine schöne Art, den eigenen Hochzeitstag begehen. Es ist schon ein besonderes Gefühl und ein spezielle Erinnerung, wenn gleichzeitig eine Trauung stattfindet und alles festlich geschmückt ist.
    Natürlich hattet ihr danach auch ein überaus adäquates Hochzeitstagsfestmahl! ^^
    Jetzt muss ich noch einmal langsam durch all die Fotos, die sind wieder besonders sehenswert!
    Schönes Wochenende und liebe Grüße!

    Michèle

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    • Silberdistel sagt:

      Wir finden es einfach schön, an unserem Hochzeitstag gemeinsam unterwegs zu sein, etwas anzuschauen, uns den Tag auf diese Weise schön zu machen. Sicher geht das nicht immer und ging nicht immer, aber wenn wir es irgendwie einrichten können, dann ist das ein Tag ganz für uns allein. Dieser traumhafte Zufall mit der Trauung dort in der Gügelkirche war schon toll. Da sind ganz viele Erinnerungen wachgerufen worden und der Tag hat ganz einfach noch einmal so viel Spaß gemacht.
      Auch Dir ein schönes Wochenende und liebe Grüße zurück

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  6. gageier sagt:

    Liebe Silberdistel ja es war ein super und so schöner Tag gewesen es war super warm und da macht das wandern nach Bad Neuenahr richtig Spass einen schönen Sonntag wünscht dir Klaus

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    • Silberdistel sagt:

      Bei so wundervollem Herbstwetter zu wandern, das ist schon eine schöne Sache, lieber Klaus. Das sollte man ausnutzen. Wer weiß, wie lange es noch so schön bleibt.
      Liebe Grüße zurück und auch Dir einen schönen Sonntag

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  7. annapos sagt:

    A svatba byla vaše? Pokud ne? Tedy hodně štěstí při další cestě a v neděli. Zdraví Anna

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  8. katerchen sagt:

    so haben wir unseren Hochzeitstag auch immer gesehen..Toll wie IHR ihn erleben durftet..

    den Eisbecher hätte ich auch gerne vernascht..und die Torte hätte sich auch gepasst wenn das Eis ETWAS Platz gelassen hätte..
    Danke für den wundervollen Beitrag
    LG vom katerchen

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, Katerchen, das war natürlich eine tolle Überraschung, als wir merkten, dass dort an unserem Hochzeitstag gleich eine Trauung stattfinden würde. Ich denke, dieser Tag und dieses Erlebnis wird sich für immer einprägen. War schon schön 🙂
      Wir hatten das Mittagessen ausgelassen, so passte also beides gut hinein 😉
      Liebe Grüße auch an Dich

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  9. giselzitrone sagt:

    Einen schönen Sonntag liebe Silberdistel wunderschöne Aufnahmen und ein leckeres Stück Kuchen,heute haben wie Sonne in Köln endlich mal wird mal Zeit das auch der Herbst mal seine schönen Zeiten siegt.Liebe Grüße Gislinde

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    • Silberdistel sagt:

      Danke, liebe Gislinde 🙂 Oh ja, die Torte war schon toll, ganz, ganz lecker.
      Hier sah es wettermäßig heute auch recht gut aus – angenehm warm und sonnig. So darf der Herbst gern weitermachen 😀
      Liebe Grüße auch an Dich und einen schönen Sonntagabend

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  10. Morgentau sagt:

    Der Eisberg ist wirklich überwältigend, liebe Silberdistel. Aus der Perspektive – auf Foto 1 – wirkt der Eisbecher, als könnte man eine ganze Schulklasse damit verwöhnen … lach.

    Eine wunderschöne Gegend und dass sich die Kirche so präsentierte an dem Tag aus gegebenen Anlass, war sicher Schicksal. Schön, wenn man den Hochzeitstag so wundervoll erleben kann.

    Ich wünsche dir und deinem Mann viele weitere wundervolle Ehejahre (und Ausflüge) …
    und vorher einen schönen Sonntag,

    mit lieben Grüßen
    Frau Morgentau

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, diesen Schulkasseneisberg fand ich sogar selbst ganz gelungen 😉 Aber seine etwas kleinere Variante wäre fast auch etwas für eine kleinere Schulklasse gewesen – so viel war es, aber auch überaus lecker.
      Manchmal fragt man sich wirklich, ob solche seltsamen Zufälle nicht tatsächlich Schicksal sind. Wie heißt es doch? Zufall ist das Zusammentreffen zweier oder mehrerer Notwendigkeiten. Diesen Zufall werden wir ganz sicher nie mehr vergessen 🙂
      Danke für Deine lieben Wünsche, liebe Frau Morgentau. Wir arbeiten an noch vielen gemeinsamen Ausflügen und auch an noch vielen gemeinsamen Ehejahren. Ich will doch hoffen, dass wir beides hinkriegen 😉
      Liebe Grüße auch an Dich und einen schönen Sonntagabend

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