… oder war es doch mehr das Ozonloch, das von dort oben auf uns hinabschaute? Komisch, in diesem Jahr sprach kaum jemand vom  Ozonloch. Ist es etwa nicht mehr da? Oder ist vielleicht nur noch dieses kleine Loch dort in den Wolken von ihm übrig?

00-Ozonloch

Wenn ja, dann ist es allerdings wirklich nicht der Rede wert und somit kein Wunder, dass sich niemand während dieses Sommers so recht um das Ozonloch gekümmert hat. Andererseits, vielleicht ist das da oben ja doch eher das Sommerloch? Auch das fiel in diesem Jahr irgendwie erstaunlich klein aus. Es war ja ziemlich gefüllt mit all dem, was so relativ weit östlich von uns passierte und immer noch passiert. Wir hatten mit Sanktionen über Sanktionen zu tun. Da war eigentlich gar kein Platz mehr für das übliche Sommerloch. Es war im Grunde total gefüllt, es schien sogar fast übervoll zu sein. So wird es sich vielleicht doch bei dem Loch, das wir über unserem Urlaubskanal beobachteten, um das Ozonloch gehandelt haben, über das einfach keiner sprach, weil es in diesem Jahr so entsetzlich übersehbar klein ausgefallen ist. Trotz seiner Gefährlichkeit für Leib und Leben schaute ich ganz interessiert hinauf. Ich wollte schon immer einmal wissen, wie das Ozonloch ausschaut. Da sieht man wieder einmal, wozu doch so ein Urlaub gut sein kann. Man schaut sogar ab und zu ganz entspannt in dem Himmel, weil man endlich einmal Zeit dafür hat. Der Kopf ist frei von schweren Gedanken und so schwebt der Blick wie von selbst auch öfter einmal himmelwärts. … und man entdeckt rein zufällig irgendwo am Main-Donau-Kanal ein winziges Ozonloch. So ging es uns nämlich an unserem letzten Urlaubstag, als wir noch einmal eine Wanderung entlang des Main-Donau-Kanals unternahmen, dieses Mal in die andere Richtung, also nicht hin zur Schleuse, die wir ja nun bereits kannten. Ich dachte, die Sache mit dem Ozonloch muss ich hier unbedingt noch erzählen, auch wenn wir inzwischen schön längst wieder zuhause sind, denn eine Begegnung mit einem Ozonloch hat man schließlich auch nicht alle Tage, die muss einfach weitergesagt werden. Wir entdeckten also das Ozonloch und staunten interessiert und begeistert zu ihm hinauf, sodass es bereits auf uns aufmerksam zu werden schien. Erschrocken über diese Reaktion beschlossen wir, es lieber links liegenzulassen, nicht dass es sich durch unser Interesse noch in den Mittelpunkt gerückt sah und vor lauter Stolz darüber vielleicht noch ordentlich wuchs. So schauten wir dann doch schnell woanders hin, z.B. nach rechts  …

… aufs Wasser, auf die vielen bunten Blumen, Bäume und Sträucher vor und hinter uns, an Ufer und Wegesrand und auch auf die Schiffe, die auf dem Kanal an uns vorüber glitten.

22-Ach, da ist ja unser ozonloch - es hat sich zusammengerollt und zur Ruhe gelegt
… und es war gut, dass wir das Ozonloch nach dieser kurzen Betrachtung ignorierten. Es langweilte sich dann nämlich recht schnell, rollte sich bald ganz gemütlich zusammen und machte am Ende ein kleines Schläfchen im herrlichen Sonnenschein. Das fanden wir dann auch recht in Ordnung, denn ein Ozonloch, das schläft, ist doch sicher harmlos und so wie gar nicht vorhanden. Es sah richtig nett aus, wie es dort lag – wie ein umgeplumpster Teddy, der leise vor sich hin schnarcht. Also, pssssst, nur nicht so laut, lasst es lieber schlafen – das Ozonloch … Nicht, dass es am Ende noch denkt, es hätte uns irgendwie gefehlt und meint, es müsse lieber spät als gar nicht zeigen, was es kann und sich am Ende doch noch zu ganz besonders gewaltiger Größe aufplustert. Nein, ich glaube, das brauchen wir nicht … Also, gaaanz leise … Lasst es bloß ruhen …

20-...und noch einmal einen Blick hoch zum Sommerloch ...

Ach übrigens, neben dem Ozonloch trafen wir an unserem letzten Urlaubstag noch den Herbst, obwohl wir ja mehr auf der Suche nach dem Sommer unterwegs waren. Aber der Sommer, der tat nur noch recht halbherzig seine Arbeit und hatte dem Herbst bereits ein Zeichen gegeben, dass er gern abgelöst werden möchte. Ja, und so trafen wir halt auf den Herbst, d. h. nicht auf ihn persönlich, aber auf seine Vorboten, die er schon mal ausgesandt hatte, um überall mitzuteilen, dass er sich jetzt langsam auf den Weg zu uns macht.

21-oder war es das Ozonloch? Doch das ist fort, dafür sitzt der Herbst auf den Drähten

Sie, die Vorboten, saßen auf den Stromdrähten in der Nähe des Kanals und zwitscherten ein fröhliches Lied in den blauen Spätsommerhimmel, ein erstes kleines Herbstlied, das von bunten Blättern, Abschied und Reise in den sonnigen Süden erzählte. Irgendwie passte das auch auf unseren Urlaub, den letzten Tag einer schönen und erholsamen Urlaubswoche, der uns bereits wieder an unsere Rückreise denken ließ. So zwitscherten wir also fröhlich mit den Staren ihr kleines Herbstlied … Nur wir dachten dabei mehr an den Norden …

Kommentare
  1. arabella50 sagt:

    Eine Reise rund ums Ozonloch also.
    Danke für’s Mitnehmen.
    Liebe Grüße

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  2. nixe sagt:

    Schön geschrieben, liebe Silberdistel, das Sommer-Ozon-Loch ist hier nicht vorbeigekommen, vielleicht hab ich es aber auch nicht bemerkt…wegen der vielen Nachbarwolken, die fett mit Wasser gefüllt waren und immer noch ihren Regen auf uns herabprasseln lassen.
    Klasse Fotos, besonders die Vogelparade, wie sie da hockt und schwätzt 😉
    Liebe Grüße
    und einen schönen Montag
    wünscht dir die Nixe

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    • Silberdistel sagt:

      Ach, die Wolken waren clever bei Euch, die haben das Ozonloch einfach zugedeckt 😉
      Die schwatzende Vogelparade war für mich nun wirklich ein echtes Herbstanzeichen. Wir haben unterwegs auf dem Nachhauseweg einen Tag später noch viele Vögel die Stromleitungen bevölkern sehen. Es herbstelt wohl nun tatsächlich.
      Liebe Grüße zurück und auch Dir einen schönen Montag

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  3. Frau Hummel sagt:

    Die Vorstellung, das Ozonloch hätte diese Größe, gefällt mir, könnte ich doch etwas beruhigter in die Zukunft schauen. Aber auch für das Sommerloch erscheint es mir ein wenig zu klein 🙄 Denke ich an all die Produkte der Presse, die in so ein Sommerloch hineinpassen…

    Ich vermute, dass es ein Knopfloch vom bunten Umhang des Herrn Herbstes sein könnte. Er schaute sicher nur kurz vorbei, neugierig geworden durch das Geschwatze der Vögel auf der Stromleitung. Legte sich dann aber wieder schlafen, um dann, wie Du so treffend beobachtet hast, wie ein zusammengerollter, schnarchender Teddy auszusehen 😉
    Hach, ich mag Deine Geschichten und Bilder so gern ♥

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    • Silberdistel sagt:

      Ein Knopfloch vom herbstlichen Umhang 🙄 Das könnte natürlich auch sein, also weder das Sommer- noch das Ozonloch. Deshalb pfiff der Wind an dem Tag auch so heftig. Wahrscheinlich zog’s so entsetzlich durch den offenen Umhang des Herbstes. Tja, auf die einfachsten Sachen kommt man eben manchmal einfach nicht. Dann war dieser Riesenteddy also der Herbst. Eigentlich hatte ich ihn mir ja eher anders vorgestellt, eher nicht so flauschig und watteartig, mehr bunt gekleidet und verwegen daher brausend. Aber wie oft hat man von jemandem eine ganz bestimmte Vorstellung und wenn man ihn dann sieht, dann staunt man, dass Vorstellung und Wirklichkeit so gar nicht übereinstimmen.
      Ja, also Deine Geschichte könnte mir auch gefallen 🙂
      Liebe Grüße und ein Dankeschön für’s Mitspinnen 😉 ♥

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      • Frau Hummel sagt:

        Das er so flauschig und watteartig aussah, könnte aber doch an seiner Schlafkleidung liegen 🙄 . Erst wenn er sich auf den Weg macht, den Sommer zu verabschieden, zieht er seine farbenfrohe Tracht mit dem dazugehörigen wunderschönen Hut an. Vielleicht hatte er sich den Umhang nur eben übergeworfen? Oder vielleicht doch das Sommer- oder Ozonloch? 🙄 😉

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        • Silberdistel sagt:

          Hach ja, natürlich, er hatte sein flauschig Nachtgewand an 😀 Vielleicht hatte er ja auch nur den obersten Knopf seiner Schlafanzugjacke aufgelassen, weil er lockig und flockig und irgendwie lässig aussehen wollte. Er trägt doch bestimmt einen ordentlichen und vornehmen Pyjama und nicht dieses schlabberige Jerseyzeugs 😀
          Also das Sommerloch haben wir jetzt ausgeschlossen. Nach neuesten Forschungen liegt das Sommerloch in der Nähe von Bad Kreuznach. Also kann dieses von mir entdeckte Wolkenloch nur das Ozonloch sein oder eben ein Knopfloch des Teddybären … äh … Herbstes oder so.

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  4. Frau Hummel sagt:

    P.S.: ich meinte natürlich umgeplumpst und nicht zusammengerollt. Schließlich liegt er ja auf dem Rücken 😉

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  5. giselzitrone sagt:

    Eine schöne Reise um das Ozonloch und schöne Bilder ich wünsche dir einen guten Montag und eine mal sonnige Woche lieber Gruß Gislinde

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  6. ann53 sagt:

    Einfach herrlich wieder, deine Bilder und dazu geschriebenes liebe Silberdistel! 🙂
    Bei uns sah es vor 3 Tagen auch so aus, aber keine Ahnung ob es ein Ozonloch oder einfach nochmal Aufbäumen des Sommers war, denn am nächsten Tag gabs nur noch Wolkenbrüche vom feinsten 😀
    Liebe Grüße und einen richtig guten Start in die Woche wünsche ich dir von Herzen ❤

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    • Silberdistel sagt:

      Wir waren ja am darauffolgenden Tag auf der Rückreise und da hatten wir unterwegs auch etliche Male Regen. Manchmal waren ganz schön gewaltige Schauer darunter. Zuhause hatten wir dann bis einschließlich Donnerstag letzter Woche noch einmal herrliches Spätsommerwetter. Seit Freitag herbstelt es nun gewaltig, wobei es allerdings nicht kalt ist. Vielleicht hat der Sommer ja doch noch ein wenig Wärme übrig, die er uns jetzt noch gern schenken mag 😉
      Liebe Grüße zurück und auch Dir eine schöne Woche ❤

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  7. Gudrun sagt:

    Also, wenn jetzt jemand im Netz sucht nach dem nämlichen Begriff, dann kommt er garantiert bei dir heraus, liebe Silberdistel. Ich habe nämlich gerade mal gezählt, … 😀
    Eigentlich sollte man sich immer mal die Zeit nehmen und einfach so in den Himmel schauen. Oder den Wolken hinterher. Es tut einfach der Sehle gut und schafft für einen Moment Ruhe und Ausgeglichenheit.
    Schön sind deine Fotos wieder, liebe Silberdistel.
    Liebe Grüße von der Gudrun, der es wieder ein bissel besser geht. Am Ende des Sommers wurzelt es immer etwas hinein.

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, Gudrun, dann weiß er endlich, wie so ein Sommerloch in Wirklichkeit aussieht. Ich finde ja, es hat fatale Ähnlichkeit mit einem Ozonloch 😉 😀 Man müsste vielleicht noch die einzelnen Besonderheiten genauer untersuchen, um die beiden wirklich zweifelsfrei voneinander unterscheiden zu können. Ich werde weiter forschen 😀 Ich sag’s immer wieder, Internet bildet ungemein 😉
      Ich schaue ganz gern öfter einmal in den Himmel und die Wolken an. Das habe ich schon als Kind gern getan und daran hat sich nichts geändert. An dem Tag, als wir nach Hause fuhren, sahen wir eine riesige Maus am Himmel. Herr Silberdistel machte mich auf sie aufmerksam, als ich gerade dachte, da oben schwebt eine Spitzmaus am Himmel 😀
      Liebe Grüße und weiterhin gute Besserung, liebe Gudrun

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    • Silberdistel sagt:

      P.S.: Meine Forschungen haben gerade ergeben, dass das Sommerloch bei Bad Kreuznach liegt. Dann ist mein Sommerloch also doch, wie vermutet, das Ozonloch 😉 … naja, oder das Knopfloch vom Umhang des Herrn Herbst, wie Frau Hummels Forschungen ergaben 🙄

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  8. kowkla123 sagt:

    egal, ob Sommerloch oder Anderes, du füllst es immer wieder schön, eine gute Woche, Klaus

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  9. minibares sagt:

    Was für ein herrlicher Bericht über das Sommerloch, das Ozonloch.
    Ich bin begeistert, was für Gedanken dir durch den Kopf gehen, grins.
    Und als kleiner Bär ruht es nun am Himmel, was für eine schöne Vorstellung, die du per Bild ja geliefert hast.
    Dann die herrlichen Blümchen am Wegesrand, das Insektenhotel, wo es ja recht preiswert sein soll. Schiffe auf dem Kanal, die schöne Brücke.
    Herrlich euer letzter Tag
    Ganz liebe Grüße Bärbel

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    • Silberdistel sagt:

      Da in diesem Jahr fast gar nicht oder noch seltener über Sommerloch und Ozonloch gesprochen wurde, dachte ich, ich fülle das Sommerloch mal ganz einfach mit dem Ozonloch 😉 Dann sind sie miteinander beschäftigt und belästigen uns nicht 😀
      Dieses Insektenhotel war bestimmt nicht so ganz die Luxusklasse, aber auch der kleine Mann … äh … das kleine Insekt möchte einmal irgendwo Urlaub machen. Da sollte es auch preiswerte Hotelübernachtungen geben und dieses fand ich gar nicht so übel. Auf jeden Fall befindet es sich, mal ganz abgesehen vom günstigen Zimmerpreis, in einer durchaus landschaftlich sehr schönen Lage mit Blick auf den Main-Donau-Kanal. Für süßen Nektar war auch überall gesorgt – sogar direkt vor der Haustür 😀
      Liebe Grüße auch an Dich

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  10. IceQueen37 sagt:

    Nachdem ich heute früh bei meiner Ärztin war, machte ich einen Spaziergang, sah mich um und dachte „Das war es dann wohl mit dem Sommer!“ Es war kühl und neblig. Doch der Trübsinn ist jetzt dank Deines tollen Berichts verflogen. 😀
    Liebe Grüße
    Antje

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  11. Ich war schon ganz entwöhnt, was diese Begriffe angeht. :-)) Ein schöner Ausflug und sehr angenehme Lochkandidaten! So lobe ich mir das.
    Mir gefallen auch deine Fotos von den vielen Herbstliedflötern auf den Stromleitungen sehr gut. Ich höre sie schon den Ozonloch-Marsch und den Sommerloch-Blues zwitschern. ^^

    Liebe Grüße
    Michèle

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    • Silberdistel sagt:

      Siehst Du, ich hatte sie nämlich auch schon vermisst, diese beiden Begriffe aller Begriffe. Nachdem ich den Post veröffentlicht hatte, ging es mir gleich besser 😉
      Ja, diese Herbstflöter waren ein netter Abschluss der kleinen Wanderung und unseres Urlaubs. Vielleicht sollte ich für die Flöter den Ozonloch-Marsch und den Sommerloch-Blues mal schnell komponieren? 🙄 Danke für diesen Tipp. Ich komme durch Eure Mithilfe noch zu hoher Perfektion. Erst Frau Hummel mit dem Knopfloch und jetzt Du mit Marsch und Blues. Danke für die super Mitarbeit 😉
      Liebe Grüße von einer überaus inspirierten Silberdistel

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  12. katerchen sagt:

    feines Beweisfoto vom OZONLOCH..grins
    Die Wolken zum Herbst ..gigantisch ..und ich liebe diese Wolkenberge..
    Ja der Herbst…wenn es mit Sonne kommt,GERNE

    LG vom katerchen der Danke sagt für den netten Beitrag in Wort und Bild

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    • Silberdistel sagt:

      Ich dachte, bevor das Ozonloch sich wieder verzieht und für uns unsichtbar erscheint, knipse ich es mal schnell 😉 So ein Ozonloch ist ja wohl ein wenig hinterlistig und gibt sich normalerweise für das bloße Auge nicht zu erkennen. Aber jetzt habe ich es endlich einmal erwischt 😉
      Diese herrlichen weißen hochaufgetürmten Wolken mag ich auch sehr. Was man da manchmal alles entdecken kann, das ist schon schön. Ich bin eine begeisterte Wolkenguckerin, aber ich denke, das weißt Du bereits 😀
      Liebe Grüße an Dich, liebes Katerchen

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  13. kowkla123 sagt:

    auch heute möchte ich nicht versäumen, bei dir vorbei zu schauen, liebe Grüße, Klaus

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  14. Morgentau sagt:

    Liebe Silberdistel,

    weißt du, so, wie du die Welt siehst, so gefällt sie mir. Wir sollten sie umschreiben, was meinst du?
    Nur heute fehlt mir irgendwie die Kraft dazu. Manchmal fällt es auch schwer angesichts der Nachrichten. Du weiß sicher, was ich meine. Und doch ist es gerade deshalb wichtig, dass wir mit unseren Gedanken gegensteuern, damit die Menschen nicht vergessen, wie schön das Leben sein kann.

    Ein ganz lieber Abendgruß
    von Frau Morgentau

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    • Silberdistel sagt:

      Wenn sich die Welt so einfach umschreiben ließe, das wäre schön. Aber leider wird es wohl immer Menschen geben, die etwas anderes wollen und denen unsere Welt nicht gefallen würde. Sie wäre ihnen zu fade, zu langweilig, zu ärmlich, sie brauchen Action und nicht Ruhe und Natur um sich. Meistens sind das auch die, die jemanden brauchen, dem sie vorschreiben können, wo es lang geht, dem sie ihre Macht demonstrieren können. Wenn es irgendwie ginge, dann würde sie uns letztendlich noch das Atmen verbieten. So lange es Menschen gibt, wird es wohl auch immer diese Gegensätze, sogar Streit, Missgunst und Neid geben. Ich befürchte, das lässt sich nicht aus der Welt schaffen. Da kann man selbst noch so viel und mühsam an einer schönen Welt basteln. Sicher, man sollte und darf sich nicht alles gefallen lassen, aber ALLES wird man auch nie ändern können. Wenn wir auf unsere Art gegensteuern, dann ist das schon eine tolle Sache und einige wird man immer damit erreichen, aber die werden dann ohnehin schon nach dem gesucht haben, was das Leben auf ganz einfache und liebevolle Art schön macht.
      Ganz liebe Abendgrüße auch zu Dir, liebe Frau Morgentau

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      • Morgentau sagt:

        Das sind weise Gedanken, liebe Silberdistel, und leider triffst du den Nagel damit auf dem Kopf. Ja, das denke ich auch, es wird nie niemals anders sein. Aber die Menschen sind vielleicht nicht ganz verloren, so lange es friedliebende gibt. Auch wenn wir nicht viel ausrichten können, so ist es sicher nicht unwichtig, dass wir uns immer wieder bemühen, auch bei anderen den Blick auf das zu lenken, was das Leben auf dieser Erde ausmacht. Und sei es nur im kleinen engeren Rahmen. Außerdem stärken wir einander. So, wie es mal ein Indianer in einem DEFA-Film sagte: Ein Holzstab ist leicht zu brechen, aber viele nicht. Hihi …

        Ich wünsch dir einen schönen Tag, liebe Silberdistel,
        und schick dir liebe Grüße am Morgen!

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        • Silberdistel sagt:

          Ob sie so weise sind, die Gedanken, weiß ich nicht, auf jeden Fall geben sie meine Beobachtungen wieder. Ich denke auch wie Du, liebe Frau Morgentau, so lange es liebe, aufgeschlossene und friedliebende Menschen gibt, ist die Welt auf keinen Fall verloren. Auch Gutes verhallt nicht ungehört. Der Indianer aus dem DEFA-Film hatte schon recht mit seinen Worten. War das Gojko Mitić? *lach* Du hast also auch Indianerfilme gesehen? Ich auch – und wie gern 😀
          Liebe Grüße und einen schönen Abend für Dich

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  15. Morgentau sagt:

    Hihi ist eigentlich nicht richtig, es muss heißen:

    Howgh, ich habe gesprochen! 😉

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