Ein Hühnerjungvolk erkundet die Gartenwelt

Veröffentlicht: 4. August 2014 in Fotos, Garten, Natur, Pflanzen, Sehenswertes, Tiere, Unterhaltendes
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Wer hier öfter liest, der wird sich sicher an die kleinen Küken erinnern, die Anfang und Mitte Mai hier bei mir im Bücherstaub die Stars waren. Frau Müller vom Herrundfraumueller-Blog war Patenhenne geworden und hatte mich gebeten, den flauschigen Federballnachwuchs einmal anzuschauen, was ich natürlich voller Begeisterung sogleich getan habe. Inzwischen sind aus den winzigen Fliegengewichten von einst richtige Hühner geworden. Wer schauen möchte, wie die ersten Schritte ins Kükenleben Ende April und Anfang Mai aussahen, der kann das gern hier und hier noch einmal erleben. Wir Silberdistels haben das Jungvolk inzwischen wieder besucht – einmal Anfang Juni und dann jetzt vor gut zwei Wochen ein weiteres Mal. Zu unseren ersten Besuchen des Kükenvolks im Mai war der Besuch Anfang Juni regelrecht eine Sensation, so sehr hatten sich die einst so winzigen Flauschbälle verändert. Ich hatte zu tun, Pünktchen und Ruß wiederzuerkennen. Lediglich Elvis konnte ich recht sicher in der Junghuhnschar ausmachen. Aber schaut selbst, was innerhalb von nur fünf Wochen aus einem winzig kleinen Kükenvolk geworden ist. Übrigens hatten sich einige der Küken inzwischen Freigang im häuslichen Garten erkämpft. Kaum war der Deckel des Kükenheims etwas gelüftet, flatterten die ersten unternehmungslustigen  Junghühner auch schon auf den Rand ihres kleinen Wohnheimes und von dort hinaus in den Garten. Ich war begeistert von der Veränderung, die das Hühnervolk durchgemacht hatte. Wie lustig sie alle aussahen, eins immer schöner als das andere. Ich war ganz hin und weg und hätte den ganzen Tag nur die Hühner, die mich so gar nicht mehr an die kleinen zarten Flauschbälle erinnerten, anschauen können. Sie hatten sich gewaltig verändert und waren zu einem lustig ausschauenden selbstbewussten Junghuhnvolk geworden. Bei den Hühnchen handelt es sich um verschiedene Zwerghuhnrassen, die, wie ich mir habe sagen lassen, sehr zahm werden, allerdings später beim Eierlegen wohl nicht ganz so fleißig sein sollen wie ihre größeren Verwandten.

Wenn Ihr mögt, könnt Ihr gern am kommenden Freitag noch einmal hier reinschauen. Dann gibt es eine weitere Fortsetzung zum Hühnerleben. Inzwischen sind aus den Patenküken von Frau Müller nämlich fast schon richtige Hühner geworden. Wesentlich werden sie sich in ihrem Aussehen nun wohl nicht mehr verändern.  Aber es ist schon erstaunlich, was weitere sechs Wochen doch ausgemacht haben, die zwischen diesem Besuch (Anfang Juni) lagen und unserem letzten vor etwa zwei Wochen. Sicher werdet Ihr genauso staunen, wie wir Silberdistels es getan haben.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Kommentare
  1. eifeltussi sagt:

    Einfach schön. Nein, sind die Klasse! Kann man die Puschelteile auch anfassen oder sind die eher scheu? LG und eine schöne Woche – mit und ohne Flaumfederchen – Elke

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, man kann die Puschelteile auch anfassen. Sie sind recht zahm. Wie uns das Pflegepersonal versichert hat, saß das kleine Hühnervolk oft genug, wenn Frühstücks-oder Kaffeezeit ist, mit auf der Terrasse und hätte wohl durchaus auch gern einmal vom Brötchen oder Kuchen probiert. Sie bleiben sogar für eine kleine Kuschelzeit auf dem Schoß sitzen.
      Liebe Grüße an Dich

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  2. minibares sagt:

    Oh ja, an die zauberhaften „Wollknäuel“ kann ich mich noch gut erinnern.
    Klar, dass sie ihren Flaum abgelegt haben, und ihren nun Flügel gewachsen sind, grins.
    ich kenne das noch aus meiner Kindheit. Wir hatten ab und zu Küken, die dann nach ein paar Tagen zu den großen Hühnern kamen.

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, ich kenne das auch noch aus meiner Kindheit. Meine Großeltern hatten fast jedes Jahr kleine Küken oder Entchen. Wenn sich die Ferien dem Ende entgegen neigten, waren auch die Küken schon fast so groß wie die erwachsenen Hühner. Aber wenn man das lange nicht mehr so erlebt hat, dann ist es doch erstaunlich, wie schnell die kleinen Flauschbälle groß werden.
      Liebe Grüße an Dich

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  3. kowkla123 sagt:

    toll, was aus dem Jungvolk geworden ist, eine gute Woche, Klaus

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  4. Frau Hummel sagt:

    Na, die haben sich ja verändert. Elvis ist tatsächlich sofort wieder zu erkennen, während ich bei den anderen Hühnchen doch Schwierigkeiten hatte, sie den Namen zuzuordnen. Ratzfatz sind sie erwachsen *staun*. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Du dort stundenlang schauen könntest, liebe Silberdistel. Mir würde es mit Sicherheit genau so gehen wie Dir. Allesamt sind sie total süß. Das Katzenbild ist auch genial. Es könnte glatt aus einem Comic stammen *lach*. Ich habe den Eindruck, hier gibt es jede Menge begeisterte Hühnerkucker. Liebe Grüße aus der Heide ♥

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    • Silberdistel sagt:

      Elvis war auch der einzige unter all den Jungstern, den ich wiedererkannt habe. Auf Pünktchen wäre ich ja nie im Leben gekommen. Bei unserem Hühnerbesuch jetzt vor zwei Wochen habe ich eine ganze Weile mit den Hühnern in ihrem neuen Auslauf gesessen. Es sind schon witzige Tierchen – sehr neugierig, verfressen und äußerst zahm. Hat echt Spaß gemacht. Leider habe ich bei mir keinen Platz für Hühner 😉 Könnte mir gefallen *lach* Aber ich mochte Hühner schon immer.
      Liebe Grüße zurück in die Heide ❤

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  5. Gudrun sagt:

    Ich habe mir deine schönen Fotos betrachtet und sofort erkannt, wer Elvis ist. 😀
    Auf dem Dörfchen habe ich auch immer beobachtet, wie aus Federfusseln richtige Hühner wurden. Eine Legehenne musste mit in die „Aufzuchtstation“. Bei drohendem Unwetter scheuchte sie alle Kleinen in den Stall, auch die, die sie gar nicht ausgebrütet hatte. Das fand ich erstaunlich.
    Auf deinen nächsten Bericht bin ich gespannt.
    Liebe Grüße von der Gudrun

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  6. Elvira sagt:

    Einfach glückliche Hühner! Das beglückt auch das Menschenherz! Einer der letzten Berliner Bauern, 10 Fußminuten von uns entfernt, verkauft Eier. Allerdings nicht seine eigenen, sondern aus einer Freilandhaltung aus dem Umland. Ich bat ihn, sich danach zu erkundigen, woher dieser Beitrieb seine Legehühner bezieht. Leider aus einem großen Zuchtbetrieb. Was dort mit den männlichen Küken geschieht, weiß ja jeder. Nun erzählte mir dieser Bauer, dass er auf seinem Hof 20 Hühner hält, deren Eier in seinem Haushalt Verwendung finden. Er würde mir aber gerne einige abtreten. Da habe ich nicht Nein gesagt. Das Lustige zum Schluss: die Hühner legen grüne Eier! Gewöhnungsbedürftige Farbe, aber sehr lecker!
    Liebe Grüße von Elvira

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    • Silberdistel sagt:

      Die Hühner hier machen durchaus den Eindruck, als würden sie glücklich und zufrieden mit sich und der Welt sein. Inzwischen haben sie zwar ein kleines Hühnergehege, weil sie ja im Garten nicht alles fressen sollen, was ihnen vor den Schnabel kommt, aber auch da haben sie genug Auslauf und sie sehen recht vergnügt aus.
      Wir holen uns auch gern Eier direkt vom Bauernhof. Auch da gibt es immer mal wieder grüne Eier. Wir mussten schon einmal darüber lachen, als die Hühnerfee erzählte, die grünen Eier würden nicht so gern genommen 😀 Wir nehmen, was kommt, egal ob sie braun, grün oder weiß sind. Auf jeden Fall sind die Eier alle sehr lecker.
      Liebe Grüße auch an Dich

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  7. kowkla123 sagt:

    Auch heute kommt ein Gruß von mir, wünsche einen guten Tag, Klaus

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  8. steinegarten sagt:

    So eine spannene Hühnerschar – da ist ja jedes Exemplar eine eigensinnige Schönheit 🙂
    Deine Geschichten dazu lassen es mich geradezu miterleben.
    Ich hätte auch so gerne einige Hühner, geht aber leider bei uns nicht 😦 LG Steineflora

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, es ist eine recht bunte Mischung, aber gerade das gefällt mir ganz besonders gut.
      Wenn ich diese Hühner dort sehe, dann hätte ich auch direkt Lust, Hühnerfee zu werden. Aber es nützt nichts, ich habe hier absolut keinen Platz, denn ein bisschen Auslauf sollten sie ja doch haben und das wäre hier bei uns nicht gegeben.
      Liebe Grüße an Dich

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  9. Farbenfroh, unternehmungslustig, sehr unterschiedlich, verwegen frisiert … Das Jungvolk macht sich! Enorm, was die wenigen Wochen ausmachen und wie groß die Veränderungen sind.
    Ich freue mich für die Vogelmannschaft, dass sie draußen auf Entdeckung gehen kann und noch ein richtig artgerechtes Hühnerleben hat.
    Bin gespannt auf die Fortsetzung in der nächsten Woche!

    LG Michèle

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    • Silberdistel sagt:

      Oh ja, unternehmungslustig ist das Jungvolk wirklich und äußerst neugierig. Ich fand es sehr lustig, wie interessiert sie mich immer angeschaut haben. Die Frisuren fand ich auch äußerst gelungen. Ich hätte nie gedacht, dass aus den Küken solche unterschiedlich aussehenden Hühnchen werden. Das war schon eine ganz tolle und irgendwie für mich auch erstaunliche Entwicklung. Ich kannte bis dahin nur ganz „normale“ Hühner 😀
      Ja, ich sehe, Du hast gemerkt, dass Deine Geduld nicht sonderlich auf die Probe gestellt werden musste 😀
      LG an Dich

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