… ja, wie sah es da wohl aus? Ein wenig von dem, wie die ländliche Bevölkerung Unterfrankens früher lebte, wohnte und arbeitete, kann man im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen erfahren. Die Geschichte einzelner Gebäude lässt sich bis ins 17. Jh. zurückverfolgen.  Neben den zahlreichen Gebäuden kann man aber ebenso einen Blick in einen Gemüse-, Kräuter- oder Blumengarten werfen. Selbst für Felder und Weiden, Streuobstwiesen und sogar für einen Dorfteich ist Platz auf dem etwa 7 ha umfassenden Freigelände. Natürlich fehlen auch die Tiere nicht. Sie gehörten auch damals schon zu jedem Bauernhof dazu. So kann man im Museumskomplex heute auch alte Haustierrassen bestaunen. Man findet eine interessante Auswahl – angefangen bei Hühnern, Gänsen und Enten über Ziegen, Schafe, Rinder bis hin zu Bienen, Tauben und mehr.
Das Freilandmuseum in Fladungen ist einer der Orte, die wir während unseres Urlaubs in der Rhön immer wieder gern aufsuchen. Man kann hier eine kleine Bildungsreise, die zurück in die Zeit unserer bäuerlichen Vorfahren führt, auf angenehme Weise mit Ruhe und Entspannung in einer landschaftlich reizvollen Gegend verbinden und wer mag, kann sogar noch allerlei Köstlichkeiten aus der Region probieren – entweder aus dem Rhöner Bauernladen zu einem kleinen Picknick am Dorfteich mitgenommen oder man schaut, was das Brotzeitstübchen innerhalb des Geländes des Museums zu bieten hat. Wer es lieber mag, kann natürlich auch das Museumswirtshaus „Zum Schwarzen Adler“ besuchen und sich mit original fränkischer Kost verwöhnen lassen. Wir Silberdistels haben uns für das Brotzeitstübchen, das sich in der „Hofstelle Oberbernhards“ befindet, entschieden und dort unter freiem Himmel ein deftiges Schinkenbrot verzehrt. Zum Dessert haben wir uns eine sehr leckere hausgebackene Waffeln schmecken lassen. Frisch gestärkt konnten wir uns danach auf den Rundgang durch das Museumsdorf machen. Wenn Ihr mögt, dann dürft Ihr Euch uns jetzt gern anschließen. … und weil’s so lecker war, beginnen wir gleich noch einmal mit dem Brotzeitstübchen 😉

Für Diashow eines der Bilder anklicken!

Kommentare
  1. Schöne Bilder. LG. Wolfgang

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  2. nixe sagt:

    Danke für’s Mitnehmen, *lach* an ein Plumpsklo kann auch ich mich noch gut erinnern, liebe Silberdistel, mein Elternhaus aus den Fünfzigern fing auch so ausgestattet an…man mußte immer an der Kuh vorbei gehen, die ziemlich frei mit ihrem Schwanz vor uns Kindern wedelte …ich hatte viel Respekt vor ihrer Nähe.
    Wunderbare Bilder, schöne Gegend!
    Liebe Grüße und einen guten Wochenstart
    wünscht dir die Nixe

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    • Silberdistel sagt:

      Gern 🙂 Du bist hoffentlich nicht hinein geplumpst 😉 😀 Ich kenne diese wunderschönen Trockenklos auch noch. Bei meinen Großeltern auf dem Lande gab es das noch sehr lange. Ich habe durch die Ritzen in der Tür immer die Hühner auf dem Hof beobachtet und geschaut, wo der giftige Hahn ist, der mich immer verfolgte. Wenn er gerade nicht in Sicht war, bin ich im Eiltempo über den Hof zurück ins Haus gerannt. So ein Trockenklo konnte also auch ein wenig abenteuerliches Flair vermitteln 😉
      Liebe Grüße und auch Dir einen guten Start in die neue Woche

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  3. kowkla123 sagt:

    Richtig tolle Bilder, die mich auch an meine Kindheit erinnern, wie auch immer, alles Gute zum Tag danach, Klaus

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  4. giselzitrone sagt:

    Einen schönen Montag tolle Bilder an den Plumpsklo da kann ich mich auch erinnern denn hatten wir früher auch noch ist lange her und so ähnlich sah es in unseren Dorf auch aus.Ich wünsche dir einen guten hoffenlich sonnigen Wochenstart.Lieber Gruß Gislinde

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, Gislinde, ich kenne so ein Plumpsklo auch noch. Auf dem Lande hatten die sich hier bei uns mitunter recht lange gehalten.
      Mit der Sonne war es hier heute nicht so weit her. Bis zum Nachmittag hat es immer wieder geregnet. Aber ab morgen soll es besser werden.
      Liebe Grüße und auch für Dich einen guten Wochenstart

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  5. ann53 sagt:

    Davon las ich vor kurzem in unserer Zeitung und steht nun, erst recht nach deinem sehr schön bebilderten Bericht, auch auf meiner Liste für schöne Unternehmungen in meiner Region liebe Silberdistel! 🙂
    Liebe Grüße und einen richtig schönen entspannten Abend wünsche ich dir von Herzen ❤

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    • Silberdistel sagt:

      Wir waren schon viele Male dort. Es gibt immer wieder einmal etwas Neues zu sehen. Dieser Dreiseithof z.B. stand im vorigen Jahr noch nicht komplett. Zu der Zeit wurde daran noch herumgebaut. Wenn Du so etwas magst, wird es Dir bestimmt gefallen. Auf jeden Fall ist es ein interessanter Ausflug in längst vergangene Zeiten, und ich kenne eine Menge davon noch aus der eigenen Kindheit.
      Auch Dir einen schönen Abend und liebe Grüße

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  6. minibares sagt:

    Die bunte Wiese gefällt mir so gut.
    Natürlich auch alle anderen Fotos.
    Wie schön, dass man dort echt auch speisen kann, richtig praktisch.
    Die Taube da oben, die Kühe und alles Vieh, Klasse, dieser Beitrag!
    Danke dafür.
    Bärbel

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  7. Ein sehr schön gestaltetes Freilandmuseum! Meine Augen haben ja wieder geleuchtet bei deinem Bericht, und später beim Anblick der Wassermühle oder auch der Fachwerkbauten. Toll!

    LG Michèle

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    • Silberdistel sagt:

      Es ist ein sehr schön gestaltetes Freilandmuseum – mit viel Liebe zum Detail. Ich staune jedes Mal, wenn wir wieder einmal dort sind, dass immer noch Neues hinzukommt. Letztes Jahr wurde an dem Dreiseithof z.B. noch gebaut. Jetzt konnte man ihn anschauen. Für die Kinder gibt es dazu ein kleines Faltblatt mit Fragen zum Ankreuzen. So macht man auch den Kindern verständlich, wie man früher auf einem Bauernhof gelebt hat. Dazu gehörte auch dieser mit Wasser gefüllte Eimer, der einen Eindruck vermitteln sollte, wie schwer die Arbeit damals war.
      Die Mühle ist echt ein kleines Schmuckstück. Dass Deine Augen geleuchtet haben, kann ich mir gut vorstellen. Sie hätte Dir als Mühlenbegeisterte sicher sehr gefallen. Wassermühlen haben irgendwie etwas ganz Besonderes für mich. Dieses Räderwerk innen hat mich ganz besonders beeindruckt.
      Liebe Grüße auch an Dich

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  8. Frau Hummel sagt:

    Toll, ein wirklich schönes Dorf. Ich wäre sehr gern dabei gewesen…

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  9. Morgentau sagt:

    Morgen … morgen, liebe Silberdistel,

    … morgen komme ich zum Schauen, Lesen, Staunen und Genießen. Ich freu mich schon sehr, wenn ich sehe, was mich erwartet … fein fein.

    Bis dahin ein ganz lieber Gruß zu dir
    von Frau Morgentau

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    • Silberdistel sagt:

      Gern, liebe Frau Morgentau 🙂 Komm, wann immer du möchtest. Ich bin hier auch gerade dabei, alles von gestern aufzuarbeiten. Ich war gestern und heute immerzu unterwegs.
      Einen lieben Gruß zurück und bis dann 🙂

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      • Morgentau sagt:

        Ach, ist das herrlich, liebe Silberdistel,

        wie ich solche Freiluftmuseen liebe. Sie versetzen uns zurück in alte Zeiten, die aus unserer Sicht so idyllisch und wunderbar wirken, jedoch zur damaligen Zeit oft sehr hart und entbehrungsreich waren. Wir waren ja im Frühjahr auch in einem wunderschön gelegenen Freiluftmuseum. Bei der Waldameise hatte ich darüber berichtet. Hier noch ein Link, falls du Zeit und Interesse hast, da auch mal reinzuschauen:

        http://www.freilichtmuseum-beuren.de/

        Ich finde es sehr schön, dass man solche Orte aufbaut, an denen auch die Kinder bildlich an diese Zeiten heran- oder besser zurückgeführt werden.

        Wunderschön sind die wilden Wiesen mit den Korn- und Mohnblumen, all die Häuser, die Mühe und die vielen wunderbaren Details und Impressionen … herrlich. Alles passt einfach und lässt für eine Zeit alles moderne und oft laute und stressige vergessen.

        Danke für diesen schönen Ausflug und liebe Grüße,
        Frau Morgentau

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        • Silberdistel sagt:

          Wir haben auch bereits mehrere solcher Museen besucht, liebe Frau Morgentau. Vieles erinnert uns oft noch an die eigene Kindheit. Wir wissen noch recht gut, dass die Arbeit und das Leben damals nicht leicht waren. Aber wenn man solche Zeitzeugen wie diese Häuser und alte Technik bewahrt, dann können auch noch jüngere Generationen daraus lernen, und das wiederum finde ich sehr schön. Schon meine Kinder haben eigentlich kaum noch eine Vorstellung vom damaligen entbehrungsreichen Leben auf dem Lande.
          Danke für Deinen Link. Ich habe schon fleißig dort geschaut. Dort würde es mir sicher auch gut gefallen. Schön, dass es offensichtlich doch so einige von diesen Freilichtmuseen gibt.
          Dieses Feld mit den Korn- und Mohnblumen fand ich auch fantastisch. Das war die reinste Augenweide 🙂
          Gern habe ich Dich mitgenommen und es freut mich sehr, dass es Dir so gut gefallen hat.
          Liebe Abendgrüße an Dich, liebe Frau Morgentau

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  10. Morgentau sagt:

    Sorry, eigentlich hatte ich nicht vor, der Mühle das „l“ zu stibizen.

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  11. einfach bezaubernd, danke 🙂
    Ernst

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