Zu heute habe ich einmal einige Fotos von drei unterschiedlichen Ausflügen zusammengestellt, die Herr Silberdistel und ich unternommen haben. Zweimal waren wir jeweils ausnahmsweise als Einzelkämpfer unterwegs und einen dritten Ausflug haben wir zusammen unternommen. Die Bilder, die wir mitgebracht haben, geben meines Erachtens das so Typische für die Gegend, in der Herr Silberdistel und ich leben, wieder.
Die Fotos mit den Mühlen,  die auf den ersten Bildern zu sehen sind, sind eigentlich nur ein Zufallsprodukt. Ursprünglich hatte ich haltgemacht, um mir einen Teich neben der Straße, die ich mit dem Auto entlangfuhr, etwas genauer anzuschauen. Er leuchtete und glitzerte an diesem Tag ganz wundervoll in der Sonne. Das schillernde Wasser rief förmlich nach mir. Von diesem Teich aus sind ganz in der Ferne diese beiden Mühlen zu sehen. Vor nicht ganz zwei Jahren habe ich diesen Blick schon einmal gezeigt. Damals blühte in dem Feld, das an diesen Teich grenzt, unwahrscheinlich viel Mohn. Das Feld war ein beeindruckendes Meer in Rot. Dieses Mal ist alles von zartem Grün bedeckt. Es ist ja auch noch etwas früher im Jahr als damals. Ob das Meer in Rot einmalig war oder ob uns das Feld irgendwann wieder einmal mit einem roten Zauber zum Staunen bringt? Ich werde es auf jeden Fall beobachten und natürlich gegebenenfalls berichten.
Die Schafherde, die als nächstes in der Galerie zu sehen ist, ist ein Bildgeschenk von meinem Herrn Silberdistel an mich. Er war vor einigen Tagen in der Nähe von Güstrow unterwegs. Da mein Herr Silberdistel weiß, wie gern ich Schafe mag, hat er seine Autofahrt kurzerhand unterbrochen, um mir einige Fotos von den wundervoll wolligen Tieren mitbringen zu können. Sehen sie nicht herrlich aus mit ihrem kuscheligen (noch) Wintermantel?
Die nächsten sechs Teichfotos schließlich sind an dem Teich, von dem oben schon die Rede war, entstanden. Da gibt es demnächst sogar noch einige Fotos mehr, denn ich habe dort nicht nur glitzerndes Wasser bewundert, sondern noch eine andere interessante Entdeckung gemacht.
Die Bilder mit den Schwänen habe ich am Tag unseres Ausflugs zum Mühlenteich eingefangen. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an diesen wunderschönen sonnigen Februartag, über den ich hier in meinem Beitrag „Frühling im Februar“ berichtet habe. Ich habe damals so viele schöne Fotos mitgebracht, dass da immer noch welche sind, die gezeigt werden wollen, und Teiche und Schwäne gehören nun einmal zu Mecklenburg. Darum passen sie hier heute ganz wunderbar in den Beitrag.
Nach den Schwänenbildern ist ein weiterer Teich zu sehen, der sich gegenüber des kleinen Gewässers befindet, das mich mit seinen Sonnenlichtreflexionen so freundlich zum Anhalten aufgefordert hatte. Hier sieht man wieder die typischen Kopfweiden, die in Mecklenburg so allgegenwärtig sind. In meinen Posts kamen solche urigen Bäume schon öfter vor. Auch die hier gezeigten Weiden kommen wie so viele von ihnen um diese Jahreszeit mit einer frischen Kurzhaarfrisur daher. Die biegsamen Zweige dieser Bäume sind ein wertvoller Rohstoff, der vielerorts regelmäßig geerntet wird. Durch den Schnitt erhalten die Kopfweiden erst dieses typische Aussehen. Selbst heute noch werden aus Weidenzweigen Körbe, Stühle und vieles mehr geflochten. Für meinen Großvater, der eine kleine Landwirtschaft sein Eigen nannte, zählte das Korbflechten zu einer seiner vielen Winterarbeiten. Körbe wurden immer gebraucht – als Kartoffelkorb, als Kiepe oder manchmal auch als Liegestatt für die Katze.  Es ist ein Handwerk, das heute oft auch von blinden und stark sehbehinderten Menschen ausgeführt wird. Es bietet ihnen eine kreative und sinnvolle Aufgabe.
Auf einer Koppel neben dem Teich mit den Weiden grasen oft Pferde. Ich habe hier noch ein älteres Bild mit eingefügt, das die Weiden noch mit ihren langen Trieben zeigt. Auf diesem Foto sind die Weiden, für diejenigen, die es interessiert, noch vor dem Schnitt zu sehen. Auf dem sich daran anschließenden Foto sind die Weidenköpfe fast kahl rasiert. Viele neue Weidentriebe werden im Laufe des Sommers nachwachsen und den Weiden wieder etwas längere „Haare“ schenken.
Auch jetzt bei meinem Kurzbesuch vor einigen Tagen waren wieder Pferde auf der Koppel zu sehen. Friedlich grasend genossen sie das frische Grün und sicher auch den angenehmen Sonnenschein. Noch eine ganze Weile habe ich den Graszupfern zugeschaut und ebenso wie sie die wärmenden Strahlen der Frühjahrssonne aufgesogen. Doch irgendwann war es wieder Zeit für den Heimweg. Er führte mich durch das kleine Dorf Lichtenhagen. Interessant ist, dass man hier noch etliche mit Reet eingedeckte Häuser sehen kann. Diese zum Teil uralten Katen prägen noch heute das Gesicht vieler Dörfer entlang der mecklenburgischen Küste. Sie wirken für mich immer unsagbar gemütlich und sie sind für mich ein liebgewordener Teil meines Zuhauses Mecklenburg. Sie sind für mich ein Ausdruck von Ruhe und Geborgenheit – ein Stückchen Heimat. Mit diesen Bildern soll unser heutiger Ausflug auch enden. Ich hoffe, mein Stückchen Mecklenburg hat Euch gefallen und Ihr seid wieder gern mit uns Silberdistels unterwegs gewesen. Vielleicht gibt es ja irgendwann wieder einmal eine solche kleine Bilderreise durch mein Mecklenburg.

Für Diashow eines der Bilder anklicken!

Kommentare
  1. katerchen sagt:

    eine wunderbare Sammlung der Gegend liebe Silberdistel

    DANKE für diese schönen Eindrücke..Mühlen,für mich immer sehr ,sehr SCHÖN.

    Mohn ..warten wir es ab..
    LG zum Wochenstart vom katerchen

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  2. Andrea sagt:

    Mit vielen schönen SCHAFen….dabei….hab einen guten TAG…HERZlichst ANDREA))

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  3. einfachtilda sagt:

    Deine Fotos sind alle wunderschön. Natur pur, so mag ich es auch gerne.

    Liebe Grüße von Mathilda ♥

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  4. Frau Hummel sagt:

    Auf jeden Fall gehört Mecklenburg Vorpommern noch auf meine Löffelliste, liebe Silberdistel. Ich würde mich sehr gern ein paar Tage dort mit meinem Herrn Hummel herumtreiben. Es scheint dort sehr schön zu sein.

    Nun wünsche ich Dir aber erst einmal gute Besserung und dass Dein Ischiasnerv schnell wieder friedlich wird. Schone Dich und gönn Dir viel Wärme 🙂 . Liebe Grüße schickt Dir Frau Hummel

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    • Silberdistel sagt:

      Na dann nur zu 😉 Ich denke, hier gibt es so allerlei Schönes zu sehen.
      Danke für die lieben Wünsche 🙂 Ich halte den Ischiasnerv schon immerzu warm und lieb bin ich auch zu ihm. Er meint, ich soll jetzt wieder vom PC weg. Ich werde mal auf ihn hören. Was heißt, ich werde, ich muss, er zwingt mich unerbittlich 😦
      Liebe Grüße zurück ♥

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      • Frau Hummel sagt:

        Ich habe hier einen Link über MVP, sehr interessant:

        http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/dienordstory247.html

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        • Silberdistel sagt:

          Danke für den Link 🙂 Ich habe mir den Film gerade zu Gemüte geführt. Sehr schön gemacht! Jetzt möchte ich einen Rundflug machen 😉 😀 Sind ja fantastische Luftaufnahmen. Aber auch sonst zeigt der Film mit die schönsten Seiten Meck-Pomms, obwohl es da noch ganz viele mehr gibt. Der Film dürfte vielleicht Deine Motivation, hier einmal Urlaub zu machen, noch gesteigert haben?! 🙂
          Liebe Grüße an Dich ♥

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          • Frau Hummel sagt:

            Oh ja, unbedingt, demnächst also in Mecklenburg-Vorpommern 🙂
            Ich hoffe, es geht Dir schon ein wenig besser. Sei ganz lieb gegrüßt aus der ziemlich kühlen Heide ♡

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            • Silberdistel sagt:

              Hier gibt es wirklich schöne Eckchen. Nicht nur die Ostsee ist schön, auch an der Seenplatte kann man einen superschönen Urlaub verleben. Vor vielen Jahren war ich einmal zu Paddelferien in Röbel – das war einfach herrlich – hat enorm viel Spaß gemacht.
              Mein Ischias nervt leider immer noch. Heute hatte ich ein Wärmepflaster auf der schmerzhaftesten Stelle. Es hat den Anschein, als hätte es mir ganz gutgetan. So werde ich das morgen noch einmal wiederholen. Heute konnte ich es schon einen Augenblick länger sitzend aushalten, wirklich lange aber immer noch nicht.
              Hier war es heute zwar auch kühl, aber sehr sonnig, also nicht unangenehm.
              Liebe Grüße auch an Dich ♥

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  5. Frau Hummel sagt:

    Paddelferien wären jetzt nicht so mein Ding 🙂 , aber in einer sooo schönen Gegend gibt es sicher viele Möglichkeiten sich angenehm zu unterhalten.
    Ach Du Arme, Du tust mir so leid… ich wünsche Dir gute Besserung ♡. Sei lieb gegrüßt ♥

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    • Silberdistel sagt:

      Man kann sich die Zeit dort auch anders vertreiben, man muss nicht zwingend paddeln 😉
      Danke für die lieben Wünsche 🙂 Ich werde mal versuchen, mich zu bessern. Ist aber gerade nicht so einfach. Hatte ich schon lange nicht mehr so arg 😦
      Liebe Grüße an Dich

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  6. giselzitrone sagt:

    Danke liebe Silberdistel so schöne Bilder und Text ist eine schöne Gegend ich glaube zum Wandern ist es sehr schön l.Wünsche noch einen schönen Abend.Liebe Grüße Gislinde

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    • Silberdistel sagt:

      Ich danke DIR, liebe Gislinde. Ja, hier gibt es durchaus wunderschöne Gegenden zum Wandern. Vor allem ist es beim Wandern nicht so schweißtreibend wie im Gebirge, weil es kaum bis gar nicht bergig ist 😉
      Liebe Grüße an Dich und einen schönen Mittwoch

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  7. Vielen herzlichen Dank für deine wie immer tollen Aufnahmen und deinen passenden „Beschreiber“ dazu. Mecklenburg ist eine Reiseziel, das ich früher ( 😉 als ich noch jung war) hätte kennen sollen, dann wäre ich sicher mal hingefahren. Nun denn, so vergnüge ich mich halt im Blog von Madame Silberdistel an ihren exzellenten Bildergeschichten.
    Ich hoffe, Du hast feine Ostertage im Kreise der Deinen verbracht. Liebe Grüsse aus dem sonnigen Süden. Ernst

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    • Silberdistel sagt:

      Siehst Du, da geht es Dir wie mir, Du reist durch Mecklenburg und ich reise in Deinem Blog halt durch die weite Welt, die mir früher nicht offenstand 🙂 Irgendwie hat die Reiserei auf diese Art auch etwas Nettes an sich.
      Unsere Ostertage waren sehr schön. Wir hatten viel Spaß, vor allem mit den Kindern. Deine Ostertage waren sicher auch wieder schön. Du hattest angedeutet, dass Ihr sie ebenfalls im Kreise der Familie verbringen würdet. Da war dann sicher wieder viel Leben um Euch 🙂
      Liebe Grüße aus dem heute recht kühlen und bedeckten Norden

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      • So ist es, wir ergänzen uns halt schon ein bisschen 😉 Bei uns war im engeren Kreis Familientreff. Brunch um 11.00 Uhr, anschliessend dislozierten wir nach draussen, wo wir bei herrlichem Sommerwetter Karten spielten, erzählten und gegen Abend an der Gartenfeuerstelle brätelten. Es war ein gelungener Tag ohne Aufregungen und ohne Verpflichtungen. Am Abend war ich todmüde und wusste nicht einmal, warum 😉 Wahrscheinlich bin ich mir die vielen Leute um mich herum während längerer Zeit nicht mehr gewohnt.
        Ich arbeite täglich 2-3 Stunden an der Garten-Umgestaltung. Das schöne Wetter begünstigt unseren Fortschritt, bald kann ich die Wiese ansäen. Ich schicke Dir dann ein Foto alt – neu.
        Liebe Grüsse Ernst

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        • Silberdistel sagt:

          Dann habt Ihr Ostern ja sehr nett verbracht. Auch Feierlichkeiten ohne Aufregung und Verpflichtungen können müde machen, aber doch sicher angenehm müde 😉
          Mein Garten muss sich noch gedulden. Ich muss mich erst einmal um meine eigene Pflege kümmern. Der Herr Ischias verlangt leider mehr Aufmerksamkeit als mir lieb ist. Ich hoffe aber, dass er bald genug von mir hat 😀 Ich tue, was ich kann, um ihn wieder loszuwerden.
          Dann also weiterhin gutes Vorankommen bei Deiner Gartenumgestaltung und achte auf Deinen Rücken 😉
          Liebe Grüße auch an Dich

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          • also gib auf dich Acht und schau, dass der Kerl von Dir lässt, er soll sich doch ein anderes Opfer suchen… 8-o

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            • Silberdistel sagt:

              Ich denke, ich habe ihn schon fast überredet, von mir abzulassen 😉 Es ist inzwischen schon wesentlich besser.
              Grüße aus einem herrlich sonnigen Norden

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              • *sonnig*?!? des Einen Freud – des Anderen Leid ?

                Nein! Die Natur bei uns bekommt endlich das, was sie seit längerer Zeit braucht, nämlich Nass… und ich kann meinen Rücken ohne Gartenarbeit schonen!!! 😉 Somit ist auch dem Süden gedient. 🙂

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                • Silberdistel sagt:

                  Wundervoll sonnig sogar, allerdings ist der Wind recht eilig unterwegs. Aber wann ist er das eigentlich hier nicht 🙄
                  Den Regen hatten wir in der letzten Wochen – es war so, wie es sich für Aprilwetter gehört. Andererseits passte das ganz gut mit meinem lädierten Rücken zusammen. Ich musste ihn ja eh schonen.
                  Also dann genieße die kleine Auszeit von der Gartenarbeit und den Rest vom Sonntag 😉
                  Liebe Grüße

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