Zeit zum Gruseln

Veröffentlicht: 31. Oktober 2013 in Sonderbares, Unterhaltendes
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Da ist er schon wieder – dieser Tag, der uns das Gruseln lehren wird. Wenn langsam das Tageslicht schwindet, huschen die ersten schaurigen Gestalten schattenhaft durch unser beschauliches Dörfchen. Wehe dem, der an diesem Tag nichts Süßes im Hause hat! Wir Silberdistels – von Natur aus sehr furchtsam und nicht sehr wissensdurstig dahingehend, was passiert, wenn man nichts Süßes zur Hand hat  – decken uns schon Tage vorher mit allerlei Vorräten aus dem Supermarkt unseres Vertrauens ein. Natürlich sollten 01diese Süßigkeiten uns selbst möglichst ebenso munden wie den kleinen Hexen, Gnomen, Trollen, Zauberern und sonstigen Gruselgestalten, denn sollte etwas von 03dem süßen Zeugs übrigbleiben, können wir uns beherzt an die Vertilgung all der wundervollen Leckereien machen. Ach, was heißt hier sollte …  Es bleibt IMMER etwas übrig, man muss nur genug davon nach Hause tragen 😉  … und wenn man dann nach diesem Gruseltag einige Gramm mehr auf die Waage bringt, bekommt das Gruseln erst so richtig einen Sinn, einen nachhaltigen Sinn (endlich konnte ich dieses Wort ’nachhaltig‘ auch einmal irgendwo unterbringen – ich will ja schließlich nicht rückständig und altmodisch erscheinen), denn Gewichtszunahmen sind immer gruselig. Selbstverständlich ist man an dieser Gruselzulage, die die Waage im Bad zu allem Überfluss noch zusätzlich parat hat, völlig unschuldig – die Gespenster waren’s. Sie haben uns unter Stress gesetzt und der gehört auch wieder abgebaut. … und was kann Stress am besten abbauen? Genau!

S C H O K O L A D E !

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Uuups, es hat geklingelt … ich muss dann mal zur Tür …

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Kommentare
  1. Frau Hummel sagt:

    Hier waren sie auch schon *grusel*. Ich bin nicht sicher, ob ich heute Nacht ruhig schlafen werde *bibber* 😉

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    • Silberdistel sagt:

      Hier waren bisher 14 Geister – mehr oder weniger gruselig. Ich hoffe, ich kann trotzdem schlafen. Sie waren trotz mitunter recht gruseligen Aussehens ganz lieb und vor allem so niedlich und klein. 😀 Die Taschen für das Süße waren manchmal fast größer als sie selbst. Ja, so ein Geist hat auch sein Päckchen zu tragen. 😀 … und? Waren es viele bei Euch?

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  2. Pauline sagt:

    Liebe Silberdistel, so wunderschöne Sonnen-Untergang-Bilder, die habe ich mir zuerst angeschaut und dann Deinen Klasse-Beitrag gelesen. Bei mir waren letztes Jahr 16 Geister in allen möglichen Größen und dieses Jahr bis jetzt kein Einziger! Nun muss ich die ganzen Süßigkeiten alleine aufessen, oh, oh. Wünsche Dir noch einen schönen Abend. GLG von der Pauline 😀 ♥

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  3. giselzitrone sagt:

    Einen schönen Abend liebe Silberdistel,hier waren die Kinder auch schon schöne Nachtaufnahmen.Ich wünsche dir einen schönen Feiertag und ein schönes Wochenende lieber Gruß und eine gute Nacht.Gislinde

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    • Silberdistel sagt:

      Danke, liebe Gislinde! Wir hatten gestern zum Reformationstag schon unseren Feiertag. Aber Dir, denke ich, kann ich heute einen schönen Feiertag wünschen.
      Liebe Grüße an Dich und ein schönes Wochenende

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  4. akhimo sagt:

    Was für ein schöner Sonnenuntergang. Da ist das Gruseln nur noch halb so gruselig. 🙂

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  5. katerchen sagt:

    hier war NUR das WETTER gruselig..
    da rennt keiner umher und MÖCHTE süß
    LG vom katerchen der von diesem BRAUCH nichts hält.

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, Katerchen, ich kann Dich da verstehen. Ich mag diese importierten Bräuche auch nicht. In diesem Falle mache ich aber eine Ausnahme – wegen der Kinder. Sie haben viel Spaß dabei, sich zu verkleiden und in der Dunkelheit umherzuspuken. Wenn ich da die Augen leuchten sehe, dann vergesse ich schnell, dass Halloween nichts mit unseren eigenen Bräuchen zu tun hat. Ausnahmen bestätigen die Regel 😉

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  6. Waldameise sagt:

    Ui … welch schauriger Eintrag, liebe Silberdistel. 😉
    Dabei finde ich die kürbisfarbenen Abendhimmelfotos wunderbar stimmunsvoll …

    Hab einen guten Tag,
    liebe Grüße von der Waldameise

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    • Silberdistel sagt:

      An dem Abend, als ich den Sonnenuntergang bewunderte und aufnahm, war es natürlich absolut nicht schaurig. Ich hab‘ lange zugeschaut, wie sich der Himmel immer wieder veränderte. Schön, wenn man so etwas dann doch einmal festhält.
      Jetzt, fand ich, könnte diese Stimmung, die die Bilder vermitteln, ein wenig zu meinem Beitrag passen. 😉
      Liebe Grüße zu Dir, liebe Waldameise

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  7. Christina sagt:

    Der Halloweenbrauch ist Importware aus den USA – wie das goldene M und vieles andere, was die Welt nicht braucht. Mir reicht es schon, dass die Kinder hier auf den Dörfern wahlweise am Martinstag oder zu Nikolaus von Haus zu Haus ziehen und für Süßes singen. Wenn sie nun auch noch zu Halloween vor der Tür ständen, würde ich sie das Gruseln lehren… :mrgreen:

    Liebe Grüße von Christina

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, ich weiß, Christina 🙂 Ich finde es auch nicht schön, dass wir mit so vielen Importen zugeschüttet werden. Wir sollten uns lieber auf eigene Bräuche besinnen und sie festhalten. Aber in diesem Falle spiele ich mit, weil ich weiß, dass es den Kindern viel Spaß macht, sich zu verkleiden und als kleine Gespenster durch die Dunkelheit zu huschen. Ich erinnere mich da gern an meine Kindheit – nein, nicht an Halloween, das gab’s damals nicht, sondern daran, dass wir besonders gern noch im Dunkeln draußen waren. Das war so schön schaurig und geheimnisvoll. Wir waren immer ganz traurig, wenn wir nach und nach von der Mutti ins Haus gerufen wurden. Also, lass den Wichten ein wenig das Gruseln einmal im Jahr 😉
      Liebe Grüße zurück

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  8. Gudrun sagt:

    Als ich noch auf dem Dörfchen wohnte, kamen sie am Abend auch, die Hexen und Kobolde. (Hier in der großen Stadt ist niemend unterwegs, um Süßigkeiten zu sammeln.)
    Als ich noch im Freizeitpark bei Leipzig arbeitete, waren die kleinen Geister so richtig erschrocken als ich die Tür aufmachte. Ich hatte mich extra nicht abgeschminkt, war so mit dem Auto nach Hause gehuscht. Ich sah richtig schlimm aus mit der Dienstmaske. 😀
    Liebe Grüße von der Gudrun

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    • Silberdistel sagt:

      Wir wurden auch erst vor einigen Jahren von den ersten Halloweengeistern überfallen – völlig unvorbereitet. Jetzt haben wir zu dem Tag immer einige Süßigkeiten im Hause. In diesem Jahr waren allerdings relativ wenig Geister hier. Wahrscheinlich werden die Geister hier in unserem Dörfchen langsam erwachsen, wer weiß.
      Mein Herr Silberdistel meinte schon einmal, ich sollte mich doch auch verkleiden, damit sich endlich auch die Geister ein wenig erschrecken. 😉 Dass ich mich vielleicht zum Erschrecken gar nicht verkleiden muss, ließ er nicht gelten 😀
      Liebe Grüße auch an Dich, liebe Gudrun

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  9. kowkla123 sagt:

    dann hast du es ja gut überstanden, bei mir im dritten Stock war keiner, das ist ja viel zu anstrengend für unsere lieben Kinder(zum Glück für mich), ein gutes Wochenende wünsche ich, Klaus

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