Wenn’s draußen regnet, nervt drinnen die Katze …

Veröffentlicht: 20. September 2013 in Garten, Geschichten, Natur, Pflanzen, Tiere, Unterhaltendes
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Wer selbst mit Katzen zusammenwohnt, der weiß ganz sicher, wie entsetzlich nervend Katzen manchmal sein können, wenn sie ihren Willen durchsetzen wollen. Hier ein wunderschönes Beispiel eines Zwiegespräches zwischen Mensch und Katzentier an einem Regentag. 😉
Ach, … und wer da denkt, mit dem letzten Foto war die Sache endlich geklärt, der irrt. Kaum war die Tür wieder geschlossen, jammerte das arme Kätzchen erneut … es wollte raus … rein … raus … rein … Als ich dann weg ging, um diesem Gejammere zu entkommen, folgte mir die Katzendame bis zu meinem PC und trampelte auf der Tastatur herum. Ich gab schließlich klein bei und öffnete, zum ich weiß nicht wievielten Male, die Terrassentür und ließ sie auf. So hatten wir auch drinnen ein bisschen Feuchtigkeit, denn egal aus welcher Richtung der Regen kommt, es regnet hinein …
… und ja, die Katze gewinnt irgendwie immer, nur ich gewinne nie – nicht einmal an Erfahrung …

01-Machst Du mir auf, Silberdistel?

Machst Du mir auf, Silberdistel?

02

Aber es regnet doch wie aus Eimern, meine Katze.

03

Ich seh‘ nichts!

04-Lässt Du mich jetzt raus, Silberdistel?

Lässt Du mich jetzt raus, Silberdistel?

05

Guck doch mal richtig, Katze, alles ist nass da draußen – kein Katzenwetter.

06

Mach mal auf, ich will das selber sehen.

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Draußen tropft es nur so vor sich hin. Das sieht man doch wirklich auch durch die Scheibe.

08

Ich möchte jetzt raaaaahauuuuuuuus!

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Du kommst doch sowieso gleich wieder rein, kaum dass die Tür auf ist, Katze …

09

Ich? Wie kommst Du denn darauf?

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Nein, guck mal, Silberdistel, die Blätter vom Sonnenhut sind schon wieder ganz trocken.

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Ach ja? Zeig mal! Na, so trocken sieht mir das aber nun auch nicht aus.

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Lass mich jetzt endlich raus, ich bin sauer auf Dich!

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Ich seh‘ nur, dass es da draußen klatschnass ist, mein Kätzchen.

15

Du bist ja so gemein zu mir!

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Dann zerkratz ich jetzt eben Deinen Stuhl … oder Du lässt mich raus …

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Katze! Du willst mich ärgern!

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Ich? Ich bin das liebste Kätzchen der Welt.

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Oh, Silberdistelmann! Machst Du mal die Tür auf?

20

Na endlich! Wurde aber auch Zeit.

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Das war aber kurz, Katze. Da standen ja nicht einmal alle vier Füße draußen.

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Es ist ja auch alles ganz nass da draußen, igitt!

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Aber ich habe es Dir doch auch immerzu gesagt, Katze. Du wolltest mir nicht glauben.

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Aber die Schnecken sind doch auch draußen.

25

Die Schnecken mögen es ja auch, wenn es nass ist.

26

Ach ja?

27

Die Schnecken lieben Feuchtigkeit über alles.

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Hm, Sonne, Wärme und ein trockenes und weiches Schlafplätzchen sind schön … aber ein nasser Garten … seltsam diese Schnecken.
Ach, Silberdistel? Lässt Du mich mal raus? Ich muss gucken, ob es schon aufgehört hat zu regnen …

Kommentare
  1. katerchen sagt:

    liebe Silberdistel

    BESSER hätte man es nicht brinngen können..
    habe auch so einen Experten ..ich muss raus..
    Nur wenn es dann los geht..dann meckert er .und geht so wie dein Katzenknid in einer Drehung rein..hat aber solange er nicht an die Luft KANN richtig schlechte Laune…
    Tyrannen !!!

    LG und schönes Wetter wünscht das katerchen..

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    • Silberdistel sagt:

      Unser Kater ist da ja noch ganz verträglich, aber wenn die Dame nicht raus kann, ist sie ungenießbar und geht über Tische und Bänke. Ich glaube, sie leidet dann unter zu viel aufgespeicherter Energie 😀
      Der Beitrag passt gerade wie die Faust auf’s Auge. Hier nieselt es 😀
      LG zurück

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  2. Elvira sagt:

    Oh, Hund ist auch nicht besser. Diese Bettelei kenne ich allerdings nur in den Ferien, wenn wir Ferienhäuser bewohnen. Dann wird die Terrassentür regelrecht malträtiert, bis wir sie entnervt öffnen.

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  3. Aki sagt:

    Absolut genial..wie immer^^
    Die Fotos von eurem Tiger sind soo süß!!
    Und die Tropfen an den Ästen sehen total schön aus.
    Lg Aki

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  4. Herrlich, danke für diesen tollen Fotodialog am morgen – ich habe sehr gelacht! 🙂

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  5. Frau Hummel sagt:

    Das kommt mir sehr bekannt vor 😉
    Katzen können sehr nachdrücklich auftreten wenn sie etwas wollen. Wahrscheinlich hatte Deine Katze schon vergessen, dass sie eben grad schon einmal draussen war 😀 *verständnisvoll guck*

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    • Silberdistel sagt:

      Sie ist schrecklich vergesslich *kräftig nick* Wobei … manchmal habe ich den Eindruck, sie tut nur so 🙄 Andererseits, wenn man der Katze glauben kann, dann bin ICH höchstpersönlich für das jeweilige schlechte Wetter verantwortlich und es ist furchtbar gemein von mir, dass ich nicht den Schönwetterschalter drücke.
      LG und ein SCHÖNES Wochenende 😀 ♥

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  6. Herrlich! Absolut klasse! *gg

    Da hast Du Dir echt viel Arbeit gemacht aber ich denke mal, Du hattest beim Erstellen dieses Beitrags genauso viel Spaß, wie (u.a.) ich beim Lesen, hm?!

    Als meine Lütte damals den ersten Schnee sah, wollte sie sich das auch uuunbedingt persönlich und näher besehen. Also mauzte sie immer lauter und aggressiver. Da sie eine reine Hauskatze war, nahm ich sie auf den Arm und stellte mich in den fallenden Schnee. Von Flocke zu Flocke spürte ich, wie sich ihre Krallen tiefer in meinen Nacken bohrten. Als ich dann mit ihr wieder im Trockenen und Warmen stand, zog sie ihre Krallen ganz cool (wie cool ich erst war, nicht genauso zu schreien, wie sie vorher!) wieder zurück und das Thema war erledigt. Irgendwie hatte ich mehr Glück … zumindest unterm sprichwörtlichen Strich! ;o)

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, sicher hat das Erstellen des Beitrags mir auch Spaß gemacht. Da ist dann die Arbeit, die es macht, schon eigentlich keine Arbeit mehr. Aber das kennst Du sicher selber auch.
      Hm, mir scheint, ich habe in der frühen Jugend meiner Katzendame etwas falsch gemacht :-roll: Oder sie hat sich ganz einfach nicht abschrecken lassen. Egal, nun ist es wohl eh zu spät. 😉

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  7. kowkla123 sagt:

    herrlich deine Geschichte vom Dialog mit der Katze, echt toll, schönen Freitag wünsche ich, Klaus

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  8. laurazeitlos sagt:

    Herrlich 😀
    LG,Laura

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  9. buchpost sagt:

    Köstlich, nach jeder deiner Fotosessions mit euren wunderschönen Katzen bin ich versucht, meinen Mann doch von einem felligen Mitbewohner zu überzeugen. Ein gutes Wochenende. Anna

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    • Silberdistel sagt:

      Am besten klappt es, wenn Dir plötzlich wie aus dem Nichts einfach ein Fellmonster zugelaufen ist 😉 😀
      Nein, natürlich nicht, es sollten sich schon alle darüber einig sein, ob ein solcher vierbeiniger Pelzträger einziehen darf oder nicht. Das will schon gut überlegt sein, aber das muss ich Dir ganz sicher nicht sagen. Ich denke, das ist ohnehin jedem verantwortungsbewussten Menschen klar. Aber manchmal klappt es ja mit ein wenig Überzeugungsarbeit 😉
      Liebe Grüße und auch Dir ein schönes Wochenende

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      • buchpost sagt:

        Du hast natürlich völlig recht, dass so eine wichtige Entscheidung nicht nach Lust und Laune getroffen werden darf! Genau deshalb zögern wir das auch immer noch raus. Die Möglichkeit, dass uns eine Katze zuläuft und dann adoptiert wird, scheidet im Moment für mich allerdings eher aus, denn wenn, dann möchte ich wirklich so ein Fellmonster, Norwegische Waldkatze, Main Coone etc. In der Zwischenzeit freue ich mich an „Cat Content“ und an den Besuchen der Nachbarkatze. LG Anna

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        • Silberdistel sagt:

          Uns wurde einmal vor vielen Jahren von unserer jüngsten Tochter ein kleiner Kater einfach aufs Auge gedrückt. Zuvor hatten wir nur einen Pflegekater, der sich bei uns sein Futter holte, ab und zu eine Streicheleinheit und im Winter auch mal ein warmes Plätzchen am Ofen. Ansonsten lebte er draußen. Als er dann eines Tages spurlos verschwand, überredete uns unsere Tochter zu einem kleinen Kätzchen, denn die Katze einer Freundin der Tochter hatte gerade Nachwuchs. Ich hatte nicht einmal richtig „vielleicht“ gesagt, offensichtlich muss unsere Tochter „bin einverstanden“ gehört haben. Eines Tages stand sie dann mit einem hübschen kleinen grau-weißen Kater vor uns. Ich war machtlos. Er zog bei uns ein. Als es ihn dann nach 13 schönen gemeinsamen Jahren nicht mehr gab, folgten ein Maine Coon (Kater) und ein Mix aus Norweger und Perser (die Hauptperson in diesem Post). Maine Coon oder Norweger waren schon immer mein heimlicher Traum 😉
          LG

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  10. Christina sagt:

    Ach, dieser Blick! Ich habe direkt ihr Maunzen im Ohr…
    Was aber kein Wunder ist, denn hier bei uns steht Katze Lilli ständig neben mir, trippelt von einem Pfötchen aufs andere und maunzt mir die Ohren voll, bis sie klingeln. Ich habe schon Maunz-Tinnitus… 😉

    mitleidende Grüße sendet dir Christina

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, Katzen wissen sehr genau, wie sie uns in den Griff bekommen. Sie kennen unsere empfindlichsten Stellen besser als wir selber. Eine solche Stelle ist bei mir, wenn die grauslige Dame an den Sitzmöbeln kratzt. Dann schaut sie mich während des Kratzens ganz provozierend an. Sie weiß sehr genau, dass ich das absolut nicht mag.
      Naja, selbst schuld, was lassen wir uns mit Katzen ein 😉 Sobald man das tut, hat man schon verloren 😀

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  11. Lach, was für ein genialer Post. Ja, ja, sie können uns das Leben schon schwer machen und trotzdem lieben wir sie (oder vielleicht grad deswegen?!). Wunderschön fotografiert und genial getextet. Bestimmt kennst Du auch Simons Cat, da gab es mal so ein Filmchen von wegen, dass die Katze immer auf der falschen Seite der Türe sitzt :o).
    En liebe Gruess aus der Schweiz und ein Knuddler an die Pfoten-Chefin
    Alex

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    • Silberdistel sagt:

      Aber sicher kenne ich Simons Cat 😀 Auch bei uns sitzt die Katze IMMER auf der falschen Seite der Terrassentür.
      Das Leben mit Katzen ist schon schwer *stöhn*, aber auch unheimlich abwechslungsreich, aufregend und interessant. Ich lass mich gern von ihnen ein wenig quälen 😉 Sie machen all den Ärger, den sie uns manchmal bereiten, auf ganz besondere schmusige Weise wieder gut. Eigentlich kann man ihnen so gar nicht böse sein … und das wissen sie sehr genau.
      Lieben Dank für Deinen Besuch und Kommentar und liebe Grüße zurück

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