Was fliegt denn da? Na, was wohl – Fliegen. Auch sie gibt es wie die Käfer in vielerlei Gestalt. Am interessantesten sind wohl die Schwebfliegen, die gern so tun, als wären sie gefährliche stachelbewehrte Wespen. Sie tarnen sich durch ihr gestreiftes Kleid wirklich als Wespe. So mancher Fliegenfeind wird sich in die Irre leiten lassen und vorsichtig sein, nicht dass er gestochen wird. Da wird sich so manche kleine Schwebfliege sicher eins ins Fliegenfäustchen lachen, denn die Tarnung scheint fast perfekt zu sein. Ich habe schon so manchen Menschen nach einer Schwebfliege schlagen sehen aus lauter Furcht, er könne von der gefährlichen Wespe gestochen werden. Dabei kann man eine Schwebfliege und eine Wespe recht gut auseinanderhalten, wenn man nur die Ruhe behält, genau hinhört und hinschaut. Die typischen Fliegenaugen sind doch recht deutlich zu erkennen und das Summen der Fliegen ist viel diskreter als das der Wespen. Außerdem sind die Schwebfliegen anders gebaut als Wespen, oftmals viel zarter und natürlich schweben die Schwebfliegen, wie uns schon ihr Name verrät. Die Wespe dagegen tänzelt mehr durch das Wespenleben. Hier heißt es ganz einfach Augen und Ohren auf, dann weiß man, wen man vor sich hat. Schwebfliegen sind aber wie Bienen, Wespen und Hummeln durchaus auch kleine naschhafte Insekten. Man findet sie ebenso wie die Stachelträger an vielen Blumen. Auch sie tun sich gern an dem süßen Nektar der Blüten gütlich. Will man also Schwebfliegen vor die Linse bekommen, ist man gut beraten, die Blumen im Garten einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich habe die schwebenden Insekten am Lavendel, an der Schafgarbe und an meiner Sibirischen Buschastern gefunden, aber auch der Nektar der Prachtscharte scheint ihnen ausgezeichnet zu munden.
Die Fliege mit den roten Augen fand ich übrigens ebenfalls hochinteressant. Bisher war mir noch keine Rotäugige vor die Linse gekommen. Wieder einmal fiel mir auf, wie enorm doch die Vielfalt besonders unter den Fliegen ist. Spannend und interessant, was man in einem relativ kleinen Garten alles entdecken kann.

Für Diashow eines der Bilder anklicken!

Kommentare
  1. katerchen sagt:

    es ist schön gewaltig WAS da alles fliegt und sich am Nektar labt
    Deine Sammlung ist schon BEACHTLICH liebe Silberdistel…
    hier treiben sich auch Hornissen umher ..die muss ich mal einfangen(mit der Knipse)
    Rote Augen,klar warum nicht..
    LG vom katerchen zum Freitag

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    • Silberdistel sagt:

      Man entdeckt immer und überall kleine und größere Krabbel- und Fliegetiere, auch wenn man oft zunächst meint, gar nichts zu sehen. Bei genauerem Hinschauen ist da aber oft ein rechtes Gewusel.
      Hornissen haben wir in unmittelbarer Nähe allerdings nicht.
      Liebe Grüße auch zu Dir, liebes Katerchen, und einen schönen und sonnigen Freitag

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  2. andrea sagt:

    SCHÖN zusammen gestellt…..dein BILDerMOSAIK…hab einen schönen FREI-TAG ….liebe UTE..HERZlichst ANDREA:))

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  3. Waldameise sagt:

    Liebe Silberdistel,

    da bin ich wieder nach einer kleinen Sommerpause, die ich nun auf deinem Blog verlängert habe, in dem ich deinen interessanten und schönen Berichten und Fotos gefolgt bin. Da hast du einiges gesehen und erlebt. Das war sicher sehr beeindruckend. Wenn ich mehr Zeit habe, schau ich mir die Fotos von den Schiffen etc. noch in Groß an … unbedingt.
    Danke, dass du für uns soviel festgehalten hast.

    Die Schwebfliegchen, die liebe ich. Sie nerven nicht, stechen nicht, zwicken nicht, saugen kein Blut und hinterlassen keine juckenden Quaddeln … sie sind einfach nur lustig, wenn sie wie scheinbar in der Luft „stehen“ und ihre Flügelchen rotieren lassen, so dass es leise um uns herum summt.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich dir, liebe Silberdistel,
    mit lieben Grüßen
    die Waldameise

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    • Silberdistel sagt:

      Ich hoffe, Du hattest eine schöne Sommerpause,liebe Waldameise. Sicher hast auch Du wieder viel Schönes in der Natur entdeckt.
      Ja, die Schiffe zur Hansesail sind immer wieder interessant, auch wenn man, so man hier an der Küste wohnt, das alles schon kennen sollte, aber in solch geballter Form ist es halt doch wesentlich beeindruckender als nur ab und zu mal ein einzelner oder einige wenige Großsegler. Die alten Segler so einmal alle zusammen zu sehen, das macht einfach Freude.
      Die Schwebfliegen sind neben Hummeln und Bienen auch meine Lieblinge unter dem fliegenden Kleinvolk. Sie sind echt lustig anzusehen, wie sie oft vor den Blüten in der Luft stehen, so als müssten sie erst noch genau schauen, wo sie sich am besten niederlassen möchten.
      Liebe Grüße auch an Dich und ebenso ein schönes Wochenende

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  4. kowkla123 sagt:

    da bin ich ja auch schon hinter das Licht geführt worden, wieder gelernt bei dir, wunderschönen Freitag für dich, Klaus

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