Mord im Gurkenbeet – Leseabenteuer 13

Veröffentlicht: 10. November 2012 in Bücher, Leseabenteuer, Lesen, Unterhaltendes
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Es ist wieder einmal Zeit für eine Buchvorstellung. Als die Silberdistel sich ihre Spätsommerpause genehmigte, hat sie sich natürlich auch ohne Blog ein wenig die Zeit vertrieben. Ja, da gibt es noch so einiges mehr vorzustellen aus dieser spätsommerlichen Blogpause der Silberdistel – nicht nur Bücher. Sie war nämlich auch ein wenig zusammen mit ihrem Herrn Silberdistel in der Welt unterwegs, naja, mehr in der kleinen Welt Mecklenburg-Vorpommerns oder manchmal auch ein wenig weiter, denn man soll ja auch gelegentlich über den Rand der kleinen Suppenschüssel, in der man lebt, hinausgucken. So sprangen also die Silberdistels, sich das mit dem Rand der Welt zu Herzen nehmend, ab und zu aus dieser kleinen mecklenburgischen Suppenschüssel hinaus und schlugen nach einem kühnen Sprung z. B. im ach so fernen Kampehl auf. Aber darüber sprechen wir später, und auch über dieses kleine Ländchen MV gibt es noch etwas zu berichten. Nur Geduld – es kommt alles noch. Herbst und Winter sind noch lang, und irgendwie wollen wir uns ja auf möglichst angenehme Weise die Zeit vertreiben und somit den Herbst und den Winter.

Doch nun zurück zu dem, was die Silberdistel an den lauschigen Nachmittagen und Abenden ihrer Spätsommerpause trieb. Nein, nicht, was mancher jetzt denkt – darüber sprechen wir hier im Blog nicht. Ein wenig Privatsphäre muss schließlich auch sein. Hier wollen wir über das sprechen, was die Silberdistel sich an geistigen Genüssen gönnte – nein, hiermit sind auch keine den Geist anregenden oder lähmenden Getränke gemeint. Wir sprechen hier über Bücher – wenigstens ab und zu – wegen des Bücherstaubs, der diesem Blog den Namen gab. Da gab es doch, als die Silberdistel sich in ihre Spätsommerpause verabschiedete, so einen Bücherstapel, den sie abarbeiten, sprich: lesen, wollte. Geschafft hat sie nicht alles, aber ein wenig vorangekommen ist sie schon. Zunächst hat sie sich von Alan Bradley erzählen lassen, wie Flavia de Luce einen Mord im Gurkenbeet aufgeklärt hat. Die Klärung dieses Falles ist eine spannende, aber auch hoch vergnügliche, Angelegenheit. Die Silberdistel folgte einer kleinen Giftmischerin auf Schritt und Tritt und amüsierte sich köstlich über Flavias Vorgehensweise bei der Aufklärung eines Mordes. Die Elfjährige trägt einerseits alle Züge eines seine Mitmenschen nervenden Mädchens dieser Altersgruppe, andererseits ist sie ungemein pfiffig und klug und amüsiert uns mit tollen Sprüchen und Gedankengängen. Es macht ungeheuer Spaß, dieses Buch zu lesen. Wer mag, kann gern auch die Rezension von Akhimo anschauen. Dort wird eigentlich alles gesagt, was dieses Buch so überaus lesens- und liebenswert macht.

Für die Fachleute unter uns oder die Interessierten hier die notwendigen Angaben zum Buch:
Bradley, Alan: Flavia de Luce : Mord im Gurkenbeet. – 9. Aufl. – München : Blanvalet, 2010. – 399 S.
ISBN 978-3-442-37624-7

Kommentare
  1. Frau mit Hund sagt:

    Guten morgen, Frau Silberdistel! Ich hatte ja versprochen, ich melde mich, wenn es denn so weit ist 😉 – hier bin ich!
    Den Mord im Gurkenbeet habe ich auch im Bücherregal stehen, wobei ich mich den sehr enthusiastischen Rezensionen nicht so ganz anschliessen mag. Lesenswert ist es aber allemal!

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    • Silberdistel sagt:

      Hallo liebe Frau mit Hund, ich freue mich über den Besuch und den Tipp, dass es nun so weit ist 😉 Ich werde dabei sein und freue mich sehr darauf 🙂

      Hmmm … jaaa …, ein wenig kann ich schon verstehen, dass man beim „Mord im Gurkenbeet“ durchaus geteilter Ansicht sein kann. Beispielsweise ist es meiner Meinung nach kein Kinderbuch, auch wenn es für Groß UND Klein angepriesen wird. Der manchmal doch seltsam anmutende, recht schwarze, Humor lässt mich doch ein wenig daran zweifeln, ob es ratsam ist, es als Kinderlektüre zu empfehlen. Trotzdem und NICHT gerade wegen dieses schwarzen Humors habe ich es mit großem Vergnügen gelesen. Die Sprache des Buches hat mich fasziniert und auch das, was man so ganz nebenbei alles dazu lernen konnte, sei es etwas zur Musik, Kunst, Geschichte oder zur Chemie. Der Autor versteht es wunderbar, uns mit all dem zu fesseln. Ich habe inzwischen auch das zweite Abenteuer der Flavia de Luce gelesen und werde mir auch ganz sicher noch das dritte und vierte antun, wobei mir der „Mord im Gurkenbeet“ besser gefallen hat als der zweite Band. Auch darüber gibt es andere Meinungen, und warum auch nicht?

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  2. kowkla123 sagt:

    da ich ja eigentlich ein Krimifan bin, staune ich, dass ich dieses Buch nicht in meiner Sammlung finde, werde mal schnell danach schauen, liebe Landesfrau(sind ja beide aus Meck/Pomm.) und auf deine weiteren Berichte freue ich mich schon, KLaus

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    • Silberdistel sagt:

      Vor Kurzem sagte mir dieses Buch auch rein gar nichts, obwohl ich ein ausgesprochener Krimifan bin. Ich bin eigentlich erst durch Akhimos Blog darauf aufmerksam geworden. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen. Aber wie es so ist, Bücher sind immer eine Frage des eigenen Geschmacks, also welche Art von Büchern man mag oder welche eben weniger oder gar nicht.
      … und ja, lieber Landsmann, da kommt noch einiges aus Meck-Pomm und auch aus anderen Gegenden rund herum um uns. Ich hoffe, es macht Dir Spaß, dabei zu sein.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

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