Elke schrieb vor einigen Tagen, dass die Körnerbar eröffnet ist. Auch bei Mathilda konnte ich schon lesen, dass das gefiederte Volk bereits an der Bar den ersten Korn hinunterkippt. Nun habe ich mir ganz schnell ein Beispiel genommen und, nein, keinen Korn hinuntergekippt. Ich habe in unserem Garten alles hergerichtet, was das Vogelherz begehrt. Ich war noch nicht einmal wieder im Haus, da waren schon die ersten Vögel an der Futterbar gelandet. Von den Meisenknödeln will ich gar nicht weiter reden. Die Futtersaison ist also auch bei Silberdistels eröffnet, und die Gäste waren sofort da, so, als hätten sie schon ungeduldig auf diesen Tag X gewartet.

Die Beweisfotos sind nicht ganz so toll, weil ich durch die Fensterscheibe fotografiert habe. Aber Beweisfotos sind selten toll. Das lernt man schon, wenn man Krimis sieht oder liest, denn dummerweise sind die Beweisfotos vom Täter im Krimi meistens etwas unscharf und somit ist der Täter erst einmal nicht zu identifizieren. Dagegen sind meine Fotos noch ganz passabel, denn meine Täter sind trotzdem zu erkennen und ihrer jeweiligen Vogelfamilie zuzuordnen. Man möge mir also die schlechte Qualität ein wenig nachsehen, denn nicht nur die Scheibe war’s, auch das Licht war miserabel, weil es halt ein Novembertag war, wie er im Buche steht.

Kommentare
  1. Christina sagt:

    Trotz der widrigen Bedingungen sind sie wunderschön geworden, deine Bilder! Besonders die Blaumeise im Anflug – oder die ersten mit dem Hintergrund aus blauen Blüten. Ich werde dieses Jahr alle Futtersilos und Meisenknödel noch einen Meter höher hängen müssen… 😉 Unsere hier im Frühjahr eingezogene sprungstarke Merle-Katz denkt sonst noch, ich hätte die Futterbar für sie eingerichtet.

    Liebe Grüße von Christina

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    • Silberdistel sagt:

      Unser Katzenmädchen denkt manchmal auch, dass Meisenknödel und Futterhaus extra zu ihrer Belustigung dort hängen bzw. stehen. Wenn die Vögel in großen Scharen kommen, haben die Katzen immer Ausgehverbot und müssen das Geschehen durch die Fensterscheibe betrachten, wobei da gewöhnlich ganz schön der Zahn tropft, und wenn der Vogelandrang wieder etwas abebbt, dürfen die Katzen ihren Rundgang durch den Garten machen. Das klappt eigentlich ganz gut. Bisher hatten wir zu den Zeiten, in denen Futterhaus und Meisenknödel draußen hingen noch keine Vogelverluste durch unsere Katzen, ob nun durch andere Katzen kann ich mit Sicherheit nicht sagen.
      Liebe Grüße zurück

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      • Christina sagt:

        Mit unseren älteren Mietzen ging die Vogel-Winterfütterung auch all die Jahre immer glatt – aber unsere 2 Neuzugänge erleben das jetzt zum ersten Mal und die eine ist ein wenig übermotiviert, wenn es ums Jagen geht. Ich sehe mich schon allmorgendlich mit einer Leiter auf der Schulter durch den Garten ziehen, um die Futtersilos aufzufüllen… 😉

        Einen schönen Sonntag wünscht dir Christina

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        • Silberdistel sagt:

          Naja, es ist so dann auch ein wenig Sport dabei, wenn Du die Leiter hoch- und runterkletterst. Vielleicht hat Deine übermotivierte Katze ja nur Deine Gesundheit im Sinn und tut nur so als ob 😉 Katzen haben es oft faustdick hinter den Ohren 😉
          Liebe Grüße zurück und auch Dir noch einen schönen Sonntag

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  2. kowkla123 sagt:

    ein gutes Herz für Tiere kann man da erkennen, sie werden es dir danken, KLaus

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  3. Gudrun sagt:

    In meinem Gastgarten wird auch schon fleißig gefüttert. Die gefiederte Bande fällt dann im Schwarm ein und Ratzbatz ist das Vogelhaus leer undnder Meisenknödel ausgefressen. 😀
    Ein Buntspecht und ein Rabe kommen auch regelmäßig zur Tafel.

    Einen lieben Gruß von der Gudrun

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    • Silberdistel sagt:

      Oh toll, sogar ein Buntspecht 🙂 Ja, manchmal glaubt man, die Vögel legen es darauf an, uns die Haare vom Kopf zu fressen. Ich kann auch gar nicht so schnell gucken, wie sie das Futterhäuschen leergefressern haben.
      Liebe Grüße zu Dir und ein schönes Wochenende 🙂

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  4. M. sagt:

    Jawohl! Wir haben auch die Körnerbar eröffnet. Du, ich finde den Begriff einfach nur wunderbar. Richtig niedlich klingt das…

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  5. einfachtilda sagt:

    Ein Häuschen stelle ich auch noch auf, das habe ich günstig bekommen, schaffe es aber nicht zusammenzubauen, nur einen Teil….mal schauen, wer das macht 🙄
    Blaumeisen sehe ich bei mir gar nicht und ich habe den ganzen Sommer gefüttert, gibt spezielles Sommerfutter, von daher herrscht auch bei mir reges Treiben.
    Schöne Bilder zeigst du und ich weiß, dass es durch die Scheibe nicht einfach ist, aber dafür sind sie passabel geworden.
    Hab ein schönes Wochenende und liebe Grüße von Mathilda ♥

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    • Silberdistel sagt:

      Blaumeisen haben wir hier zu Hauf, auch Kohlmeisen. Dafür sehe ich hier keine Kleiber. Im Sommer habe ich bisher nicht gefüttert. Da haben „meine“ Vögel ihren Teil der Abmachung für ihre Fütterung im Winter zu erledigen 😉
      Dir auch ein schönes Wochenende. Hier regnet es leider im Moment 😦 Es war tagsüber noch ganz ordentlich. Es fing erst gegen Abend an zu regnen. Hoffentlich ist es morgen nicht auch noch nass.

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  6. Ernst sagt:

    Bevor eine Schneedecke liegt, füttere ich draussen nicht. Ich glaube auch nicht, dass man den Vögeln mit einer frühen Fütterung einen Dienst erweist. Unsere Brut- und Gastvögel sind gut an die Lebens-Bedingungen der kalten Winterzeit angepasst und seltene oder gefährdete Arten sind sowieso kaum am Futterbrett zu sehen. 🙂
    Ok, es ist eine gute Gelegenheit, Vögel zu beobachten und kennen zu lernen. Massvoll eingesetzt, schadet die Winterfütterung also nicht. Wichtiger aber wäre, sich für die Erhaltung von vielfältigen Lebens-Räumen einzusetzen, damit der Artenreichtum einigermassen erhalten werden kann. 😉
    Bei einer kompakten Schneedecke, Eisregen oder Dauerfrost kann Winterfütterung eine Ueberlebenshilfe sein. 😀
    Liebe Grüsse aus dem grünen Süden ohne Schneedecke und Futterhäuschen. :mrgreen:
    sendet der Hobby-Ornithologe Ernst

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    • Silberdistel sagt:

      Ja, lieber Ernst, ich weiß – bei der Winterfütterung streiten sich die Gemüter immer wieder. Ich bemühe mich, auch in meinem Minigarten, den Vögeln alles zu bieten, was für sie an natürlichem Lebensraum notwendig ist. Es gibt Nistplätze, Natursteinmauern, verschiedene Sträucher, die den Vögeln im Herbst und Winter Nahrung bieten. Ich tue, was ich kann und ich glaube, das tun auch viele andere Garten- und Naturliebhaber. In jedem Jahr brüten in unserem kleinen Reich Vögel und es sind nicht immer nur die Arten, die ohnehin zahlreich vorhanden sind. Ich denke, das ist für mich der Beweis, dass sich die Federbälle hier durchaus wohlfühlen, da sie Brut-, Unterschlupfmöglichkeiten und Futter für den Nachwuchs finden. In meinem Garten wird kein Gift versprüht, somit gibt es auch Insekten in Hülle und Fülle, denn meine Nachbarn handhaben das nicht anders.
      Für mich gehört auch die Winterfütterung zur Betreuung „meiner“ Vögel dazu. Ich weiß, dass das in so manchen Fachkreisen generell abgelehnt wird, was ich wiederum auch für unsinnig halte. Dass eine solche Fütterung maßvoll sein sollte, ist keine Frage, dennoch beginne ich mit meiner Fütterung schon immer kurz vor der zu erwartenden Frostperiode, damit die Vogelwelt weiß, wo sie bei geschlossener Schnee- oder Eisdecke auf keinen Fall im Stich gelassen wird. Dass ich die Vögel nebenher noch gut beobachten und dabei immer wieder neue Erkenntnisse gewinnen kann, ist dabei ein angenehmes Nebenprodukt 🙂
      Liebe Grüße zurück schickt Dir die Hobby-Ornithologin Silberdistel, die zu manchen Dingen eine etwas andere Auffassung hat, die nicht unbedingt falsch sein muss 😉

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      • Ernst sagt:

        Tja, meine liebe Hobby-Ornithologin Silberdistel,
        Dass Du in deinem Reich bewusst Lebensräume hast und wahrscheinlich auch neue gestaltest, weiss ich doch schon – hm, aber ich kenne dich ja gar nicht – doch, ich lese doch so viel von Dir! Ich habe auch gar nichts gegen dich geschrieben. Ich habe für mich die vielen KO gelesen und das Gefühl bekommen, dass die Winterfütterung das A und O ist und fast verherrlicht wird.
        Ich finde es gut, wenn wir auch mal kritische Gedanken austauschen oder andere Aspekte eines Themas ansprechen können.
        Völlig eingeschüchtert lasse ich Dir einen Nachtgruss zukommen. 😉

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        • Silberdistel sagt:

          Ja, lieber Vogelfreund Ernst, ich habe Deinen Kommentar auch nicht speziell gegen mich gerichtet gesehen. Natürlich darfst Du uns und mir Deine Meinung mitteilen – keine Frage. Es gibt halt zu manchen Themen unterschiedliche Meinungen und Aussagen. Ob das mit der Winterfütterung nun eine Verherrlichung ist oder nur reine Freude an den Federbällen, ist eine andere Frage. Ich weiß nur eben auch, dass selbst unter den Ornithologen recht unterschiedliche Meinungen herrschen, was die Winterfütterung betrifft. Man liest das immer wieder – mal so, mal so. Einigen wir uns also auf maßvolle Fütterung. Ich bin z.B. auch gegen die Fütterung des ganzen Wassergeflügels im Sommer, weil man damit weder den Vögeln noch den Gewässern einen Gefallen tut.
          DU bist eingeschüchtert? 🙂 Wer hätte DAS gedacht 😉 Ich nicht 🙂
          Liebe Grüße in Deinen grünen Süden ohne Futterhäuschen 😉 – Soll ich Dir eins schicken? 😀 😉

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  7. Bon appétit! ;-)))
    wünscht Sally
    mit lieben Grüßen

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  8. Frau Hummel sagt:

    Ich finde es gut, dass Du die Körnerbar eröffnet hast, so können wir wenigstens sehen, was bei Dir so herum fliegt, an Deiner Ostsee 🙂 .
    Bei uns war heute auch schon schwer was los, hat sich schnell herumgesprochen, dass es bei uns wieder was zu Futtern gibt. Sogar der Igel hat uns heute am frühen Nachmittag besucht, dabei sollte der doch nun wirklich schon seinen Winterschlaf halten.
    Liebe Grüße ans Meer aus der regnerischen Heide 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      Na fein, bei Euch gibt es also auch schon Futter. Ich glaube, das sind wir den kleinen Federbällchen schuldig, dass sie nun schon ein wenig Zubrot bekommen. Schließlich haben sie sich den ganzen Sommer abgerackert und sich bemüht, den Garten frei von Schadinsekten zu halten.
      Hatte der Igel auch Interesse an der Körnerbar? Unser Igel läuft aber auch noch umher. Unsere kleine Wildkamera macht immer wieder einmal des Nachts Bilder von ihm. Es scheint also noch keine Igelschlafenszeit zu sein.
      Liebe Grüße zurück

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  9. katerchen sagt:

    hier auch liebe Silberdistel
    und sie kommen 😀
    nur Knödel habe ich NOCH nicht angehängt.
    Sonnenblumenkerne und Haferfocken mit Sonnenblumenoel getränkt habe ich im Angebot.
    LG vom katerchen der schon sehr die Kamera mit den Federbällen GEFÜLLT hat..

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    • Silberdistel sagt:

      Na fein 🙂 Bei mir ist die Kamera auch schon wieder ein wenig mit Federbällen gefüllt. Unsere vom Aussterben bedrohten Spatzen 😉 tummeln sich hier gerade fleißig.
      Liebe Grüße zu Dir und eine schöne Woche

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  10. Sehr schöne Bilder – besonders das von der Meise im Anflug!
    Wir brauchen bei uns noch keine Körner heraushängen. Unsere Vögel bedienen sich kräftig am Hühner und Entenfutter. (Wobei das natürlich hauptsächlich die Spatzen tun)
    Aber natürlich werden auch wir wieder einen schönen Futterplatz präparieren! (und immer kräftig nachfüllen! ;-))

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    • Silberdistel sagt:

      Danke für das Lob 🙂
      Die Spatzen betrachten das bestimmt als Futtergaben für sich selbst, was eigentlich für Hühner und Enten sein soll 🙂 Na dann, viel Spaß mit Euren vielen Gefiederten, ob nun eigenen oder zugereisten, sie machen alle Freude, vermute ich.

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  11. Ha – und bei uns sind die Spatzen auf gar keinen Fall vom Aussterben bedroht. Alle Spatzen, die auf der restlichen Welt fehlen, sitzen bei uns in der Hecke! Ehrlich!
    *
    Na gut, vielleicht nicht wirklich alle. 😉

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  12. giselzitrone sagt:

    Schöne Fotos bei uns gibt es auch schon Fütterung, ist ja so schön anzusehen.Wünsche dir noch einen schönen Tag Gruss Gislinde.

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  13. Mir gefällt das drittletzte Bild sehr gut, auf dem der Vogel das Häuschen anfliegt – er hat ein echt schönes Blau 🙂
    Ist bei Euch der Boden eigentlich schon gefroren?
    Wie auch immer: ein sehr schöner „Lagebericht“ aus dem Silberdistelschen Garten 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      Danke? Nein, im Moment ist es hier wieder frostfrei. Als ich das Häuschen aufgestellt habe, hatten wir einige Tage lang Nachtfröste. Im Moment gibt es wieder weniger zu fressen, weil auch so noch ausreichend da ist.

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