Im Freilichtmuseum Klockenhagen gibt es natürlich nicht nur alte Häuser, altes Handwerkszeug und altes landwirtschaftliches Gerät zu bestaunen. Man trifft dort unter anderem auch auf Italiener, diese Hühner, deren Vorfahren schon den Hof meiner Oma bevölkerten, und Pommerngänse, Pommernenten, Pommernschafe, Ziegen, Sattelschweine, Kaninchen und viele andere Tiere haben dort ebenso ihr Zuhause. So haben auch die kleinen Gäste unter den Museumsbesuchern Interessantes zu entdecken, denn all die Tiere, die einen richtigen Bauernhof in der Zeit unserer Groß- oder Urgroßeltern ausmachten, sind im Klockenhagener Freilichtmuseum zu finden. Man kann sie beobachten und sogar anfassen, und das ist für die kleinen Besucher sicher besonders wichtig ist. Einige der Tiergehege sind begehbar, sodass man also wirklich ganz engen Kontakt zu den Tieren haben kann, wenn man denn mag und so den wundervollen Stallduft mit nach Hause ins eigene Heim nehmen kann. Wer möchte, kann sogar dem Museumsbauern bei der täglichen Fütterung helfen und dabei die tierischen Bewohner des Museumsdorfes etwas genauer kennenlernen und vielleicht der intalienischen Henne ein Ei stehlen. Oh, das mit dem Stehlen hat jetzt aber keiner gelesen, oder? Also, wir füttern nur und streicheln …
Das Füttern und Streicheln der Tiere ist natürlich noch nicht alles, was das Museumsdorf für Groß und Klein zu bieten hat. Zu bestimmten Terminen gibt es außerdem spannende und interessante Mitmachveranstaltungen. Man kann z. B. selbst Brot formen und backen, Wäsche waschen wie zu Uromas Zeiten, man kann beim Korbflechten, Schmieden, Filzen zuschauen oder sogar selbst sein Können ausprobieren. Ob man sich nun die Wolle zum Filzen vom Schaf höchstselbst holt, haben wir irgendwie versäumt zu erfragen. Vielleicht sollte man doch hier lieber nicht zu vorschnell handeln.
Wer all das mit dem Filzen, Schmieden, Backen und Stehlen nicht ganz so gern mag, kann sich natürlich auch auf einem der Spielplätze tummeln oder, wenn er sich schon zu erwachsen dafür fühlt, der bunten Kinderschar beim Herumtoben oder Eisenbahnfahren einfach nur zuschauen.
Die kleine Eisenbahn war übrigens so toll, da wäre die Silberdistel am liebsten selbst eine Runde mitgefahren oder auch zwei. Leider war sie etwas zu winzig, die Eisenbahn, nicht die Silberdistel, die war eher zu groß für dieses bunte auf Schienen rollende Wunderwerk, das nicht nur Kinderaugen zum Leuchten brachte.

Kommentare
  1. Gudrun sagt:

    Das Pommersche Landschaf ist eine tolle Schafrasse, unkomliziert, robust … Die sind schon wieder so warm angezogen. Wenn man sie nochmal anschaut, wenn es richtig kalt ist, dann sieht man dass der mittlerweile „Pelz“ perfekt ist und sich der kalten Jahreszeit angepasst hat.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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    • Silberdistel sagt:

      Ich dachte als Kind immer, dass sie ein Fell haben wie ein kuschelweicher Teddybär. Meine Großeltern hatten Schafe. Ich war dann ganz enttäuscht, als ich das Wuschelfell anfasste und die Schafe streicheln wollte. Ich hatte hinterher ganz fettige Finge – ein schwarzer Fettfilm lag da auf der Haut. Also, mit Schafen kuscheln war dann nicht so schön 🙂 Trotzdem mochte ich die Schafe und hätte am liebsten mein Bett im Schafstall aufgeschlagen 😉 Ich mag sie heute noch und sammle Abbilder von Schafen in allen möglichen Varianten.
      Hattest Du unter Deinen Schafen damals auch diese Pommern?
      Liebe Grüße auch zu Dir

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  2. einfachtilda sagt:

    Tausenddank und liebe Grüße zu dir von Mathilda ♥

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  3. kowkla123 sagt:

    vielen Dank, dass ich dich begleiten konnte und an deinen Bildern kann ich sehen, wie schön es da ist, KLaus

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  4. Frau Hummel sagt:

    Das ist ein unglaublich schönes und idyllisches Dörfchen. Wir haben auch ein Museumsdorf in unserer Nähe, das ist aber nicht annähernd so schön wie das in Klokenhagen. Was mir unheimlich gut bei „Deinem“ Dorf gefällt sind die vielen Tiere, da ist ja richtig was los *lach*. Deine Entenbilder find ich besonders schön. Bei Deinen Blumenbildern dachte ich erst, dass Du Dich verschrieben hast. Gezanie… habe ich noch nie gehört… ich kannte bisher nur Gazenien 😦 . Das sind doch nicht die gleichen Blumen, oder? Da kann man mal wieder sehen: Man kann alt werden wie eine Kuh, und lernt immer noch dazu 😉 . Deine Bienenbilder finde ich auch sehr gelungen und den Marienkäfer und die Sonnenblume hast auch sehr gut getroffen. Ich kann gut verstehen, dass Ihr dort gerne hinfahrt 🙂 .

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    • Silberdistel sagt:

      Die vielen Tiere sind echt toll, vor allem, dass man all die alten Haustierrassen hier findet, hat mir sehr gut gefallen. Bei den Enten habe ich viel Zeit zugebracht. Mal marschierten sie alle im Entenmarsch umher, dann gründelten sie in ihrem Trinknapf oder sie kamen wieder zu uns gelaufen, um zu schauen, ob wir nicht irgendwelche Leckerbissen für sie hätten – ein witziges Federvieh mit ganz wachsamen Augen.
      Hm, jetzt hast Du mich echt verwirrt mit der Gezanie. Ich musste direkt noch einmal nachschauen. Dabei habe ich entdeckt, dass man sie sowohl als Gezanie als auch als Gazanie bezeichnet. Das wusste ich so vorher auch noch nicht. Allerdings habe ich jetzt so auf die Schnelle keine Gazenien gefunden. Mit den Blumennamen ist es manchmal gar nicht so einfach.

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  5. Frau Hummel sagt:

    Das sag ich Dir, das ist gar nicht so einfach. Ich muss mich da auch mal schlau machen :). Ich wollte Dich aber nicht verwirren :).

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  6. katerchen sagt:

    schön das ich auch schauen durfte liebe Silberdistel.
    Viehzeug.. brauche ich ja nicht extra sagen..ich mag es .
    Danke für die schönen Bilder 😀
    LG vom katerchen

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    • Silberdistel sagt:

      Nein, das musst Du nicht extra sagen. Das weiß ich inzwischen, dass Du Viehzeug magst 🙂 Ich fühle mich da immer sehr wohl, wo viel Viehzeug ist. Schon deshalb war es dort im Museumsdorf für mich ein schöner Tag 😀
      LG zurück zu Dir

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  7. Also ich hab es schon gelesen, Anstiftung zum Di……. würde ich meinen. Aber ich drück nochmals ein Auge zu, weil ich deinen Bericht über Klockenhagen sonst sehr schön finde.

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  8. 😉 Nei, nei, das war nicht so gemeint 🙂

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