Neue Heimat für Nandus – Mecklenburg-Vorpommern

Veröffentlicht: 2. August 2012 in Natur, Reisen, Tiere, Unterhaltendes, Urlaub
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Nandus sind gewöhnlich in Südamerika zuhause. Sie leben in den dortigen Savannengebieten. Scheinbar mögen sie aber auch unsere Breiten, denn irgendwann sind aus einem privaten Gehege in der Nähe von Hamburg einmal einige Nandus in die freie Wildbahn entkommen.

Inzwischen haben sich ihre Nachkommen in Mecklenburg-Vorpommern niedergelassen und fleißig für weiteren Nachwuchs gesorgt, der dann wohl doch nicht mehr nach Südamerika zurückkehren wird. Hierzulande ist es eben auch schön und Futter gibt es scheinbar für die Pflanzenfresser genug und auch der eine oder andere Frosch dürfte zu finden sein, denn den verschmähen sie ebenso wenig wie größere Insekten. Die Mecklenburgische „Savanne“ scheint also auch etwas für Nandus zu sein.

Übrigens kümmert sich bei diesen großen Laufvögeln das Männchen um die Brut und später um die Aufzucht der Jungen. Man sieht also, auch Männer können gute Mütter sein.

Diese hier abgebildeten Nandus mit ihrem Nachwuchs haben wir allerdings nicht in der freien Wildbahn entdeckt. Sie wohnen im Marlower Vogelpark, den wir unlängst besucht haben.

Kommentare
  1. katerchen sagt:

    diese RIESEN gefallen mir liebe Silberdistel
    Bei den Nandus ist es wohl wie beim Strauss..Papa macht da schon .
    einen LG vom katerchen

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    • Silberdistel sagt:

      Mir gefallen sie auch. Sie sind wohl aber gar nicht so ohne. Ich habe gelesen, dass sie problemlos einen Fuchs in die Flucht schlagen.
      Aber, dass Papa sich um den Nachwuchs kümmert, finde ich gut 🙂
      LG auch an Dich

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  2. Frau Hummel sagt:

    Das sind wirklich beeindruckende Tiere. Die damals in Norddeutschland geflüchteten Nandus haben sich inzwischen fleißig vermehrt. Da sie keine natürlichen Feinde haben, dürften wir sie sicher irgendwann einmal des Öfteren zu sehen bekommen, es sei denn, der Mensch stiehlt dem großen Vogel hin und wieder ein paar Eier aus dem Nest. Allerdings muss sich dafür erst einmal jemand finden, denn ich würde mich ganz bestimmt nicht mit so einem „schlagkräftigen“ Nandumännchen anlegen 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      Es soll hier bei uns in Mecklenburg-Vorpommern wohl bereits etwa 100 Nandus geben.
      Man macht sich auch bereits Sorgen, eben weil sie ja eigentlich keine natürlichen Feinde haben.
      Ich würde mich nicht getrauen, den Vögeln die Eier zu stehlen. Das macht man bestimmt nur einmal, denn die Vögel sind wohl wirklich recht wehrhaft 🙂 Füchse stellen für die Nandus wohl absolut kein Problem dar und ein Mensch sicher auch nicht 😉

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  3. Elvira sagt:

    Der einzige Feind, den sie haben könnten, wäre das Auto. Ich erinnere mich an eine Sendung mit Andreas Kieling, in der er auf einer Wiese vor einem Nandu flüchtern musste, der Junge führte (http://4-seasons.de/magazinartikel/andreas-kieling-um-die-ganze-welt-nach-hause) In einigen deutschen Regionen haben sich Tiere eingelebt – und vermehrt – die ursprünglich in wärmeren Gefilden beheimatet sind. In der Frankfurter Gegend soll es wohl recht große Koloniene von Alexandersittichen geben.
    Liebe Grüße von Elvira

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    • Silberdistel sagt:

      Naja, wo hier jetzt auch wieder die Wölfe heimisch werden, vielleicht haben die Nandus dann doch irgendwann wieder natürliche Feine. Aber wahrscheinlich sollte es dann schon ein ganzes Wolfsrudel sein.
      Danke für den Link. Der arme Hund 😦 Das war ja offensichtlich eine recht gefährliche Aktion.
      Über die Alexandersittiche habe ich auch einmal eine Dokumentation im Fernsehen gesehen. Fand ich sehr interessant.
      LG auch zu Dir

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  4. Frau Hummel sagt:

    Eine Begegnung mit einem Nandu und seinen zehn Kindern:

    Ich hätte mich dort nicht vorbei getraut… 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      Nein, ich glaube, ich auch nicht 🙂 Ich hätte mich wohl eher im großen Bogen durch die Felder geschlagen und nicht darauf bestanden, den Weg zu nehmen, der ja offensichtlich der Nandufamilie gehörte 🙂
      Danke für das nette Video 🙂

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  5. Mathilda sagt:

    Nandus mag ich gerne, hab sie schon oft fotografiert, aer die Lütten konnte ich nie sehen.
    So schöne Fotos.

    iebe Grüße zu dir und einen schönen Tag wünscht Mathilda 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      Ich habe sie das erste Mal fotografiert und die kleinen sowieso. Fand sie nett. Aber zum Glück war zwischen Papa Nandu und mir ein Zaun 😀
      Dir einen schönen Abend. Ich war den ganzen Tag unterwegs in Sachen Familie
      LG zu Dir

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  6. Mathilda sagt:

    Das Video ist ja klasse 😀 Lustig !!

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  7. laurazeitlos sagt:

    Nandus sind beeindruckend! Wir haben hier in der Nähe auch privat gehaltene..bei meinen Hundenspaziergängen gehe ich dort oft vorbei und schaue sie mir an. Bei Deinen Aufnahmen gefällt mir der Nachwuchs sehr..den habe ich leider noch nicht in Natura gesehen!
    LG,Laura

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    • Silberdistel sagt:

      Oh, pass nur auf Deinen Hund auf 😉 Die Nandus sind da wohl gar nicht zimperlich, wie Elvira herausgefunden hat. Nicht, dass Ihr auch noch einem in die Freiheit geflüchteten Nandu begegnet 😉
      Aber die kleinen Nandukinder sind niedlich, finde ich auch.
      LG auch zu Dir

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  8. kowkla123 sagt:

    Schönes lustiges Video und schöne Tiere eigentlich, liebe Grüße, KLaus

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  9. In freier Wildbahn ist es wohl ein sehr einprägsames Erlebnis, wenn man Nandus begegnet – zumindest in diesen Breitengraden.
    Die Kleinen sind – typisch für Tierkinder – absolut putzig 😀

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    • Silberdistel sagt:

      Ich denke auch, dass es ein einprägsames Erlebnis sein muss, den Nandus in der freien mecklenburgischen „Wildnis“ zu begegnen. Irgendwann sind sicher auch die Kleinen einmal recht wehrhafte Vögel, denen man bestimmt nicht zu Nahe kommen sollte, schon gar nicht, wenn sie selbst wieder Nachwuchs führen. Aber nett sehen diese kleinen Rennvögel schon aus 😀

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      • Rennvögel… Rennvögel… Es gibt da doch diesen einen Cartoonhelden, der ebenfalls ein Rennvogel ist und seinen Jäger regelmäßig zur Weißglut bringt… Viel redet er ja nicht, außer „Miep, miep“… Schade, daß ich auf den Namen nicht komme.
        Greifen Nandus Menschen eigentlich an, also auch dann, wenn sie mal keinen Nachwuchs bei sich haben?

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        • Silberdistel sagt:

          Meinst Du Road Runner?
          Im Grunde sind die meisten Tiere dem Menschen gegenüber eher harmlos. Wenn sie allerdings Junge führen, sieht das ganz anders aus. Da ist ja sogar eine Amsel recht angriffslustig. Mich hat einmal eine Amsel attackiert, weil ich unwissentlich ihrem Nest, in dem bereits kleine Amseln das Licht der Welt erblickt hatten, zu nahe gekommen war.
          Einen gewissen Sicherheitsabstand sollte man aber immer einhalten, egal, ob Nachwuchs mit unterwegs ist oder nicht. Besonders ist dazu bei wehrhaften Tieren zu raten und dazu zähle ich diese Riesenlaufvögel schon. Wenn sich Tiere bedroht fühlen, greifen sie an. Meistens fliehen sie jedoch erst einmal, wenn sie die Wahl zwischen Angriff und Flucht haben. Wenn man sie allerdings in die Enge treibt, kann es durchaus gefährlich werden. Bei einer Amsel sicher nicht so sehr 😉

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