Nach dem Motto „Lerne Deine Heimat kennen“ waren die Silberdistels ein wenig auf Entdeckungsfahrt. Groß Raden, ein kleiner Ort nicht weit von dem Städtchen Sternberg entfernt, war dieses Mal das Ziel der beiden Unternehmungslustigen. In der Umgebung von Sternberg, das zwischen Schwerin und Güstrow an der B 104 liegt, findet man Großsteingräber und Siedlungsplätze der Slawen. Auf einen dieser Siedlungsplätze trifft man bei Groß Raden, nördlich von Sternberg. Man hat hier bei Ausgrabungsarbeiten die Reste eines slawischen Dorfes wie z. B. Häuserfundamente und Reste einer großen Ringwallburg gefunden. Beides wurde wieder aufgebaut und erlaubt dem Besucher des Freilichtmuseums heute einen Rückblick in längst vergangene Zeiten. Wir bewegen uns hier um über 800 Jahre zurück.

Wir haben während unseres Ausflugs zunächst Station in dem kleinen und sehenswerten mecklenburgischen Ort Groß Raden gemacht und sind dann von dort zu Fuß zum Archäologischen Freilichtmuseum gelaufen. Unterwegs gab es bereits viel Interessantes zu sehen – hübsche kleine reetgedeckte und liebevoll geschmückte Häuser, Häuser, die früher offensichtlich als Schnitterkasernen dienten, die Groß Radener Kirche mit einem Vogel auf dem Kirchenkreuz, den ich erst entdeckte, als ich die Bilder am PC betrachtete, und vieles mehr. Der Weg zum Freilichtmuseum führt an einem kleinen See vorbei, in dem sogar schon gebadet wurde, und läuft dann weiter durch den Wald. Unterwegs gab eine Vogeluhr darüber Auskunft, welcher unserer kleinen gefiederten Gesellen wann mit seinem alltäglichen Konzert beginnt. Ein Stückchen weiter entdeckten wir an einem Baum eine richtig aufwändige Schnitzarbeit. Es sah aus, als hätte sich jemand die Mühe gemacht, in einen Baum einen Wandersmann zu schnitzen. Oder wollte sich der Schnitzer dort mit seinem eigenen Bildnis verewigen? So oder so hat er dem Baum damit keinen Gefallen getan.

Kurz vor dem Eingang zur Museumsanlage wurden wir freudig von einigen Ziegen begrüßt. In ihrem Gehege gab es mehr als genug zu fressen, aber einer der Ziegenböcke hatte offensichtlich mehr Lust auf die Blätter des Baumes, der dicht am Gehege steht, als auf das viele saftige Gras. Für die zarten Blättchen vom Baum scheute er keine Mühe.

Vor einigen Jahren standen in diesem Gehege noch Elche. Leider gibt es sie nun nicht mehr. Allerdings kann man in der Gatstätte, in der wir später zu Mittag aßen, in Erinnerung an seine großen Ebenbilder einen Plüschelch finden, der den kleinen Familienmitgliedern, die der Gaststätte einen Besuch abstatten, als Reittier dienen kann. Als wir unser Essen einnahmen, wurde der plüschige Elch auch fleißig ausprobiert. Leider hat sich die Silberdistel nicht getraut, es dem kleinen Reiter nachzumachen. Sie ist nämlich manchmal ganz schön schüchtern.

Wenige Meter weiter hatten wir den Eingang zum Archäologischen Freilichtmuseum erreicht und was wir dort alles entdeckten, gibt es hier morgen zu sehen.

Kommentare
  1. kowkla123 sagt:

    muss ich auch mal wieder hin, war vorige Woche in Raden-aufder Srtecke von Teterow nach Güstrow, liebe Grüße, KLaus

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  2. katerchen sagt:

    wirkt gut und mit Begrüssungsanlage..doll..:D
    werde mal in Riuhe schauen..komme nachher und werde berichten was mir alles gefallen hat..
    einen LG auf die SCHNELLE vom katerchen

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  3. […] waren mein Herr Silberdistel und ich ein weiteres Mal im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden, um noch einmal die kleine Wanderung vom Ort Groß Raden bis zum Museumsdorf zu genießen, so, wie […]

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