Wer zilpt und zalpt denn da?

Veröffentlicht: 25. April 2012 in Alltägliches, Garten, Natur, Tiere, Unterhaltendes
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Heute gibt es noch einmal Bilder von einem Gast, der mich am letzten Sonntag, als ich auf der Terrasse in meinem Garten saß, außer Meisen und Amsel auch noch besuchte. Natürlich waren auch Sperlinge da, ein Star saß auf dem Dach gegenüber, eine Ringeltaube spazierte wie an einer Haltestelle auf dem Dachfirst unseres Nachbarn hin un her und sicher gab es noch andere Gäste, die von mir unbemerkt blieben. Aber dieses kleine Federbällchen habe ich dennoch entdeckt, auch wenn es eine hervorragende Tarnfarbe trägt. Kurz bevor es in meinem Garten auftauchte, schmetterte es nämlich fleißig sein Lied, das sicher recht eintönig klingt, weil sich die kurzen Silben ständig wiederholen, dafür aber  trägt es sein Lied mit ungeheurer Ausdauer vor. Als es nach dieser Gesangseinlage dann sogar noch meine Vogelbadeanstalt besuchte, entdeckte ich es. Es gab sich allerdings nicht mit dieser kleinen Badewanne zufrieden, die die Amsel kurz zuvor voller Begeisterung benutzt hatte, nein, es wollte mehr, es wollte in dem vergleichsweise großen Miniteich baden. Was heißt hier eigentlich wollte, es badete im Miniteich. Leider konnte ich das aus meiner Sitzposition nicht so genau beobachten und somit die Badeorgie auch nicht im Bild festhalten. Es gibt nur ein Bild, auf dem mein Badegast einmal kurz den Kopf hochstreckte. Er schaute kurz zu mir hinüber und tauchte dann wieder ab und ich musste mich mit den Plantschgeräuschen zufrieden geben, die mir verrieten, was dort im kleinen Teichlein gerade ablief.  Als das olivgrüne Vögelchen mit seiner Körperpflege fertig war, setzte es sich auf den Apfelbaum in meinem Garten und putzte sich ausgiebig. Das wenigstens konnte ich dokumentieren. Bei diesem Badegast handelt es sich um einen Zilpzalp. Genauso wie er heißt, so ruft er auch. Man hört ihn eigentlich ständig irgendwo, nur zu Gesicht bekommt man diesen heimlichen Gesellen recht selten. Durch die Farbe seines Federkleides passt er sich seiner Umgebung fast perfekt an. Wenn Bäume und Sträucher etwas später im Jahr belaubt sind, ist es fast unmöglich, ihn zu entdecken, selbst wenn man ihn laut und deutlich hört. Ich hatte wahrscheinlich nur deshalb Glück, weil die Belaubung der Bäume im Moment noch recht dürftig ist. Hier ist er also – der kleine Zilpzalp.

Kommentare
  1. katerchen sagt:

    UNSEREN habe ich auch gesehen,noch nicht erwischt mit der Knipse..hoffe das klappt noch
    Gestern habe ich Schwalben gesehen..kann es fast nicht glauben
    LG vom katerchen

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  2. Mathilda sagt:

    Der ist ja sehr hübsch und wohl auch ziemlich klein?
    Aber ganz prima konntest du den fotografieren.

    LG Mathilda 😉

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  3. M. sagt:

    Unser Katerle sitzt den ganzen Tag am Fenster und schaut den Piepmatzen zu. Wenn der könnte, wie er wöllte….

    Herzliche Grüße zu dir von Mandy

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  4. wolke205 sagt:

    Total niedlich, das kleine Federbällchen 🙂

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