Mein kleiner Märchenwald – Fortsetzung 1 – Vergänglichkeit und neues Leben

Veröffentlicht: 4. April 2012 in Alltägliches, Natur, Pflanzen, Unterhaltendes
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Vor einigen Tagen habe ich bei einem erneuten Waldspaziergang meinen eigenen kleinen Märchenwald entdeckt.  Es gab dort so viel Zauber- und Fabelhaftes zu sehen, dass ich gar nicht alles auf einmal zeigen konnte. Heute nun gibt es die erste der versprochenen Fortsetzungen meiner kleinen Waldexpedition. Wieder war ich neuen zauberhaften kleinen und großen Geheimnissen auf der Spur. Dieses Mal habe ich die vielen Zeichen der Vergänglichkeit des Waldes betrachtet, denn es gibt unzählige davon zu sehen. Das Erstaunliche ist, dass aus diesem Vergehen ständig neues Leben hervorgeht. Käfer legen ihre Eier in Baumstümpfen ab, aus denen bald eine neue Generation von Leben durch den Wald krabbelt und sich darum kümmert, den Wald sauber zu halten, Totes und Krankes zu beseitigen. Moose überziehen totes Holz mit einem pelzartigen Überzug, Flechten und Pilze geben alten Baumstämmen ein neues interessantes Muster und Aussehen. Irgendwann wird das tote Holz zu Staub zerfallen, zu Erde geworden sein, die als Humus dem Wald neue Nahrung für neues Leben gibt. In meinem kleinen Märchenwald sind noch viele kleine und große Überraschungen verborgen. Einige davon habe ich bereits entdeckt, aber es gibt noch mehr zu sehen, sodass wir uns irgendwann wieder hier zu einer neuen Entdeckungsreise durch meinen Märchenwald treffen können.

Kommentare
  1. M. sagt:

    Ich bin auch gerne im Wald unterwegs, nur leider viel zu selten. Wenn ich nicht eine solche Angst hätte, dies alleine zu tun, wäre ich da auch öfters. So muss ich immer auf die Lust meines Gatten warten. Ich finde es schön, wie du den Kreislauf des Waldes und der Bäume eingefangen und beobachtet hast.

    Liebe Grüße zu dir von Mandy

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    • Silberdistel sagt:

      Stimmt, manchmal ist es im Wald schon ein wenig unheimlich. Irgendwie finde ich es immer besonders seltsam, wenn nicht einmal ein Vogel zu hören ist. Aber dieser Wald ist so schön, da kommt bei mir gar nicht erst Angst auf.
      Schön, dass Du wieder da bist. 🙂 Hab Dich schon ein wenig vermisst.
      Lieber Grüße auch zu Dir

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  2. Frau Hummel sagt:

    Pssst … Mikroorganismen scheinen sich dort sehr wohl zu fühlen. Ich kann sie gut verstehen …

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  3. Mathilda sagt:

    Zauberwald trifft es wahrlich. Richtig kleine Kunstwerke und Gnome *g* und dann die Flechten, einfach bezaubernd.

    LG Mathilda ♥

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    • Silberdistel sagt:

      Es ist einfach herrlich, was man dort so alles auf Schritt und Tritt entdecken kann. Vor allem findet man das alles auf recht kleinem Raum. Ich hab‘ den Wald noch nicht einmal von einem zum anderen Ende durchstreift. Wer weiß, was da noch alles so zu finden ist. Aber meine Neugier ist geweckt. Dort kann ich noch viele Male auf Entdeckungsreise gehen.
      LG auch zu Dir

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  4. katerchen sagt:

    so ein Wald ist Zauberland..keine Frage und die Gerüche..ach liebe Silberdistel schade das das nicht gleich um die ECKE ist..

    einen LG vom katerchen der auch solche Märchenwälder liebt

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    • Silberdistel sagt:

      Schön, dass Du das auch magst 🙂 Ein ganz klein wenig kannst Du dieses Zauberland vielleicht auch auf diesem Wege miterleben, wenn auch leider die Gerüche nicht mit rüberkommen. Zu ALLEM ist das WWW eben doch noch nicht in der Lage 😉
      LG auch zu Dir

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  5. Waldameise sagt:

    Fotos, wie aus meinen Ordnern, liebe Silberdistel,

    davon kann ich nie genug kriegen. Im Wald gibt es soviel zu entdecken. Ja, es ist ein wunderbares Zauberland … für den, der ein Auge dafür hat … oder auch zwei 😉

    Einen schönen Abend wünscht dir
    die Waldameise

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    • Silberdistel sagt:

      Oh ja, die Bilder, die ich bisher aus Deinem Blog kenne, sind auch wie ein wunderschönes Zauberland. Ich glaube, Du hast nicht nur EIN Auge dafür 😉
      Liebe Grüße und auch Dir einen schönen Abend

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  6. Thomas sagt:

    Das ist halt das Schöne am Fotografieren: man sieht und zeigt auch anderen Leuten Dinge, die normalerweise nicht beachtet werden.

    Die Bilder sind sehr schön dokumentarisch aufgenommen und dank Deiner einleitenden Worte erzählen sie noch mehr Geschichten – danke schön dafür 🙂

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    • Silberdistel sagt:

      Wenn selbst fotografiert, glaube ich, sieht man ohnehin mehr als einer, der das nicht tut, weil man einfach viel aufmerksamer durch die Welt geht. Irgendwie ist man ja ständig auf Motivsuche. Da muss man halt ein wenig intensiver schauen, auch auf die kleinen Dinge im Leben.
      Danke für Dein Lob 🙂

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  7. Ich glaube, ich wiederhole mich, aber dein Auge für Details macht alle deine Fotos zu kleinen Kunstwerken 🙂

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  8. Deine Streifzüge durch diesen Wald sind einzigartig. Der Wald bietet alles; Neues Leben, Beständigkeit, Staerke, Alterung, Vergänglichkeit, Zerfall und das alles in einer unheimlichen Manigfaltigkeit. Ich freue mich schon auf deine nächste Entdeckungsreise.

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    • Silberdistel sagt:

      Es ist ein sehr urtümlicher Wald, kaum von Menschenhand berührt. Er scheint so, als würde nur das Allernötigste gemacht. Wenn er wunderbar aufgeräumt wäre, könnte man mit Sicherheit nicht so viel entdecken.

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  9. giselzitrone sagt:

    Schöner Beitrag und wunderschöne Bilder Wünsche dir einen schönen Tag und ein ruhiges besinnliches Osterfest Grüsse dich Herzlich Gislinde.

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