Ich bin dann schon wieder einmal fort …

Veröffentlicht: 26. Februar 2012 in Allgemein

evtl. bis Dienstag oder Mittwoch kommender Woche. Mein Vater kommt nun am Dienstag in ein Pflegeheim. Da ist vorher noch einiges zu erledigen.

Bis demnächst dann also.

Kommentare
  1. sanetes sagt:

    Deinem Vater und deiner ganzen Familie alles Gute! Ich hoffe, ihr bekommt die Unterstützung, die ihr braucht.

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    • Silberdistel sagt:

      Danke Dir, das ist ganz lieb. Irgendwie fällt uns das alles unsagbar schwer, besonders diese Entscheidung FÜR das Heim, aber es ging nicht mehr anders. Nur leider sieht mein Vater das ganz anders. Er fühlt sich jetzt irgendwie von uns verraten.

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    • sanetes sagt:

      Au weh! Ich kann mir schon vorstellen, dass dein Vater mit der neuen Situation gerade nicht glücklich ist. So wie du es hier dargestellt hast, ging es jetzt alles ziemlich schnell. Das ist sicher anders, als wenn jemanden langsam die Kräfte verlassen und er auch selber zu der Einsicht kommt, dass es für seine Familie immer schwerer wird, ihn zu versorgen.

      Außerdem findet es diese Generation noch schlimmer, Hilfe annehmen zu müssen, als wir Jüngeren – und dann auch noch von fremden Leuten. Die hatten eine andere Erziehung.

      Wenn es ein guter Platz mit netten anderen Bewohnern und Pflegern ist, wird sich seine Einstellung hoffentlich ändern. Bis dahin, wird es für euch alle sicher noch schwierig bleiben. Ich wünsche euch viel Kraft!

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      • Silberdistel sagt:

        Wir müssen nun sehen, wie wir mit der Situation fertig werden. Es ist nicht einfach. Ein wenig beruhigt bin ich, weil ich von Heim und Personal einen wirklich guten Eindruck habe. Ich denke, man wird sich dort gut um ihn kümmern, was wir im Endeffekt auf Dauer nicht gekonnt hätten.

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  2. M. sagt:

    Oh weh. Habe ich da was überlesen?

    Ich hoffe, ihr habt ein schönes Heim mit lieben Personal gefunden?

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    • Silberdistel sagt:

      Ich denke schon, dass wir ein schönes Heim gefunden haben. Ich musste in letzter Zeit viel an Dich denken und habe gehofft, dass wir ein Heim finden mit solchem lieben Personal, wie es das in Deinem Heim gibt. Als ich gestern im Heim war, war ich sehr angetan von den Schwestern und auch von den Heimbewohnern, obwohl ich zuerst sehr erschrocken war über so viel menschliches Elend. Ich bewundere Euch, wie Ihr Eurer Arbeit nachgehen könnt, ohne größeren Schaden zu nehmen. Ich weiß nicht, ob ich das könnte. Ich würde das sicher alles mit nach Hause nehmen und damit nicht zurecht kommen. Die Schwestern in dem Heim, in dem mein Vater nun ist, scheinen ihren Beruf mit viel Hingabe und Liebe auszuüben. Das allein beruhigt mich ein wenig, weil ich jetzt denke, dass er dort gut aufgehoben ist. Verkraftet habe ich das trotzdem alles noch nicht.

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      • M. sagt:

        Es fällt niemanden leicht, seinen Vater oder seine Mutter in ein Heim zu geben. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo man selbst an die Grenzen gerät und sich doch dazu entschließen muss. Wir als Schwestern gehen nach einem 6, 7 oder 8h Job nach Hause. Wenn man einen Angehörigen zu Hause pflegt, kann man nicht sagen – so, ich mach die Tür zu und Ruhe ist. Da sind 24h die Tagesordnung und das Tag für Tag. Du musst dir kein schlechtes Gewissen machen, bitte nicht. Sicher hast du deinem Vater sogar etwas Gutes getan. Weißt du, wieviel häusliche Gewalt es gibt, weil Töchter oder Söhne an die Grenzen geraten – auch wenn sie immer liebevolle Menschen waren? Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede.

        Schau, wir haben allein auf unserer Station 3 Bewohner, die kamen als „Lieger“ – heute laufen sie an einem Gehbänkchen oder Rollator. Sei zuversichtlich. Und wenn du Fragen hast, die du hier nicht stellen willst, kannst du mich gerne anschreiben.

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        • Silberdistel sagt:

          Danke, Mandy, für die tröstenden Worte. Es ist uns wirklich unsagbar schwer gefallen, unseren Vater ins Heim zu bringen. Mein Bruder und ich waren gestern fix und fertig. Mein Vater hat uns ein unsagbar schlechtes Gewissen gemacht, weil er sich nun abgeschoben fühlt und meint, das das alles gegangen wäre, wenn wir nur gewollt hätten. Was alles besonders schlimm macht, ist, dass er seit seiner OP im Dezember geistig total abgebaut hat. Vorher war uns das gar nicht so aufgefallen. So ist er jetzt manchmal völlig abwesend und weiß nicht mehr, wer er ist und was er tut. Das ist eigentlich das, was das alles so schwer macht. So konnte man das meiner Mutter absolut nicht mehr zumuten. Meine Mutter ist nicht die Frau, die schnell um Hilfe ruft. Wenn sie es aber von sich aus tut, ist schon fast alles zu spät. So konnten wir jetzt nur noch die Notbremse ziehen. Gestern war mein Vater geistig wieder fast topfit, entsprechend hat er uns Vorwürfe gemacht. Wenn wir ihm jetzt glauben würden, sind wir die schlechtesten Menschen der Welt. Das muss man nun erst einmal verkraften, auch wenn ich denke, dass er morgen schon gar nicht mehr weiß, was er heute noch gesagt hat. Das ist schon irgendwie grausam.
          Was mich beruhigt, ist, dass ich gesehen habe, wie liebevoll die Schwestern dort in dem Pflegeheim mit den Bewohnern umgehen. Das sagt mir, dass wir nicht so falsch gehandelt haben können. Ich habe einen sehr guten Eindruck von dem Pflegeheim, in dem mein Vater nun sein Zuhause hat. Das tröstet doch ein wenig.

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  3. Gudrun sagt:

    Alles, alles Gute für euch alle. Und Ruhe und Gelassenheit.
    Liebe Grüße von der Gudrun

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  4. Kim sagt:

    Oh, deinem Vater alles Gute! Man liest sich dann spätestens ab Mittwoch wieder?

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  5. Frau Hummel sagt:

    *ganz doll daumendrück*

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    • Silberdistel sagt:

      Danke, das ist ganz lieb von Dir und ist und war bitter nötig. Irgendwie ist mir in den letzten Tagen mein inneres Gleichgewicht arg durcheinander gekommen. Gestern war ein furchtbarer Tag.
      LG

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      • Frau Hummel sagt:

        Hallo, da bist Du ja wieder 🙂
        Das hört sich alles nicht so gut an von Dir. Hoffe, Du kommst jetzt ein wenig zur Ruhe und findest so Dein Gleichgewicht wieder. Es ist manchmal sehr schwer die richtige Entscheidung zu treffen.

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        • Silberdistel sagt:

          Heute geht es schon ein wenig besser, obwohl mir sehr unwohl dabei war, meine Mutter wieder allein zu lassen. Aber irgendwann muss man es ja so oder so tun. Ich hoffe, wenn sie weiß, dass mein Vater gut aufgehoben ist, wird es ihr auch wieder besser gehen. Aber da werden wir wohl noch abwarten müssen. Im Moment ist es halt alles noch recht schwierig.

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  6. katerchen sagt:

    wenn die Kraft nicht reicht ist es ein guter Ort..kann es selbst sagen..
    einen LG von hier und ALLES GUTE vom katerchen

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  7. Dir und Deinem Vater alles Gute!

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