Herbstliche Wasserlandschaft im Park

Veröffentlicht: 15. November 2011 in Alltägliches, Natur, Tiere, Unterhaltendes
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Unlängst habe ich meinen Enten, die ich auf meiner morgendlichen Radtour durch einen kleinen Park manchmal treffe, wieder einmal etwas mehr Zeit gegönnt.

Seitdem ich sie damals im sprichwörtlichen Gänsemarsch  meinen Weg überqueren sah, sind sie mir irgendwie ans Herz gewachsen.

Kurze Zeit später gaben sie mir ja sogar weiteren Einblick in ihr aufregendes Entenleben.

Sie klärten mich doch tatsächlich darüber auf, wohin ihr Gänse… ach nein … Entenmarsch sie geführt hatte – nämlich in den angrenzenden kleinen Bach, der damals noch ein recht verstecktes Leben führte, weil er von Mutter Natur freundlich in die Arme genommen worden war und sich über die Jahre liebevoll zuwuchern ließ.

Inzwischen ist dieser Bach wieder aufgetaucht. Er wurde von städtischer Seite gepflegt und gehegt, seine Ufer wurden von Baum und Strauch und sein Innenleben von Müll und Schutt befreit, denn eigentlich sollte dieser Bach nicht ein schlummerndes Dasein im Schoße von Mutter Natur führen.

Seine Aufgabe ist die, die umliegenen Wiesen- und Sumpflandschaften zu entwässen und zu viel Regenwasser in andere Regionen abzuführen, denn wenn er diese, seine eigentliche Aufgabe, nicht mehr erfüllt, ist nicht nur in diesem kleinen Park Land unter, sondern auch in angrenzenden Wohngebieten und Gartenanlagen.

Wir haben in diesem Sommer die Auswirkungen von zu viel Regenwasser schmerzhaft zu spüren bekommen.

So weiß ich also, diese Bau- und Reingungsmaßnahmen, die unsere Stadtväter in Auftrag gaben, durchaus zu schätzen, auch wenn der Bach so zugewuchert ein doch viel hübscheres Bild ergab.

Sicher haben die Enten dort nun nicht mehr so viel Deckung, doch das wird sie vielleicht nicht allzu sehr stören.

Die Hauptsache ist, es gibt genug Futter und das ist scheinbar so.

Kaum nähert man sich Teich oder Bach, …

… machen sich sämtliche Enten und sonstigen Schwimmvögel in Richtung des Neuankömmlings auf den Weg, um ja nicht zu spät zu kommen zur Fütterung.

Im Moment tummeln sich auf dem Teich auch wieder vermehrt Möven, wie das oft in der kalten Jahreszeit der Fall ist.

Von mir waren die gefiederten Schwimmer etwas enttäuscht, denn ich hatte nur eine Kamera dabei.

Dennoch wurde ich aufmerksam beobachtet.

Schließlich stellte selbst die letzte Ente fest, dass bei mir wohl nichts zu holen sei …

… und zog wieder davon, um ihrem üblichen Tagesgeschäft nachzugehen.

Kommentare
  1. fudelchen sagt:

    Da hast du ganz herrliche Fotos gemacht, ich liebe diese Schnattchens und war schon lange nicht mehr an meinem See.

    GLG Marianne ♥

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  2. carinafoto sagt:

    Es ist toll so einen See in der Nähe zu haben. Ist immer ein lohnendes Ziel

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  3. Kim sagt:

    Bei uns ist es schon so nebelig, sodass man seine eigene Hand vor eigenen Augen nicht einmal mehr sieht 😦

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  4. engelchenfiona sagt:

    oh wie schön, bei uns gibt es mehr blesshühner als stockenten, aber dafür haben wir zwei ganz liebe schwäne 🙂

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  5. katerchen sagt:

    so liebe ich es auch..Enten Teichhühner Möwen..Natur pur

    LG vom katerchen

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    • Silberdistel sagt:

      Manchmal finden sich da auch noch Schwäne ein. Das ist schon ein schöner Park. Da haben wir morgens sogar schon mal zwei Rehböcke gesehen und Störche auf der Wiese. Viel Natur, obwohl da auch viele Leute durchlaufen, -fahren oder joggen.
      Lieben Gruß zurück

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  6. Frau Spätlese sagt:

    Die Herren sind ja schon so vollständig schön eingefärbt. Unsere sind noch nicht soweit, sind ja auch etwas jünger.
    Hach ja – immer ein schöner Moment zum Verweilen.

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  7. SonjaSole sagt:

    Tolle Aufnahmen! 🙂

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