… ist der Herbst nicht mehr weit. Wir hören und sehen sie nun fast wieder täglich – die Kraniche – hoch über unserem Haus.

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Als ich gestern Morgen aus dem Fenster schaute, blinzelte die Sonne gerade so hinter dem Dach des gegenüber liegenden Hauses hervor. Begeistert sah ich zu, wie der Feuerball  langsam höher und höher stieg.

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Oben am Bildrand ist der Schatten einer Kranichformation zu sehen

… und dann hörte ich plötzlich Rufe, die Rufe von Kranichen und wenig später entdeckte ich die geflügelten Herbstboten am von der Sonne rot gefärbten Morgenhimmel.

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Was ich eben noch schemenhaft im oberen Teil des Suchers meiner Kamera vorüber huschen sah, ist plötzlich verschwunden. Aber ein paar Nachzügler erwische ich dann doch noch und wenig später fliegt aus der anderen Richtung eine neue Kranichformation dieses Mal sogar genau auf unser Haus zu.
Es liegt noch viel Dunst an diesem Morgen in der Luft, der mir das Fotografieren nicht gerade leicht macht. Aber ich denke, erkennen kann man die Kraniche als solche dennoch. Für mich ist es kein Problem, denn neben den bewegten Bildern am Himmel gibt es für mich auch noch die herrlichen trompetenartigen Rufe der stolzen Vögel als Zugabe. Leider sind die großen Flieger immer viel zu schnell vorüber. Schon erstaunlich, mit welcher Geschwindigkeit sie gewöhnlich unterwegs sind.  Ihre Rufe allerdings hört man meistens noch lange.

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Es wird langsam herbstlich bunt

Inzwischen hat die Sonne alles rundum in ein warmes Licht getaucht. Dass sich der Herbst nähert, merke ich nicht nur an den Kranichen, auch die Bäume und Sträucher ziehen langsam ihr buntes Herbstgewand an.

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Kreisende Kraniche über unserem Haus

Das Himmelsrot ist inzwischen verschwunden und hat sich in herrliches Blau verwandelt. Das scheint noch einmal ein fantastischer Spätsommertag zu werden. Und weil ich so begeistert in den blauen Himmel schaue, werde ich gleich noch ganz besonders belohnt, denn noch einmal ziehen Kraniche heran. In großen Kreisen schrauben sie sich schließlich über unserem Haus in die Höhe und dieses Mal kann man sie wirklich gut erkennen. Sie leuchten regelrecht im hellen Sonnenlicht. Höher und höher steigen sie ins Blau hinauf. Ob sie sich schon auf die große Reise begeben wollen? Gutes Flugwetter dürfte im Moment ganz sicher sein. Wer weiß, vielleicht nutzen sie es tatsächlich. Bald sehe ich in dem herrlichen Blau nur noch winzige Punkte.

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Und schließlich entschwinden die Kraniche meinen Blicken ganz. Zeit, nicht nur einfach in die Luft zu gucken, sondern auch Zeit, um das schöne Wetter noch einmal für leichte Gartenarbeit zu nutzen.
Auch mein kleines grünes Reich gibt sich bereits herbstlich. Sonnenhüte, Dahlien und Herbstzeitlose haben schon seit einer Weile das Zepter übernommen. Schade, dass der Sommer zu Ende geht. Andererseits … auch der Herbst ist eine Jahreszeit, die wundervolle Seiten hat. Man muss sie nur sehen und vielleicht kann man ja sogar ein wenig davon mitnehmen in die kalte, graue Zeit, durch die wir nun bald wieder irgendwie hindurch müssen. Sammeln wir also noch ein wenig Farbe, Gerüche, die Stimmen des Sommers und seine Wärme ein. Sicher kommen wir mit diesem Trostpflaster gut durch die ungemütliche Zeit des Jahres. Und dahinten, ganz dahinten am Ende des Tunnels wartet schon wieder der Frühling auf uns. Aber erst einmal geht es hinein ins bunte Herbstgetümmel! Euch eine gute Zeit, genießt die schönen Tage noch wie wir möglichst viel im Freien und bis bald!

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Irgendwann, wenn auch lt. Kalender der Herbst Einzug gehalten hat, bin ich wieder hier. Bis dahin liebe Grüße an Euch alle und kommt gut und gesund in den Herbst hinein – das wünscht Euch Eure Silberdistel

Und noch einmal muss ich mich, bevor ich erneut in der Versenkung, sprich: In der Sommerpause, verschwinde, kurz aus meiner Küche zu Wort melden, hatte doch der Nachbar unlängst noch eine Zucchini über unsere Türschwelle geschoben. Und die wollte schließlich ihrer Vorgängerin gegenüber nicht benachteiligt werden. Also die Zucchini, nicht die Türschwelle. So forderte sie, die Zucchini, eine gelbe übrigens, kaum, dass ich sie liebevoll in meine Arme genommen hatte, recht nachdrücklich ihren ganz eigenen Auftritt in meinem Küchen-Blog. Meine Worte: „Aber … aber Zucchini hatten wir doch gerade, sogar so hübsche gelbe!“, ließ sie nicht gelten. Neue Ideen mussten also her, wenn ich das gelbe Früchtchen nicht enttäuschen wollte. Doch wozu hat man schließlich eine umfangreiche Kochbuchsammlung? In dem einen oder anderen Büchlein sollte wohl ein gewinnendes Outfit für eine stolze Zucchinidame zu finden sein.

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Und siehe da, ich wurde in der Tat fündig – in dem Büchlein: „Gemüse : ein besonderes Bildkochbuch mit reizvollen Rezeptideen. – 3. Aufl. – München : Gräfe und Unzer, 1998. – ISBN 3-7742-3947-9“ auf Seite 46. Die Bilder im Buch sind übrigens von Christian Teubner. Die Bilder hier im Blog sind allerdings von mir – vielleicht nicht ganz so professionell, aber hoffentlich trotzdem appetitanregend 😉

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Ich fand in besagtem Büchlein sogar ein Rezept, dass gerade ganz besonders gut in meinen Plan passte, denn es wartete nicht nur diese gelbe Zucchini auf eine besondere Verwendung. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an meine hübschen weißen Pflanzkästen, in die im Frühjahr nicht nur Kräuter, sondern in zwei von ihnen auch einige Tomatenpflanzen eingezogen sind. Aus den kleinen Pflänzchen sind derweil ansehnliche Pflanzen geworden, die auch schon reichlich Ertrag gebracht haben.

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Einige Tomaten haben es sogar zu einer respektablen Größe gebracht. Diese Riesentomate ist inzwischen schon längst verspeist.

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Aber es wuchsen noch weitere prachtvolle rote Früchte heran. Mitunter konnten wir sie gar nicht so schnell verspeisen, wie sie erröteten und nach Ernte riefen. So passte also, als die gelbe Zucchinidame in unser Haus trudelte, alles zusammen – für einen Tomaten-Zucchini-Auflauf. Wie der geht? Wer also für das Sonntagsessen morgen noch keine Idee hat, im Küchenschrank aber Zucchini und Tomaten und der Kühlschrank vielleicht sogar noch ein wenig Hack beherbergt, der könnte mir dann jetzt in die Küche folgen und schauen, was er Leckeres auf den sonntäglichen Mittagstisch bringen kann!

Wir brauchen für unseren Tomaten-Zucchini-Auflauf folgende Zutaten:

1 gelbe Zucchini (unser gelbes Prachtstück wog etwa 600 g)
etwa 300 g Tomaten
1 Zwiebel (ca. 50 g)
250 g gemischtes Hackfleisch
100 g Reis
Salz
1 Esslöffel gehacktes Basilikum
gemahlenen Pfeffer
1 Ei
80 g Butter
geriebenen Käse (etwa 60 g oder nach Belieben)

Übrigens weichen die Mengenangaben hier wieder etwas vom Originalrezept aus dem Buch ab. Ich habe etwa die doppelte Menge an Zucchini verwendet und nur halb soviel Hackfleisch. Wir beiden Silberdistels hatten so trotzdem für zwei Tage ein jeweils sehr leckeres Essen. Am zweiten Tag, aufgewärmt, schmeckte es übrigens noch vorzüglicher.

Dann also zur Zubereitung:

Zunächst einmal widmen wir uns dem Reis. Ich habe losen Reis verwendet (also keinen Kochbeutelreis), habe zu den 100 g Reis die 6-fache Menge Wasser gegeben, etwas Salz dazu getan und das Ganze etwa 15 Minuten im offenen Topf auf kleiner Flamme kochen lassen.

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Nach dem Kochvorgang den Reis durch ein Sieb abgießen und gut abtropfen lassen. Während der Reis so vor sich hin köchelt, können wir uns schon mal nach einer passenden Auflaufform in unserer Küche umschauen. Wenn wir sie gefunden haben, wird sie mit der Hälfte der Butter (40 g) ausgestrichen, anschließend nehmen wir uns der Zucchini und der Tomaten an.

Zucchini und Tomaten werden in Scheiben geschnitten …

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… und jeweils die Hälfte davon wird in die Auflaufform geschichtet.

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Nun können wir uns den anderen Zutaten widmen. Wir geben das Hackfleisch, die in Würfel geschnittenen Zwiebeln, das Basilikum und das Ei in eine Schüssel und würzen nach Belieben mit Salz und Pfeffer.

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Inzwischen dürfte auch der Reis fertig gekocht sein. Er kommt mit in die Schüssel mit dem Gehackten. Jetzt wird alles gut miteinander vermengt …

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… und dann darf die Hackfleisch-Reismischung auf die bereits in die Auflaufform geschichteten Zucchini- und Tomatenscheiben.

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Damit die Hackfleischmischung gut eingepackt ist, bekommt sie als Deckmäntelchen jetzt noch die restlichen Zucchini- und Tomatenscheiben drauf geschichtet. Harmonieren das Rot und Gelb nicht trefflich miteinander? Ich kann versprechen, sie tun es nicht nur farblich, auch vom Geschmack her passen sie vorzüglich zueinander. Die Tomaten peppen die eher geschmacksneutralen Zucchini deutlich auf.

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Aber der geriebene Käse, der abschließend noch auf die obere Schicht kommt, …

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… ist das kleine i-Tüpfelchen des Ganzen und rundet unser Gericht wunderbar ab. Ein Auflauf wäre natürlich kein Auflauf, wenn er nicht noch in den heißen Ofen müsste. Wir geben erst noch die restliche Butter (40 g) in Flöckchen auf die Käseschicht und dann kann unser Auflauf für etwa 40 Minuten bei 200° C hinein ins heiße Vergnügen, also in den vorgeheizten Backofen.

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So, es schaut gut aus dort im Backofen. Ich denke, wir haben fertig. Dann können wir uns also jetzt endlich gemütlich an den Tisch setzen und uns unseren Tomaten-Zucchini-Auflauf schmecken lassen.

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Neben den „Gefüllten Zucchini“ mit der herrlichen Sauce (siehe den Eintrag zuvor) steht dieser Auflauf hier bei uns Silberdistels ebenfalls ganz hoch im Kurs. Aber probiert’s einfach selbst. Ihr werdet sicher nicht enttäuscht sein.

Also dann … guten Appetit!

Gelbzeugs? Nun, ganz einfach, in diesem Falle war das Grünzeugs nämlich nicht grün sondern gelb. Der Nachbar, der uns schon öfter in der Vergangenheit mit kleinen vitaminreichen Geschenken aus seinem Garten überhäuft hat, pochte in diesem Jahr bereits mehrmals an unsere Tür. Also, um ganz korrekt zu sein, er klingelte, klingelte zweimal – wie es auch der Postmann zu tun pflegt. Inzwischen müssen wir Silberdistels nicht mehr wetten, wer, wenn’s zweimal klingelt, vor der Tür steht. Neuerdings ist es fast immer der Nachbar, selten einmal der Postmann. Aber die Freude über das nachbarliche Klingeln ist mindestens ebenso groß wie die, wenn der Postmann mit einem Paket vor der Tür steht. Herr Nachbar hat allerdings statt Paketen gewöhnlich dieses oben erwähnte Gelbzeugs in der Hand. Er weiß nämlich schon aus den Vorjahren, dass wir sie mögen – seine gelben Zucchini. Und da er in diesem Jahr offensichtlich eine besonders reiche Ernte hat und er und seine Gattin auch nicht mehr als essen können, profitieren sogar wir Silberdistels mächtig von dieser nachbarlichen Zucchinischwemme. So hat sich sogar im Laufe des Zucchinisommers für uns eine Lieblingsvariante aus den zahlreichen Rezeptideen, die ich ausprobiert habe, herausgeschält  und die kommt immer wieder gern auf unseren Tisch. Und bevor die Zucchinisaison vorbei ist, möchte ich dieses leckere Gericht wenigstens rezeptmäßig noch mit Euch teilen. Vielleicht gibt ja auch Euer Garten in diesem Jahr ganz besonders viele dieser gelben oder auch der grünen Früchte her.

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Gefunden habe ich unser neues Lieblingsrezept in einem kleinen Büchlein aus meiner Kochbuchsammlung, einem Büchlein von Reinhardt Hess: „Griechische Inselküche“. Mein Exemplar ist bei Gräfe und Unzer 1998 in der Reihe „GU Küchenratgeber“ erschienen (ISBN 3-7742-2378-5). Auf Seite 24 kann man „Gefüllte Zucchini“ finden. In dem Kochbuch sind meine gelben Zucchini allerdings grün. Wer weiß, vielleicht schmeckt das Gericht mit der grünen Zucchinivariante ja noch viel besser. Aber nein, besser geht eigentlich gar nicht mehr.

So, genug der langen Vorrede, auf in die Küche und losgekocht! Ein wenig weiche ich mit meinem Rezept wieder einmal von der Kochidee aus dem Buch ab. Ich koche schließlich in der Regel nur für zwei Personen. Außerdem war mir die Menge an Gehacktem, die im Kochbuch angegeben ist, etwas dürftig für die Größe der von mir verwendeten Zucchini.

Hier nun meine Zutatenliste:

1 gelbe Zucchini (etwa 600 g)
250 g Gehacktes (Rind/Schwein gemischt)
4 Esslöffel Semmelbrösel
2 Eiweiß
1 Esslöffel gehackte Petersilie
Salz
Pfeffer
1 Zwiebel
2 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Mehl
1/2 Liter Hühnerbrühe
2 Eigelb
4 Esslöffel Zitronensaft

Auf denn zur Zubereitung:

Die Zucchini waschen und die Enden jeweils anschneiden. Anschließend wird die Zucchini in etwa 5 cm breite Stücken geschnitten. Ich habe mein gelbes Prachtstück einfach in sechs Teile geteilt. Nun wird das Innere der Zucchiniteile ausgehöhlt und zunächst zur Seite gestellt. Wir brauchen das Innenleben später noch. Die Zucchiniringe, die so entstanden sind, sollten etwa 1/2 bis 1 cm Wandstärke haben. Wir legen auch sie erst einmal zur Seite und widmen uns nun der Zwiebel. Sie wird nach dem Entfernen der äußeren braunen Zwiebelhaut in kleine Würfel geschnitten und darf dann mit den 2 Esslöffeln Butter in einen Schmortopf, der so groß sein sollte, dass er später auch noch die gefüllten Zucchiniringe aufnehmen kann. Die Zwiebeln werden in der Butter etwas angedünstet.

Während nun die Zwiebeln auf kleiner Flamme vor sich hin dünsten (im Kochbuch waren 7 Minuten angegeben), können wir uns der Füllung für unsere Zucchiniringe widmen.
Dazu geben wir das Gehackte in eine Schüssel, fügen die 4 Esslöffel Semmelbrösel hinzu und den Esslöffel gehackter Petersilie. Die Eier werden nun jeweils in Eigelb und Eiweiß getrennt, das Eiweiß darf dann gleich mit zur Hackmischung.

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Das Eigelb jedoch bleibt noch ein Weilchen in Warteposition. Nun das Hack gut mit den anderen Zutaten verkneten und mit Salz und Pfeffer nach Belieben würzen.

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Somit haben wir die Füllung für unsere Zucchini fertig. Hinein also damit in unsere vorbereiteten hübschen gelben Ringe!

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Inzwischen dürften auch die Zwiebeln wunderschön angedünstet sein. Aber da harrte doch noch dieses Innere unserer Zucchini auf seine weitere Verwendung. Seine Zeit ist genau jetzt gekommen. Es wird fein zerkleinert und kommt anschließend zu den angedünsteten Zwiebeln.

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Darauf streuen wir zwei Esslöffel Mehl und rühren diese unter.

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Anschließend wird die Brühe (1/2 Liter) dazu gegeben und noch ein wenig mit Pfeffer und Salz gewürzt. Ich habe Hühnerbrühe verwendet. Sicher geht auch eine andere Fleisch- oder Gemüsebrühe.

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Nun kommt endlich der große Auftritt für die gefüllten Zucchiniringe. Sie dürfen jetzt nämlich mit in unsere Sauce und werden darin bei schwacher Hitze etwa 30 Minuten gekocht.

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Wenigstens einmal zwischendurch sollte man die Zucchiniringe wenden, damit die Füllung am Ende schön gleichmäßig durch ist.

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Sind die 30 Minuten vergangen, die gefüllten Zucchini auf Teller heben und sich dann noch einmal der Sauce widmen. Wer möchte, kann noch ein wenig den Pürierstab schwingen oder die Sauce durch ein Sieb streichen. Ich habe mir das gespart, weil die stückige Sauce durchaus auch so ihren Charme hat.

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Aber nun zum guten Schluss! Wir kümmern uns jetzt nämlich noch um die beiden Eigelb. Wir fügen ihnen 4 Esslöffel Zitronensaft hinzu, verquirlen alles miteinander und geben das Gemisch zur Sauce.

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Ganz vorsichtig noch einmal erhitzen, bis die Sauce bindet – nicht noch einmal kochen. So, das war’s dann schon. Darf ich nun zu Tisch bitten?

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Wer mag, kann übrigens zu diesem Zucchinimahl gern noch gekochte Salzkartoffeln reichen. Wir Silberdistels waren jeweils allein mit den gefüllten gelben Früchten und der herrlichen Zucchinisauce zufrieden.

Also dann, guten Appetit!

So, und nachdem ich Euch nun den Mund wässrig gemacht habe, verschwinde ich schnell wieder in meine Sommerpause. Ich muss kochen. Der Nachbar war noch einmal da … mit einer gelben Zucchini 😉

… und das nicht nur auf dem Kalender, dann sollte man sich auch die Zeit nehmen, um ihn ordentlich zu genießen. Und genau das werden wir Silberdistels jetzt tun. Bei uns ist jetzt Sommer- und Blogpause angesagt.

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Auch Euch wünschen wir einen wunderschönen Rest vom Sommer, freut auch Ihr Euch über die Sonne, die Wärme, die Blumen, das Summen der Insekten, vielleicht auch über das Meer, die Berge und den wunderschönen blauen Himmel darüber. Und ab und zu gehört vielleicht auch bei Euch ein schönes Buch zu einem erholsamen Sommer. Bei mir wäre ein Sommer ohne eine schöne Lektüre draußen im Garten – an meinem Lieblingsleseplatz – undenkbar. Also, habt viel Spaß, erholt Euch gut und bleibt gesund.

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Hier bei uns wird jeder das tun, was ihm am meisten gefällt, unsere pelzige Herrschaft wird sicher ihren beiden Lieblingsbeschäftigungen nachgehen – durch den Garten streifen und zwischendurch immer wieder eine kleine Ruhepause einlegen. Die aber möglichst immer draußen im Garten. Zur Not darf’s auch gern der Wintergarten sein, wobei der mehr Tortys Spezialität ist. Nur unser Keks scheint nie zu schlafen. Er ist fast immer im Laufschritt unterwegs, so, als müsse er immer und überall sein. Für ihn wird dieser Sommerurlaub wohl mehr ein einziger großer Abenteuerurlaub werden. Es gibt ja noch soooo viel zu entdecken. Wer weiß, vielleicht haben wir ja am Ende des Sommers so allerlei Aufregendes, Interessantes und sogar Spannendes zu berichten.
Jetzt aber tauchen wir zwei- und vierbeinigen Silberdistels erst einmal ab in unseren Sommergarten und wer weiß, möglich, dass wir auch das eine oder andere Mal außerhalb unseres Gartens unterwegs sein werden. Wir werden sicher zu gegebener Zeit berichten.
Und wer von Euch jetzt immer noch nicht so richtig auf Sommer, Urlaub und Erholung eingestellt ist, der darf sich ganz schnell noch in unserem kleinen summenden, brummenden, blühenden, bunten silberdisteligen Sommerglück ein Auge, eine Nase, ein Ohr voll Sommer holen. Und falls wir uns unterwegs irgendwo verlieren sollten, spätestens am Ende des Sommers lesen wir uns doch hoffentlich wieder. Macht’s gut bis dahin und macht ihn Euch schön – Euren Sommer!

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… – die graue Eminenz – hat heute Geburtstag. Eigentlich ist es ja unfein, eine Dame nach ihrem Alter zu fragen. Aber bei ihr dürfen wir das sicher tun, denn irgendwann im Leben kommt der Zeitpunkt, da ist frau schon wieder stolz auf ihr Alter. Ob das auch bei Katzen so ist? Bestimmt. Ich gehe jetzt ganz einfach einmal davon aus. Seit knapp 13 Jahren lebt unsere graue Eminenz nun schon bei uns, die, seitdem wir noch eine weitere Katzendame im Hause haben, zur First Lady aufgestiegen ist. Obwohl … als graue Eminenz fungiert sie natürlich nach wie vor.

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„Also, meine liebe Katze, lass Dir recht herzlich von der gesamten Familie Silberdistel zu Deinem 13. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen Dir ganz viel Gesundheit und uns und Dir weiterhin viele amüsante gemeinsame Abenteuer.“

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„Heh, Keks, wo bleibst Du denn? Komm schnell, wir wollen unserem Geburtstagskind doch alle gemeinsam gratulieren.“

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„Silberdistel, hilfst Du mir mal?“

„Was soll ich denn machen? Komm doch erst einmal zum Gratulieren.“

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„Naja, das will ich doch. Aber ich möchte unserer grauen Eminenz noch eine Rose zum Geburtstag schenken. Aber ich kann sie nicht pflücken. Sie sticht mich immerzu. Hilf mir mal, Silberdistel. Du hast doch so ein Schneiddingens.“

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„Herzlichen Glückwunsch, liebe graue Eminenz, …

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und hier eine kleine Geburtstagsblume für Dich von Deinem Keks.“

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„Och, Keksilein, nun bin ich aber ganz doll gerührt. Dankeschön, mein Kleiner. Ich mag Dich auch. Ich sag‘ der Silberdistel, sie soll Dir heute eine extra große Portion Thunfisch geben als Dankeschön vor mir.“

Ich hab’s schon wieder getan. Also diese Sache mit dem Schlachtfest in der Küche. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an das Massaker im letzten Jahr.

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Ich konnte einfach nicht widerstehen. Dieses Mal war aber nicht wie damals der Nachbar daran schuld, dieses Mal hat mich eine ehemalige Kollegin dazu animiert. Es begann damit, dass ich nicht ablehnen konnte, als sie mich dazu einlud, in ihrem Garten eine kleine Klettertour zu unternehmen. Ich war echt begeistert über die Einladung, denn schon als Kind bin ich gern auf Bäume geklettert und daran hat sich bis heute nichts geändert. Ein wenig eigenartig ist allerdings, dass ich zwar völlig problemlos auf Bäume steigen kann, aber an steilen Abhängen kann ich nicht stehen, ohne dass mich die nackte Angst packt. Schon seltsam dieser Widerspruch, oder?

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Übrigens begleitete mich mein Herr Silberdistel auf dieser Klettertour. Er allerdings klettert weniger gern auf Bäume. Um so mutiger war es natürlich, dass er mich überhaupt begleitet hat. So durfte ich für meinen Aufstieg sogar die höhere Leiter benutzen. Herr Silberdistel fand es nämlich weitaus angenehmer, festen Boden unter den Füßen zu behalten oder den Boden zumindest noch in erreichbarer Nähe zu haben. Aber es ist ja auch in Ordnung, wenn wenigstens einer aus der Familie auf dem Boden der Tatsachen bleibt. Ich allerdings wollte gern hoch hinaus, musste sogar hoch hinaus. Schließlich sollte diese Kletterei auch einen bestimmten Zweck erfüllen, wir durften nämlich Kirschen ernten – diese kleinen mecklenburgischen, ähnlich denen, die mir im vergangenen Sommer der Nachbar vorbeibrachte und aus denen ich letztendlich in meiner Küche nach einer recht blutigen Aktion diese wunderbare geistvolle Kerschkonfitüre zauberte. Somit wäre also auch erklärt, was das Schlachtfest in meiner Küche mit der Klettertour in fremden Gärten zu tun hat.

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Na, und wenn wir nicht geerntet hätten, dann hätten es ganz sicher Amsel, Star und Co. getan. Meine Kollegin hatte keine Lust mehr auf Kirschen. Sie hatte bereits so viele Kirschen gepflückt, dass sie am Ende schon glaubte, selbst eine Kirsche zu sein.

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Nach einer aufregend schönen Kletter- und Pflückaktion, die mich sehr an meine Kindheit und den Kirschbaum im Garten meiner Großeltern erinnerte, auf dem ich zur Kirschenzeit liebend gern saß und nur so um mich herum aß, zogen wir mit einem Eimerchen voll kleiner leckerer Sauerkirschen wieder von dannen.
Übrigens gab es damals bei Oma mitunter Ärger, weil mein hübsches Sommerkleidchen nach meiner Kletter- und Naschaktion plötzlich ein rotes Tupfenmuster aufwies. Dieses Mal hatte ich gleich ein lila T-Shirt an. Oma hat das bestimmt von ihrem Himmelsplatz aus wohlwollend zur Kenntnis genommen.

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Ein Haselnussbohrer (ein Dankeschön an Jule für die Identifizierung des kleinen Burschen)

Natürlich ging es auch dieses Mal nicht ohne rote Tupfen im Gefieder ab, aber inzwischen ist das ein Problem, mit dem ich ganz allein fertig werden muss.
Als ich schließlich mit meinem zum T-Shirt passenden Eimerchen in unserer silberdisteligen Küche stand, um mich dieser blutigen Entsteinungsaktion zu widmen, entdeckte ich einen winzigen Gast auf dem Eimerrand, den wir scheinbar aus dem Garten meiner Kollegin mitgebracht hatten. Saß da doch ein kleiner Rüsselkäfer. Unsere Kirschenernte war also nebenher für uns sogar noch eine kleine Bildungsreise gewesen und für das winzige Insekt eine wahre Weltreise, denn ein paar Meterli liegen schon zwischen dem Garten meiner Kollegin und unserer Küche.

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Doch genug der Plauderei. Dieses Mal ging die Trennung der Spreu vom Weizen auch nicht weniger blutig vonstatten als im letzten Jahr. Genau genommen ging es dieses Mal sogar noch einen Tick blutroter zu und das eigentlich nur, weil ich etwas vergesslich war. Die Kerschgeistkonfitüre vom vergangenen Jahr enthielt als geheime Zutat einen halben Liter Orangensaft. Beim diesjährigen Einkauf der Zutaten habe ich mich falsch an mein Rezept erinnert und kaufte Kirschsaft statt Orangensaft ein. Nun bin ich nicht nur vergesslicher, sondern auch fauler geworden. So eilte ich nach dem Bemerken der falschen Zutat, was natürlich erst zuhause geschah, nicht noch einmal zurück in den Supermarkt meines Vertrauens. Gekauft ist gekauft.

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Da musste halt der Kirschsaft als Ersatz herhalten. Unter uns, ich glaube, im letzten Jahr war der Orangensaft eine Verlegenheitslösung, weil zufällig im Hause Silberdistel vorhanden. Meiner Kerschgeistkonfitüre der zweiten Generation ist nun der Kirschsaft auch gar nicht so schlecht bekommen. Naja, eigentlich sollte zu Kirschen ja auch Kirschsaft gehören. So ist die diesjährige Konfitüre sogar ein wenig blutroter geworden und auch vom Geschmack her ist sie leicht anders – noch ein bisschen kerschiger. Wir Silberdistels lieben auch diese Variante, wobei auch die andere was fürs Leckermäulchen ist. Aber schließlich will man auch ab und zu etwas Abwechslung auf dem Frühstückstisch haben. Ich werde in Zukunft keine der beiden vernachlässigen.
So, aber nun endlich zum Eigentlichen, zum Rezept meiner diesjährigen Kerschgeistkonfitüre!

Zutaten:

1000 g Sauerkirschen
500 ml Kirschsaft
2 Päckchen Gelierzucker zu je 500 g (2:1)
1 Esslöffel voll Zimt
1 Päckchen Zitronensäure
1 Päckchen Orangenschalen-Aroma oder abgeriebene Orangenschale
Saft von einer Zitrone oder 1 Fläschchen Zitronen-Aroma
1 Fläschchen Rum-Aroma (wer es nicht mag, darf es gern weglassen, weil wir eh noch Rum hinzufügen)
1 Fläschchen Butter-Vanille
120 ml brauner Rum
130 ml Kirschwasser

Zubereitung:

Die Kirschen waschen und von eventuell noch vorhandenen Stielen befreien. Anschließend geht es an diese blutige Angelegenheit – ans Entsteinen der Kirschen.

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Wenn das endlich geschafft ist, ist man auch selbst ziemlich geschafft, dennoch war das erst der Anfang auf dem Weg zur leckersten Kerschgeistkonfitüre der Welt.

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Aber immerhin sind wir bereits soweit, dass wir die Kirschen in einen Topf geben, den Kirschsaft hinzufügen und Zimt, Orangenschalen-Aroma, Zitronensaft, Rum-Aroma und Butter-Vanille ebenfalls dazugeben können.

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Alles etwa 5 Minuten kochen. Wer möchte, kann nach diesem kurzen Kochvorgang die Kirschen mit einem Pürierstab noch ein wenig mehr zerkleinern.

Nun geben wir Zitronensäure, Rum, Kirschwasser und den Gelierzucker hinzu und kochen das Ganze noch einmal nach der Kochanweisung auf der Gelierzuckerpackung auf. In der Regel sind das 3 bis 4 Minuten.

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Und damit haben wir unsere diesjährige Kerschgeistkonfitüre mit großer Kochkunst und viel Geist fertiggestellt.

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Na? Muss man sie nicht zum Fressen gern haben, wie sie dort so steht in ihrer bunt zusammengewürfelten Marmeladenglasversammlung – die überaus leckere Kerschgeistkonfitüre?

Ach übrigens gibt es doch da den Herrn Sommer, der uns neuerdings mit klitzekleinen hübschen Videos die Welt der Literatur zu Füßen legt. Ich hatte bereits bei meiner Vorjahreskerschgeistkonfitürenaktion darauf verwiesen, dass und warum man immer ein Fläschchen Kerschgeist im Hause haben sollte.

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Herr Sommer hat jetzt, sicher extra für mich und meine Kerschgeistkonfitüre, ein Video erschaffen, das in wenigen Minuten die ganze Geschichte mit dem Sensenmann, dem Brandner Kasper und warum man immer einen Kerschgeist im Hause haben sollte, erklärt.
Wer’s schauen mag – so als Vorbereitung für den Fall der Fälle – hier ist sie „Die Gschicht vom Brandner Kasper“ aus „Sommers Weltliteratur to go“ – in nur kleinen 2 Minuten erzählt.

Unserem Keks entgeht so leicht nichts. Die Annahme der Katzenforscher, dass Katzen zwischen 16 und 20 Stunden täglich schlafen, ist meiner Meinung nach ein Irrglaube oder ganz einfach Wunschdenken, Wunschdenken von genervtem Katzenpersonal, das der Katze nie etwas recht machen kann und das sich deshalb sehnlichst wünscht, die Katze würde endlich einmal in einen irrsinnig langen Tiefschlaf fallen und somit nicht mehr mit den unsinnigsten Wünschen und Befehlen nerven. Die Katzenforscher sollten nicht allzu sehr auf das Geplapper von derartig genervtem Katzenpersonal hören und lieber einmal hier bei uns Silberdistels vorbeischauen. Hier werden sie die wahre Antwort auf all ihre offenen Forschungsfragen und somit auch die Antwort auf die tatsächlichen Ruhephasen der Katze finden.

Zugegeben, manchmal träume auch ich wie oben erwähntes Katzenpersonal den Traum von einem fast endlosen Schlaf meiner Herrschaft. Würde er sich erfüllen, dieser Traum, könnte ich wenigstens einmal etwas ganz in Ruhe tun, in Ruhe und vor allem allein und ohne, dass mich dauernd ein pelziges Wesen in meiner Arbeit ausbremst. Aber dieser Traum wird wohl ein Traum bleiben. Ich habe mich damit abgefunden, dass mir stets und ständig auf die Finger geschaut und in die Suppe, oder wie das folgende Beispiel zeigt, ins Wasser gespuckt wird, denn zu mindestens Keks schläft meines Erachtens nach nie. Er schraubt ganz sicher das Durchschnittsschlafbedürfnis der Katzen in ungeahnte Tiefen – gen Null gewissermaßen. Immer und überall ist er hellwach dabei. Aber seht selbst!

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„Brrrrpuuuuuh … brrrrpuuuuuuuh …“

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„Silberdistel, was machst Du da?“

„Wie, was? Katerchen, hast Du nicht eben noch tief und fest geschlafen? Nicht? Komisch, ich dachte, ich könnte endlich mal ohne … Ähem …Was, was ich hier mache? Also ich muss die Tomaten wieder einmal gießen, Katerchen. Sie trinken nämlich nicht nur, sie saufen regelrecht.“

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„Aha! Aber warte mal, Silberdistel, ich muss erst testen, ob das Wasser richtig temperiert ist.“

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„Okay, mein Obergärtner. Und, Katerchen? Alles gut?“

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„Hmmm, ja, nicht übel, Silberdistel.“

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„Dann darf ich jetzt also die Tomaten damit gießen, Katerchen, ja?“

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„Moment, Silberdistel, ich muss noch den Pfotentest machen.“

„Den Pfotentest? Ich dachte, der Zungentest reicht voll und ganz aus und ist wesentlich präziser als ein Pfotentest, Katerchen.“

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„Du verstehst das nicht, Silberdistel. So ein Wassertest ist immer ein Kombinationstest. Ich fühle mit der Zunge die Temperatur des Wassers und mit der Pfote die Wasserhärte.“

„Aha, was Katzen doch alles so können? Keks, Du beeindruckst mich immer wieder. Du bist nicht nur ein Bäcker, Du bist auch ein Wissenschaftler – durch und durch.“

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„Und, hat das Wasser alle Tests bestanden, Keks? Dann könnte ich jetzt nämlich die Tomaten endlich gießen.“

„Ja, mach nur, Silberdistel, das Wasser ist gut temperiert und samtig weich wie Regenwasser.“

„Katerchen, es IST Regenwasser und darum bekommt es auch den Tomaten so gut.“

„Schau mal, was für Riesenfrüchte sich schon entwickelt haben.“

„Boahhh, Silberdistel, das macht allein das Wasser?“

„Naja, Katerchen, wer weiß, was wir da für Wunderwasser haben?“

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„Wunderwasser? Lass mich noch mal schauen Silberdistel. Ich sehe es jetzt plötzlich mit ganz anderen Augen. Ist es das Wasser des Lebens?“

„Wenn Du mich so fragst, Katerchen, in gewisser Weise schon.“

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„Dann nehme ich noch einen Schluck, Silberdistel.“

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„Bestimmt werde ich nun auch so ein riesiger Kater wie die Tomaten riesige Tomaten geworden sind.“

„So, Katerchen, darf ich jetzt endlich die Tomaten gießen?“

„Aber nur, wenn Du die Gießkanne wieder auffüllst, Silberdistel, damit ich jeden Tag mein Wunderwachstumswasser trinken kann. Und wenn es gewirkt hat, dann zeige ich dem dicken grauweißen Kater aber, wo der Hammer hängt. Dann traut der sich nicht mehr so frech in unseren Garten.“